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"LOST": Interview mit "Ben Linus"-Darsteller Michael Emerson Drucken E-Mail
"Jedes Jahr findet man neue Mittel, um LOST weiterzuerzählen." Kategorie: Interviews - Autor: Luna Black - Datum: Mittwoch, 21 Januar 2009
 
Die 5. Staffel von "Lost" steht vor der Tür, und während die Fans der Premiere entgegenfiebern, hatte das Three8Six-Blog "Fanboy 2.0." die Gelegenheit, sich mit Michael Emerson zu treffen, der in der Serie Benjamin Linus spielt. Er spricht in dem Interview über die weitere Entwicklung seines Charakters in "Lost" sowie über den Wunsch, wieder mehr Theater zu spielen und wir erfahren, warum er gerne ein Vampir in "True Blood" sein würde. fictionBOX präsentiert euch hier eine vollständige Übersetzung dieses Interviews.


Das Interview führte Tom vom Three8Six-Blog "Fanboy 2.0.".
Übersetzung für fictionBOX: Luna Black

Michael Emerson in LOSTDas letzte Mal, als wir uns unterhielten, hast du deine Hoffnung bekundet, auf die Bühne zurückzukehren. Hattest du in letzter Zeit die Gelegenheit, im Theater zu arbeiten?
Emerson: Nein, wegen Terminproblemen. Ich fange an zu glauben, dass ich keine Theaterarbeit machen werde bis Lost vorüber ist. Wir haben so eine knappe Sommerpause. Wir haben drei Monate, aber das sind drei sehr spezielle Monate. Inzwischen bekomme ich ein gewisses Maß an Beachtung, was bedeutet, wenn sie mich in ein Theaterstück hinein nehmen, wird es wahrscheinlich eine umfangreiche Rolle sein, die eine längere Verpflichtung mit sich bringt. Also werde ich mich wohl bis dahin mit Kleinprojekten abfinden müssen.

Wenn du jetzt die Gelegenheit zu Bühnenauftritten bekommst, ist dies für dich Arbeit oder eine Chance, deine Batterien wieder aufzuladen?
Emerson: Es ist aufregend; es ist eine Rückkehr zu dieser ursprünglicheren Unruhe einer Live-Aufführung. Keine Wiederholungsmöglichkeit, kein Herausschneiden. Und es ist sehr viel bereichernder. Wenn man von den Emotionen so unmittelbar betroffen ist, gibt es kein vergleichbares Gefühl.

Du sagtest mir vor dem letzten Season Finale, dass für die Schlusszene drei Varianten gefilmt wurden. Was war deine erste Reaktion, als du bemerktest, dass es Locke in dem Sarg war?
Emerson: Ich sagte, „Ja. Natürlich, er musste es sein." Die Autoren haben einen Instinkt, den höchstmöglichen Einsatz zu finden. Man sagt sich, „Es kann nicht John Locke sein." Also denken die Autoren, „Gut, lass es Locke sein. Schauen wir, wie das funktioniert." Sie schrauben es immer höher.

In Season 5 treffen wir dich dort an, wo wir dich verlassen haben, über Lockes Leiche gebeugt und neben Jack stehend. Glaubst du, dass Locke wirklich tot ist?
Emerson: Nun, an diesem Punkt ist er tot. Es gibt viele Punkte im Raum/-Zeit-Kontinuum. An einem Punkt sind wir etwas bestimmtes, an einem anderen Punkt etwas anderes.

Werden wir in der neuen Season neue Hinweise bekommen, wer Ben ist und was er will?
Emerson:
Was sein übergeordnetes Ziel ist? Ich glaube, in einem Jahre werden wir eben diese Unterhaltung wieder haben. Die Antwort auf die Frage wer und was Ben ist, ist Teil der Antwort zum Gesamtbild [der Lost-Mythologie]. Es wird immer wieder neu gefasst. Bens Vergangenheit, seine Zukunft. Ich glaube, das ist eine Frage, die in den letzten drei Episoden beantwortet werden wird.

In dieser Season scheint die Show das einfache Format des Überblendens aufgegeben zu haben und zu etwas anderem überzugehen.
Emerson: Ich glaube, jetzt ist alles im Format des Überblendens zu finden: Vorwärtsblenden, Rückwärtsblenden, Blenden in eine Gegenwart, Blenden in eine andere Gegenwart. Andere Zeiträume, andere geographische Räume. Sie tun, was sie jedes Jahr tun, was dazu führt, dass man die erzählerischen Mittel noch etwas weiter entwickelt. Jedes Jahr erfinden sie ein neues Mittel, die Geschichte zu erzählen, die sie erzählen wollen. Es ist chaotisch, aber stimulierend.

Ich habe gelesen, dass Sterling Beaumon, der den jungen Ben spielt, dieses Jahr wieder mit dabei ist? Ist das wahr?
Emerson:
Ich habe ihn am Set gesehen. Wir sollten also etwas mehr Hintergrundgeschichte bekommen.

In der ersten Episode der neuen Season sagt Ben zu Jack, er solle alles einpacken, was er mitnehmen will, weil er nie mehr zurückkommen wird. Wie verstehst du das?
Emerson: Das ist eine der Aussagen von Ben, die wir, glaube ich, wörtlich nehmen sollten. Ausgehend von seinem Wissen haben sie eine Art Fenster durchquert und werden nicht in der Lage sein, dadurch zurückzukehren.

Du hast früher schon gesagt, dass du glaubst, Ben kann sich frei durch Raum und Zeit bewegen. Was meintest du damit?
Emerson:
Wenn man sich durch diese Wurmlöcher bewegt, glaube ich nicht, dass dies rein zeitlich ist. Sie sind zeitlich und geographisch. Als Ben das Holzrad drehte und die Insel bewegte, bewegte er sich in Raum und Zeit. In seinem nächsten wachen Moment findet er sich in seinem Parka in der Mitte der Sahara wieder. Und das ist nicht nur eine große Entfernung, er hat auch ausgerechnet, dass es etwa eineinhalb Jahre später war. Aber ich glaube nicht, dass er darüber irgendeine Kontrolle hat.

Da nun deine Frau eine „Lost"-Rolle bekommt, ist es möglich, dass wir dich in ihrer neuen HBO-Show, „True Blood", sehen werden?
Emerson: Es ist eine großartige Show. Ich hoffe, sie bringen sie etwas mehr in den Vordergrund. Ich weiß es nicht. Ich würde liebend gerne in „True Blood" auftreten. Aber ich würde gerne etwas anderes sein. Ein Vampir vielleicht, ich weiß nicht. Ich weiß nicht, was es noch an Möglichkeiten gibt.

Irgendwelche Ben-patentierten kryptischen Hinweise, die du uns vielleicht geben kannst, auf was wir uns in dieser Season freuen können?
Emerson:
Man kann davon ausgehen, dass Ben seine Fähigkeit, für Aufregung zu sorgen, nicht verloren hat.


Quelle: Tom, Three8Six / FanBoy 2.0
Übersetzung: Luna Black
Redaktion: Martin Wenzel


Weitere Infos zu LOST und Michael Emerson:
Emerson bei Wiki
Emerson bei IMDB
LOST-News bei fictionBOX

Interview mit LOST-Darsteller Naveen Andrews




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