Allan Scott & Chris Bryant, nach dem Roman von Daphne Du Maurier
Filmmusik:
Pino Donaggio
Kamera:
Anthony B. Richmond
Schnitt:
Graeme Clifford
Genre:
Horror/Thriller
Kinostart BRD:
29. August 1974
Kinostart England:
18. November 1973
Laufzeit:
110 Minuten
Altersfreigabe:
FSK ab 16
Mit: Julie Christie, Donald Sutherland, Hilary Mason, Clelia Matania, Massimo Serato, Renato Scarpa, Giorgio Trestini, Leopoldo Trieste, David Tree, Ann Rye, Nicholas Salter, Sharon Williams u.a.
Kurzinhalt:
Die Tochter von John und Laura Baxter ertrinkt bei ihnen zu Hause bei einem tragischen Unfall. Ein paar Wochen später reisen die beiden nach Venedig, wo John die Restauration einer Kirche leitet. Während ihres Aufenthalts machen Newsberichte einer Mordserie die Runde. Eines Tages werden die beiden von zwei älteren Damen angesprochen. Sie sind Geschwister, und Heather ist zwar blind, behauptet aber, über das zweite Gesicht zu verfügen. Die beiden warnen John davor, dass ihm in Venedig Gefahr droht, und raten ihm, die Stadt so rasch als möglich zu verlassen. Natürlich hält John dies für Humbug, und lässt sich davon nicht beeindrucken. Ja selbst, als es kurz darauf bei den Renovierungsarbeiten zu einem Unfall kommt, und er aufgrund des defekten Gerüsts fast in den Tod gestürzt wäre, denkt er nicht um. Als jedoch Laura aufgrund einer Erkrankung ihres Sohnes nach London reist, und John alleine in Venedig zurückbleibt, scheint sich auch er zunehmend einer diffusen, unbestimmbaren Bedrohung die auf ihn lauert bewusst zu werden…
Review (kann Spoiler enthalten):
"Wenn die Gondeln Trauer tragen" ist nicht nur ein wunderbarer, sondern für mich auch ziemlich einzigartiger Film (also zumindest wüsste ich im ersten Moment keinen anderen, der ihn ähneln würde). Er vermischt verschiedenste Einflüsse, vom Gothic Horror über Giallo bis hin zum Drama, zu einem ganz eigenen und gerade deshalb so faszinierenden Mix. Was ihn dabei für mich unter anderem so auszeichnet, ist, dass die – mögliche – Gefahr für John die längste Zeit nicht wirklich greifbar ist. Gibt es eine Bedrohung? Und wenn ja, von wem geht sie aus? Will ihm jemand – aus irgendwelchen Gründen – an den Kragen? Oder ist es das Schicksal, dass auf ihn lauert? All dies gibt "Wenn die Gondeln Trauer tragen" eine ganz eigene, elegisch-diffuse Stimmung – die auch bis zuletzt nicht losgelassen wird. Zwar bietet der Film genug Hinweise, damit man sich seine eigene Interpretation für das Geschehen hier zusammenreimen kann. Klare, definitive Antworten bleibt er aber bis zuletzt schuldig – und das ist auch gut so.
Was den Film darüber hinaus auszeichnet, sind die Drama-Elemente, bzw. die tragische Vorgeschichte des Ehepaars, mit dem Verlust der Tochter. Auch dies trägt wesentlich zur ganz eigenen Grundstimmung des Films bei. Ich fand dabei Julie Christie und Donald Sutherland als Ehepaar immer plausibel; wie mir generell die Beziehung zwischen den beiden, wie sie hier eingefangen wird, enorm gut gefallen konnte. Dazu gehört eben auch die Sexszene mittendrin. Und generell gefiel mir einfach, wie die beiden miteinander umgehen. Damit wären wir auch gleich beiden schauspielerischen Leistungen: Sowohl Donald Sutherland als auch Julie Christie sind in diesem Film einfach nur phänomenal, sowohl individuell als eben auch ganz besonders zusammen. Die Inszenierung von Nicolas Roag zeichnet sich vor allem durch die bereits erwähnte, wunderbar mysteriös-unheimliche Grundstimmung aus; aber auch die einzelnen Spannungsspitzen setzt er sehr gut in Szene. Auffällig ist zudem der Schnitt, der teilweise enorm interessant ist; wie z.B., wenn die gerade erwähnte Sexszene mit dem nachfolgenden wieder Anziehen des Paares zusammengeschnitten wird. Aber auch zum Ende hin gibt es noch ein paar enorm spannende Schnitte und/oder Überblendungen. Und dann ist da noch die Location: Venedig ist hier nicht einfach nur ein Schauplatz, sondern ein eigener Charakter, und mindestens so wichtig wie die beiden zentralen Figuren Laura und John, mit denen die Stadt quasi ein heiliges Triumvirat bildet. Das Ergebnis ist ein außergewöhnliches Horror-Drama, welches mich bei jeder Sichtung immer wieder neu in seinen ganz eigenen Bann zieht.
