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Transformers 2 - Die Rache Drucken E-Mail
Michael Bay lässt es wieder krachen... Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Montag, 07 Dezember 2009
 
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Transformers: Die Rache
(Transformers: Revenge of the Fallen, USA 2009)
 
Transformers: Die Rache
Bewertung:
Studio/Verleih: DreamWorks/Paramount Pictures
Regie: Michael Bay
Produzenten: U.a. Michael Bay, Brian Goldner, Mark Vahradian & Steven Spielberg
Drehbuch: Ehren Kruger, Roberto Orci & Alex Kurtzman
Musik: Steve Jablonsky
Kamera: Ben Seresin
Schnitt: Roger Barton, Tom Muldoon, Joel Negron & Paul Rubell
Genre: Action/Science Fiction
Kinostart (Deutschland): 24. Juni 2009
Kinostart (USA): 24. Juni 2009
Laufzeit: 150 Minuten
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Homepage: klick
Trailer: klick
Kaufen: Einzel-DVD, Special Edition, Bumblebee Edition, Blu Ray, Soundtrack, Score
Mit: Shia LaBeouf, Megan Fox, Josh Duhamel, Tyrese Gibson, John Turturro, Ramon Rodriguez, Kevin Dunn, Julie White, Isabel Lucas u.a.


Kurzinhalt: Vor zwei Jahren haben sich die Transformers einigen ausgewählten Menschen offenbart, und dem bösen Megatron das Handwerk gelegt. Seitdem kämpfen die wandlungsfähigen Roboter Seite an Seite mit einer Sondereinheit des amerikanischen Militärs, um die letzten Decepticons zu vernichten. Doch in letzter Zeit kommen immer mehr von ihnen auf die Erde, und besuchen dabei die verschiedensten Orte – fast so, als würden sie nach etwas suchen. In der Zwischenzeit bereitet sich Sam darauf vor, aufs College zu gehen. Dass er nun schon bald viele Kilometer entfernt sein wird, macht nicht nur seinen Eltern, sondern auch seiner Freundin Mikaela zu schaffen – und Bumblebee, den er in der elterlichen Garage allein zurücklässt. Doch kurz bevor er ins College aufbricht entdeckt er in einer alten Jackentasche einen seltsamen Splitter, der offenbar von einem der Decepticons stammt. Nachdem er ihn in die Hand genommen hat, drehen nicht nur plötzlich die Geräte zu Hause durch, er beginnt zudem immer wieder seltsame Symbole zu sehen und völlig sinnloses Zeug vor sich hinzubrabbeln. Doch als die Decpeticons in nie geahnter Stärke die Erde angreifen und die Transformers und das Militär dieser Bedrohung zunehmend nicht gewachsen seinen, erkennt Sam, dass genau in diesen Symbolen der Schlüssel zum Sieg liegt.

Review: ImageAch ja. Michael Bay. Oft heißt es ja, entweder man liebe oder man hasse ihn, aber so ganz kann ich das nicht bestätigen. Vor allem zu Beginn seiner Karriere hat er einige gute Filme abgeliefert. Doch mit der Zeit wurde einfach immer offensichtlicher, dass Bay offenbar sehr zufrieden damit ist, sich ständig zu wiederholen und praktisch immer nur den gleichen Film abzuliefern. Nach acht Regiewerken von ihm muss man leider festhalten, dass seine filmische Kreativität relativ beschränkt zu sein scheint und sich die Gesamtheit seines Schaffens und seines künstlerischen Anspruchs in sieben einfachen Worten zusammenfassen lässt: "Lasst uns etwas in die Luft jagen!" Und mit der Zeit wird selbst das halt irgendwie langweilig und eintönig. Meine persönlichen Favoriten sind ja immer noch der zwar weithin als völlig überzogen und zudem moralisch fragwürdig gescholtene, aber meines Erachtens einfach irrsinnig unterhaltsame (und unterhaltsam irrsinnige) "Bad Boys II", sowie sein packender Actionthriller "The Rock", der für mich einer der besten Actionfilme der 90er Jahre ist, und aus meiner Sicht den klaren Höhepunkt von Michael Bay's bisherigem Schaffen darstellt.

