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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Counterpoint
Episodennummer: 5x10
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 16. Dezember 1998
Erstausstrahlung D: 20. Juni 1999
Drehbuch: Kenneth Biller & Scott Miller
Regie: Winrich Kolbe
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Mark Harelik als Kashyk, Randy Oglesby als Kir, J. Patrick McCormack als Prax, Alexander Enberg als Vorik, Randy Lowell als Torat, Jake Sakson als Adar, Majel Barrett als computer voice u.a.

Kurzinhalt: Die Voyager wird von zwei Kriegsschiffen der Devore flankiert, die ein Inspektionsteam an Bord beamen. Sämtliche Decks werden genauestens untersucht und alle Crewmitglieder gescannt – denn Telepathen sind im Raum der Devore strikt verboten. Die Voyager bekam nur deshalb die Freigabe, diesen zu durchfliegen, weil sich – angeblich – keine Telepathen an Bord befinden, und Captain Janeway sich zudem dazu bereit erklärte, ihr Schiff in regelmäßigen Abständen durchsuchen zu lassen. Eben deshalb befinden sich die beiden Vulkanier an Bord – Tuvok und Taurik – während der Inspektionen im Musterpuffer des Transporters, und werden erst wenn diese abgeschlossen sind wieder rematerialisiert. Neben den telepathischen Crewmitgliedern beschützt man so jedoch auch ein paar Flüchtlinge davor, von den Devore gefunden zu werden – erklärte sich Captain Janeway doch dazu bereit, sie aus dem Raum der Devore zu schaffen. Kurz nach der letzten Überprüfung nimmt dann Chefinspektor Kashyk Kontakt mit ihr auf. Er behauptet, überlaufen und ebenfalls aus dem Devore-Raum flüchten zu wollen. Anfangs ist Janeway skeptisch, erklärt sich jedoch dazu bereit, ihn aufzunehmen. Gemeinsam sucht man daraufhin nach einem Wurmloch, dass es den Flüchtlingen erlauben würde, sich rasch in Sicherheit zu bringen…

Denkwürdige Zitate: "Federations, Imperiums. Why do you people feel such a need to align yourselves with monolithic organisations?"
"I'd be glad to discuss that and any other philosophical issue you care to raise if you would just slow down and talk."
(Eben daran scheint der Außerirdische allerdings wenig Interesse zu haben.)


Review: Episodenbild (c) CBS Was "Kontrapunkt" sehr gut gelang ist, mich praktisch von der ersten Minute an abzuholen, und noch vor dem Intro mein Interesse für die Folge zu wecken. Denn wenn die Voyager von den zwei Kriegsschiffen der Devore flankiert wird und sich daraufhin ein Einsatzteam an Bord beamt um nach irgendetwas zu suchen, fragt man sich unweigerlich, was genau hier denn eigentlich vor sich geht. Sehr interessant fand ich dann auch alles rund um dieses Volk, dass Telepathen in ihrem Sektor strikt verbieten, und die Vereinbarung, die Janeway nicht nur mit ihnen, sondern auch mit den Flüchtlingen getroffen hat. Was vor allem in weiterer Folge dann hervorsticht, war das Zusammenspiel zwischen Janeway und Kashyk (wenn ich auch bei dessen Namen kurz zusammengezuckt bin, ist Kashyyyk doch der Heimatplanet der Wookies) bzw. Mulgrew und Harelik. Recht bald wird deutlich, dass sich zwischen den beiden eine Romanze anbahnen könnte. Umso erschreckender dann natürlich die Offenbarung, dass Kashyk nur mit ihr gespielt hat, um den Standort des Wurmlochs herauszufinden und diese Fluchtroute zu schließen. Das war ein starker Moment, und an dieser Stelle konnte man Janeways Enttäuschung und das Gefühl, ausgenutzt und verraten worden zu sein, sehr gut nachfühlen.

