Star Wars: Maul - Shadow Lord: 1x06 - Nacht der Gejagten
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Originaltitel: Night of the Hunted Episodennummer: 1x06 Bewertung: Weltweiter Internet-Release: 20. April 2026 Drehbuch: Christopher Yost Regie: Steward Lee Besetzung:
Sam Witwer als Maul,
Gideon Adlon als Devon Izara,
Wagner Moura als Captain Brander Lawson,
Dennis Haysbert als Master Eeko-Dio Daki,
Alastair Murden als Lieutenant Blake,
AJ LoCascio als Marrok,
Charlie Bushnell als Rylee Lawson,
David W. Collins als Spybot,
Pamela Adlon als Rheena Sul,
Richard Ayoade als Two-Boots,
Sam Corlett als Officer Reb,
Vanessa Marshall als Rook Kast u.a.
Kurzinhalt:
Der Inquisitor hat erkannt, dass Captain Lawson etwas verschweigt. Dieser wurde zwar freigelassen, daraufhin nahm der Inquisitor jedoch die Verfolgung auf – in der Hoffnung, dass er ihn zu Darth Maul führen würde. Stattdessen trifft Lawson als er zu Hause ankommt auf den Jedi Meister Eeko-Dio Daki und seine Padawan Devon Izara, die zufällig auf seinen Sohn gestoßen sind, der ihnen Zuflucht gewährte. Nun werden sie alle vom Inquisitor angegriffen. Zwar gelingt es ihnen, die erste Attacke abzuwehren und zu entkommen, doch die Stadt ist nach wie vor abgeriegelt. Hilfesuchend wendet sich Lawson an die Nachtclubbesitzerin Rheena Sul. Indes hat auch Darth Maul erfahren, dass die beiden Jedi aufgeflogen sind. Da er Izara nach wie vor als seiner Schülerin rekrutieren will, eilt er ihr zu Hilfe…
Review:
In "Nacht der Gejagten" war wieder etwas mehr los, dementsprechend fand ich sie auch wieder unterhaltsamer. So gab es gleich zu Beginn eine längere Action-Einlage, als Daki, Izara und Vater sowie Sohn Lawson vor dem Inquisitor fliehen. Diese war sowohl einfallsreich als vor allem auch ziemlich packend umgesetzt, und sorgte damit auch gleich für einen schwungvollen Auftakt. Danach schlägt die Episode mit dem Treffen mit Rheena Sul kurzzeitig ruhigere Töne an – allerdings eben auch wirklich nur sehr kurzzeitig, da es nicht lange dauert, bis das Imperium bei ihr einfällt, und die vier Verbündeten neuerlich die Flucht antreten müssen. Auch diese war dann wieder durchaus mitreißend. Das Highlight war dann zweifellos der Kampf zwischen Izara und dem Inquisitor auf dem fahrenden Zug – insbesondere dann natürlich, wenn Darth Maul ihr zu Hilfe eilt. Es ist schon ziemlich spannend, wie Maul sich hier auf die Seite seiner früheren Todfeinde, den Jedi, schlägt – auch wenn er dies natürlich nicht etwa aus Mitgefühl, sondern reinem Eigennutz tut, da er Izara nach wie vor als seine Schülerin gewinnen und zum Werkzeug seiner Rache an den Imperator schmieden will. Und apropos Imperator: Wir hören ihn hier zwar nicht, sehen aber kurz seine Holo-Silhouette, als der Erste Bruder ihm im Hinblick auf sein Versagen, entweder Darth Maul oder zumindest einen der beiden anderen Jedi zu stellen, Bericht erstattet. So unterhaltsam die Serien auch mit den ganzen (durchaus interessanten) neuen Nebenfiguren ist, aber eine wichtige Person aus den Filmen zu sehen – ja selbst dann, wenn es nur zart angedeutet wird wie hier – hat für mich einfach immer noch einen ganz besonderen Reiz, weshalb auch dieser flüchtige Blick "Nacht der Gejagten" für mich in sprichwörtlicher letzter Sekunde nochmal leicht aufwertete.
Fazit:
Wenn schon die Geschichte, die über zehn (wenn auch sehr kurze) Episoden hinweg erzählt wird, für diese Länge eigentlich nicht ausreicht – und man sie dementsprechend schon ziemlich strecken muss – dann hilft es, wenn man zumindest da und dort ein bisschen Action einstreut, um die Laufzeit zu füllen. Nach einer diesbezüglich sehr dürftigen Episode davor war das bei "Nacht der Gejagten" erfreulicherweise wieder der Fall, weshalb sie mir auch gleich wieder besser gefallen konnte. Aber auch der Mini-Auftritt des Imperators am Ende machte sich (bei mir) positiv bemerkbar. Vor allem aber fand ich es spannend, wie sich Darth Maul hier – wenn auch aus egoistischen Gründen – auf die Seite seiner früheren Todfeinde, den Jedi (oder zumindest Devon Izara) schlägt. Insgesamt machte "Nacht der Gejagten" jedenfalls durchaus Laune.