Auch "Armageddon" fand ich recht ok. Zwar war er ziemlich oberflächlich, wissenschaftlich absolut hirnrissig und dem eine gleiche Thematik behandelnden "Deep Impact" klar unterlegen, bot aber wenigstens beeindruckende Effekte und ein ordentliches Spektakel, und kann daher noch guten Gewissens zu seinen besseren Filmen gezählt werden. "Die Insel" war hingegen ein vergleichsweise frustrierendes Seherlebnis, da sich Bay einfach nicht zwischen einem ernsthafteren SF-Film und seinem üblichen Actiongehabe entscheiden konnte. Gleiches kann man über seinen vor Klischees und Pathos nur so triefenden und zudem überlangen "Pearl Harbor" sagen. Und auch vom ersten "Transformers"-Film war ich eher enttäuscht. Ich weiß nicht, vielleicht liegt es ja an mir, aber… mir fiel es einfach schwer, bei der Action so richtig mitzufiebern. Nennt mich herzlos, aber wenn sich zwei transformierende Blechbüchsen verkloppen, hält sich mein emotionales Engagement in sehr engen Grenzen. Zumindest, wenn die Roboter derart seelenlos inszeniert werden wie von Bay; denn dass man zu einer mechanischen, am Computer erschaffenen Figur durchaus auch eine emotionale Bindung aufbauen kann, hat spätestens "Wall-E" bewiesen. Insofern bin ich mit recht niedrigen Erwartungen an "Transformers: Die Rache" herangegangen… und selbst diese wurden noch einmal weit unterboten, denn meines Erachtens hat Michael Bay mit dieser Fortsetzung seinen bisher mit Abstand schlechtesten Film abgeliefert.

ImageViel wurde zuletzt darüber geredet und geschrieben, dass "Transformers: Die Rache" ein Film ist, der Eier hat. Was jedoch nicht lobend-metaphorisch im Sinne von "ein mutiger Film" gemeint war, sondern wortwörtlich; hängen doch von einem Decepticon in einer Szene zwei Metallbälle zwischen den Beinen herunter. Und auch wenn dieser Moment in der Tat ziemlich grauenhaft ist und eine Art von vorpubertärem Humor beweist die mich davon überzeugt, dass Michael Bay niemand ist, mit dem ich mal auf ein Bier gehen muss, so ist diese kurze Szene insgesamt gesehen noch das geringste Problem an diesem Film. Viel schwerer wiegen da schon andere Versuche an humoristischen Einlagen, die nicht nur wenige Sekunden, sondern praktisch den ganzen Film über präsent sind. Hier fallen vor allem die beiden Robo-Zwillinge auf. Wenn ihr geglaubt habt, Jar Jar wäre schon schlimm gewesen, dann wartet erst mal diese beiden Kerlchen ab. Die sind nämlich nicht nur absolut nervtötend, sondern aufgrund ihrer klischeehaft-beleidigenden Darstellung als "schwarze" Roboter eine bodenlos Frechheit. Da hat man sich im letzten Jahr noch über die fortschrittlichen USA gefreut, die einen Afro-Amerikaner ins höchste Amt wählen, und dann so etwas...

