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Game of Thrones Staffel 7
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Die Gerechtigkeit der Königin Drucken E-Mail
< Vorherige Episode | Nächste Episode >
Episodenbild (c) HBO
Originaltitel: The Queen's Justice
Episodennummer: 7x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 30. Juli 2017
Erstausstrahlung D: 31. Juli 2017
Drehbuch: David Benioff & D.B. Weiss
Regie: Mark Mylod
Hauptdarsteller: Peter Dinklage als Tyrion Lannister, Nikolaj Coster-Waldau als Ser Jaime Lannister, Lena Headey als Queen Cersei Lannister, Emilia Clarke als Queen Daenerys Targaryen, Kit Harington als King Jon Snow, Aidan Gillen als Lord Petyr Baelish, Liam Cunningham als Ser Davos Seaworth, Sophie Turner als Princess Sansa Stark, Maisie Williams als Arya Stark, Carice van Houten als Lady Melisandre, Nathalie Emmanuel als Missandei, Indira Varma als Ellaria Sand, Alfie Allen als Theon Greyjoy, John Bradley als Samwell Tarly, Gwendoline Christie als Brienne of Tarth, Conleth Hill als Varys, Iain Glen als Ser Jorah Mormont.
Gastdarsteller: Diana Rigg als Lady Olenna Tyrell, Jim Broadbent als Archmaester Ebrose, Pilou Asbæk als King Euron Greyjoy, Gemma Whelan als Yara Greyjoy, Anton Lesser als Qyburn, Jacob Anderson als Grey Worm, Keisha Castle-Hughes als Obara Sand, Rosabell Laurenti Sellers als Tyene Sand, Jessica Henwick als Nymeria Sand, Hafþór Júlíus Björnsson als Ser Gregor Clegane, Ben Hawkey als Hot Pie, Tim McInnerny als Lord Robett Glover, James Faulkner als Lord Randyll Tarly, Rupert Vansittart als Lord Yohn Royce, Tom Hopper als Dickon Tarly, Bella Ramsey als Lady Lyanna Mormont, Richard Rycroft als Maester Wolkan, Ben Fox als inn customer, Mark Roper als inn customer, Megan Parkinson als Lady Alys Karstark, Harry Grasby als Lord Ned Umber u.a.

Kurzinhalt: Jon Snow und sein Berater Davos treffen in Dragonstone ein, wo sie von Tyrion begrüßt werden. Kurz darauf kommt es zum ersten Treffen zwischen Daenerys Targaryen und Jon, welches nicht ganz so harmonisch verläuft, wie sich das beide Seiten wohl erhofft hatten. Daenerys tut sich schwer damit, Jons Berichte über die Armee der Toten zu glauben, und Jon wiederum sieht keinen Grund, vor ihr auf die Knie zu gehen und ihr die Treue zu schwören. Zumindest was das Dragonglass betrifft können die beiden dann aber letztlich eine Einigung erzielen. In der Zitadelle von Oldtown ist es Sam indes gelungen, Jorah von der Dragonscale-Krankheit zu heilen. In Winterfell trifft Sansa Vorbereitungen für den anstehenden, langen Winter, als es zum Wiedersehen mit einem lange verschollenen Familienmitglied kommt. Euron Greyjoy bringt indes Cersei das versprochene Geschenk: Ellaria Sand und ihre letzte noch lebende Tochter Tyene – was die Königin dazu nutzt, um für den Tod ihrer eigenen Tochter bittere Rache zu üben. Und Daenerys Kriegsbemühungen erleiden einen weiteren Rückschlag, als es den Unsullied zwar gelingt, Casterly Rock einzunehmen, die Armee der Lannisters jedoch im Gegenzug Highgarden erobert…

Zitate: "You stand in the presence of Daenerys Stormborn of House Targaryen, rightful heir to the Iron Throne, rightful Queen of the Andals and the First Men, Protector of the Seven Kingdoms, the Mother of Dragons, the Khaleesi of the Great Grass Sea, the Unburnt, the Breaker of Chains."
"This is Jon Snow. … He's King in the North."
(Jons Vorstellung fällt geringfügig kürzer aus.)

