HOME PROJEKTE LINKS CHAT JOBS DATENSCHUTZ ARCHIV
Startseite
Spider-Noir - 1x06: Albträume einer Spinne Drucken E-Mail
< Vorherige Episode | Nächste Episode >

Episodenbild (c) Amazon Prime

Originaltitel: Nightmare on a Gurney
Episodennummer: 1x06
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 25. Mai 2026
Drehbuch: Jack Henderson
Regie: Alethea Jones
Besetzung: Nicolas Cage als Ben Reilly/The Spider, Lamorne Morris als Robbie Robertson, Li Jun Li als Cat Hardy, Karen Rodriguez als Janet Ruiz, Abraham Popoola als Lonnie Lincoln/Tombstone, Jack Huston als Flint Marko/Sandman, Brendan Gleeson als Silvermane, Andrew Lewis Caldwell als Dirk Leyden, Scott MacArthur als Perry, Joe Massingill als Pudge, Amy Aquino als Dr. Faber, Andrew Robinson als Ogden, Kai Caster als Young Ogden, Amanda Schull als Ruby, Dustin Ceithamer als Spider Soldier, Edward Singletary Jr. als General, Patrick Stoffer als Corporal, Randy Irwin als Masked Surgeon u.a.

Kurzinhalt: Von Cat Hardy haben Dr. Faber und ihr Assistent Ogden erfahren, wer hinter der Spinnenmaske steckt. Daraufhin wird Ben Reilly von Ogden zu Hause besucht – und entführt. Als er das Bewusstsein wieder erlangt, findet er sich an eine Bahre angeschnallt wieder. Dr. Faber offenbart ihm, dass sie ihn für den Schlüssel hält, um die anderen Mutanten zu heilen, da seine Mutation im Vergleich zu ihnen stabiler ist. Dafür entnimmt sie ihm im ersten Schritt Blut. Als sie erkennt, dass seine mutierten Zellen darin zu schwach sind, nimmt sie eine Probe seiner Leber. Während er im Koma liegt, hat Ben einen Alptraum. Nachdem er wieder zu sich kommt, setzt er alles daran, um aus seiner Notlage zu entkommen. Da kommt ihm der Angriff von Silvermane und seinen Handlangern auf die Einrichtung gerade recht…


Review: Episodenbild (c) Amazon Prime "Albträume einer Spinne" war eine ziemlich coole Folge. Zuerst einmal überraschte sie mich mit der Offenbarung, dass es sich bei Ogden um Dr. Fabers Sohn handelt – und dieser Teil jenes Trupps war, der von den Deutschen gefangen genommen und von Ben und seiner Einheit in weiterer Folge gerettet wurde. Sprich, auch an ihm wurde herumexperimentiert – im Gegensatz zu den anderen liegt seine Mutation aber darin, schneller zu altern. Dementsprechend hat Dr. Faber auch ein persönliches Interesse daran, ein Heilmittel zu finden. Dies sorgt dann auch dafür, dass ich mich als Zuschauer ein bisschen im Zwiespalt befand. Weil auf der einen Seite kann man ihre Motivation durchaus nachempfinden, und wünscht ihr und mehr noch Ogden sogar, dass sie ein Heilmittel findet. Andererseits leidet man aber natürlich auch mit Ben mit. Umso mehr, als deutlich wird, dass Dr. Faber kein Problem damit hätte, falls es notwendig ist auch über seine Leiche zu gehen, um ihren Sohn zu retten.

In etwa zur Mitte der Folge erlebt Ben dann den titelspendenden Alptraum, der für mich das Highlight der Episode darstellte. Angefangen dabei, wie sich die Betäubungsmaske die man ihm aufsetzt in eine Spinne verwandelt, wie hunderte kleine Spinnen aus seinem Körper rauskrabbeln nachdem seine Haut aufgeschnitten wurde, das Wiedersehen mit Ruby, die sich plötzlich in sein Alter Ego, die Spinne, verwandelt, sowie insbesondere dann auch die Einlage mit einem kleinen, spinnengroßen Ben. Vor allem letzteres war herrlich surreal. Der Rest der Folge war dann ebenfalls ganz ok, kam an dieses Highlight aber nicht mehr ganz heran. Vor allem der Sturm von Silvermane und seinen Leuten auf das Labor verlief nicht ganz so packend, wie ich mir das gewünscht hätte. Einzig der tragische Ausgang rund um Dr. Faber und ihren Sohn stach dabei hervor, da es ihr zwar gelungen ist, ihn zu heilen, er letztendlich aber trotzdem nicht mehr lange zu leben hatte. Ein bisschen ein zweischneidiges Schwert ist auch die unterdurchschnittliche Laufzeit. Einerseits sorgt sie dafür, dass "Albträume einer Spinne" nie langweilig wird, andererseits bekräftigt es mich in meiner Überzeugung, dass man hier wieder zu wenig Handlung auf zu viele Episoden aufgeteilt hat. Immerhin, produktionstechnisch und insbesondere visuell war die Folge wieder einmal überaus fein, angefangen von der allerersten Einstellung, über den bereits lobend erwähnten Alptraum, bis hin zum Finale. Inhaltlich hätte es bei "Albträume einer Spinne" aber ruhig noch ein bisschen mehr sein dürfen.

Fazit: Episodenbild (c) Amazon Prime "Spider-Noir" war (wieder einmal) ausgezeichnet inszeniert; ganz allgemein schon, aber insbesondere Bens titelspendender Alptraum hatte es mir aufgrund ein paar gruseliger und/oder surrealer Bilder sehr angetan. Abseits dieses Aspekts stach für mich in erster Linie noch die Offenbarung rund um Ogden, sowie dessen tragisches Schicksal, für mich positiv hervor. Davon abgesehen tat sich hier aber jetzt nicht unbedingt allzu viel; und generell hätte Silvermanes Angriff auf das Labor ruhig noch etwas mitreißender ausfallen dürfen. Trotz dieser Kritikpunkte hat mir aber auch "Albträume einer Spinne" wieder gut gefallen, wobei das für eine Superheldenserie ungewöhnliche Setting für mich nach wie vor maßgeblich zu ihrem Gelingen beiträgt.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2026 Amazon Prime)







Artikel kommentieren
RSS Kommentare

Kommentar schreiben
  • Bitte orientiere Deinen Kommentar am Thema des Beitrages.
  • Persönliche Angriffe und/oder Diffamierungen werden gelöscht.
  • Das Benutzen der Kommentarfunktion für Werbezwecke ist nicht gestattet. Entsprechende Kommentare werden gelöscht.
  • Bei Fehleingaben lade diese Seite bitte neu, damit ein neuer Sicherheitscode generiert werden kann. Erst dann klicke bitte auf den 'Senden' Button.
  • Der vorgenannte Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie einen falschen Sicherheitscode eingegeben haben.
Name:
eMail:
Homepage:
Titel:
BBCode:Web AddressEmail AddressBold TextItalic TextUnderlined TextQuoteCodeOpen ListList ItemClose List
Kommentar:




  fictionBOX bei Facebook   fictionBOX bei Twitter  fictionBOX als RSS-Feed

TV-Planer
Im Moment keine TV-Einträge vorhanden