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For All Mankind - 5x05: Swoboda Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Apple TV+

Originaltitel: Svoboda
Episodennummer: 5x05
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 17. April 2026 (Apple TV+)
Drehbuch: Kira Snyder
Regie: Sylvain White
Besetzung: Toby Kebbell als Miles Dale, Mireille Enos als Celia Boyd, Edi Gathegi als Dev Ayesa, Cynthy Wu als Kelly Baldwin, Coral Peña als Aleida Rosales, Costa Ronin als Leonid Polivanov, Sean Kaufman als Alex Poletov Baldwin, Ruby Cruz als Lily Dale, Ines Høysæter Asserson als A.J. Jarrett, Myk Watford als Palmer James, Svetlana Efremova als Irina Morozova, Christopher Denham als Walt Griebel, Tyler Labine als Fred Stanislaus, Dimiter D. Marinov als Ilya Breshov, Shannon Lucio als Amanda Dale, Salvador Chacon als Gerardo Ortiz-Niño, Tess Lina als Veronika 'Ronnie' Hunt, Olga Fonda als Natalya 'Tasha' Polivanova, Artur Zai Barrera als Semyon, AJ Cedeno als Dan Guerra, Anjali Bhimani als Priya Joshi, Banyah Maria Choi als Nam Moon Yeong u.a.

Kurzinhalt: Die Veröffentlichung der Pläne von Helios, einen Großteil der Arbeiter durch Roboter zu ersetzen, sorgt für Aufruhr. Sicherheitschef Palmer setzt Miles unter Druck, da er weiß, dass dessen Tochter die Dateien veröffentlicht hat – jedoch nicht ihre Quelle kennt. Eben dies soll er für ihn herausfinden. Dev sieht sich indes ob der Pläne mit großer Kritik konfrontiert – auch von Aleida, die darin nicht eingeweiht war. Ihm selbst ist indes klar, dass die Dateien nur von Alex nach außen gelangt sein können. Als er ihn damit konfrontiert, kündigt Alex kurzerhand. Celia setzt indes ihre Ermittlungen im Mordfall Yoon Tae-Min weiter fort – und findet heraus, dass ihr Freund und engster Kollege Fred darin verwickelt sein könnte. Und als die Unruhen auf dem Mars eskalieren, muss Gouverneur Polivanov entscheiden, wie weit zu gehen er bereit ist, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bekommen…

Review: Episodenbild (c) Apple TV+ "Swoboda" beginnt mit einem Flashback ins Jahr 2003. Nach den Ereignissen der vierten Staffel – und Margos Flucht – fällt die KGB-Chefin Irina Morozova in Ungnade, und wird in ein sibirisches Gefängnis gesteckt. In kurzen Sequenzen wird uns auf sehr effiziente Art und Weise vermittelt, was sie dort erdulden musste. Zugleich sehen wir aber auch, wie sie sich davon nicht hat brechen lassen, und vielmehr von Beginn an daran arbeitete, wieder an die Freiheit zu kommen – was ihr letztendlich auch gelingt, als sie jenem Mann der sie wiederholt verhörte droht (in eben diesen Verhören erfuhren wir auch, dass sie einst Sicherheitschefin von Star City war – was wohl bedeutet, dass wir eine jüngere Version der Figur in Kürze beim gleichnamigen Ableger sehen werden). Zurück im Jahr 2012, wo sie mittlerweile zur Vizepräsidentin von Kuragin aufgestiegen ist, sehen wir ihre Ankunft auf dem Mars. Besonders angetan hatte es mir dabei der kühle Empfang, der Aleida ihr (verständlicherweise) bereitet; ihr "When do you leave?" unmittelbar nach ihrer Ankunft war einfach nur köstlich – und für mich generell das Highlight einer insgesamt doch eher unscheinbaren Episode.

In dieser werden auch die Ermittlungen von Celia Boyd weitererzählt. Dabei fand ich allerdings weder die Erkenntnis, dass just ihr Kollege und Freund Fred die Person war, die sie zuvor auf den unteren Ebenen niederschlug (um sie zu beschützen), als auch dass sowohl er als auch Sicherheitschef Powell in die illegalen Aktivitäten – und den Mord an Yoon Tae-Min involviert waren – wenig überraschend. Generell will mich diese Storyline bislang noch nicht so recht ansprechen; möglicherweise auch, weil der Kampf der aufrechten Polizistin gegen einen korrupten Apparat etwas ist, dass man a) in den letzten Jahren (ja Jahrzehnte) oft gesehen hat, und b) sich – wie so viele Handlungsstränge bei "For All Mankind" – mit wenigen Abwandlungen auch genauso gut in einer "regulären" Serie, die in der Gegenwart auf der Erde angesiedelt ist, erzählen ließe. Sprich: Mir mangelt es bei der Serie gerade wieder ein bisschen an den Science Fiction-Elementen. Das gilt übrigens auch für das mit den Protesten. Wobei mir dieser Handlungsstrang dennoch zumindest eine Spur besser gefallen konnte. So fand ich einerseits die Parallelen zu unserer eigenen Gegenwart interessant, weniger wegen Demonstrationen, als dass sich die Sorge, die man dort im Hinblick auf Roboter hat, aktuelle Bedenken unserer Gesellschaft im Hinblick auf Künstliche Intelligenz widerzuspiegeln scheinen. Dann war es irgendwie ein interessanter Zufall, dass in allen drei Streaming-Episoden aktueller Serien, die ich mir in der Woche angesehen habe ("Daredevil: Born Again", "The Boys" und eben "For All Mankind"), Demonstrationen eine gewichtige Rolle spielten. Vor allem aber gelang es "Swoboda" ausgezeichnet, zum Ende hin das Gefühl zu vermitteln, dass die Lage eskalieren wird (nicht zuletzt auch, als Leonid seine Felle davonschwimmen sieht, und man ahnt, dass er nun unbedingt den starken Mann markieren will, um sich in den Augen seinen Vorgesetzten auf der Erde zu profilieren), und eben daraus einiges an Spannung zu erzeugen. Den Cliffhanger rund um die Erstürmung des Kontrollzentrums – in dem sich auch Gouverneur Polivanov gerade befindet – fand ich dann allerdings doch eher billig.

Fazit: Episodenbild (c) Apple TV+ Zur Mitte der Staffel verliert "For All Mankind" den Science Fiction-Aspekt wieder mal eher aus den Augen. Erschwerend kommt hinzu, dass das mit der alternativen Geschichte im Vergleich zu den ersten ein bis zwei Staffeln, und generell je näher wir unserer eigenen Gegenwart rücken, für mich zunehmend an Reiz verliert. Und generell haben mich frühere Handlungsstränge, egal ob Personen fokussiert oder rund ums größere Ganze, schon mal mehr angesprochen, als es bei "Swoboda" der Fall war. Gut fand ich in erster Linie, wie es der Folge gelang, zum Ende hin rund um die Proteste ein zunehmend unbehagliches bis bedrohliches Gefühl zu erzeugen. Aber auch die anfänglichen Flashbacks zu Irinas Zeit im Gulag waren nicht uninteressant. Und generell gab es zwischendurch einzelne ganz nette Momente. Die wirklich großen Höhepunkte haben mir bei "Swoboda" aber leider gefehlt.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2026 Apple TV+)







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