"Fight every battle, everywhere, always, in your mind. Everyone is your enemy, everyone is your friend… every possible series of events is happening all at once. Live that way and nothing will surprise you. Everything that happens will be something that you’ve seen before."
(Littlefingers Rat an Sansa.)

"There are always lessons in failures."
"Yes. You must be very wise by now."
(Olenna Tyrell sagt zum Abschied laut 'Servus'.)


Review: Episodenbild (c) HBO Ok, das hatte ich nicht erwartet. Nach "Drachenstein" war ich ja bezüglich der im Vorfeld getroffenen Aussage der Macher, die Zuschauer könnten davon überrascht sein, wie schnell sich einzelne Handlungsstränge entwickeln, eher verwundert, da sich dort noch nicht übermäßig viel getan hatte. Aber dass das Treffen zwischen Dany und Jon bereits in der dritten Episode erfolgen würde, und dann noch dazu gleich zu Beginn, hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Angesichts der Angewohnheit anderer Serien, lang und/oder groß erwartete Szenen ewig hinauszuzögern und vor allem auch möglichst zum Ende einer Episode zu platzieren (was dann jedoch dazu führen kann, dass ich mich weniger auf die Ereignisse konzentriere als vielmehr nur mehr auf diesen einen Moment warte), hat mich das echt positiv überrascht. Da wurde echt nicht lange gefackelt; am Ende der letzten Folge brach er auf, und hier landet er zu Beginn auch schon am entsprechenden Ufer. Sehr schön fand ich dabei auch das Wiedersehen zwischen Jon und Tyrion, die beide bei ihrem früheren Treffen ausgestoßene auf dem Weg zur Mauer waren, um sich der Nachtwache anzuschließen, und mittlerweile ihren Status wesentlich verbessert haben. Wie der gegenseitige Respekt, ja fast schon Zuneigung, generell zwischen den beiden schön herauskam und richtig zu spüren war.

Was an den Dragonstone-Szenen ebenfalls bestach, waren die wunderschönen Landschaftsaufnahmen. Keine Ahnung, wo das gedreht wurde (Island?), aber da waren einige wirklich beeindruckende Aufnahmen darunter. Die Auswahl der Location und die Art und Weise, wie Mark Mylod diese in Szene setzte, werteten diesen Teil der Folge jedenfalls definitiv auf. Die Begegnung an sich blieb jedoch offen gestanden ein bisschen hinter meinen Erwartungen zurück. Nicht falsch verstehen: Natürlich war sie einer der Höhepunkte der Folge. Dies verdankt sie aber eher der Tatsache, dass man nun bereits seit sieben Staffeln auf eben dieses Aufeinandertreffen von Eis und Feuer – dem die Buchreihe ja auch ihren Titel verdankt – hinfiebert. Der Erwartungshaltung, die sich in dieser Zeit aufgebaut hat, wurde die Szene aber halt nicht ganz gerecht. Es war toll, weil wir schon so lange darauf gewartet haben, aber nicht wegen des Inhalts. Zugegeben, es gab einzelne gute Momente, wie das oben angegebene Zitat, als Davos Jon vorstellt. Aber irgendwie fehlte der Begegnung die nötige Dramatik. Auffällig auch, dass sich dadurch am Status Quo – abseits der Abbaugenehmigung für Drachenglas – erstmal nicht viel verändert. Einerseits kann ich das verstehen – jetzt haben sie sich eh schon mit dem Treffen beeilt, aber allzu überhastet wollen sie hier dennoch nicht vorgehen; z.B. in dem sich die beiden auf den ersten Blick ineinander verlieben, sich in die Arme fallen, und ewige Treue schwören – andererseits dürfte dies zumindest teilweise für den hohlen, oberflächlichen Eindruck verantwortlich sein, den die Begegnung bei mir hinterlassen hat. Zumal mir sowohl Danys Skepsis als auch Jons Weigerung, auf die Knie zu gehen, konstruiert erschienen, um das Bündnis zwischen Eis und Feuer doch noch etwas hinauszuzögern. Wirklich Sinn machte es auf mich aber in beiden Fällen nicht. Vor allem Jons Weigerung, ihr die Treue zu schwören, wirkt seltsam, immerhin weiß er um die Bedrohung durch die White Walker und hat selbst ja keine Ambitionen auf den Eisernen Thron. Warum sich also nicht mit Dany verbünden, gemeinsam Cersei so rasch als möglich aus der Welt schaffen, um sich dann auf die wahre Bedrohung konzentrieren zu können?

