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Fluch der Karibik, USA 2003
Fluch der Karibik
(Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl, USA 2003)
 
Studio/Verleih: Walt Disney Pictures
Regie: Gore Verbinski
Produzenten: Jerry Bruckheimer
Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio, Stuart Beattie, Jay Wolpert
Musik: Klaus Badelt
Kamera: Dariusz Wolski
Schnitt: Stephen E. Rivkin, Arthur Schmidt, Craig Wood
Genre: Abenteuer/Komödie
Kino-Start (Deutschland): 02.09.2003
Kino-Start (USA): 09.06.2003
Laufzeit: 143 Minuten
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Trailer: klick
Schauspieler: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Geoffrey Rush, Jonathan Pryce, Jack Davenport

Inhaltsbeschreibung: "Yo ho, yo ho, a pirates life for me..." singt die junge Elizabeth, ein wenig zögerlich und ängstlich, als sie ihren Vater auf einer Reise mit dem Schiff begleitet. Nur kurz darauf wird sie Zeuge eines Piratenangriffs. Neben den Trümmern eines Schiffes schwimmt ein Junge, und nachdem er an Bord geholt wurde, entdeckt Elizabeth ein seltsames Medaillon an ihm - offensichtlich ein Piratenschatz. Um ihn vor ihrem Vater und dessen Freunden zu beschützen, nimmt sie das Goldstück an sich. Einige Jahre später wird ein guter Freund ihres Vaters, Norrington, aufgrund seiner herausragenden Leistungen beim Aufspüren und Töten von Piraten geehrt. Zu diesem Anlass fragt er die inzwischen zu einer jungen Dame herangereiften Elizabeth (Keira Knightley), ob sie seine Frau werden will. Vor Schock fällt diese ins Wasser, und wird vom Piraten Jack Sparrow (Johnny Depp) gerettet. Nur mit knapper Not gelingt es ihm, Norrington und seinen Kumpanen zu entkommen. Bei seiner Flucht verschlägt es ihn in eine Schwertschmiede, wo er schließlich von Will Turner (Orlando Bloom), dem nun ebenfalls erwachsenen Jungen, gestellt wird. Die beiden liefern sich einen Schwertkampf, und nur mit viel List und Tücke schafft es Jack, Will zu entkommen. Doch es nützt nichts: Er wird gefangengenommen und ins Gefängnis gesteckt, um am nächsten Tag hingerichtet zu werden. Doch dazu kommt es nicht, denn in der Nacht bekommt die Hafenstadt unerwarteten und unerwünschten Besuch: Die Black Pearl, ein gefürchtetes Piratenschiff unter dem Kommando von Barbossa (Geoffrey Rush), überfällt die Stadt. Sie haben es auf das Medaillon abgesehen, denn nur mit Hilfe des Medaillons und dem Blut von Elizabeth, so glauben sie, können sie den schrecklichen Fluch der auf ihnen lastet, wieder rückgängig machen. Will Turner beschließt, zu Elizabeth's Rettung zu eilen. Doch dafür braucht er nicht nur die Hilfe von Jack Sparrow, er muss selbst zu einem der von ihm so gehassten Piraten werden.

Christian Siegel

Review: Wie wenig Gespür einige Kritiker fürs Filmgeschäft haben, zeigt der "Überraschungs"-Erfolg von Fluch der Karibik. Bereits nach Bekanntgabe der Besetzung hatte ich nach anfänglicher Skepsis doch langsam Hoffnung geschöpft, und vor allem der Trailer hat mich schließlich davon überzeugt, das "Fluch der Karibik" DER Sommerhit 2003 werden wird. Ein Erfolg, den sich der Film durchaus auch verdient hat. "Fluch der Karibik" ist ein typischer Sommer-Popcornfilm. Er ist rein auf Unterhaltung zugeschnitten, und dieses Ziel erreicht er auch volle 140 Minuten lang. Der Beginn ist, vor allem für diejenigen, welche die entsprechende Disney-Attraktion kennen, besonders gelungen, bietet doch das anfänglich dargebrachte "A pirates life for me" einen herrlichen Kontrast zur aus der Attraktion bekannten, fröhlich-kraftvollen Version dieses Lieds.

