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Doctor Who: Made of Steel Drucken E-Mail
100 spannende Seiten Doctor Who-Unterhaltung Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Ulrike Waizenegger - Datum: Samstag, 24 August 2013
 
50 Jahre Doctor Who

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Titel: "Doctor Who: Made of Steel"
Bewertung:
Autor: Terrance Dicks
Übersetzung: -
Umfang: 112 Seiten
Verlag: BBC Books
Veröffentlicht: 01. März 2007
ISBN: 978-1-84607-204-8
Kaufen: Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Der Doctor und Martha haben gerade eine Reise zu den Dinosauriern beendet und sind nun wieder unterwegs zurück zur Erde der Gegenwart. Dort angekommen dauert es nicht lange, bis sie von den sonderbaren Überfällen erfahren, die sich in letzter Zeit gehäuft haben. Ein Computer-Laden genauso wie ein Gebäude eines Ministeriums der Regierung wurden komplett auseinander genommen. Wenn es Überlebende gab, wurden diese in Hochsicherheits-Irrenanstalten verfrachtet. Denn ihre Erzählungen haben eines gemeinsam: Menschengroße silberne Maschinen aus Metall, wie Roboter, stecken hinter den mysteriösen Geschehnissen. Da bleibt nicht viel an Möglichkeiten, wer oder was das ist…

Review: "Made of Steel" ist kein Buch aus der üblichen "Doctor Who"-Bücherreihe, sondern ein QuickRead. Diese erscheinen parallel zu den regulären Büchern. Die QuickReads sind kleine Taschenbücher mit rund 100 Seiten und damit perfekt für solche, die eher selten lesen, aber dennoch ab und an "Doctor Who" in Schriftform erleben wollen. Dies ist das zweite Buch aus der QuickRead-Reihe. Mit dabei sind der zehnte Doctor, der im Fernsehen von David Tennant gespielt wird, sowie dessen Companion (Begleiter) Martha Jones, gespielt von Freema Agyeman. Von der zeitlichen Einordnung her in Bezug zur Fernsehserie würde ich sagen, spielt das Buch am Anfang der dritten Staffel, kurz nachdem Martha sich dem Doctor angeschlossen hat. Darüber hinaus ist es das erste Abenteuer in Schriftform von Martha und dem Doctor. Die Hardcover-Bücher mit Martha sind erst danach erschienen. Als ich das Büchlein das erste Mal in der Hand hatte, war ich etwas verwundert über den Cyberman auf dem Frontcover. Das erste Buch zur dritten Staffel und es geht um Cybermen? So kurz nach dem Finale der Staffel zwei erschien es mir etwas merkwürdig, aber gut, einfach mal überraschen lassen war die Devise. Und ich muss sagen, es war eine positive Überraschung. Bei Terrance Dicks merkt man die Jahrzehnte an Erfahrung als Autor, insbesondere für "Doctor Who". Immerhin gehen über 50 "Doctor Who" Bücher auf sein Konto, seit er 1968 angefangen hat für die Serie zu schreiben.

War ich bei "I am a Dalek", dem ersten QuickRead, eher mittelmäßig von der Story mitgerissen, zeigt Dicks, dass man auch in nur 100 Seiten eine richtig spannende Geschichte schreiben kann. Und der Kniff, die Cybermen zu benutzen eröffnet die Möglichkeit, das Gefühlschaos und die Traurigkeit und den Zorn des Doctors rüberzubringen. Der Verlust von Rose sitzt tief, Martha bekommt entsprechend tendenziell eher die kalte Schulter, und dann tauchen die Kreaturen auf, die in Teilen damit zu tun haben, dass er Rose nie wiedersehen wird. Leider hab ich dennoch einen Kritikpunkt an "Made of Steel": das Ende. Wie so oft steht und fällt damit dann doch der große Erfolg einer Geschichte. Hier ist es Dicks dann vielleicht doch zur Krux geworden, dass er ein QuickRead schreibt. Denn die Auflösung erschien mir sehr gehetzt. Zu einem gewissen Grad fragte ich mich beim Lesen sogar auch, ob er den Doctor auf den letzten Seiten in seinen Eigenschaften noch getroffen hat, aber wenn man hier ein bisschen länger drüber nachdenkt, kommt man (oder jedenfalls ich) zu dem Schluss, dass die Handlungen stimmig sind.

Fazit: Made of Steel" ist eine spannende Geschichte, die zeigt, dass man auch auf 100 Seiten komprimiert eine richtig gute "Doctor Who" Story serviert bekommen kann. Die Charaktere sind gut getroffen, und die Stimmung die gerade am Anfang von Staffel drei in der Fernsehserie sehr prominent war, kommt in "Made of Steel" sehr gut durch. Mit diesem QuickRead bekommt der Leser richtig gute Qualität für wenig Geld. Einziger Schwachpunkt ist leider das Ende. Hier wären ein paar mehr Seiten vielleicht besser gewesen. Aber schlecht wird die Geschichte dadurch trotzdem nicht.

Bewertung: 4/5 Punkten
Ulrike Waizenegger


Weiterführende Links:
"50 Jahre Doctor Who" - Special






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