Episodenbild (c) HBO Auch in einem anderen Bereich bedient man sich – trotz allen Tempos – ein bisschen einer Verzögerungstaktik. Denn wo Dany und Tyrion bislang völlig versagen, ist bei der Kriegsführung. Im Vergleich dazu hat sich die Lage für Cersei und Jaime seit dem Staffelauftakt merklich verbessert. Sie haben mit Euron Greyjoy einen wichtigen neuen Verbündeten, sorgten zugleich dafür, dass Dany ihre Verbündeten aus Westeros verloren haben, und mit der Eroberung Highgardens können sie nun auch, getreu dem Lannister-Motto, ihre Schulden zahlen. Generell befindet sich gerade auch Cersei momentan in einem Hoch. Zumindest innerhalb von Kings Landing ist ihr Anspruch auf den Thron unangefochten, Eurons Geschenkt erlaubt es ihr, für den Tod ihrer Tochter bittere Rache zu nehmen, und mittlerweile ist sie sich ihrer Stellung so sicher, dass sie selbst der Liebe zu ihrem Bruder (die in Westeros mittlerweile ohnehin ein offenes Geheimnis ist, wie man ja auch an Eurons Sticheleien ihm gegenüber merkt) mehr oder weniger offen frönt. Es wird spannend sein, zu sehen, wie lange dieses Hochgefühl anhält – und auch wenn ich es ihr nicht unbedingt gönne, so ist Cersei momentan am "Game of Thrones"-Spielbrett wohl so ziemlich die interessanteste Figur – die auch in dieser Folge wieder für einige der besten Momente sorgte (wie z.B. ihre Szene mit Ellaria im Kerker).

Die anderen Schauplätze hatten indes – vom Finale abgesehen – keine markanten Höhepunkten zu bieten. Was die Handlung in Oldtown betrifft, war ich überrascht und offen gestanden auch etwas enttäuscht, wie schnell das mit Jorahs Heilung geklappt hat. Ich hätte gedacht, dass nach dem Abschaben der infizierten Haut und dem Einschmieren mit der Lösung schon auch noch eine weitere Therapie notwendig wäre. Weil so wie es hier dargestellt wurde ging mir das – angesichts der Tatsache, wie die Drachenkrankheit in der Vergangenheit als unheilbar aufgebauscht wurde – doch zu rasch und vor allem einfach. Da kann der Archmaester noch so darauf hinweisen, wie schwierig und gefährlich die Prozedur war, das wurde dem staffellangen Aufbau rund um Jorahs Erkrankung definitiv nicht gerecht, war völlig antiklimaktisch, und ging entschieden zu leicht. Etwas enttäuscht hat mich auch die Handlung in Winterfell. Als Sansa zum Tor gerufen wurde hatte ich eigentlich fix mit einem Wiedersehen mit Arya gerechnet – und war dann doch ziemlich enttäuscht, als es "nur" Bran war. Wenn ich mich über Aryas Rückkehr mehr gefreut hätte, hilft es den Machern halt auch nicht, dass es ihnen gelungen ist, mich zu überraschen. Das ist wie mit Geburtstagsgeschenken: Letztendlich ist einem, mit dem man schon gerechnet hat und über das man sich wirklich freut, halt doch lieber, als mit etwas anderem überrascht zu werden. Ich hatte einfach zu Bran noch nie einen sonderlich großen Bezug, und sein Status als neuer dreiäugiger Rabe änderte daran auch nichts; im Gegenteil, lässt ihn dies doch irgendwie noch weniger wie ein vollwertiger Charakter und stattdessen mehr wie ein Plot-Konstrukt wirken. Aber immerhin dürfte Jon nun bald seine wahre Herkunft erfahren; zumindest das ist etwas, worauf ich mich schon freue. Und ich bin zugegebenermaßen auch schon sehr gespannt darauf, ob Aryas noch-nicht-Ankunft in Winterfell bedeutet, dass sie nach dem Aufeinandertreffen mit Nymeria doch wieder gen Süden gezogen ist, um auch den letzten Namen von ihrer Liste zu streichen, oder ob Bran sie nur einfach überholt hat, und man nicht zwei Stark-Wiedersehen in der gleichen Folge platzieren wollte.

