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Hellboy 2 - Der Stab Drucken E-Mail
Biografien und weitere Infos Kategorie: Sonstige - Autor: Martin Wenzel - Datum: Donnerstag, 16 Oktober 2008
 
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Guillermo del Toro (Regie / Drehbuch / Story)

Er gewann 1993 für sein Debüt „Cronos" in Cannes den Kritikerpreis sowie neun mexikanische Academy Awards. Mit dieser mexikanisch-amerikanischen Koproduktion avancierte del Toro zu einem anerkannten und vielgefragten Autor und Regisseur. Sein künstlerischer und kommerzieller Erfolg wurde 2006 in Cannes unterstrichen, als del Toro für seinen spanischsprachigen Film „Pans Labyrinth" mit 25 Minuten stehenden Ovationen gefeiert wurde.  
Der Film erhielt sechs Academy Award®-Nominierungen (darunter Bester Ausländischer Film und Bestes Originaldrehbuch für del Toro) und gewann drei Oscars®. Zu den weiteren Auszeichnungen gehören neun Ariel Awards (von  insgesamt zwölf Nominierungen; darunter der Preis für Beste Regie für del Toro), drei BAFTA Awards (von insgesamt acht Nominierungen; darunter der Preis für Bester Ausländischer Film) sowie sieben Goya Awards (von insgesamt 13 Nominierungen; darunter der Preis für Bestes Originaldrehbuch für del Toro). Zudem erhielt „Pans Labyrinth" Auszeichnungen der Filmkritiker von Boston, Los Angeles und New York und wurde von der National Society of Film Critics als bester Film des Jahres gewählt. Außerdem bekam er eine Nominierung für den Golden Globe als Bester ausländischer Film. „Pans Labyrinth" ist in den USA der erfolgreichste spanischsprachige Film aller Zeiten und liegt mit 37,6 Millionen Dollar Einnahmen auf Platz fünf der nichtenglischsprachigen Filme in den US-Charts.

Del Toro wechselt in seiner Karriere zwischen unabhängigen spanischsprachigen Filmen und großen Studioproduktionen. Auf „Cronos" ließ der leidenschaftliche Fan des Gothic Horror-Genres als Regisseur und Ko-Autor im Auftrag von Dimension Films den ökologischen Horrorfilm „Mimic" folgen, in dem Mira Sorvino, Jeremy Northam, Josh Brolin und Charles S. Dutton spielen. Es folgte auf spanisch mit „Das Rückgrat des Teufels" ein übersinnliches Drama über den spanischen Bürgerkrieg, das in den „Best of 2001"-Listen von „The New York Times" und „Newsweek" geführt wurde. Nachdem er für New Line den Vampirfilm „Blade II" mit Wesley Snipes und Kris Kristofferson gedreht hatte, folgte 2004 für Revolution Studios „Hellboy", der auf den Dark Horse Graphic Novels von Mike Mignola beruht und die Grundlage für „Hellboy - Die Goldene Armee" für Universal Pictures bildet.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Universal bei „Hellboy - Die Goldene Armee" führte zu zwei weiteren Projekten zwischen del Toro und dem Studio. Vereinbart wurde ein first-look Produktionsabkommen, bei dem del Toro für sich selbst und für andere Regisseure Stoffe schreibt und entwickelt. Zudem hat der Regisseur mit seinen mexikanischen Kollegen Alfonso Cuarón und Alejandro González-Iñárritu die Firma Cha Cha Cha gegründet, die fünf Filme für Universal Studios und Focus Features produzieren wird. Die drei Filmemacher, die es zusammen auf 17 Oscar®-Nominierungen und über eine Milliarde Dollar Kinoeinnahmen bringen, werden bei je einem Film selbst Regie führen und zwei Filme von anderen Regisseuren produzieren. Der erste Film dieses Abkommens ist „Rudi y Cursi" von Carlos Cuarón mit Gael García Bernal und Diego Luna.
2007 produzierte del Toro den spanischen Fantasy-Film „Das Waisenhaus", der in seiner Heimat zum erfolgreichsten Film aller Zeiten wurde. Ein US-Remake wird del Toro Ende des Jahres produzieren. Außerdem produziert er für Miramax den Gothic Horrorfilm „Don't Be Afraid of the Dark" und ist Ausführender Produzent für das kommende Gaumont Projekt „Splice" von Vincenzo Natali mit Adrien Brody und Sarah Polley. Zu den Projekten im Entwicklungsstadium gehören „The Witches" nach dem Klassiker von Roald Dahl, den del Toro mit Alfonso Cuarón für Warner Bros. produziert und „The Left Hand of Darkness" für Francis Coppolas American Zoetrope.

