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Star Wars: Maul - Shadow Lord: 1x10 - Der Dunkle Lord Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Disney+

Originaltitel: The Dark Lord
Episodennummer: 1x10
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 04. Mai 2026
Drehbuch: Matt Michnovet & Brad Rau
Regie: Nathaniel Villanueva
Besetzung: Sam Witwer als Maul, Gideon Adlon als Devon Izara, Dennis Haysbert als Master Eeko-Dio Daki, Wagner Moura als Captain Brander Lawson, Charlie Bushnell als Rylee Lawson, Richard Ayoade als Two-Boots, AJ LoCascio als Marrok, Chris Diamantopoulos als Looti Vario, Scott Whyte als Dryden Vos u.a.

Kurzinhalt: Auf ihrem Weg zum Shutte, mit dem Dryden Vos sie von Jannix evakuieren will, stehen Maul, Devon Izara, Eeko-Dio Daki, Brander und Rylee Lawson, Two-Boots und Looti Varia auf einmal einer hünenhaften, finsteren Gestalt gegenüber: Darth Vader. Während Maul, Izara und Daki gegen ihn kämpfen, versuchen sich die anderen zum Shuttle durchzuschlagen – werden jedoch von einer Einheit imperialer Sturmtruppen aufgehalten. Und so beginnt an zwei Fronten ein Kampf ums nackte Überleben…


Review: In meinem Review zur vorangegangenen Folge habe ich mich ja gefragt, wie sie das wohl mit Darth Vaders Stimme machen werden. James Earl Jones mittels künstlicher Intelligenz wiederbeleben (zu dem er ja – für diese Rolle – seine Zustimmung gab)? Auf Archivaufnahmen zurückgreifen? Oder doch einen neuen Sprecher beauftragen? Auf die Idee, dass sie ihn einfach nichts sagen lassen, bin ich zugegebenermaßen nicht gekommen. Nun bin ich unsicher, ob sich das ad infinitum wiederholen lässt, ohne dass es irgendwann erzwungen wirkt. Aber hier, bei Vaders erstem Auftritt nach Jones' Tod, hat es prima funktioniert – und machte den Dunklen Lord der Sith für mich irgendwie sogar noch bedrohlicher. Jedenfalls hat "Der Dunkle Lord" von Vaders Auftritt für mich zweifellos enorm profitiert – auch wenn der Ausgang des Duells im Hinblick auf den Tod von Daki doch ziemlich vorhersehbar war. Nicht nur, weil es – insbesondere (wenn auch bei weitem nicht nur) bei "Star Wars" – das Schicksal von Mentoren ist, zu sterben, sondern auch, weil es insofern fast schon zwingend war, um Izara den letzten Schubs in Richtung Maul zu geben. Ungeachtet der Vorhersehbarkeit muss ich aber gestehen, dass alles rund um ihren drohenden Fall sehr gut gemacht war, und ich mit Devon in den entscheidenden Momenten definitiv mitgefühlt habe. Darüber hinaus hatte es mir bei "Der dunkle Lord" auch wieder die Action sehr angetan. Auch die Musik – die an Schlüsselstellen natürlich auf die unvergesslichen Motive von John Williams zurückgriff – war klasse. Mit am Interessantesten fand ich allerdings, dass zu dem Zeitpunkt hier scheinbar noch niemand von Darth Vader gehört hatte, und selbst Maul in nicht erkannte (und damit meine ich jetzt natürlich nicht, dass er irgendwie gewusst hätte, dass sich Anakin dahinter verbirgt, sondern einfach generell, dass sich Sidious einen neuen Schüler genommen hat). Leider ist alles rund um die Lawsons für mich ein bisschen abgefallen; es gelang der Staffel irgendwie nicht, mich eine Bindung zu ihnen aufbauen zu lassen, so dass mich ihr Schicksal hier ausreichend gekratzt hätte, um mitzufiebern. Von diesem Punkt abgesehen war "Der Dunkle Lord" aber klasse, und weckte definitiv meine Vorfreude auf eine hoffentlich folgende zweite Staffel.

Fazit: Episodenbild (c) Disney+ In der Rückschau auf die erste Staffel hat sich nichts an meinem anfänglichen Eindruck geändert, dass die Story nicht unbedingt zehn Episoden gebraucht hätte, um sie zu erzählen. Ein straffer Eventfilm hätte mindestens ebenso gut funktioniert. Weil sowohl haben sich in den einzelnen Episoden immer wieder Längen eingeschlichen, als auch war nicht jede Folge ein Highlight. Immerhin: Das Finale ist eben diesen definitiv hinzuzurechnen. Sowohl überrascht als auch begeistert war ich dabei von der Umsetzung von Darth Vader hier. Aber auch der Weg von Devon Izara – der Mauls Geduld bestätigt – hatte es mir angetan. Und auch der Tod ihres Meisters war durchaus emotional umgesetzt. Der parallele Handlungsstrang rund um die Lawsons konnte hieran leider nicht anknüpfen, und zog den Gesamteindruck für mich geringfügig nach unten. Insgesamt war "Der Dunkle Lord" aber definitiv ein Staffelfinale, das Lust auf mehr macht.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2026 Disney+)







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