Fazit:
"Wenn die Gondeln Trauer tragen" ist sicherlich kein Film für jedermann (oder -frau). Man muss in die ganz eigene, besondere Grundstimmung hineinkippen können; sonst wird man ihn wohl eher langweilig finden. Ich kenne das Problem von "Picknick am Valentinstag" ja selber nur zu gut. Im Gegensatz zu diesem gelingt es "Wenn die Gondeln Trauer tragen" aber bei jeder Sichtung, mich in den Bann zu ziehen. Das tragische Ereignis zu Beginn holt mich gleich mal ab. Danach schätze ich gerade dieses diffuse, nicht greifbare, welches den Film so auszeichnet. Gibt es wirklich eine Bedrohung? Und wenn ja, worin genau besteht sie? Dieses Rätsel vermag mich jedes Mal aufs Neue mitzureißen. Generell ist die ganze Atmosphäre des Films einfach famos. Der Schnitt ist ebenfalls ein Wahnsinn. Die Darsteller:innen – insbesondere Donald Sutherland und Julie Christie, die als zärtlich-liebevolles Ehepaar voll und ganz überzeugen können – tun ihr übriges. Und dann ist da noch die Stadt Venedig, die wohl selten so faszinierend, rätselhaft und zugleich auch unheimlich in Szene gesetzt wurde, wie hier. Insgesamt zwar sicherlich kein Film für eine launige Halloween-Party – dafür aber genau das Richtige für Allerheiligen.
Wertung: 9 von 10 Punkten
Christian Siegel
Harrys Horror-Hintergründe: Titel:
"Don't Look Now". Was für ein strunzfader Titel. Doch, doch. Das kann man (also ich) schon behaupten. Für irgendeinen anderen Film, da wäre das kein Problem, aber für dieses leuchtende Meisterwerk einen so dermaßen öden Titel zu benutzen… Frevel! Klar, die Kurzgeschichte von Daphne du Maurier ("Die Vögel, "Rebecca"), auf der der Film basiert, die hat ja schon so geheißen, und sie fängt ja auch genau so an: "'Don't look now', John said to his wife, 'but there are a couple of old girls two tables away who are trying to hypnotise me.'"). Und sie passt ja auch zu dieser Kurzgeschichte, die weit weniger spektakulär als die Adaption ist. Und ja, mir ist schon klar, dass in den 70ern "Don't"-Filme ziemlich populär waren, aber das waren allesamt irgendwie weit ernst zu nehmendere Warnungen, und die Filme dazu allesamt eher reißerische Exploitations-Heuler wie z.B. "Don't Look in the Basement", "Don't Go in the House" oder "Don't Open the Door". Aber, wie hat schon Merritt Mecham in ihrem großartigen Essay auf der "Bright Wall/Dark Room"-Homepage geschrieben: "'Don't Look Now' is a funny title - a little off. It comes from the original story, where John says, 'Don't look now… but,' when he urges Laura to look at the strange sisters in the restaurant. 'Don't look now' is usually followed by a 'but.' It's a command, a cheeky one, begging you to disobey. 'Look! Look now!'"
Eine ineffektive Aufforderung sozusagen. Ja, ja. Eh. Alles schön und gut. Aber irgendwie will Sie einfach nicht so recht zu diesem majestätischen Kleinod passen. Allein schon, wenn man sich so manchen Verleihtitel anderer Länder ansieht, allen voran den mächtigen deutschen Titel: "Wenn die Gondeln Trauer tragen" – ist das nicht herrlich? Das hat einfach alles! Ist irgendwie poetisch, ist auch irgendwie mysteriös, macht neugierig, regt die Fantasie an. Einfach ein wunderschöner Titel! Fast schon ein bisschen irr ist der italienische Titel: "A Venezia… un dicembre rosso shocking", also "In Venedig… ein schockierend roter Winter". WTF? LOL solche Titel bekamen damals normalerweise nur Gialli (wobei: über die Nähe des Films zum Giallo-Genre werd' ich noch an anderer Stelle fabulieren).