Del Toro engagiert sich zudem in den Bereichen Fernsehen, Spiele und Graphic Novels. Gemeinsam mit „Hellboy"-Schöpfer Mike Mignola überwachte er die Produktion eines „Hellboy"-Videospiels für Playstation 3. Für Dark Horse entwickelt er zwei original Graphic Novels sowie eine Serie von Actionfiguren.
Im Bereich Animation war del Toro kreativer Berater für die Animationsfilme „Hellboy: Sword of Storms", „Hellboy: Blood and Iron" und „Hellboy: The Phantom Claw", die von Revolution Studios und Konami produziert wurden. Zudem ist er Partner des internationalen Animationsunternehmens Magic Box, das sich der Entwicklung und Produktion von europäischen, japanischen und amerikanischen Animationskünstlern verschrieben hat.  
Del Toro wurde 1964 im mexikanischen Guadalajara geboren, wo er die Universität besuchte. Er studierte Maskenbild und Spezialeffekte bei dem Oscar®-Preisträger Dick Smith und gründet später mit Necropolis, S.A., in Guadalajara seine eigene Firma für Make-up und Spezialeffekte. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er intensiv als Produzent und Regisseur für das mexikanische Fernsehen. Er entwickelte und inszenierte zahlreiche Folgen der mexikanischen TV-Serie „Hora Marcada" für Televisa. 1985 produzierte er mit 21 Jahren den Spielfilm „Dona Herlinda and Her Son" von Jaime Humberto Hermosillo.
Del Toro war Jury-Mitglied bei zahlreichen Filmfestivals. 1999 und 2000 war er Mitglied der Independent Film Project's Spirit Awards Jury. Im Jahr 2000 war er Juror und Mentor der NHK Awards, die er im gleichen Jahr beim Sundance Film Festival überreichte. Zudem engagiert sich del Toro als Mentor für viele junge Filmemacher und ist eine treibende Kraft des Guadalajara Film Festivals sowie des Sundance Institute's filmmaker lab, das jährlich in Guadalajara stattfindet.
Del Toro ist Autor einer Studie über die Filme von Alfred Hitchcock, die von der University of Guadalajara Press veröffentlicht wurde. Von Miracle Press wurde sein Drehbuch von „Cronos" in Mexiko publiziert. Sein Drehbuch von „Hellboy" samt einiger artwork-Konzepte erschien vor kurzem bei Dark Horse Publications.

Mike Mignola (Story/Autor des Dark Horse Comic/ Ausführender Ko-Produzent)

Er wurde am 16.September 1960 im kalifornischen Berkeley geboren und wuchs im benachbarten Oakland als ältester Sohn eines strengen Schreiners auf. Seine Faszination für Geister und Monster begann bereits mit 12 Jahren mit der Lektüre von „Dracula".
Nach seinem Abschluss am California College of Arts and Crafts zog er 1982 nach New York City, um eine Karriere im Comic-Bereich anzufangen. Er begann zunächst als Reinzeichner für Marvel Comics und arbeitete bald an Comics wie „Rocket Raccoon", „Alpha Flight" und „The Hulk." Ende der 80er Jahre entwickelte er seinen eigenen, unverwechselbaren Stil und arbeitete an kommerziellen Projekten wie „Cosmic Odyssey" (1988) und „Gotham by Gaslight" (1989) für DC Comics sowie für das nicht ganz so kommerzielle „Fafhrd und der Graue Mausling" (1990) für Marvel. 1992 folgte für Topps Comics eine Comic-Adaption nach dem Film „Bram Stokers Dracula", wofür er kurzzeitig mit Francis Ford Coppola zusammenarbeitete. 1993 kam Mignola mit einigen anderen Comic-Autoren (John Byrne, Frank Miller, Geof Darrow, etc.) zu Legend bei Dark Horse Comics, wo er Hellboy entwickelte, einen harten und düsteren Detektiv, der ein Biest der Apokalypse sein könnte. Für die Idee der ersten „Hellboy"-Episode („Saat der Zerstörung", 1994) arbeitete John Byrne als Koautor, geschrieben hat Mignola das Buch allein. Es folgten sechs weitere „Hellboy"-Graphic Novels (weitere sind geplant), etliche Ableger („Hellboy: Weird Tales", „Hellboy Junior", „B.U.A.P."), zwei Anthologien mit Prosa-Geschichte, mehrere Romane, zwei Animationsfilme und das Actionabenteuer mit Ron Perlman. „Hellboy" erhielt zahlreiche Comic-Preise und wurde in vielen Ländern veröffentlicht.

