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The Fog - Nebel des Grauens
Re-Cycle
(Gwai Wik, Hong Kong 2006)
 
Studio/Verleih: Matching Motion Pictures
Regie: Oxide Pang Chun, Danny Pang
Produzenten: U.a. Oxide Pang Chun, Danny Pang
Drehbuch: Cub Chin
Musik: Payont Permsith
Genre: Horror/Fantasy
Kino-Start (Deutschland): -
Kino-Start (Hong Kong): 01.06.2006
Laufzeit: 108 Minuten
Altersfreigabe: Ab 16 Jahren
DVD kaufen: klick
Schauspieler: Angelica Lee, Lawrence Chou, Rain Li, Siu-Ming Lau, Jetrin Wattanasin, Qiqi Zeng u.a.

Kurzinhalt: ImageBei der Premiere ihres neuen, gefeierten Films wird die Drehbuchautorin Tsui-Ting Yin (Angelica Lee) gefragt, was man wohl als nächstes von ihr erwarten kann. Nach anfänglichem Zögern offenbart sie, dass sie an einer Geschichte über Geister arbeitet. Zu Hause hinter dem Computer versucht sie, die Hauptfigur ihrer neuen Geschichte zu finden, und verwirft einige Entwürfe wieder. In einer kleinen kreativen Krise gefangen, hört sie auf einmal seltsame Geräusche in ihrem Appartement. Gibt es tatsächlich Geister, oder verliert sie aufgrund der Thematik des Drehbuchs allmählich den Verstand?

Kurzreview: Ich gehöre ja eher zu den Skeptikern, was das asiatische Kino betrifft. Zwar gibt es einige aus meinem filmischen Bekanntenkreis, die mich nun schon lange von der Qualität der Filme aus Fernost zu überzeugen versuchen, aber ich finde oftmals die kulturellen und auch erzählerischen Differenzen zu stark, als dass ich mich auf die Figuren und die Handlung einlassen könnte. Die Pang-Brüder sind wohl für alle denen es wie mir geht der ideale Einstieg in die asiatische Filmwelt, ähneln ihre Filme doch sehr stark jenen aus dem Westen. Bereits "The Eye" konnte mir sehr gut gefallen, mit "Re-Cycle" haben sie aber meines Erachtens sogar noch eins draufgesetzt. Der Beginn ist noch etwas konfus, aber nachdem Yin in ihr Appartement zurückkehrt und beginnt, an ihrem Drehbuch zu schreiben, erreicht der Film eine beeindruckend-beängstigende Atmosphäre. Man fühlt sich keine Sekunde lang mehr sicher und rechnet damit, dass jederzeit etwas passieren kann. Ein Gefühl, das durch geschickt eingestreute Schockmomente noch verstärkt wird. Kurz darauf kopieren sich die Pangs zwar selbst, als sie erneut eine klaustrophopisch-beklemmende Fahrstuhlszene präsentieren, so lang diese aber so gelungen ist, vermag ich mich darüber nicht wirklich zu beschweren.

ImageMit der Zeit wandelt sich der Film allerdings von einem Horrorstreifen zu einem Fantasy-Film - und was für einen. Die verschiedenen Welten, die Yin bereist, sind alle mit optischen Leckerbissen geschmückt und vermögen es, zu faszinieren und den Seher in ihren Bann zu ziehen. Die Fülle an beeindruckenden und originellen Bildern ist wirklich atemberaubend, es gibt so viele Momente und Einstellungen, an die man sich noch lange erinnern wird. Zudem schaffen es die Pang-Brüder, in jeder Welt einen völlig neuen optischen Stil zu präsentieren, ohne sich zu wiederholen oder von anderen Filmen zu klauen (zumindest wäre mir nichts entsprechendes aufgefallen). Die Anzahl an originellen Ideen und Bildern, die hier präsentiert werden, sind wirklich beachtlich. Auch die Story vermag zu überzeugen und schafft es, einerseits mit ihren Mysterien Spannung zu erzeugen und andererseits nicht so lange mit der Auflösung zu warten, dass Frust entsteht. Das Ende des Films kann zudem mit einem überraschenden und gelungenen Twist aufwarten.

Klingt alles in allem eigentlich nach einem perfekten Film, es gibt jedoch ein Element, dass mich doch sehr stark gestört hat: Die Pang-Brüder üben scharfe Kritik an Abtreibungen. Besonders schlimm daran: Sie beschweren sich nicht über die Politik, die Ärzte etc., sondern machen jenen Frauen, die eine Abtreibung vornehmen ließen, Vorwürfe. Einerseits durch eine viel zu plakative Szene mit Föten, die noch dazu noch einmal plakativ kommentiert werden musste (als ob es davor nicht schon eindeutig genug gewesen wäre) und andererseits durch eine Wendung innerhalb der Story selbst, die ich jetzt nicht vorwegnehmen will. Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich gestehe grundsätzlich jedem Menschen zu, zu diesem strittigen Thema eine Meinung zu haben. Ich finde nur, dass dies eine Entscheidung ist, die jede werdende Mutter - idealerweise mit ihrem Partner - treffen muss. Niemand hat das Recht, sich hier einzumischen. Und jenen Frauen, die sich schweren Herzens dazu entschlossen haben und nun mit dieser harten Entscheidung leben müssen, auch noch ein schlechtes Gewissen einzureden und es ihnen damit noch einmal ein Stückchen schwerer zu machen, halte ich für höchst entbehrlich...

Fazit: In der ersten Hälfte ein ungemein atmosphärisch dichter Horrorstreifen, in der zweiten ein faszinierender Fantasyfilm mit bestechender Optik und vielen originellen Ideen. Einzig die deutliche und sehr plakative Abtreibungskritik ist mir sauer aufgestoßen.

Wertung: 8 von 10 Punkten
Christian Siegel
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