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Doctor Who 12: The Price of Paradise Drucken E-Mail
Perfekter Abschluss der Ten/Rose-Bücher Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Ulrike Waizenegger - Datum: Samstag, 27 Juli 2013
 
50 Jahre Doctor Who

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Titel: "Doctor Who: The Art of Destruction"
Bewertung:
Autor: Colin Brake
Übersetzung: -
Umfang: 251 Seiten
Verlag: BBC Books
Veröffentlicht: 21. September 2006
ISBN: 0-563-48652-X
Kaufen: Gebunden (E), Taschenbuch (E), Kindle (E), Hörbuch (E)
 

Kurzinhalt: Der Doctor und Rose fangen ein SOS-Signal eines abstürzenden Raumschiffes auf. Sie folgen dem Signal und landen auf einem Planeten, der einem Paradies gleicht. Frische Luft, grüne Wälder und Wiesen, alles friedlich. Auch die Bewohner des Planeten. Diese führen ein eher nomadisches Leben, in Harmonie und Einklang mit der Natur. Doch auf einmal hat der Frieden sein Ende. Erdbeben, Blitz und Donner, und plötzlich tauchen riesige Monster auf, der Legende nach die Wikitu. Diese werden von dem Planeten herbeigerufen, wenn dieser in Gefahr ist. Besteht ein Zusammenhang zwischen dem abgestürzten Raumschiff und dem Auftauchen der Monster?

Review: "The Price of Paradise" ist das zwölfte Buch aus der Bücherreihe zu New Who, und damit das sechste mit dem zehnten Doctor, der im Fernsehen von David Tennant gespielt wird. Zum letzten Mal dabei ist dessen Companion (Begleiter) Rose Tyler, gespielt von Billie Piper. Offenbar scheinen die Bücher mit dem zehnten Doctor komplett unabhängige Einzelgeschichten zu sein, bei denen die zeitliche Einordnung zur Fernsehserie eher außen vorgelassen wird.

Ganz ehrlich, als ich das erste Mal dieses Buch in der Hand hatte und mir die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken durchgelesen hab, hätte ich fast gegähnt. Das Paradies in Gefahr. Was für ne alte Kamelle. Doch Colin Brake hat es rasend schnell geschafft, mich mit seiner Geschichte in seinen Bann zu ziehen. Der Leser bekommt hier keine 08/15-Geschichte, die man schon x-mal gehört oder gesehen hat. Es ist wirklich voll und ganz im "Doctor Who" Flair gehalten, und Brake gehört zu den Autoren, die es wirklich schaffen, die typischen Eigenheiten des zehnten Doctors und von Rose in das Buch zu übertragen. Je mehr "Doctor Who"-Bücher ich lese, desto öfters frage ich mich, wo sind die Unterschiede. Manche Autoren kriegen es einfach nicht hin, den Doctor und seinen Companion richtig umzusetzen, andere schaffen es größtenteils, und dann gibt es die Autoren wie Brake. Und ich finde, da macht das Lesen eines Who-Buches dann gleich noch mehr Spaß.

Die Geschichte selber schneidet durchaus mehrere bekannte Themen an. Das Paradies, der Mensch und seine Selbstsucht, die Suche nach dem Heiligen Gral, und Umweltverschmutzung. Aber der Leser bekommt hier keine langen Predigten aufs Auge gedrückt. Im Gegenteil. Er wird subtil dazu bewogen, sich über all diese Themen selbst Gedanken zu machen und an so mancher Stelle im Buch habe ich mich gefragt, wie ich nun handeln würde. Wenn man nun noch den Bogen dazu schlägt, dass "Doctor Who" ja auch sehr beliebt bei Kindern ist, finde ich, ist dieses Buch ideal geschrieben, um auf diese Themen aufmerksam zu machen.

Wer jetzt denkt, bei all dieser Thematik sei das Buch eher staubtrocken, der irrt gewaltig. Denn wie gesagt, es ist alles perfekt verwoben zu einer sehr bewegenden und mitreißenden Geschichte. Und was auch nicht zu kurz kommt, ist der Humor. Brake schafft es immer wieder, Situationskomik einzubauen, was denke ich in einem Buch bedeutend schwerer ist, als im Fernsehen. Aber ich kann offen und ehrlich sagen, dass ich immer wieder laut gelacht hab, denn die Beschreibungen des Autors sind sehr bildhaft.

Fazit: Mit "The Price of Paradise" bekommen die Ten/Rose-Bücher einen mehr als würdigen Abschluss geliefert. Gerade nach der Enttäuschung von "The Art of Destruction" war dieses Buch sehr willkommen. Colin Brake liefert eine spannende Geschichte, die es einem schwer macht, das Buch zur Seite zu legen. Kinder wie Erwachsene dürften ihre Freude daran haben, denn die Denkanstöße in Richtung Umweltverschmutzung sind nicht wie eine Moralpredigt gehalten. Im Gegenteil: Es steht jedem frei, sich seine eigenen Gedanken dazu zu machen und mal darüber nachzudenken, wie man zu dieser Thematik steht. Und damit man nicht zu sehr ins Grübeln gerät, bekommt man von Brake immer wieder ein paar Lacher serviert, die die Geschichte perfekt abrunden.

Bewertung: 5/5 Punkten
Ulrike Waizenegger


Weiterführende Links:
"50 Jahre Doctor Who" - Special





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