Mignola arbeitete zudem als Produktionsdesigner für den Disney-Film „Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt" (2001) und war visual consultant für Regisseur  Guillermo del Toro bei „Blade II" (2002) und „Hellboy" (2004).
2001 veröffentlichte Mignola den preisgekrönten Comic „The Amazing Screw-On Head" (der vor kurzem verfilmt wurde). 2006 folgte der Roman „Baltimore, oder, der standhafte Zinnsoldat und der Vampir", den er zusammen mit Christopher Golden schrieb.  
Mignola lebt mit Ehefrau, Tochter und einer Katze irgendwo in Südkalifornien.

Lawrence Gordon (Produzent)

Mit einer Karriere, die seit vier Jahrzehnten anhält, gehört er zu den profiliertesten und erfolgreichsten Produzenten der Branche.
Er war verantwortlich für zeitlose Filme wie „Feld der Träume", der für drei Academy Awards®, darunter als Bester Film, nominiert war; den Action-Klassiker „Stirb Langsam" und den ultimativen Buddy-Film „Nur 48 Stunden" mit Eddie Murphy und Nick Nolte. 2004 brachte er „Hellboy" auf die Leinwand.
Gordon wurde in Yazoo City, Mississippi, geboren und machte an der Tulane University seinen Abschluss in Betriebswirtschaft. Anfang der 60er Jahre zog er nach Los Angeles und arbeitete als Assistent von Aaron Spelling bei Four Star Television. Schon bald wurde er Autor und associate producer von zahlreichen Spelling Shows. Anschließend arbeitete er als Chef der West Coast talent development für ABC Television und danach als Führungskraft bei Bob Banner Associates. 1968 kam er als story editor zu Sam Arkoff und Jim Nicholson bei American International Pictures (AIP), wo er bald zum vice president aufstieg und für die Stoffentwicklung verantwortlich war. Es folgte ein Wechsel zu Screen Gems, der Fernsehabteilung von Columbia Pictures, wo er als vice president verantwortlich war für den TV-Klassiker „Freunde bis in den Tod" sowie für die Serie „QB VII" nach Vorlage von Leon Uris.  
Als Chef der weltweiten Produktion kehrte Gordon zu AIP zurück. Zu seinen zahlreichen Projekten gehörten „Coffy - Die Raubkatze", „Foxy Brown", "Hell's Angels '69", „Wild in the Streets", „Jagd auf Dillinger" von John Milius (wo Gordon Ausführender Produzent war) sowie Ralph Bakshis bahnbrechender und kontroverser Animationserfolg „Starker Verkehr" (1973 einer der Top Ten-Filme der „New York Times").

