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Stranger Things - 5x08: Zurück auf der richtigen Seite Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: The Rightside Up
Episodennummer: 5x08
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 31. Dezember 2025 (Netflix)
Drehbuch: The Duffer Brothers
Regie: The Duffer Brothers
Besetzung: Winona Ryder als Joyce Byers, David Harbour als Jim Hopper, Millie Bobby Brown als Eleven, Finn Wolfhard als Mike Wheeler, Gaten Matarazzo als Dustin Henderson, Caleb McLaughlin als Lucas Sinclair, Noah Schnapp als Will Byers, Sadie Sink als Max Mayfield, Natalia Dyer als Nancy Wheeler, Charlie Heaton als Jonathan Byers, Joe Keery als Steve Harrington, Maya Hawke als Robin Buckley, Brett Gelman als Murray Bauman, Priah Ferguson als Erica Sinclair, Linda Hamilton als Dr. Kay, Cara Buono als Karen Wheeler, Jamie Campbell Bower als Vecna, Nell Fisher als Holly Wheeler, Linda Hamilton als Dr. Kay, Linnea Berthelsen als Kali, Alex Breaux als Lieutenant Robert Akers, Jake Connelly als Derek Turnbow, Joe Chrest als Ted Wheeler, Randy Havens als Mr. Clarke, Amybeth McNulty als Vickie, Karen Ceesay als Sue Sinclair, Catherine Curtin als Claudia Henderson, Frederick Koehler als Scientist, Arnell Powell als Charles Sinclair u.a.

Kurzinhalt: Mit einem koordinierten Angriff von mehreren Seiten will die Gruppe aus Hawkins Vecnas Plan vereiteln, mit Hilfe der zwölf entführten Kinder unsere Welt mit dem Abyss zu verschmelzen. Dafür stellen sich Eleven, Kali und Max ihm in seiner Traumwelt gegenüber. Nachdem El ihn gerade noch rechtzeitig aufhalten konnte, ist es an Holly, die Kinder in die Höhle zu führen. Doch so kurz vor Vollendung seines Traums lässt sich Henry selbst vom Trauma, das dort auf ihn lauert, nicht aufhalten. Parallel dazu begeben sich die anderen mit Hilfe des Funkturms auf den Planeten Abyss, um die Kinder in der Wirklichkeit aus Vecnas Fängen zu befreien. Etwas, dass nicht nur ihre geeinten Kräfte erfordern wird. Denn um den Schrecken des Upside Down endlich hinter sich zu lassen, und auch Dr. Kays Pläne zur Schaffung weiterer Kinder mit speziellen Fähigkeiten zu vereiteln, wird die Gruppe am Ende der Reise noch ein letztes, großes Opfer erbringen müssen…


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Netflix Zuerst ein Wort der Warnung: So wie die Episode, auf die sich der Text bezieht, wird auch diese Besprechung etwas länger werden. Einerseits, weil ich zu "Zurück auf der richtigen Seite" einiges zu sagen habe, aber auch, weil die Episode das Kapitel einer der erfolgreichsten Serien der letzten Zeit schließt, die uns noch dazu, obwohl "nur" aus fünf Staffeln mit insgesamt zweiundvierzig Episoden bestehend, über fast zehn Jahre hinweg begleitet hat. Ein entsprechend hoher Druck lastete auf den Duffer-Brüdern, abzuliefern. Zu viele Serien der jüngeren Vergangenheit haben zum Ende hin enttäuscht. Was heutzutage, wo die meisten Serien eine durchgehende Geschichte erzählen, um einiges dramatischer ist als früher, wo die Episoden weitestgehend für sich standen, und es sich eher um eine Art Kurzgeschichtensammlung handelte, denn einen Roman. Natürlich ist es auch dann schöner, wenn sich eine Serie mit einem Highlight wie "Gestern, heute, morgen" verabschiedet, statt mit "Gefährlicher Tausch" (um zwei Beispiele aus dem "Star Trek"-Universum zu nennen). Es ruiniert aber nicht die komplette Serie – eben, weil es keine durchgängige Story ist. Aber wenn du halt eine einzige, groß angelegte Geschichte erzählst, egal in welcher Form, dann muss das Ende einfach sitzen. Und aus meiner Sicht ist das für Serien sogar nochmal wichtiger als für Filme (bzw. Filmreihen) oder Bücher, weil wir im Normalfall die Story über Jahre hinweg verfolgt, und dementsprechend eine lange Zeit mit den Figuren verbracht haben.