Eine weitere große Schwäche ist das Drehbuch, welches u.a. aus der Feder der "Star Trek"-Autoren Orci und Kurztman stammt (die auch schon am Vorgänger beteiligt waren). Dieses offenbart zahlreiche logische Schwächen und dramaturgische Mängel. So präsentiert uns "Die Rache" z.B. auf einmal einen Terminator Transformer, der sich in einen Menschen verwandeln kann. Für mich ein erheblicher Bruch in den bisher angewendeten Regeln der Filmreihe (und das Bumblebee die wahre Natur nicht erkennt ist ein großes Logikloch) – und das alles nur für eine lausige, klischeehafte Szene. Die dramaturgischen Mängel wiederum zeigen sich u.a. nach jener Szene, in der sich der Chef-Decepticon in einer Ansprache an die Menschheit wendet, und fordert, dass man ihm Sam übergibt. Ein Ereignis, welches zwar als ach-so-bedeutend inszeniert wird, aber ohne jegliche Folgen bleibt. Weder sehen wir in Panik verfallende Menschenmassen noch einen wütenden Mob, der Sam dem metallischen Scharfrichter vorführen will. Alles bleibt ohne Auswirkungen, ohne Bedeutung. Eine Kritik, die sich hier auf ein kleines Detail bezieht, die sich aber genauso gut auf den Film als Ganzes umlegen lässt, und damit zugleich eine der wesentlichen Probleme von "Transformers: Die Rache" darstellt. Der Film ist ein seelenloses Spektakel, ohne das Gefühl einer ernsthaften Bedrohung, sei es nun für die Menschheit an sich oder die Figuren im Speziellen.

ImageDies führt dann auch dazu, dass mich zwei als schockierend gedachte Wendungen nicht im Geringsten berühren konnten – einfach, da mir von vornherein klar war, dass ohnehin alles gut ausgehen wird. (Achtung, Spoiler!) Dies bezieht sich einerseits auf den Tod von Optimus Prime, und andererseits an Sam's vermeintlichen Tod am Ende des Films. (Spoiler Ende) Beide Male bin ich Michael Bay nicht mal ansatzweise in die Falle getappt, es war ganz einfach zu offensichtlich, dass "Transformers: Die Rache" eben nur metallische, aber keine echten Eier hat, um so etwas auch tatsächlich durchzuziehen. Ein weiterer Schwachpunkt sind die grottenschlechten Dialoge, die mit ihrer verkrampft-bedeutungsschwangeren Art an billige B-Movies erinnern – im Vergleich zum dortigen Einsatz jedoch überwiegend ohne Ironie auskommen müssen und stattdessen völlig ernst gemeint sind. Der absolute Tiefpunkt in dieser Hinsicht ist Sam's Vision der Ur-Transformatoren (sorry, bin zu faul, um mir den Namen rauszusuchen), die vor Glückskeksweisheiten nur so strotzt, und in ihrer gewollten Ernsthaftigkeit und Aussagekraft einfach nur lächerlich und peinlich ist.

Dass die im Zentrum des Films stehende Beziehung zwischen Sam und Mikaela in etwa so glaubwürdig ist wie die Wahlversprechen von politischen Parteien, hilft dem Film auch nicht gerade, und ist ein weiterer Nagel in seinem metallischen Sarg. Dies liegt einerseits daran, dass die Chemie zwischen Megan Fox und Shia LaBeouf einfach nicht stimmt. Entweder lag es an ihrer Unzufriedenheit mit den Dreharbeiten, oder sie können sich einfach nicht so recht ausstehen, oder sie haben halt doch nicht so ganz das dafür erforderliche schauspielerische Talent; jedenfalls habe ich an ihre Beziehung bzw. ihre Liebe keine Sekunde lang geglaubt. Neben den Schauspielern ist hier jedoch auch das Drehbuch zu kritisieren. Nun mal ehrlich… die sind jetzt seit zwei Jahren zusammen, und Sam hat ihr immer noch nicht gesagt, dass er sie liebt? Wo sind wir hier, im Kindergarten? Dass die beiden trotzdem noch zusammen sind, ist unter diesem Gesichtspunkt absolut unglaubwürdig. Generell versteht es "Transformers: die Rache" nicht zu vermitteln, was die beiden denn eigentlich genau verbindet, und was sie füreinander empfinden, und warum. Das Drehbuch stellt dies einfach als gegeben hin, als Tatsache, die wir ohne Begründung und ohne dass es den Schauspielern gelingt, ihre Gefühle füreinander überzeugend zu vermitteln, akzeptieren und glauben sollen. Doch nachvollziehbar war ihre Beziehung für mich nicht. Hier haben Schauspieler und Drehbuch leider völlig versagt, wodurch es "Transformers: Die Rache" an einem emotionalen Kern fehlt, der uns die Figuren näher bringt und uns an ihrem weiteren Schicksal teilhaben und mit ihnen mitfiebern lässt.