ImageUm diesen Film auch wirklich genießen zu können, ist aber natürlich eines wichtig: Man muss wissen, was einen erwartet, und sich entsprechend darauf einstellen. Und hier muss ich wieder einmal Kritik an der Vermarktung üben, denn der Trailer lies zwar auf einen actionreichen, aber doch eher ernsthaften Abenteuerfilm hoffen. Und genau das ist "Fluch der Karibik" eben nicht. Tatsächlich würde ich ihn am ehesten als Komödie einstufen. Nicht, weil der Film an sich lächerlich wäre, aber der Ton der Films ist fast durchwegs ein locker-heiterer. Das heißt jedoch nicht, dass "Fluch der Karibik" nicht spannend wäre, im Gegenteil. Die Drehbuchautoren haben sich einige Überraschungen und interessante Ideen einfallen lassen, um den Zuschauer bei Laune zu halten. Aber wenn man ins Kino geht, und einen RICHTIGEN Piratenfilm erwartet, wird man enttäuscht werden.

Neben dem Humor sind sicher die Actioneinlagen, und hier insbesondere die Schwertkämpfe, das Herzstück des Films. Sowohl Choreographie als auch Inszenierung eben dieser sind wirklich hervorragend gelungen. Ebenfalls großartig sind die Effekte, wie man im Trailer ja bereits erahnen konnte. Schon immer hat mir die Idee einer Skelett-Armee sehr gut gefallen, und schon lange warte ich darauf, dass diese Idee in einem Film aufgegriffen und mit modernen Mitteln (Stichwort CGI) verwirklicht wird. Das Resultat ist stellenweise atemberaubend, und wenn auch die Bewegungen hin und wieder nicht ganz natürlich ablaufen wollen, so ist das Ergebnis sicher deutlich besser als das Stop-Motion-Geruckel vergangener "Skelett-Armee"-Filme.

ImageBei diesem Film nichts über die Darsteller zu sagen, wäre schon fast ein Verbrechen. Denn die Besetzung ist wirklich ausgezeichnet, und trägt sehr viel zum positiven Gesamteindruck bei. Keira Knightley, Orlando Bloom und Geoffrey Rush füllen ihre Rollen perfekt aus. Absolut denkwürdig ist jedoch Johnny Depp, dessen Jack Sparrow im Original mindestens doppelt so gut rüberkommt wie in der Synchronisation. Er hatte sichtlich Spaß an dieser Rolle, und das überträgt sich auch auf den Zuschauer. Sein Jack Sparrow trägt und prägt diesen Film, eine Fortsetzung ohne ihn wäre für mich absolut undenkbar gewesen.

Bei so viel Lob soll jedoch auch die kleine Kritik, die ich vorzubringen habe, nicht verschwiegen werden. So ist der Humor irgendwie... unausgeglichen. Mal ist er sehr auf Kinder ausgerichtet, dann geht es sehr ins makabere. Der Vorteil dabei ist natürlich, das vermutlich so ziemlich jeder in diesem Film etwas zu Lachen finden wird. Der große Nachteil daran ist aber leider, dass auch jeder etwas finden wird, wo ihn der Witz eher kalt lässt, oder eventuell sogar stört.

Fazit:In einem an guten Sommer-Popcorn-Streifen recht argen Sommer ist "Fluch der Karibik" keine schwarze, sondern eine hell strahlende Perle. Ein Film für die ganze Familie, der große Unterhaltung bietet, und der auch bei mehrmaligem Sehen nichts an Charme verliert.

Wertung: 9 von 10 Punkten
Christian Siegel
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 14 Juli 2011 )

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