Wie man an der Wertung sehen kann, ist es den Duffer-Brüdern in meinen Augen größtenteils gelungen, ihrem Serien-Phänomen einen würdigen Abschluss zu bescheren – wenn ich "Zurück auf der richtigen Seite" auch weder als eines der besten Finale aller Zeiten einstufen, noch zu den allerbesten Folgen der Serie selbst zählen würde. Und bevor wie uns den (vielen) Dingen zuwenden, die mir sehr gut gefallen bzw. mich sogar richtiggehend begeistern konnten, will ich gleich mal meine Kritikpunkte aus der Welt schaffen. Hier ist in erster Linie alles rund um Dr. Kay und das Militär zu nennen. Irgendwie wussten die Duffer-Brüder mit der Figur nichts anzufangen. So schön es auch war, eine 80er-Jahre-Ikone wie Linda Hamilton in der Serie zu sehen, aber eben dieses Casting ist das einzige, was an der Figur hervorsticht. Da ist es ihnen sonst bei den Bösewichten deutlich besser gelungen, interessante und manchmal auch durchaus ambivalente Figuren zu schaffen. Letztendlich erfüllt Dr. Kay nur eine Funktion in der Handlung. Im Hinblick auf den dramatischen Höhepunkt von "Zurück auf der richtigen Seite" mag dies sogar eine ganz essentielle Funktion sein. Dennoch wünschte ich, man hätte die Figur besser ausgearbeitet, damit sie auch wirklich als Charakter, und nicht nur als funktionale Rolle, in Erscheinung getreten wäre. Zudem fand ich, auch wenn die Länge der Folge (und auch des Epilogs) im Hinblick darauf, dass es sich den Abschluss einer aus zweiundvierzig Episoden bestehenden Serie handelt, durchaus für angemessen erachte, dass man da und dort schon noch ein bisschen hätte kürzen können. Der weite Weg, den die Gruppe im Abyss gehen muss, um Vecnas Versteck zu finden, fand ich beispielsweise unnötig. Das während des Marschs stattfindende Gespräch zwischen Jonathan und Steve, so gut und wichtig es auch war, wäre zudem in der Episode davor besser aufgehoben gewesen. Und auch beim Epilog hätte man ein bisschen kürzen können, wobei ich persönlich insbesondere die Verlobungsszene nicht gebraucht hätte; was auch daran liegt, dass "Stranger Things" für mich in erster Linie schon immer über die Kinder und Jugendlichen war, und die Eltern doch eher eine Randerscheinung. Ein kurzer Blick auf ihre Finger mit Ringen – was zeigt, dass sie in den dazwischenliegenden zwei Jahren geheiratet haben – hätte mir persönlich gereicht.

Episodenbild (c) Netflix Davon abgesehen hat mir "Zurück auf der richtigen Seite" aber richtig gut gefallen. Positiv empfand ich dabei nicht zuletzt, wie man mit Henry bzw. Vecna umging. Denn eben mit Ausnahme von Dr. Kay haben sich die Duffer-Brüder immer bemüht, nicht nur unseren Helden, sondern auch den Widersachern eine gewisse Tiefe zu geben. Das beste Beispiel ist sicherlich Billy aus der dritten Staffel, der als Arschloch begann, wo man uns dann aber zeigte, warum er so war wie er war, und ihm dann sogar einen klassischen "redemption arc" gab. Kurz scheint man hier mit einem ähnlichen Gedanken zu spielen, ich fand es aber gut, dass a) Henry eben doch nicht erlöst werden kann (bzw. will), und b) man deutlich macht, dass er nicht wegen dem böse ist, was ihm widerfahren ist, sondern wegen den Entscheidungen, die er getroffen hat (auch wenn diese teilweise ebenfalls aus diesem Schmerz resultierten). Dennoch erinnern uns die Duffer-Brüder hier daran, dass das Böse nicht aus dem Nichts entsteht, sondern immer einen Ursprung hat – und es an jedem von uns liegt, ihm entweder nachzugeben, oder ihm die Stirn zu bieten.

