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For All Mankind - 5x01: Erstes Licht Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Apple TV+

Originaltitel: First Light
Episodennummer: 5x01
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 24. M6rz 2026(Apple TV+)
Drehbuch: Matt Wolpert & Ben Nedivi
Regie: Sarah Boyd
Besetzung: Joel Kinnaman als Edward Baldwin, Toby Kebbell als Miles Dale, Mireille Enos als Celia Boyd, Edi Gathegi als Dev Ayesa, Cynthy Wu als Kelly Baldwin, Coral Peña als Aleida Rosales, Costa Ronin als Leonid Polivanov, Sean Kaufman als Alex Poletov Baldwin, Ruby Cruz als Lily Dale, Wrenn Schmidt als Margo Madison, C.S. Lee als Lee Jung-Gil, Myk Watford als Palmer James, Tyler Labine als Fred Stanislaus, Goran Ivanovski als Dimitri Mayakovsky, Dimiter D. Marinov als Ilya Breshov, Shannon Lucio als Amanda Dale, Salvador Chacon als Gerardo Ortiz-Niño, Barrett Carnahan als Marcus Haskell, Jorge Diaz als Victor Diaz, Randy Oglesby als President Jim Bragg, Tess Lina als Veronika 'Ronnie' Hunt, AJ Cedeno als Dan Guerra, Larry Clarke als Bill McGann, Jessica Tuck als Christine Francis, Jonathan Medina als Silvio Costa, Banyah Maria Choi als Nam Moon Yeong, Yael Chanukov als Gulsora Akilmatova, Olivia Aguilar als Graciana Diaz, Alan Wells als Gene Irving u.a.

Kurzinhalt: Neun Jahre später: Auf der Erde hat sich, nachdem sich der Mars den Goldlöckchen-Asteroiden gekrallt hat, eine "Erde zuerst"-Bewegung entwickelt, die letztendlich auch den rechtskonservativen Präsidentschaftskandidaten James Bregg zum Sieg verhalf. Seitdem ist, aufgrund seiner Politik, das Verhältnis zwischen der Erde und der Mars-Kolonie zunehmend angespannt. Je größer der Druck des Heimatplaneten ist, desto mehr nährt dies den Boden für die "Freier Mars"-Bewegung auf dem roten Planeten. Dort ist man gerade dabei, den Schulabschluss des Jahrgangs dem u.a. Eds Enkel Alex Baldwin angehört, zu feiern, als auf der Marsoberfläche eine Leiche gefunden wird. Es handelt sich um einen Nordkoreaner, der Asyl beantragt hatte. Als Dr. Mayakovsky feststellt, dass das Trommelfell noch intakt ist, und es sich somit nicht um eine jener Selbstmordfälle handeln kann, in denen jemand die Luftschleuse verließ um zu sehen, wie weit er oder sie auf der Marsoberfläche ohne Raumanzug kommt, nehmen die Sicherheitskräfte, der u.a. auch die Offizierin Celia Boyd angehört, die Ermittlungen auf…

Review: Episodenbild (c) Apple TV+ Ganz "live" habe ich es zwar auch hier wieder nicht geschafft, dennoch, so zeitnah zur Veröffentlichung war ich mit meinen Reviews zu "For All Mankind" bisher noch nicht. "Erstes Licht" ist der Auftakt zur fünften und zugleich vorletzten Staffel (wobei ein Spin-Off, "Star City", bereits in Arbeit ist; diesbezüglich erinnere ich an meine Worte im Review zum Auftakt der fünften "The Boys"-Season). Im Falle von "For All Mankind" stehen die Season Opener ja immer vor der Herausforderung, aufgrund der Zeitsprünge immer mit einigem an "Aufklärungsarbeit" beschäftigt zu sein. Sprich, es gilt, uns in groben Zügen zu vermitteln, was sich in der Zwischenzeit getan hat, und vor allem auch zu zeigen, wo die Figuren nun stehen (mich erinnert das immer ein bisschen an "24"). Aus meiner Sicht ist dies im Falle von "Erstes Licht" aber besser gelungen als zuletzt bei "Glasnost", dem Auftakt von Season Vier. Dies mag einerseits daran liegen, dass ich das Setting auf dem Mars für ziemlich interessant halte; nicht zuletzt auch, wenn wir bei der jüngeren Generation vorbeischauen, die den Großteil ihres Lebens dort verbracht hat. Was bedeutet es, wenn die Erde (wenn überhaupt) nur mehr eine blasse Erinnerung ist? "For All Mankind" hat aufgrund des Setups so gut wie kaum eine Serie vor ihr die Gelegenheit, sich eben damit auseinanderzusetzen.