Es folgte die Gründung der Lawrence Gordon Productions und der Beginn einer langen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit Regisseur Walter Hill. Zu den unvergessenen Filmen des Duos gehören „Ein stahlharter Mann" mit Charles Bronson; „Driver" mit Ryan O'Neal und Isabelle Adjani; der Kultklassiker „Die Warriors"; „Nur 48 Stunden" mit Nick Nolte und dem damals noch unbekannten Eddie Murphy; die Rock 'n' Roll-Fabel „Straßen in Flammen"; „Zum Teufel mit den Kohlen" mit Richard Pryor und John Candy sowie die Fortsetzung „Und wieder 48 Stunden". Gordon produzierte zudem den Komödien-Hit „Nobody Is Perfect" mit Burt Reynolds und arbeitete mit ihm erneut beim Kassenerfolg „Um Kopf und Kragen". In dieser Zeit produzierte Gordon auch nach Vorlage von Paul Schrader „Der Mann mit der Stahlkralle" mit William Devane und Tommy Lee Jones sowie das Kult-Musical „Xanadu" mit Olivia Newton-John und Gene Kelly. 1982 war er mit seinem ehemaligen Chef Aaron Spelling als Autor und Ausführender Produzent der langjährigen ABC-Serie „Matt Houston" tätig.
1984 wurde Gordon president und chief operating officer der 20th Century Fox. Dort war er verantwortlich für Erfolge wie „Aliens" von James Cameron; „Nachrichtenfieber" von James L. Brooks; „Das Phantom Kommando" mit Arnold Schwarzenegger sowie „Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil" mit Michael Douglas, Kathleen Turner und Danny DeVito. In seiner Amtszeit entstanden „Die Simpsons" von Matt Groening und James L. Brooks sowie Serien von Stephen Bochco und David E. Kelley.

Nach seiner Zeit bei Fox produzierte Gordon die vielgelobten Filme „Lucas" (das Regiedebüt von David Seltzer) und „Jumpin' Jack Flash" mit Whoopi Goldberg, mit dem Penny Marshall ihr Regiedebüt gab. .
Gordon war auch für das Theater tätig. Am Broadway produzierte er das Musical
„Smile" mit der Musik des Tony-, Grammy- und Academy Award®-Gewinners Marvin Hamlisch und mit den Texten des Tony- und Academy Award®-Gewinners Howard Ashman. Für sein Off-Broadway-Revival von Joe Ortons „Entertaining Mr. Sloane" erhielt Gordon den renommierten Drama Desk Award.
1987 produzierte Gordon den Sommer-Hit „Predator" mit Arnold Schwarzenegger sowie anschließend auch dessen Fortsetzung. 1988 produzierte er den Blockbuster „Stirb langsam", der Bruce Willis als Actionheld einführte und mit dessen beiden Fortsetzungen eine der erfolgreichsten Kinoserien aller Zeiten geschaffen wurde.
1989 produzierte Gordon für Universal das hochgelobte Drama „Feld der Träume" von Phil Alden Robinson mit Kevin Costner. Der Film erhielt drei Academy Award®-Nominierungen, darunter als Bester Film.  
Anschließend produzierte Gordon „Family Business" von Sidney Lumet mit Sean Connery, Dustin Hoffman und Matthew Broderick; den Komödien-Hit „Mein Partner mit der kalten Schnauze" mit James Belushi; „Rocketeer" von Joe Johnston für The Walt Disney Company sowie „Lock Up - Überleben ist alles" mit Sylvester Stallone.
1989 gründete Gordon mit Unterstützung von JVC Entertainment, Inc. die Firma Largo Entertainment, die das erste große japanische Investment in der Unterhaltungsindustrie markierte. Als chairman und chief executive officer des Unternehmens war Gordon verantwortlich für Produktionen wie „Gefährliche Brandung" mit Patrick Swayze und Keanu Reeves; „Fatale Begierde" mit Kurt Russell, Ray Liotta und Madeleine Stowe; „Die Herbstzeitlosen" mit Shirley MacLaine, Jessica Tandy, Kathy Bates, Marcia Gay Harden und Marcello Mastroianni sowie „Timecop" mit Jean-Claude Van Damme. Largo kofinanzierte zudem den vielgelobten „Malcolm X" von Spike Lee mit Denzel Washington.
1994 verließ Gordon Largo und schloss ein langfristiges Produktionsabkommen mit Universal Pictures. Seine erste Produktion bei Universal war das kontroverse Kevin Costner-Drama „Waterworld", das weltweit 300 Millionen Dollar einspielte. Weitere Produktionen sind „Vertrauter Feind" mit Harrison Ford und Brad Pitt; der vielgelobte „Boogie Nights" von Paul Thomas Anderson mit Mark Wahlberg, Burt Reynolds, Heather Graham und Julianne Moore sowie „Mystery Men" mit Ben Stiller.
2001 produzierte Gordon zwei Filme, die beim Start den ersten Platz der Hitparade stürmten: Den Sommer-Hit „Lara Croft: Tomb Raider" mit der Oscar®-Gewinnerin Angelina Jolie und den hochgelobten „K-PAX - Alles ist möglich" mit dem zweifachen Oscar®-Gewinner Kevin Spacey und dem vierfach Oscar®-Nominierten Jeff Bridges. 

