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Starship Troopers 2 - Held der Föderation Drucken E-Mail
Billig-enttäuschende DTV-Fortsetzung Kategorie: Filme - Autor: Evildead, Christian Siegel - Datum: Sonntag, 14 Dezember 2008
 
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Starship Troopers 2 - Held der Föderation
(Starship Troopers 2: Hero of the Federation, USA 2003)
 
Starship Troopers 2 - Held der Föderation
Bewertung:
Studio/Verleih: Columbia TriStar
Regie: Phil Tippett
Produzent: U.a. Phil Tippett, Edward Neumeier und Jon Davison
Drehbuch: Ed Neumeier
Musik: John Morgan & William Stromberg
Kamera: Christian Sebaldt
Schnitt: Louise Rubacky
Genre: Science Fiction
DVD-Release (Deutschland): 25. Mai 2004
DVD-Release (USA): 24. April 2004
Laufzeit: 88 Minuten
Altersfreigabe: ab 18 Jahren
Trailer: klick
Kaufen: Soundtrack
Mit: Richard Burgi, Kelly Carlson, Sandrine Holt, Billy Brown, Cy Carter, Ed Lauter u.a.


Kurzinhalt: Ein kleiner Trupp Überlebender einer mobilen Infanterie (unter ihnen ein General und ein Telepath) schafft es sich mit letzter Kraft in einem verlassenen Außenposten zu verschanzen. Umzingelt von tausenden Bugs bleibt der Gruppe nichts anderes übrig auf einen Abtransport zu warten - doch leider droht die Gefahr nicht nur von Außen. Denn der Feind ist bereits unter - oder besser gesagt IN - ihnen, vermag es doch eine neue Art von Bugs, sich in Menschen einnisten und die Kontrolle über deren Gedanken zu übernehmen. Stellt sich nur die Frage, wie man gegen einen Feind kämpfen soll, den man nicht als solchen erkennt...

Review von Evildead: ImageWenn man vor dem Sehen weiß, das dieser zweite Teil nur ein billiger Direct to Video Abklatsch ohne die bombastischen Effekte und vor allem den satirischen Charakter des Originals ist, wird der ein oder andere Zuschauer wahrscheinlich seinen Spaß haben. Nach einer hektischen Anfangsphase in der man in der (die billigen Kulissen/Effekte vertuschenden) ständigen Dunkelheit kaum mitbekommt was geschieht, entwickelt sich "Held der Föderation" mit der Verschanzung im Fort zu einer anschaubaren Alienkopie. Ja, Alienkopie... denn überraschenderweise erinnert dieser gänzlich unoriginelle Trash eigentlich nur aufgrund der Uniformen und der Bugs an den ersten Teil. Die Belagerungssituation lässt eher an Alien II denken und die gehirnkontrollierenden Bugs in einigen der Trooper (unter den Besessenen eine dauergeile Blondine, die auch in Species III spielen könnte) unterscheiden sich nicht von altbekannten Körperfresserfilmen. Das Positivste was ich zu den Darstellerleistungen sagen kann: Richard Burgi ist neben Ed Lauter der Einzige, dem man so etwas wie Ausstrahlung zugestehen kann. Wer ihn noch als Sentinel in Erinnerung hat, kann sich vorstellen was das über das übrige Niveau aussagt.

Fazit: Starship Troopers entwickelte sich wegen grandioser Spezialeffekte, bluttriefendem Zynismus und vor allem seiner bösen satirischen Elemente trotz mäßigem Kassenerfolg schnell zum Kultfilm. Eigentlich kein Wunder das diese Geschichte eine Fortsetzung erhält... aber wer kam bloß darauf dies in Form eines DTV-Films umzusetzen? Das von Phil Tippet (in Teil 1 noch für die Spezialeffekte verantwortlich; dabei hätte er bleiben sollen!) inszenierte Sequel wirkt wie eine etwas aufwändigere Outer Limits-Doppelepisode. Aufgrund zügigem Erzähltempo, schlechten Tricks und ebenso schwachen Darstellern, die lächerliche Dialoge von sich geben für Trashfans noch überraschend genießbar... wer allerdings eine echte Starship Troopers-Fortsetzung erwartet, wird die DVD vor Wut als Frisbee umfunktionieren.