Parallel dazu geht es aber natürlich auch mit unseren Altbekannten weiter, allen voran natürlich Ed Baldwin (auch wenn ich angesichts der Krebsdiagnose hier – und der Warnung davor, nicht mehr zu fliegen – davon ausgehe, dass uns dieser zum Ende der Season, und damit noch vor der letzten Staffel, "verlassen" wird). Man muss bei "For All Mankind" das Alters-Makeup wirklich loben (auch wenn ich es nach wie vor auffällig finde, um wie viel "gütiger" man diesbezüglich bei den Frauen im Vergleich zu den Männern ist), da es sehr natürlich und nicht übertrieben wirkt. Wie die diversen Darsteller:innen ihre älteren Versionen spielen (wobei ich hier Joel Kinnaman ganz besonders lobend hervorheben will) komplettiert diesen positiven Eindruck dann. Neben Ed spielen hier aber auch Aleida und Margo eine große Rolle. Die Szene, wo erstere letztere im Gefängnis besucht, hatte es mir dabei ganz besonders angetan – und profitiert enorm vom "Unterbau" der vorhergehenden Staffeln. Ich fand es jedenfalls sehr schön zu sehen, dass Aleida ihrer Mentorin mittlerweile für ihren Verrat vergeben hat, und diese wieder zu einer Person (und möglicherweise sogar der einzigen) geworden ist, der sie sich anvertrauen kann (wie z.B. im Hinblick auf ihre Unzufriedenheit bei Helios). Und generell ist die Ausgangssituation in meinen Augen – mit den Spannungen zwischen Erde und Mars – von vornherein interessanter, als zumindest ich den Wettlauf um den Roten Planeten zu Beginn der Staffel davor empfand. Die nette Mischung aus alten Bekannten und neuen Figuren (darunter nicht zuletzt Mireille Enos als Celia Boyd), sowie nicht zuletzt der Mord am Nordkoreaner, tun dann ihr Übriges, um "Erstes Licht" in meinen Augen zu einem interessanteren Staffelauftakt zu machen, als dies bei "Glasnost" der Fall war. Mal schauen, ob es auch dem Rest der Season gelingt, die in meinen Augen doch etwas schwächere Staffel zuvor zu übertreffen.

Fazit: Episodenbild (c) Apple TV+ Nach der ersten Folge finde ich das Setting der fünften Staffel schon mal vielversprechender als das der Season davor. Die Spannungen zwischen Mars und Erde werden sehr gut dargestellt. Zudem gelang es in meinen Augen diesmal besser, ein Gleichgewicht zwischen dem – nach dem Staffel- und Zeitsprung immer notwendigen – Update zu den Figuren (und der Welt), sowie einer interessanten Handlung zu finden. Zumal mich auch das Dilemma der jungen Erwachsenen auf dem Mars, die eigentlich gar keine echte Bindung mehr zum Heimatplaneten der Menschheit haben, durchaus angesprochen hat. Zudem profitiert "For All Mankind" immer wieder – nicht zuletzt bei Aleidas Besuch von Margo im Gefängnis – von der "Vorarbeit" der Staffeln zuvor, die diesen und anderen Szenen (und/oder Entwicklungen) emotionales Gewicht verleihen. Dazu dann doch die gewohnt hohe Produktionsqualität (wobei ich neben Musik und Effekten vor allem das Alters-Makeup hervorheben will) und die makellosen schauspielerischen Leistungen, und fertig ist eine Episode, der es gelang, das Plansoll – mein Interesse am Rest der Staffel zu wecken – mühelos zu erfüllen.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2026 Apple TV+)







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