Im Sommer 2003 kam Gordons „Lara Croft Tomb Raider: Die Wiege des Lebens" in die Kinos, wo Angelina Jolie erneut die Lara Croft spielte. 2004 produzierte Gordon „Hellboy" von Regisseur Guillermo del Toro.
Zu den aktuellen Projekten von Gordon gehört die Produktion des lange erwarteten „Watchmen" von Zack Snyder („300") nach Vorlage der Graphic Novel von Alan Moore (die vom „Time"-Magazine zu den „100 Best Novels" gezählt wird). Der Kinostart von „Watchmen" ist für März 2009 geplant.
Gordon ist Mitglied des Board of Directors of the Producers Guild of America. Er ist zudem Mitglied des Board of Governors of the Academy of Motion Picture Arts and Sciences sowie des Board of the American Film Institute. Er ist Preisträger des ShoWest Lifetime Achievement Award und des renommierten David O. Selznick Lifetime Achievement Award der Producers Guild of America.

Mike Richardson (Produzent)

Er ist Präsident und Gründer von Dark Horse Comics, dem preisgekrönten, internationalen Verlagshaus, das er 1986 ins Leben rief. Er ist zudem Präsident von Dark Horse Entertainment, für die er zahlreiche Projekte für Film und Fernsehen produzierte.
Neben Filmen wie „My Name Is Bruce", „Hellboy" und „Mystery Men" produzierte er auch etliche Filme nach seinen eigenen Vorlagen, darunter "Die Maske" und „Timecop". Richardson ist Besitzer der erfolgreichen Ladenkette „Things From Another World", die vom Universal CityWalk in Los Angeles bis in seine Heimatstadt Milwaukie in Oregon reicht.
Zu seinen jüngsten Unternehmen gehört der Verlag M Press, die Spielzeug-Abteilung Dark Horse Deluxe sowie eine preisgekrönte Website. Richardson schrieb zahlreiche Graphic Novels und Comic-Serien sowie die beiden vielgelobten Popkultur-Abhandlungen „Comics Between the Panels" und „Blast Off!".
Er lebt mit seiner Frau Karie und drei Töchtern in Lake Oswego, Oregon.
„Hellboy - Die Goldene Armee" ist der Nachfolger von "Hellboy" von 2004, der auf der preisgekrönten Comic-Serie von Mike Mignola beruht. Der Film wurde von dem Academy Award®-nominierten Regisseur Guillermo del Toro mit Ron Perlman, Selma Blair, Doug Jones und Jeffrey Tambor verfilmt. Der Film spielte in den Kinos weltweit 100 Millionen Dollar ein und war auf DVD ein noch größerer Erfolg.

Lloyd Levin (Produzent)

„Hellboy - Die Goldene Armee" ist eine weitere Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Produktionspartner Lawrence Gordon, die Mitte der 80er Jahre begann. Derzeit produzieren die beiden „Watchmen", basierend auf dem Comic-Roman von Alan Moore und Dave Gibbons. Unter der Regie von Zack Snyder spielen Malin Akerman, Billy Crudup, Matthew Goode, Jackie Earle Hayley, Jeffrey Dean Morgan und Patrick Wilson. „Watchmen" wurde zwischen 1986 und 1987 von DC Comics veröffentlicht und als einzige Graphic Novel mit dem Hugo Award ausgezeichnet und vom „Time"-Magazin in die Liste der „100 Best Novels From 1923 to the Present" aufgenommen.
Zuletzt produzierte Levin mit Working Title Films für Universal Pictures „Flug 93" von Regisseur Paul Greengrass. „Flug 93" bekam zwei Nominierungen für die Academy Awards®, darunter für die Beste Regie, und wurde vom New York Film Critics Circle zum Film des Jahres gewählt. Er bekam zudem Nominierungen für sechs BAFTA awards, darunter Bester Britischer Film, und gewann die BAFTAs für Beste Regie und Bester Schnitt.
Levin arbeite mit Greengrass auch an dessen neuem, noch titellosen Thriller über den Irak-Krieg, der auf dem vielgelobten Buch „Imperial Life in the Emerald City" des Journalisten Rajiv Chandrasekaran basiert. Die Hauptrollen spielen Matt Damon, Greg Kinnear, Amy Ryan, Jason Isaacs und Brendan Gleeson.
Levin begann seine Karriere als associate producer bei „Stirb langsam", der auf dem Roman „Nothing Lasts Forever" basiert. Levin schlug Lawrence Gordon das Buch zur Verfilmung vor und überwachte später die Stoffentwicklung. Als associate producer arbeitete er für den Oscar©-nominierten „Feld der Träume" (1989) von Phil Alden Robinson mit Kevin Costner und für „Mein Partner mit der kalten Schnauze" (1989) mit James Belushi. 1990 war er Ausführender Produzent bei „Stirb Langsam 2 - Die Harder" und „Predator 2". 1991 war er Produzent von „Rocketeer" von Joe Johnston mit Billy Campbell und Jennifer Connelly.