ImageWas mich jedoch am meisten überrascht hat, ist dass mich selbst die Action nicht zu begeistern vermochte. Diese war nämlich weder übertrieben spektakulär noch sonderlich packend oder einfallsreich inszeniert. Das Actionkino hat sich halt einfach in den letzten Jahren weiterentwickelt; doch Michael Bay scheint immer noch in den 90ern stecken geblieben zu sein. In einer Zeit, in der man riesige Armeen gegeneinander kämpfen sah, in der man aufgrund einer originellen und logistisch aufwendigen Inszenierung ganz nah am Geschehen war ("Children of Men" ist hier der bisherige Klassenprimus, aber bei weitem nicht das einzige Beispiel für diesen inszenatorischen Stil), und in der ganze Städte (wenn nicht gar die ganze Welt) publikumswirksam zerstört werden, holen zwei miteinander kämpfende Roboter nicht mal mehr 'ne alte Oma hinter dem Ofen hervor. Zumal die Kämpfe, wie die titelspendenden Helden, leider ziemlich künstlich wirken. Gemeinsam mit all den anderen Schwächen führt die uninteressante Action dann schließlich zur Todsünde eines jeden auf leichte Unterhaltung getrimmten Blockbusters: Er war stellenweise sogar richtiggehend langweilig…

Jetzt habe ich schon so viele Zeilen geschrieben, und bin auf einige andere Schwächen noch gar nicht eingegangen. Wie z.B. die nervigen Eltern. Ihr Besuch am College inkl. irrtümlichem Graskeks-Konsum ist ein weiterer heißer Kandidat für die schlechteste Szene des Jahres. Wo wir grad beim College sind: Dass just der Computerfreak und Verschwörungstheoretiker, der gemeinsam mit seinen Kumpels Nachforschungen zu den Transformers anstellt, Sam's Zimmerkollege ist (und der dann noch dazu in Verbindung mit John Turturro's Figur steht), erinnert frappant an einen ähnlich großen Zufall aus dem "Star Trek"-Drehbuch, und offenbart ein weiteres Mal die diesbezügliche Schwäche von Orci und Kurtzman. Der kleine Decepticon, der von Mikaela gefangen wird, ist ein weiterer nerviger Störfaktor, der sich praktisch durch den ganzen Film zieht. Der zu den guten gewechselte, alte Decepticon führt ein weiteres Klischee - nämlich den ein letztes Mal in den Kampf ziehenden Helden - in den Film ein. Der Film ist zudem mit 2-1/2 Stunden eindeutig viel zu lang. Vor allem der erste Teil entwickelt sich in einem Tempo, dass selbst einer zugekifften schweizer Schildkröte die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Doch auch die Actionszenen sind oftmals zu ausgedehnt und schafften es daher nicht, mein Interesse zu halten. Dies gilt insbesondere für den fast halbstündigen Showdown, der in einer sinnlosen Ansammlung von Explosionen untergeht und es gänzlich an Spannung vermissen lässt. Und die Filmmusik von Steve Jablonsky fällt vor allem dadurch auf, dass sie nicht auffällt.