Episodenbild (c) HBO Immerhin, nachdem die Episode im letzten Drittel doch überwiegend dahinmäandert ist, beschert man uns zum Ende nochmal einen ordentlichen Höhepunkt – wenn auch in meinem Fall einen schmerzhaften, zählte Olenna Tyrell doch zu meinen Lieblingsfiguren. Was neben ihrer Charakterisierung und so manchem tollen Zitat in erster Linie an ihrer Darstellerin Diana Rigg liegt. Immerhin hat man der Figur und ihrer Schauspielerin aber einen starken und damit mehr als würdigen Abgang beschert. Angefangen von oben angeführtem Zitat über ihre harten Worte über Joffrey bis hin zu ihrem Geständnis an Jaime, für dessen Tod verantwortlich zu sein, durfte sich Olenna auch zu ihrem Abschied genau so verhalten, wie man sie kennt: Hart, kompromisslos, und sich kein Blatt vor dem Mund nehmend. Sie ist die erste Figur, die uns in dieser Staffel verlässt, die ich wirklich schmerzlich vermissen werde – auch wenn ich einsehe, dass ihr Tod wohl dramaturgisch notwendig war, und man generell bei "Game of Thrones" dabei ist, sich einiger Figuren zu entledigen und so das Ensemble im Hinblick aufs langsam näherkommende Finale zu verkleinern und dadurch den Fokus auf die verbleibenden Charaktere und Konflikte zu legen. Und immerhin durfte sie bei ihrem letzten Auftritt noch einmal so richtig auftrumpfen; auch das lindert den Trennungsschmerz.

Fazit: Der Anfang von "Die Gerechtigkeit der Königin" hat mich echt überrascht, weil das man nach Jons Aufbruch am Ende der letzten Folge diese nun gleich mit seiner Ankunft in Dragonstone beginnen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Sehr gut fand ich dabei neben den beeindruckenden Landschaftsaufnahmen vor allem das Wiedersehen mit Tyrion; es macht Spaß, die beiden nach all der Zeit wieder gemeinsam zu sehen. Das erste Aufeinandertreffen zwischen Daenerys und Jon war zwar zweifellos auch ein Highlight, dies lag allerdings eher daran, wie lange die Serie auf diese Zusammenkunft hingearbeitet hat, als an den Dialogen und dem Inhalt an sich. Im Gegenteil, fand ich ihre gemeinsame Szene doch eher ein bisschen enttäuschend und antiklimaktisch – wobei mir vor allem Jons Weigerung, sich hinzuknien und ihr die Treue zu schwören, nicht einleuchten wollte. Im Mittelteil sorgte dann Cersei für einen weiteren Höhepunkt, als sie an Ellaria Sand bittere Rache nahm. Ich mag die Figur ja nicht mögen, aber bei keiner anderen Person bzw. Darstellerin macht es momentan mehr Spaß, ihr zuzuschauen, als Cersei/Lena Headey. Eher enttäuscht war ich allerdings von der allzu einfachen Heilung von Jorahs Erkrankung, sowie Sansas Wiedersehen mit Bran – hatte ich doch, was Letzteres betrifft, vielmehr schon Aryas Rückkehr mit großer Spannung und Vorfreude entgegengefiebert. Die Aktion bei Castle Rock lässt zudem Daenerys und Tyrion wieder einmal eher schlecht aussehen und einem an ihrem militärischen Geschick zweifeln. Auch wenn ich verstehe, warum die Macher so vorgehen – wäre doch sonst der Kampf zwischen Cersei und Dany im den Eisernen Thron angesichts ihrer Übermacht viel zu rasch vorbei gewesen – hoffe ich doch, dass ihnen jetzt bald mal ein Erfolg beschienen ist, ehe sie völlig inkompetent wirken. Mit dem Finale in Highgarden verschaffte man dann aber sowohl der Folge als auch Olenna Tyrell bzw. Diana Rigg einen starken Abgang.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © HBO)

"Game of Thrones" ist über Sky Ticket verfügbar.



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