Bei Largo Entertainment war Levin als president of production verantwortlich für Erfolge wie „Gefährliche Brandung" von Kathryn Bigelow mit Keanu Reeves und Patrick Swayze, „Fatale Begierde" mit Kurt Russell und Ray Liotta und „Timecop" mit Jean-Claude Van Damme. Für Largo Entertainment war er zudem Ausführender Produzent von „Die Herbstzeitlosen" mit Shirley MacLaine, Kathy Bates und Marcello Mastroianni.
Nach seinem Abschied von Largo setzte Levin seine Partnerschaft mit Gordon fort. 1997 war er Ausführender Produzent von „Vertrauter Feind" mit Harrison Ford und Brad Pitt. Im gleichen Jahr produzierte er „Event Horizon - Am Rande des Universums" mit Laurence Fishburne und Sam Neill. 1998 produzierte er Paul Thomas Andersons bahnbrechenden Film „Boogie Nights", der für drei Academy Awards® nominiert wurde und mit Mark Wahlberg, Julianne Moore, William H. Macy, Heather Graham und Burt Reynolds besetzt war. 1999 produzierte Levin „Mystery Men" mit Ben Stiller, William H. Macy und Geoffrey Rush und anschließend „Lara Croft: Tomb Raider" mit Angelina Jolie. Der Film nach einer Videospiel-Vorlage spielte weltweit über 280 Millionen Dollar ein und wurde zum erfolgreichsten Actionfilm mit einer weiblichen Hauptrolle. Zu seinen weiteren Produktionen gehören „K-Pax - Alles ist möglich" von Iain Softley mit Kevin Spacey und Jeff Bridges und „Lara Croft Tomb Raider: Die Wiege des Lebens".

Chris Symes (Ausführender Produzent)

Er war 2006 ausführender Produzent des Fantasy-Abenteuers „Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter", das in Ungarn entstand.
Zu seinen weiteren Filmen gehören „Alien vs. Predator", „Resident Evil" und „The Match". Er produzierte zudem fürs Fernsehen den Pilotfilm „The Sight".
Symes machte 1985 seinen Einser-Abschluss an der Bath Academy of Art und begann seine Karriere als freier Produzent für Film, Fernsehen und Musikvideos. 1991 kam er zu der in Hollywood angesiedelten Propaganda Films Europe („Sleepers", „The Portrait of a Lady", „Wild at Heart"). 1994 wurde er Chef der europäischen Produktionsabteilung, ein Jahr später folgte die Beförderung zum Managing Director von Propaganda Films Europe. In dieser Position war er verantwortlich für den gesamten europäischen Etat, für alle Aspekte der Produktion, für die Entwicklung neuer Projekte sowie für die Betreuung der Künstler.
Symes lebt in London.