Generell stellt "Zurück auf der richtigen Seite" eine der zentralen Messages von "Stranger Things" in den Mittelpunkt: Nämlich, dass das Böse nur gemeinsam besiegt werden kann. Dementsprechend hat hier auch wirklich jeder unserer Helden seinen oder ihren Teil zum Triumph beizutragen. Wie groß oder klein dieser ist, ist letztendlich nicht von Belang: Es brauchte alle von ihnen, um Vecna zur Strecke zu bringen. Und generell sorgen die Duffer-Brüder so dafür, dass alle nochmal ihren Moment im Rampenlicht erhalten. Besonders hervorheben möchte ich dabei vor allem zwei Momente. Einerseits Murray, der mit seiner Einlage die Schallwaffe vernichtet (auch wenn er – vermeintlich – zu spät war, um Kali zu retten), und andererseits Joyce. Denn nachdem zuvor alle ihren Beitrag geleistet haben, damit Eleven Vecna auf den hervorstechenden Dornen aufspießen kann, ist es sie, die ihm den Todesstoß versetzt. Während eben diesem sehen wir die Reaktionen aller Anwesenden, und wie sich diese an jene schrecklichen Dinge erinnern, die ihnen wegen Vecna widerfahren sind. Man könnte argumentieren, dass es "Zurück auf der richtigen Seite" mit solchen Flashbacks fast schon übertreibt, ich fand sie aber a) gut ausgewählt und b) auch quantitativ auch durchaus angemessen. Sie erinnern uns daran, was die Charaktere im Verlauf der Serie alles erlebt (und durchlitten) haben, rollen damit die Reise der Figuren quasi nochmal auf, und unterstreichen damit den Final-Charakter der Episode. Und auch die Action davor hatte es mir durchaus angetan (wenn ich auch jene verstehe, die sich a) über die Abwesenheit der Demogorgons wundern und b) es für ein bisschen unglaubwürdig halten, dass alle – mit Ausnahme von Kali – die Schlacht heil überstehen).

Episodenbild (c) Netflix Dennoch lagen auch bei diesem Finale die Stärken von "Stranger Things" wieder in den ruhigen Charaktermomenten. Positiv hervorheben möchte ich u.a. das persönliche Gespräch zwischen Will und Mike, dass ich nach dessen Coming Out am Ende von "Die Brücke" enorm wichtig fand. Für den (möglichen) Ausgang des Geschehens essentiell ist dann vor allem auch jene Szene, wo Eleven gegenüber Jim klarstellt, dass sie a) kein Kind mehr und b) vor allem auch nicht Sarah ist. "She didn't have a choice to make. But I do." Eben damit bereitet man den dramaturgischen Höhepunkt der Folge vor: Trotz des Siegs gegen Vecna bleibt Eleven ihrem zuvor mit Kali geschmiedeten Plan treu: Um nicht den Rest ihres Lebens auf der Flucht sein zu müssen, ihre Freunde der Willkür von Dr. Kay und ihren Schergen auszuliefern, und das Tor zum Upside Down ein für alle Mal zu schließen, gibt sie ihr Leben. Das letzte Gespräch zwischen ihr und Mike (unterlegt mit "Purple Rain") war ungemein emotional, und diese gesamte Szene famos inszeniert und gespielt.

