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Advents-SPECiAL

 
Predator
Originaltitel: Predator
Produktionsland/jahr: USA 1987
Bewertung:
Studio/Verleih: Silver Pictures/20th Century Fox
Regie: John McTiernan
Produzenten: U.a. John Davies, Lawrence Gordon & Joel Silver
Drehbuch: Jim Thomas & John Thomas
Filmmusik: Alan Silvestri
Kamera: Donald McAlpine
Schnitt: Mark Helfrich & John F. Link
Genre: Action/Science Fiction
Kinostart Deutschland: 27. August 1987
Kinostart USA: 12. Juni 1987
Laufzeit: 107 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 16
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD
Mit: Arnold Schwarzenegger, Carl Weathers, Elpidia Carrillo, Bill Duke, Jesse Ventura, Sonny Landham, Richard Chaves, R.G. Armstrong, Shane Black, Kevin Peter Hall u.a.


Kurzinhalt: Major "Dutch" Schaefer führt eine militärische Spezialeinheit an, die auf Geheiß des CGI-Agenten Dillon im südamerikanischen Dschungel eine Gruppe von Geiseln aus der Hand der Rebellen befreien soll. Was wie ein – wenn auch streng geheimer – Routineeinsatz beginnt, entwickelt sich jedoch schon bald zum Alptraum. Denn ein unsichtbares außerirdisches Wesen treibt in eben diesem Dschungel sein Unwesen, und beginnt, Jagd auf die Elite-Soldaten zu machen. Einer nach dem anderen von ihnen wird vom Predator auf brutalste Art und Weise hingerichtet. Die Überlebenden versuchen unter dem Kommando von Dutch, den Sammelpunkt von dem aus sie abgeholt werden zu erreichen und die Hölle des Dschungels hinter sich zu lassen. Ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt…

Review: Szenenbild. Ich habe "Predator" ursprünglich schon im Zuge des allerersten Advents-SPECiALs 2007 besprochen, war jedoch danach mit meinem Review zunehmend unzufrieden – fand ich doch, dass es dem Film nicht wirklich gerecht wurde. Sein 30. Geburtstag kommt mir da in Verbindung mit der für nächstes Jahr angekündigten Fortsetzung gerade recht, um es nun – hoffentlich – besser zu machen. Denn auch in den zehn Jahren seit meinem ersten Review-Versuch hat "Predator" nichts an Kultstatus eingebüßt, und zählt nach wie vor zu den ganz großen Klassikern sowohl des Action- und Science Fiction-Genres, als auch aus Arnies Filmographie. Was mir bei der Neusichtung unter anderem positiv ins Auge gestochen ist, ist der Aufbau. Denn in der ersten halben Stunde könnte man – abseits der kurzen Szene mit dem abstürzenden Raumschiff zu Beginn – meinen, es mit einem handelsüblichen Rambo-Verschnitt (oder einer Fortsetzung zu "Phantom-Kommando") zu tun zu haben. Die Figuren, allesamt bis oben hin mit Testosteron vollgepumpte Machos, werden uns auf höchst effiziente Art und Weise in wenigen Szenen vorgestellt, und dürfen danach beim Angriff aufs Camp der Rebellen gleich mal unter Beweis stellen, was sie draufhaben.

Eben dieser erste Angriff sticht gleich in zweifacher Hinsicht hervor. Einerseits präsentiert "Predator" hier ein Feuerwerk, dass sich andere Actionfilme fürs Finale aufheben. Hier stellt es vielmehr gerade mal die Ouvertüre dar. Und andererseits etabliert er die Figurenriege als echte Badass-Elitesoldaten – was insofern wichtig ist, als dies den Predator, wenn er später dann beginnt sie einem nach dem anderen abzuschlachten, nur um so gefährlicher erscheinen lässt. Eben dann beginnt der Film eigentlich erst so richtig, wobei auch hier der Aufbau hervorsticht. Das erste Mal, als wir auf den Predator stoßen, sehen wir ihn selbst nicht, ja nicht einmal in seiner Chamäleon-Tarnung. Vielmehr sehen wir die Soldaten aus seiner (mit der Wärmebildkamera nett umgesetzten) Perspektive. Auch danach wird der Predator erst mal sehr sparsam eingesetzt, und schlägt in bester Horrorfilm-Manier aus dem "Schatten" zu, ohne dass wir je einen vernünftigen Blick erhaschen könnten. Dadurch wird nicht nur Spannung erzeugt, sondern auch eine Erwartungshaltung aufgebaut – der der Film, und das ist ebenfalls wichtig – in weiterer Folge wenn der Predator zuerst in seinem Anzug vorgestellt wird und zuletzt auch sein unter der Maske verborgenes Gesicht präsentiert, auch gerecht wird. Das Design ist denkwürdig und absolut ikonisch, sowohl was seinen Panzer als auch das "Make-Up" des Gesichts betrifft. Ach, das waren noch Zeiten, als die Monster in Filmen noch über derart kultige und einprägsame Designs mit echter Persönlichkeit verfügten, statt der aktuell dominierenden wild-tentakeligen CGI-Kreaturen, die man mit dem Auge kaum mal vernünftig erfassen kann!