ImageGibt es eigentlich über "Transformers: Die Rache" auch etwas positives zu sagen? Nun, nicht viel. Die Effektarbeit ist grundsätzlich recht solide und leistet sich keine großen Schnitzer. Die Songauswahl für den Soundtrack ist zwar etwas eintönig, da alles in die gleiche Richtung geht, trotzdem findet sich der eine oder andere gelungene Song, den man auch gerne mal im wuchtigen Ton eines Kinosaals (oder einer Heimkinoanlage) hört. So schwach seine Inszenierung sonst auch sein mag, liefert Michael Bay nichtsdestotrotz zumindest gelegentlich die eine oder andere gelungene (wenn für ihn zumeist auch sehr typische) Einstellung. Gut fand ich auch die Auswahl der Pyramiden als Location für den Showdown - als exotisch möchte ich diesen Schauplatz zwar nicht unbedingt bezeichnen, aber sonderlich häufig wendet man sich diesem Fleckchen Erde in Hollywood-Filmen ja nicht gerade zu. Trotz zahlreicher Rohrkrepierer gab es auch den einen oder anderen gelungenen Gag (auch wenn man diese an einer Hand abzählen konnte). Megan Fox und vor allem Isabel Lucas füllen die ihnen zugedachte Rolle als optischer Aufputz sehr gut aus. Und auch wenn seine Rolle nicht allzu groß war, habe ich mich über das Wiedersehen mit John Turturro sehr gefreut. Das war's dann aber auch schon an positiven Aspekten; der Rest ist leider ein Fall für die Schrottpresse…

Fazit: Wo sich andere Regisseure im Verlauf ihrer Karriere weiterentwickeln, entwickelt sich Michael Bay aus meiner Sicht eher zurück. Während frühere Filme zumindest Ansätze von Anspruch und vielschichtigen Figuren hatten, verlegt sich "Die Rache" wie schon der Vorgänger auf reine, bombastische Action, und hat dem Filmfan darüber hinaus leider nicht das Geringste zu bieten. Der Humor verdient die Bezeichnung genauso wenig wie die Handlung. Die Beziehung zwischen Sam und Mikaela ist derart peinlich geschrieben und schlecht gespielt, dass sie zu keinem Zeitpunkt glaubwürdig ist. Die Action ist lieb- und leblos inszeniert, und irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es Bay selbst bei seinem Steckenpferd an frischen Ideen mangelt. Zusammen mit der ausgedehnten Handlung ohne richtige Höhepunkte, den Schwächen beim Drehbuch und einigen grauenhaft schlechten Dialogen und Szenen führt das insgesamt zu Michael Bay's wohl bisher miesestem Film, und einem der schlechtesten Blockbuster des Jahres 2009. Das Schlimmste an "Transformers: Die Rache" ist aber sein beachtliches Einspielergebnis. Solch ein Schund spielt tatsächlich weltweit 4-1/2x so viel ein wie ein anspruchsvolles, innovatives und in jeder Hinsicht überlegenes Werk wie "Watchmen"? Womit wir auch gleich beim letzten, wesentlichen Punkt wären: Man kann über Michael Bay schimpfen so viel man will – aber Vorwurf kann man ihm, so lange immer wieder genug Leute reingehen um seine Filme zu einem finanziellen Erfolg zu machen, keinen machen. Da müssen wir Kinobesucher uns schon an die eigene Nase fassen. Ich für meinen Teil werde aus "Transformers: Die Rache" jedenfalls meine Lehre ziehen, und diesem filmischen Debakel meine ganz eigene Form von Rache folgen lassen (Achtung, es folgt ein Wortwitz der sich der unterirdischen Qualität des Films anpasst!): Einen Baykott.

Wertung:2 von 10 Punkten



Christian Siegel
(Bilder © Paramount Pictures)


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Kommentare (6)
RSS Kommentare
1. 30.11.2013 01:16
 
Bei den Zwillingen habe ich schon seit längeren einen Verdacht, weshalb sie in dieser Form vorkamen. Es werden in dem Beitrag ein paar Wörter vorkommen, die für manche beleidigend wirken können. Diese werden aber passend verdeckt sein und sind auch nicht gegen diese gerichtet. 
 