Guillermo Navarro (Kamera)

Der Academy Award®-Gewinner wurde in Mexico City geboren, wo er auch aufwuchs. Während seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Guillermo del Toro entstanden die Filme „Cronos", „Das Rückgrat des Teufels", „Hellboy" und „Pans Labyrinth". Für seine Kamera von „Pans Labyrinth" bekam er den Oscar®, den Film Independent's Spirit Award, den mexikanischen Ariel Award, einen New York Film Critics Circle Award und zahlreiche weitere Auszeichnungen.
Navarro begann seine Karriere in Europa als Praktikant und Assistent des französischen Kameramanns Ricardo Aronovich. Nach seiner Rückkehr nach Mexiko fotografierte er für Regisseur Nicolás Echeverría „Die Abenteuer des Cabeza de Vaca", wofür er mit dem Kamerapreis der Mexican Academy ausgezeichnet wurde.  Der Film war zudem der mexikanische Kandidat für den Besten Ausländischen Film bei den Academy Awards®.
Nach seinem Umzug nach Los Angeles arbeitete Navarro regelmäßig mit den Regisseuren Robert Rodriguez und Quentin Tarantino. Er war Kameramann von Filmen wie „Desperado", „Four Rooms", „From Dusk Till Dawn" und „Jackie Brown". Zu seinen weiteren Arbeiten gehören „Tödliche Weihnachten", „Zathura - Ein Abenteuer im Weltraum", „Spawn" und „Stuart Little".
Zuletzt machte er die Kamera für „Nachts im Museum" von Shawn Levy mit Robin Williams und Ben Stiller.

Stephen Scott (Produktionsdesign)

Er begann seine Karriere im Design Department der BBC und machte sich nach zehn Jahren selbständig. In seiner langjährigen Fernseharbeit hat Scott in allen Bereichen der Ausstattung viele Erfahrungen gesammelt und gilt in der Branche als innovativer Künstler mit unverwechselbarer Handschrift und einem guten Blick fürs Detail.
Scott war Ausstatter von Guillermo del Toros erstem „Hellboy", zu seinen Filmen gehören „Doom - Der Film", „Highlander: Endgame" sowie Episoden der britischen TV-Serie „Doctor Who". Als art director arbeitete er für Filme wie „James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag", „James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie", „Der Erste Ritter", „Angst vor der Dunkelheit", „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug", „Madame Sousatzka" und „Inspector Morse". Als assistant art director arbeitete er für „Interview mit einem Vampir"" und „Indiana Jones und der Tempel des Todes".
Scott lebt in London und ist bei seiner Arbeit weltweit tätig.

Bernant Vilaplana (Schnitt)

Er hat für Guillermo del Toro bereits an „Pans Labyrinth" gearbeitet und wurde in Spanien als bester Cutter mit dem Goya und dem Cinema Writers Circle Award ausgezeichnet. In Mexiko bekam er eine Nominierung für den Ariel Award. Zu seinen Filmen gehören der preisgekrönte „La Zona", „Lo Mejor de mi", „La Monja", „Morir en San Hilario", „Business", „Yo Puta", „Beyond Re-Animator", „La Simetria", „Maresme" und „La Escapada". Für das spanische Fernsehen war er Cutter für „Rumors".  
Vilaplana lebt in Barcelona.

Mike Elizalde (Creature- und Make-Up Effekte)

Er wurde 1960 in Mazatlan Sinaloa, Mexico, geboren und kam als Fünfjähriger mit seinen Eltern nach Amerika. Schon als Kind interessierte er sich für Monster und begeisterte sich für Filme wie „Frankenstein" oder „Der Schrecken vom Amazonas". Die Effekte von Rick Baker in „American Werewolf" inspirierten ihn zu einer Karriere im Film. Auf Grundlage von Lee Baygans Buch „Techniques of Three Dimensional Makeup" machte Elizalde zahlreiche Design-Entwürfe, die er während seiner Militärzeit an verschiedene Effekt-Studios schickte. Nach seiner ehrenhaften Entlassung aus dem Militärdienst begann er 1987 seine Karriere als Maskenbildner und Designer und gehörte bald zu den besten Animatronic-Experten der Branche.