Wenn man an dieser Stelle pausiert, wird man jedoch bemerken, dass nun noch in etwa eine Dreiviertelstunde Laufzeit übrig ist. Wie gesagt, auch ich denke, dass dies vielleicht einen Hauch länger war, als es zwingend notwendig gewesen wäre, erinnere aber an mein Argument, dass dies ja nicht nur der Abschluss dieser einen Folge oder auch nur der Staffel war, sondern einer Serie mit einer Gesamtlaufzeit von rund fünfundvierzig Stunden. Im Verhältnis dazu ist der Epilog somit absolut angemessen (wenn ich mir auch vorstellen könnte, dass der Eindruck von seiner Länge nicht ganz so dramatisch gewesen wäre, wenn das Finale zusammen mit dem Rest der zweiten Staffelhälfte veröffentlicht worden wäre, und man sich alles an einem Stück ansieht). Ich fand es jedenfalls wunderbar – und auch wichtig – nach diesem hochdramatischen Finale knappe zwei Jahre in die Zukunft zu springen, und uns zu zeigen, wie es den Figuren in der Zwischenzeit ergangen ist, und wo sie nun stehen. Der Epilog setzt einerseits den Schlusspunkt hinter ihre Charakterentwicklung, und gibt uns andererseits die Gelegenheit, von ihnen Abschied zu nehmen. Besonders hervorheben möchte ich dabei vier Momente (die eh einen Großteil des Epilogs ausmachen): Hoppers Gespräch mit Mike (welches vor allem auch deutlich macht, dass es ihm bei Eleven – im Gegensatz zu Susan – möglich war, den Schmerz ob dieses Verlustes hinter sich zu lassen). Dustins Abschlussrede, mit der er nicht zuletzt auch Eddie Tribut zollt. Das Gespräch zwischen Nancy, Jonathan, Steve und Robin am Dach des Senders – welches für mich nicht zuletzt auch dadurch eine wunderbar tragisch-melancholische Note bekam, als sie sich dort zwar das Versprechen geben, in Kontakt zu bleiben, Menschen aus meiner Generation aber wohl wissen, wie unwahrscheinlich es ist, dass sie sich daran, trotz aller guter Absichten, auch wirklich halten werden.

Episodenbild (c) Netflix Und dann ist da noch das abschließende Dungeons & Dragons-Spiel im Keller. Ganz ehrlich: Als sie Einladung zur Party erhalten, und Mike sagt, er weiß etwas Besseres, wusste ich schon, dass es darauf hinauslaufen würde. Dennoch: Schöner als mit diesem "Der Kreis schließt sich"-Moment hätte man die Serie ja eigentlich gar nicht abschließen können. Nicht zuletzt dann natürlich auch, als Mike die Gelegenheit – und seine Funktion als Geschichtenerzähler – dazu nutzt, um einen Blick in die Zukunft seiner Freunde zu werfen. Er sieht, wie die Liebe zwischen Lucas und Max stärker wird. Wie Dustin am College aufblüht, neue Freunde findet, zugleich aber auch die Freundschaft mit Steve aufrecht erhält, und zusammen mit ihm neue Abenteuer erlebt. Und nicht zuletzt, wie Will nach seinem Umzug ins Collage eine neue (queere) Community findet, und dort zugleich so richtig zu sich selbst findet. Nach dem Spiel sehen wir dann schließlich, wie alle ihre Dungeons & Dragons Ordner zum möglicherweise letztem Mal ins Regal stellen, einen neuen Lebensabschnitt beginnen, und sich damit zugleich auch endgültig von ihrer Kindheit verabschieden. Auch das war ein enorm starker, wunderbar aussagekräftiger und vor allem herrlich nur mit den Bildern und den Performances erzählter Moment. Die Staffelübergabe an die nächste Generation sorgte dann für den perfekten Ausklang.

