"Bionic Woman": Werden die Probleme herunter gespielt?
Neues Statement zu Glen Morgans WeggangKategorie:
Bionic Woman - Autor: Robert Lissack - Datum: Dienstag, 11 September 2007
Gute Miene zum bösen Spiel? Ende letzter Woche gab Glenn
Morgan bekannt, seinen Job als Co-Produzent
bei „Bionic Woman“ aufzugeben.
David Eick, der Chefproduzent, meint dazu, es sei ganz
normal im Showgeschäft, speziell bei einer Genreserie. Laut seiner Erfahrung wird einem speziell im phantastischen
Genre alles was man sagt – und noch mehr dass was man nicht sagt – auf die
Goldwaage gelegt. Außerdem sei man hier sehr mit Vorurteilen behaftet. Jeder
hat seine genauen Vorstellungen wie ein Superheld sein muss und agieren muss.
Dies hat er schon sehr früh in seiner Karriere lernen
müssen, z.B. als er für Sam Raimi arbeitete. Man kann es einfach nicht jedem
recht machen.
Und so verließ Glenn Morgan sehr abrupt die Serie ohne zu
sagen warum – es heißt ganz lapidar „kreative Differenzen“. So war es am Wochenende auf Variety.com zu lesen.
Dort will man davon gehört haben, dass die Serie, deren Produktion
aktuell bei Episode 5 angelangt ist, nun eine Pause machen könnte, um den
Autoren Zeit für eine inhaltliche Neuorientierung zu geben. Für Eick sei das nichts besonderes. Viele Serien würden nehmen
sich eine mehrwöchige Pause nehmen, um neue Energie zu sammeln, Kritikpunkte
aufzugreifen und gegenzusteuern.
Eick sprach nicht speziell über Morgans Weggang, meinte
aber, dass es gerade in der Frühphase einer Produktion eine große Geduldsfrage sei, die richtige
Kommunikation sowie eine gute Vertrauensbasis, also einfach Leute mit dem gewissen
Etwas, zu finden. Seiner Erfahrung nach sei es daher auch nichts ungewöhnliches,
dass es an einem so frühen Punkt einer Genre-Show zu vielen Veränderungen (z.B.
bei der Crew, wie jetzt im Fall von Morgan) kommt. So würde
es in dem Job eben laufen.
Eick, der ebenfalls ausführender Produzent von SCI FI Channels
„Battlestar Galactica“ ist, hat nun zusammen mit dem Co-Produzenten Jason
Smilovic die komplette Kontrolle über Bionic Woman und somit einen
Nonstop-Arbeitsalltag.