Elizalde hat an mehr als 60 Filmen gearbeitet, darunter „Men in Black", „A.I. - Künstliche Intelligenz", „Hellboy" und „X-Men - Der letzte Widerstand".
Mit seiner Frau Mary gründete er 1994 die Firma Spectral Motion Incorporated, die sich auf Produktion und Marketing der Originalmodelle von Elizalde spezialisierte. Der überwältigende Erfolg ermutigte ihn, sein eigenes Studio für Kreaturen und Make-up-Effekte zu gründen. Spectral Motion arbeitete bald erfolgreich mit Top-Firmen wie Rick Bakers Cinovation oder dem Stan Winston Studio. Die Chance zur Unabhängigkeit ergab sich durch das Angebot von Regisseur Guillermo del Toro, der die Firma mit den Effekten für seinen vierten Spielfilm „Hellboy" beauftragte.
Heute gehört Spectral Motion zu den führenden Studios für creature-effects und Make-up. Es kam zweimal in die engere Wahl der Academy of Motion Picture Arts and Sciences und erhielt 2004 für „Hellboy" den Best Make-up Saturn Award der Academy of Science Fiction, Fantasy and Horror Films.   
Als Geschäftsführer von Spectral Motion kümmert sich Elizalde um die tricktechnische Umsetzung der Wünsche der Regisseure und Produzenten. Er ist Mitglied der Screen Actors Guild und der Make-up and Hairstylists Guild, Local 706.

Sammy Sheldon (Kostüme)

Sie absolvierte das Wimbledon College of Art und begann als Kostüm-Assistentin bei Filmen wie „Gladiator" von Ridley Scott und „Plunkett & Macleane - Gegen Tod und Teufel" von Jake Scott. Anschließend entwarf sie die Kostüme für „Black Hawk Down" von Ridley Scott und „The Calcium Kid" mit Orlando Bloom. Ihre zweite BAFTA-Nominierung für Bestes Kostüm bekam sie für „Der Kaufmann von Venedig" mit Al Pacino und Jeremy Irons. Zuvor war sie nominiert für ihre Arbeit an der BBC-Adaptation von „The Canterbury Tales". Zu den weiteren Arbeiten gehören die Komödie „Kinky Boots - Man(n) trägt Stiefel", „Per Anhalter durch die Galaxis", „V wie Vendetta" und „Der Sternwanderer" von Matthew Vaughn mit Claire Danes, Michelle Pfeiffer, Sienna Miller und Robert De Niro. Nach Abschluss von „Hellboy - Die Goldene Armee" begann sie mit der Arbeit für den noch titellosen neuen Thriller von Paul Greengrass mit Matt Damon.
Sheldon wurde in Manchester geboren und lebt in London.

Danny Elfman (Musik)

Er wurde 1953 in Los Angeles geboren und hat sich in den letzten 20 Jahren als einer der führenden Komponisten von Hollywood etabliert. Elfman schrieb die Musik zu fast 50 Filmen, darunter „Batman", „Spider-Man", „Men in Black", „Beetle Juice", „Edward mit den Scherenhänden", „Nightmare Before Christmas" und „Pee-wees irre Abenteuer". Er schrieb die Originalmusik zu Filmen wie „Big Fish", „Good Will Hunting - Der gute Will Hunting", „Stephen Kings Dolores Claiborne", „Midnight Run - 5 Tage bis Mitternacht", „To Die For", „Dead Presidents", „Sommersby" und „Chicago". Für das Fernsehen komponierte er die bekannten Themen für „Die Simpsons" und „Desperate Housewives".  
Zu seinen Auszeichnungen gehören ein Grammy, ein Emmy sowie drei Academy Award®-Nominierungen.
Seine ersten Erfahrungen als Komponist und Musiker sammelte Elfman mit 18 Jahren bei der französischen Theatergruppe „Le Grand Magic Circus". Anschließend machte er mit seinem Bruder Richard Straßentheater in Kalifornien. Es folgten sechs Jahre bei einem „surrealistischen Kabarett", wo er mit verschiedenen Muscial-Richtungen experimentierte. 17 Jahre lang schrieb und spielte er für die Rockband „Oingo Boingo", die unter anderem Hits wie „Weird Science" und „Dead Man's Party" produzierte.
Elfman arbeitet regelmäßig für den Regisseur Tim Burton, zuletzt 2005 für „Charlie und die Schokoladenfabrik" und das animierte Musical „Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche". Zu den Projekten der letzten beiden Jahre gehören die Scores für „Triff die Robinsons", „Schweinchen Wilbur und seine Freunde" und „Operation Kingdom". Zuletzt schrieb er die Musik zu „Wanted" mit James McAvoy, Morgan Freeman und Angelina Jolie.

Presse-Feature Universal Pictures

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