Als Fan von klassischer Musik freute ich mich zudem darüber, dass diese bei "Kontrapunkt" eine so wichtige Rolle spielte, und man uns mit ein paar schönen Stücken verwöhnte. Und als letzter positiver Aspekt sei dann noch das coole Design des reptilienartigen Außerirdischen Torats erwähnt. Genau solches Makeup würde ich bei "Star Trek" ja gern öfter sehen, wobei vor allem die Szene lustig war, wo er aufgeregt ist und sich seine Nüstern plötzlich aufblähen. Sein Auftritt mag nur von kurzer Dauer gewesen sein, wertete die Folge für mich aber trotzdem auf. Leider jedoch fehlte es "Kontrapunkt" irgendwie an Spannung. Sobald man mal weiß, was es mit den Inspektionen auf sich hat, ist irgendwie die Luft draußen, worunter vor allem der Mittelteil leidet. Auch das Finale ist dann nicht perfekt; so interessant ich die Wendung auch fand, dass Kashyk Janeway nur etwas vorgemacht hat, aber dass sie das wiederum kommen sah und nicht auf ihn hereingefallen ist reduzierte die Wirkung dieser Wendung defacto auf Null. Und natürlich fällt es auch wieder ins Klischee rein, dass die Captains der Sternenflotte die Besten überhaupt sind, sich natürlich nicht täuschen lassen, und generell unfehlbar sind. Ich finde, unsere Helden dürfen hin und wieder auch ruhig mal scheitern, und in diesem Fall hätte es gepasst. Sehr seltsam fand ich es zudem, dass am Ende Tuvok bei der Inspektion auf der Brücke bleibt – obwohl man den Devore gegenüber gesagt hat, er sei tot. Und irgendwie fällt das niemandem auf. Da haben Drehbuch und/oder Regie leider geschlampt. Nicht wirklich überzeugt hat mich auch der Grund, den Kashyk dann anführt, warum er die Voyager – obwohl sie den Telepathen zur Flucht verhalfen (und sich eben auch noch einige unter ihnen befinden) – ziehen lässt. Und dann muss natürlich auch noch erwähnt werden, dass der Shuttle-Exodus hier nun munter weitergeht. Ich wünschte echt, ich hätte von Anfang an einen "shuttle count" geführt – wo ich nun nach "Kontrapunkt" zwei weitere auf die Liste nehmen könnte. Und ja, spätestens seit dem Delta Flyer wissen wir zwar, dass sich diese auch (nach-)bauen lassen, aber jetzt mal ehrlich: Vom anfänglich noch kolportierten Ressourcenmangel (den ich eigentlich interessant gefunden hätte) ist mittlerweile überhaupt nichts mehr zu spüren. Das ist doch etwas schade.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Der mysteriöse Einstieg in die Folge war noch sehr vielversprechend, da es der Episode damit praktisch sofort gelang, mein Interesse zu wecken. Die Auflösung an sich war dann ebenfalls nett, in erster Linie taten sich für mich in weiterer Folge aber die Dynamik zwischen Janeway und Kashyk, das Design des fremden Aliens, der nette – und für "Star Trek" doch eher ungewöhnliche – Einsatz klassischer Musik, sowie der Twist am Ende hervor, dass Kashyk ein falsches Spiel gespielt und Janeway nur belogen und ausgenutzt hat. Schade fand ich allerdings, dass Kathryn eben dies natürlich schon ahnen durfte, und somit statt ihm auf den Leim zu gehen seinen Verrat vielmehr antizipieren und wiederum ihn austricksen durfte. Ich hätte halt nichts dagegen, wenn unsere Helden nicht immer die besten, cleversten etc. wären, und auch mal scheitern dürften. Zumal man diesem netten Twist damit jeglichen Biss nahm. Generell sackt die Episode im Mittelteil, trotz einzelner netter Elemente und kurzer gelungener Szenen etwas ab. Aus meiner Sicht verbrachten wir leider auch viel zu wenig Zeit mit den Flüchtlingen, als dass wir zu ihnen eine Verbindung aufgebaut und so an ihrem weiteren Schicksal interessiert gewesen wären. Und zum Ende hin schlichen sich dann auch noch ein paar logische Ungereimtheiten und/oder Schwächen ein (so wird Tuvok auf der Brücke vergessen, der Grund warum Kashyk einfach so abzieht hat mich auch nicht überzeugt, und Voyager verliert hier wieder einmal zwei Shuttles). Insgesamt war "Kontrapunkt" aber ok.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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