Wertung:3 von 10 Punkten


Evildead


Review von Christian Siegel: Image"Starship Troopers 2 – Held der Föderation" ist eine dieser billigen DTV-Fortsetzungen, die nur aus einem einzigen Sinn und Zweck gedreht werden: Um leichtes, schnelles Geld zu machen, in dem man die Popularität des Vorgängers gnadenlos ausnutzt, um ein qualitativ minderwertiges Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen. Jede einzelne Sekunde, jede Einstellung, jedes Bild in "Starship Troopers 2" schreit "billig"... vom bewusst im dunkeln inszenierten Anfang bis hin zur Idee eines Körperfresser-Bugs, mit dem man sich Geld für teure Effekte ersparen konnte; können doch die Feinde so von ganz normalen Schauspielern verkörpert werden. Die Schauspieler sind allesamt aus der C-Riege gecastet (ev. mit der Ausnahme von Burgi, der wohl eine Ebene höher anzusiedeln ist), und zumindest einige von ihnen tun sich sichtlich schwer damit, überzeugende Leistungen abzuliefern. Das Drehbuch hat ohne jeden Zweifel seine Schwächen (insbesondere bei den Dialogen) und die Inszenierung von Phil Tippett ist weitestgehend auf TV-Niveau.

Trotz allem... völliger Reinfall ist "Held der Föderation" keiner. Ja, es mag extrem ungewohnt und für eine Starship Troopers-Fortsetzung auch irgendwie unangebracht sein, dass man die Natur des Feindes so stark verändert, aber hat man sich mit dieser Idee mal abgefunden, funktioniert der Körperfresser-Ansatz als Spannungslieferant eigentlich recht gut. Auch atmosphärisch lässt der Film so manchen (noch) billig(eren) Alien-Klon hinter sich. Es gibt zwischendurch doch immer wieder die eine oder andere gute Einstellung oder inszenatorische Idee, wie das blaue Licht oder das Gänsehaut erzeugende "Itsy Bitsy Spider"-Kinderlied. Die Bugs werden zwar aufgrund des mageren Budgets eher sparsam eingesetzt, aber insbesondere der Showdown ist nicht unspektakulär. Und auch wenn der satirische Aspekt den ganzen Film über leider stark unterrepräsentiert bis nicht vorhanden war, gibt es zumindest am Ende noch einen dahingehend sehr gelungenen Moment, als gerade der kriegsmüde und überraschend kritische Captain Dax zum Helden der Föderation hochstilisiert wird – und damit dafür verwendet wird, den Krieg zu legitimieren und neue Rekruten anzulocken. Dieser kleine Kniff verschafft "Starship Troopers 2" doch noch einen halbwegs versöhnlichen Abschluss...

Fazit: ImageZugegeben, mit dem genial-satirischen Vorgänger kann sich dieser lauwarme Aufguss nicht einmal ansatzweise messen. Insofern ist "Starship Troopers 2 – Held der Föderation" jedenfalls eine herbe Enttäuschung, die vor allem mit ihrer neuen, mehr an Körperfresser denn an den Vorgänger erinnernden Bedrohung, sauer aufstößt. Auch die satirischen Elemente hat man leider weitestgehend auf ein letztes, kurzes Aufbäumen am Ende des Films reduziert. Und dass es sich um eine verhältnismäßig billige Produktion handelt, sieht man dieser DTV-Fortsetzung leider in jeder Sekunde an. Nichtsdestotrotz, so enttäuschend er – insbesondere als Fortsetzung zu Verhoeven's tollem Film – auch sein mag, so ist "Starship Troopers 2 – Held der Föderation" sicherlich auch nicht die filmische Katastrophe, die von einigen heraufbeschworen wurde. Denn trotz aller Schwächen gelang es ihm überwiegend, mich recht gut zu unterhalten – und glaubt mir, das ist für eine billige DTV-Fortsetzung wahrlich keine Selbstverständlichkeit.

Wertung:4 von 10 Punkten


Christian Siegel
(Bilder © Columbia TriStar)

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