Also ich glaube inzwischen, dass Bay vor den Dreharbeiten mit 2 Ghetto-Schwarzen aneinander geraten ist und von diesen ziemlich zur Sau gemacht wurde. Der, der es mit ihm abgezogen hatte hauptsächlich, hatte einen goldenen, oberen Schneidezahn, während der andere die ganze Zeit nur blöd am kichern und gröhlen war. Nach dieser Schmacht hat sich Bay irgendwann bei der Arbeit zu Transformers ein paar Gedanken gemacht, einen Geistesblitz gehabt, zu sich gesagt "Na wartet ihr sch**** N****r, euch zeig ichs!" und sich die Zwillinge ausgedacht, die ja aus seiner Feder stammen sollen. Skip (der grüne) ist die Parodie auf den schwarzen, der Bay gedisst hat und Mudflap (der orangene) die auf den schwarzen, der hinter dem anderen stand und bloß gekichert/gegröhlt hat. 
 
Mag zwar hergeholt sein, aber irgendwie könnte das tatsächlich so gewesen sein. Welchen Grund hätte man sonst gehabt, zwei "schwarze" Roboter einzubauen, während man gerade einen ihren zum Präsidenten gewählt hat?
 
2. 26.02.2014 12:23
 
Dass Bay einen derart klaren, eindeutigen Grund dafür gehabt haben könnte, glaube ich eigentlich nicht. Durch praktisch seine komplette Filmographie zieht sich die Tendenz, dass er Klischees und Vorurteile als Basis für Gags nimmt. Sei es nun, was Homosexualität oder eben Rassen/Kulturen betrifft. Ist also kaum was neues. Ob er dies macht, weil er selbst nicht erkennt, wie "offensive" der Humor dadurch teilweise werden kann, oder es genau deswegen macht, oder sich einfach einen Dreck drum schert, oder auch nur, weil er's selber halt lustig findet - keine Ahnung. Ist letztendlich auch wurscht. Meinen persönlichen Humorgeschmack trifft er damit jedenfalls überwiegend nicht.
 
3. 25.06.2014 23:43
 
Wird es zum ersten noch ne Kritik geben, da bald Nr. 4 ansteht? Dieser fehlt nämlich noch und könnte eigentlich ziemlich leicht untergebracht werden.
 
4. 27.06.2014 09:58
 
Meine Lust, mir die Reihe noch einmal vorzuknöpfen, hält sich in sehr argen Grenzen. In meiner Erinnerung sehe ich Teil 1 auf 4/10, Teil 2 auf 2/10, und Teil 3 auf 5/10. Nichts, was ich unbedingt rasch wieder sehen muss. Teil 4 werde ich - nach den wenig berauschenden Kritiken aus Übersee - wohl erst im Heimkino nachholen, weshalb ihr ohnehin nicht so bald mit einem Review von mir rechnen könnt. Ev. hole ich 1 und 4 dann im Zuge des diesjährigen Advents-Specials nach.
 
5. 20.07.2014 08:22
 
Du musst ja nicht die ganze Reihe nochmal sehen. Einfach nur den ersten, weil dieser fehlt und damit Nr. 4 hier gehypt werden und den selber siehst du erst in ein paar Monaten.  
 
Ich werde den vierten auch erst in ein paar Monaten sehen, weil der bei mir schon wieder nur in 3D läuft (der scheiß scheint sich echt durchgesetzt zu haben, leider).  
 
Wie ich gehört habe, wird im vierten China ziemlich in den A***h gekrochen. Ob es wirklich eine Künstlerentscheidung war, was mit dem Mandarin geschah? :p Das Wort Mandarin hat ja seinen Ursprung im chinesischen, denn chinesisch heißt auch so. ;) Das soll aber jetzt keine Mandarin-Diskussion werden, konnte aber grade nicht widerstehen.
 
6. 11.08.2014 09:02
 
Ich habe eigentlich kein Interesse daran, den 4. zu hypen - der ist ohne meine Hilfe auch schon erfolgreich genug :p . Ev knöpfe ich mir Teil 1 und 4 im Zuge des heurigen Advents-Specials vor, mal sehen.
 

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