Star Wars: Maul - Shadow Lord: 1x07 - Zur Vergessenheit bestimmt
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Originaltitel: Call to Oblivion Episodennummer: 1x07 Bewertung: Weltweiter Internet-Release: 20. April 2026 Drehbuch: Julia Cooperman Regie: Nathaniel Villanueva Besetzung:
Sam Witwer als Maul,
Gideon Adlon als Devon Izara,
Dennis Haysbert als Master Eeko-Dio Daki,
Wagner Moura als Captain Brander Lawson,
Charlie Bushnell als Rylee Lawson,
Richard Ayoade als Two-Boots,
Alastair Murden als Lieutenant Blake,
AJ LoCascio als Marrok,
Chris Diamantopoulos als Looti Vario,
Steve Blum als Icarus,
Vanessa Marshall als Rook Kast,
Dave Fennoy als Scorn,
David W. Collins als Spybot,
Ben Diskin als Imperial Announcer,
Christopher Swindle als Commando #2 u.a.
Kurzinhalt:
Darth Maul ist Devon und Rylee im Kampf gegen den Inquisitor des Imperators zur Hilfe geeilt. Nachdem es ihnen gelungen ist, den Ersten Bruder abzuschütteln, drängt er darauf, die Flucht fortzusetzen. Er bietet ihnen an, sie mit seinem Transporter vom Planeten zu schaffen, doch die beiden zögern, Eeko-Dio Daki – Devons Meister – und Brandon Lawson – Rylees Vater – zurückzulassen. Gerade als sie ihre Entscheidung treffen müssen, und es scheint, als würden sich ihre Wege kreuzen, werden sie von einer imperialen Patrouille aufgespürt und angegriffen. Nun müssen sie neuerlich ihre Kräfte vereinen. Doch selbst zusammen scheinen sie gegen die Übermacht des Imperiums – der sich mittlerweile auch noch ein zweiter Inquisitor angeschlossen hat – nichts ausrichten zu können…
Review:
"Zur Vergessenheit" bestimmt war die erste Episode der Serie, die mich doch ansatzweise begeistern konnte. Zwar war rein inhaltlich gesehen auch hier wieder jetzt nicht unbedingt wahnsinnig viel los (weshalb ich nach wie vor der Überzeugung bin, dass sich diese aus zehn Episoden bestehende Staffel locker auf acht Folgen hätte herunterkürzen lassen), allerdings war sie von Anfang bis Ende höchst actionreich, und damit mitreißend. Auch visuell war die Episode irgendwie wieder ein ganz besonderer Augenschmaus, und bot zahlreiche gelungene, optisch imposante Einstellungen. Die Action war packend inszeniert, und auch durchaus abwechslungsreich. Highlight war dabei unter anderem der Kampf zwischen Maul und den beiden Inquisitoren. Mir gefiel vor allem auch, dass Maul hier entgegen der bisher dominieren Darstellung in den animierten Serien (nachdem man ihn von den Toten zurückholte) mal nicht unbesiegbar ist, sondern tatsächlich im Kampf gegen die beiden Inquisitoren eine erhebliche Niederlage einstecken muss. Aber auch für seine Crew läuft es nicht gut; nicht zuletzt jene, die ihn zurückließen, und kurz darauf die Rechnung dafür präsentiert bekamen, als sie mit dem Schiff mit dem sie von Janix fliehen wollten aus dem Himmel geschossen werden. An anderer Stelle sind Devon und ihr Jedi-Meister Eeko-Dio wieder vereint; Rylee wurde jedoch vom Imperium geschnappt und ins Gefängnis gesteckt. Dort wird sich Two-Boots – der sich zuvor noch an die Vorschriften gehalten und das Imperium gerufen hat – nun endgültig entscheiden müssen, wem seine Loyalität gilt. All das war zwar auch nicht uninteressant – alles rund um Darth Maul, und insbesondere sein Kampf gegen die beiden Inquisitoren, war für mich aber definitiv das Highlight von "Zur Vergessenheit bestimmt".
Fazit:
Zwar bleibe ich dabei, dass hier zu wenig Handlung auf zu viele Episoden aufgeteilt wird. Wie schon bei "Nacht der Gejagten" zuvor war aber auch "Zur Vergessenheit bestimmt" wieder actionreich und damit kurzweilig genug, um über diesen Umstand hinwegzutrösten. Ganz besonders angetan hatte es mir dabei der Kampf zwischen Darth Maul und den beiden Inquisitoren. Einerseits, als dieser durchaus spektakulär in Szene gesetzt war (wobei die ganze Episode visuell noch einmal eine Spur feiner war als von der Serie eh sonst schon gewohnt), vor allem aber, als der Fan-Liebling hier doch tatsächlich den Kürzeren ziehen durfte (bzw. musste). Aber auch der Rest der Folge verstand es, zu unterhalten, wobei es mir insbesondere Two-Boots Dilemma angetan hatte. Mal schauen, ob es "Maul: Shadow Lord" gelingt, dieses Tempo – und Niveau – nun bis zum Ende der Staffel zu halten.