Was uns dann schließlich auch zum letzten Clou bringt: Nachdem er einen Blick in ihre Zukunft geworfen hat, erzählt Mike ihnen von seiner Theorie, dass Eleven ihren Tod – mit Hilfe von Kali – nur vorgetäuscht hat, unbemerkt aus dem Upside Down entkommen konnte, und seither untergetaucht ist. Ich verstehe jene, die den Duffer-Brüdern hier Mutlosigkeit vorwerfen, und gestehe offen ein: Hätten sie es definitiv gemacht, und seine Story bestätigt, hätte ich das – nach dem zuvor so hochdramatischen inszenierten Tod – auch doof gefunden (wobei es im Hinblick auf ihren Abschied von Mike und den anderen letztendlich keinen großen Unterschied macht, ob sie tatsächlich gestorben, oder "nur" untergetaucht ist – so oder so werden sie Eleven aller Wahrscheinlichkeit nach nie wiedersehen). So hingegen bleibt es nur eine Theorie, und dem Publikum überlassen, wie er es interpretiert. Auch das könnte man insofern als feige bezeichnen, als sich so quasi jeder sein oder ihr bevorzugtes Ende aussuchen kann, und sie nicht riskieren, jemanden vor den Kopf zu stoßen. Für mich passt es aber perfekt zum Grundton der Serie. "Stranger Things" war eine Serie über viele Dinge: Nicht zuletzt darüber, wie hier Außenseiter ihre Gruppe finden, und eine Gemeinschaft bilden, die einerseits die Welt rettet, und andererseits ihnen die Sicherheit und Geborgenheit gibt, um zu sich selbst zu finden, und dann auch dazu zu stehen. Vor allem aber war "Stranger Things" eine Serie über Hoffnung. Uns mit diesem Hoffnungsschimmer in den (passenderweise von David Bowies "Heroes" hinterlegten) Abspann zu entlassen, war da einfach nur folgerichtig und konsequent. Ob ich nun selbst daran glaube? Fragt mich das nach einem neuerlichen Durchlauf der gesamten Serie in ein paar Jahren nochmal – auf den ich mich nach diesem überaus gelungenen Finale jetzt schon freue.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix Mit "Zurück auf der richtigen Seite" nimmt mit "Stranger Things" nun eine der popkulturell bestimmenden Serien der letzten knapp zehn Jahre Abschied. Dementsprechend hoch war der Druck, der auf den Duffer-Brüder lastete – und der von ein paar enttäuschenden Serienenden der letzten Jahre (*hust*"Game of Thrones"*hust*), die das was davor kam doch zumindest ansatzweise verdarben, nochmal zusätzlich erhöht wurde. Und auch wenn ich "Zurück auf der richtigen Seite" jetzt nicht zu den besten letzten Serien-Folgen aller Zeiten (oder auch den allerbesten "Stranger Things"-Episoden) zählen würde, so war ich insgesamt mit dem hier von ihnen präsentierten Finale überaus zufrieden. Aus meiner Sicht gelang es ihnen ausgesprochen gut, eine Episode zu präsentieren, die sich auch wirklich als Abschluss anfühlt. Dies einerseits aufgrund der zahlreichen eingebauten Flashbacks zu früheren Folgen, andererseits aber auch dem ausführlichen Epilog, der uns nicht zuletzt auch Gelegenheit gab, uns von den Figuren zu verabschieden. Ich stimme auch nicht mit jenen überein, die den Mangel an Charaktertoden – und damit nicht zuletzt auch Mikes Theorie – für mutlos halten. Für mich passt es einfach zum Grundton und der Grundaussage von "Stranger Things". In meinen Augen war dies jedenfalls ein sehr gut erzählter und auch inszenierter Abschluss, der wie die gesamte Serie noch einmal mit einem wunderbaren Retro-Feeling, der herrlichen Musikauswahl, dem wunderbaren Synthie-Score von Kyle Dixon & Michael Stein, starken schauspielerischen Leistungen, und insbesondere auch intensiven Charaktermomenten und/oder emotionalen Höhepunkten auftrumpfte – und mit etwas endete, von dem es momentan in der Welt ohnehin viel zu wenig gibt: Hoffnung.

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2025 Netflix)







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