HOME PROJEKTE LINKS CHAT JOBS DATENSCHUTZ ARCHIV
Startseite arrow Reviews arrow Literatur & Comics arrow Doctor Who 6: The Stealers of Dreams
Doctor Who 6: The Stealers of Dreams Drucken E-Mail
Das letzte Buch mit dem neunten Doctor Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Ulrike Waizenegger - Datum: Samstag, 23 März 2013
 
50 Jahre Doctor Who

Image
Titel: "Doctor Who: The Stealers of Dreams"
Bewertung:
Autor: Steve Lyons
Übersetzung: -
Umfang: 245 Seiten
Verlag: BBC Books
Veröffentlicht: 08. September 2005
ISBN: 0-563-48638-4
Kaufen: Gebunden (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Der Doctor, Rose und Captain Jack reisen in die ferne Zukunft und landen auf einem Planeten, auf dem es illegal ist, Geschichten jedweder Art zu verbreiten. Die Menschen dort lügen nicht, haben keine Hoffnung, lesen, hören und erzählen keine Geschichten; sie träumen nicht einmal und wenn doch, dann sind es schreckliche Alpträume. Doch es gibt Widerstandskämpfer und der Doctor, Rose und Captain Jack wollen helfen. Was ihnen jedoch bald zum Verhängnis wird. Die tödlichen Alpträume greifen mehr und mehr um sich, und wer von der Polizei auf frischer Tat beim Verbreiten von Geschichten erwischt wird, landet umgehend in der Irrenanstalt und wird dort einer Gehirnwäsche unterzogen. Und es dauert nicht lange, bis der erste des Trios geschnappt wird…

Review: "Stealers of Dreams" ist das sechste Buch aus der Bücherreihe zu New Who, und damit das letzte mit dem neunten Doctor, der im Fernsehen von Christopher Eccleston gespielt wird. Weiter dabei sind dessen Companions (Begleiter) Rose Tyler, gespielt von Billie Piper und Captain Jack Harkness, gespielt von John Barrowman. Von der zeitlichen Einordnung her spielt das Buch nach "Boom Town", also kurz vor dem Staffelfinale. Von der Thematik her wartet auf den Leser hier eine sehr interessante Geschichte. Man stelle sich ein solches Leben mal vor: keine Geschichten. Also keine Bücher, keine Fernsehserien, keine Gedichte… Kreativität ist ein Kapitalverbrechen und wehe denen, die in anderen Bahnen als nur den harten Fakten denken. Man sollte durchaus mal für ein wenig innehalten und überlegen, welche Rolle Fiktion in unserem täglichen Leben spielt, und was übrig bliebe, wenn sie wegfiele. Essen, Schlafen, Arbeiten, und vielleicht noch die täglichen Nachrichten. Für den ein oder anderen mag das vielleicht nicht so dramatisch klingen, ich persönlich jedenfalls empfinde das als Alptraum. Gut, man muss sich natürlich auch vor Augen halten, dass die Menschen in diesem Buch schon so lange in dieser nahezu sterilen Welt leben, dass sie es einfach nicht mehr anders kennen. Es ist Alltag. Man gewöhnt sich sicherlich daran, der Mensch ist schließlich ein Gewohnheitstier. Schaurig finde ich den Gedanken jedoch allemal.

Soweit, so gut. Das erste Drittel des Buches fesselt den Leser und konfrontiert ihn massiv mit genau diesen Punkten, die ich gerade versucht habe, aufzuzeigen. Doch dann verteilt sich die Geschichte. Der Doctor, Rose und Captain Jack, jeder ist auf einmal auf sich gestellt in dieser doch recht bizarren Welt, und jeder von ihnen gerät in Schwierigkeiten. Leider bricht mit diesem Zeitpunkt die Geschichte ein. Die einzelnen Handlungsstränge sind zum Teil konfus und völlig verwirrend. Immer und immer wieder hatte ich das Gefühl, der Autor hatte sein Konzept nicht weit genug durchdacht und ist beim Schreiben in die Enge geraten. Die Zusammenführung der einzelnen Figuren ist ebenfalls sehr konstruiert und wirkt wie eine Notlösung. Die Lust auf das Buch, die anfangs aufgebaut wurde, wird der Geschichte zum Verhängnis, denn sie verpufft auf einmal rasend schnell und die Enttäuschung, die damit einhergeht, ist durchaus groß. Eine potentiell großartige Geschichte verläuft im Sande. Der Doctor, Rose und Captain Jack sind zwar weitestgehend gut getroffen, aber auch das hilft nichts. Abschließend sei noch erwähnt, dass auch in diesem Buch wieder die eingestreute Kleinigkeit typisch für Staffel eins der Fernsehserie zu finden ist.

Fazit: "The Stealers of Dreams" ist das letzte Buch mit dem neunten Doctor. Als ich die Inhaltsangabe dazu das erste Mal gelesen habe, hatte ich den Eindruck, hier könnte eine sehr interessante Geschichte auf den Leser warten. Der Prolog ist auch absolut genial geschrieben und macht Lust auf mehr, und ich hatte schon das Gefühl, hier könnte ein Buch für volle Punktzahl auf mich warten. Doch dann verzettelt sich der Autor mehr und mehr und verhunzt so die Chance auf einen würdigen Abschluss der Bücherreihe mit dem neunten Doctor. Sehr schade. Die Enttäuschung raubt dem Buch leider die meisten Punkte.

Ulrike Waizenegger

Bewertung: 2/5 Punkten






Artikel kommentieren
RSS Kommentare

Kommentar schreiben
  • Bitte orientiere Deinen Kommentar am Thema des Beitrages.
  • Persönliche Angriffe und/oder Diffamierungen werden gelöscht.
  • Das Benutzen der Kommentarfunktion für Werbezwecke ist nicht gestattet. Entsprechende Kommentare werden gelöscht.
  • Bei Fehleingaben lade diese Seite bitte neu, damit ein neuer Sicherheitscode generiert werden kann. Erst dann klicke bitte auf den 'Senden' Button.
  • Der vorgenannte Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie einen falschen Sicherheitscode eingegeben haben.
Name:
eMail:
Homepage:
Titel:
BBCode:Web AddressEmail AddressBold TextItalic TextUnderlined TextQuoteCodeOpen ListList ItemClose List
Kommentar:




  fictionBOX bei Facebook   fictionBOX bei Twitter  fictionBOX als RSS-Feed

TV-Planer


Emmy Awards
Show | TNT Serie
Mo. 23.09.19 | 01.00 Uhr


5x13 Nicht nur Weihnachten steht vor der Tür
How to Get Away with Murder | RTL Crime
Mo. 23.09.19 | 20.15 Uhr


5x21 Das Mädchen mit dem roten Blitz
Flash | ProSieben MAXX
Mo. 23.09.19 | 20.15 Uhr