Szenenbild. Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor des Films ist natürlich die Besetzung. Arnold Schwarzenegger befand sich Ende der 80er/Anfang der 90er in der Blüte seiner Jahre, sowohl was seinen gestählten Körper als auch seine Popularität und seine Filmkarriere betrifft. Sowohl damals wie heute profitiert der Film zweifellos von seiner Anwesenheit, einerseits aufgrund seines Charmes und seiner Leinwandpräsenz, und andererseits, weil man dem Predator damit auch wirklich einen würdigen (End-)Gegner präsentiert. Nicht, dass sich die Männer in seiner Einheit – vielleicht, zumindest soweit es die Muskelmasse betrifft, mit Ausnahme von Shane Black – groß verstecken müssten. So kämpfen an seiner Seite u.a. noch Carl "Creed" Weathers, Bill Duke (bei "Phantom Kommando" noch einer von Arnies Gegnern), Sonny Landham, sowie der frühere Wrestler und spätere Gouverneur Jesse Ventura. Selbst wenn man die "Expendables"-Filme heranzieht, dürfte es schwerfallen, eine muskelbepacktere und testosterongeladenere Besetzung zu finden (und auch was die Diversität betrifft, war das damals wie heute vorbildlich). Zumal sie alle ihre voneinander klar abgegrenzten Figuren sehr überzeugend spielen.

Was den Film zweifellos ebenfalls auszeichnet, ist die Coolness, die er verströmt. Diese verdankt er einerseits den kultigen Figuren, und andererseits so manch denkwürdigem One-Liner, der in die Filmgeschichte eingegangen ist ("Stick around." "I ain't got time to bleed." "If it bleeds, we can kill it." "You are one ugly motherfucker."). Aber auch vom Setting profitiert der Film. Die Aufnahmen im echten Dschungel lassen einen als Zuschauer die Hitze fast spüren und den Schweiß praktisch riechen. Der Showdown mag dann zwar – erkennbarerweise – im Studio gedreht worden sein, da dieser bei Nacht stattfindet fällt dies jedoch nicht negativ auf. Einen wesentlichen Anteil am Gelingen des Films hatte natürlich auch Regisseur John McTiernan, der im Jahr darauf mit "Stirb langsam" sogar noch einmal eins draufsetzen und den meines Erachtens besten "reinrassigen" Actionfilm (also ohne Genre-Elemente) aller Zeiten drehen sollte. Doch auch schon bei "Predator" zeichnet sich seine Inszenierung durch einen gelungenen Spannungsaufbau, eine dichte Atmosphäre, und sowohl knallharte und packende als auch leicht erfassbare Action aus. Vor allem der Showdown, wo Arnie den Jäger dann statt mit dem Maschinengewehr vielmehr mit primitiven Waffen und Rambo-artigen Fallen zur Strecke bringt, sticht hervor. Die Effekte sind ebenfalls gelungen; selbst heute sehen die Chamäleon-Effekte immer noch überzeugend aus. Das Sounddesign zeichnet sich ebenfalls aus, sowohl was die viel zur Atmosphäre des Films beitragenden Dschungelgeräusche betrifft, als insbesondere auch die ungewöhnlichen Klickgeräusche des Predator, die sich ins Hirn einbrennen, und einem durch Mark und Bein gehen. Und auch auf Filmmusik-Maestro Alan Silvestri soll und darf nicht vergessen werden. Egal ob beim opulenten Hauptthema oder bei der wehmütigen Trauermelodie, Silvestri trifft immer den richtigen Ton und wertet den Film mit seinen gelungenen, im Gedächtnis bleibenden Melodien stark auf. Einzig die Szene, in der man die Zuschauer für blöd hält und Arnie "He couldn't see me" laut aussprechen lässt, lässt mich jedes Mal aufs Neue mit den Augen rollen. In Relation zu den positiven Aspekten ist dieses kleine Manko aber zu verschmerzen.

Fazit: Szenenbild. Spannend, brutal, actionreich und vor allem saucool: "Predator" ist zweifellos einer der ganz großen Klassiker sowohl des Action- als auch des Science Fiction-Kinos, und kann durchaus auch zu den – zahlreichen – Sternstunden der 80er (der vermeintliche besten Filmdekade aller Zeiten) gezählt werden. Vor allem die testosterongeladene und muskelbepackte Besetzung, angeführt von Arnie zu seinen besten Zeiten, sticht dabei hervor. Aber auch der Handlungsaufbau ist positiv hervorzuheben: Wie sich die Soldaten zuerst noch im normalen Einsatz beweisen und ihren Badass-Charakter unter Beweis stellen dürfen – was den Predator, wenn er sie dann einen nach dem anderen zur Strecke bringt, nur umso gefährlicher wirken lässt. John McTiernan inszeniert den Film mit ruhiger Hand, und schafft es, zwischendurch immer wieder eine packende Atmosphäre aufzubauen. Vor allem der Showdown ist dann sehr spannend ausgefallen, aber auch davor wird der Film keine Sekunde langweilig. Die markigen Sprüche tragen ebenfalls viel zum Unterhaltungswert bei. Auch das Sounddesign und der Soundtrack sind ausgezeichnet. Und die Effekte, das ikonische Design sowie die gelungen-überzeugende Umsetzung des Predator müssen ebenfalls hervorgehoben werden. All diese positiven Aspekte zusammen machen "Predator" zu einem Kult-Klassiker, an dem sich alle Nachfolger bislang die Zähne ausgebissen haben.

Wertung:9 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1987 20th Century Fox)


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Weiterführende Links:
Advents-SPECiAL 2017




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