Auch nicht schlecht, Brasilien, mit "Inverno de Sangue em Veneza", also "Blutwinter in Venedig". Klingt ja eher so in Richtung Slasher, oder zumindest irgendwas ganz Brutales. In Spanien ließ man es etwas unheimlicher zugehen: "Ameneza en las sombras" = ‚Bedrohung im Schatten‘. Hui Buh, da läuft es einem ja fast (aber nur fast) kalt den Buckel runter. Interessant die Franzosen, die mit "Ne vous retournez pas", also "Dreh dich nicht um", nicht nur eine Nähe zum bereits oben erwähnten "Don't"-Trend herstellten (würde ja auf Englisch "Don't Turn Around"' heißen), sondern irgendwie auch einen beinah biblischen Bezug fanden, also wenn man an Lots Frau denkt, die nach der Flucht aus Sodom zur Salzsäule erstarrte, weil sie sich verbotenerweise umdrehte. Klar, dass mag auf den ersten Blick etwas weit hergeholt sein, aber Gott, die Kirche und vor allem Glaube spielen ja doch eine recht große Rolle in dem Film. Ähnlich, der ebenso interessante estnische Titel, "Vaata hirmus satagi' = "Schau ängstlich zurück". Schweden und Finnland müssen noch unbedingt erwähnt werden: "Rösten från andra sidan" = "Die Stimme von der anderen Seite" (klingt nach Mystery-Thriller) und "Kauhun kierre" = "Spirale des Terrors" (hört sich nach einem beinhartem Psycho-Thriller an). Aber ja, am Ende des Tages heißt das Teil im Original halt trotzdem immer noch "Don't Look Now" und, obwohl die Studios tatsächlich überlegten für den englischsprachigen Markt einen anderen, kommerzielleren Titel zu nehmen, konnte sich Regisseur Nicolas Roeg, der diesen Titel laut Audiokommentar schon sehr gern mochte, durchsetzen und es blieb dabei. Jeder weitere Kommentar meinerseits ist daher überflüssig.
Fassungen:
Ganz grundsätzlich muss man sich schon fragen: warum sollte irgendjemand auf die Idee kommen, dieses cineastische Kunstwerk umzuschneiden, oder zu straffen, oder zu kürzen etc. Und dennoch: wegen dieser einen (ja, genau die!) Sex-Szene, musste Roeg für den US Release zur Schere greifen, um ganze 9 Frames rauszuschneiden (was in etwa nicht ganz eine halbe Sekunde ausmachte), damit der Film sein R-Rating (also ab 17) bekommen und quasi problemlos in die Kinos kommen konnte. In England war man mit der Szene einverstanden und brachte den Film mit einem X-Rating (also ab 18) heraus, aber bei seiner erstmaligen TV-Ausstrahlung in den 80ern entschied sich die BBC einfach mal so die gesamte Szene rauszuschneiden, was zu einer Flut an Beschwerdeschreiben an den Sender führte. Völlig zu Recht! Wie hat es Roeg in einem Interview schön auf den Punkt gebracht: "(…) without it, the entire film is different, not the same at all."
Was noch?
Das Erscheinungsjahr 1973 ist schon irgendwie spannend. Da prallt diese britisch-italienische Produktion mitten in den damals noch wild tobenden Giallo-Trend hinein und liefert gleich einige typische Giallo-Trademarks: das Szenario spielt sich fast zur Gänze in einer italienischen Stadt (Venedig) ab, wo ein mysteriöser Regenmantel-tragender Killer sein Unwesen treibt und ein Außenstehender, Nicht-Italiener (ein Amerikaner) versucht so gut es geht ohne Polizei einem Rätsel auf die Spur zu kommen. Was sich wie ein Frühwerk von Argento anhört, ist jedoch mehr als unglaublich weit vom Giallo-Genre entfernt. Eine gewisse Nähe zum "Supernatural Giallo" Subgenre (schön thematisiert von Anya Stanley in ihrem tollen Essay auf der Vague Visages Homepage) ist da schon stärker zu erkennen, und doch… eigentlich irgendwie auch nicht. "Don't Look Now" ist ein ganz eigenes, einzigartiges Stück Film, dass die Nähe zu Bekanntem, Etabliertem sucht, aber nur um sich hakenschlagend von der Suche zurückzuziehen und ganz eigene Wege einzuschlagen.
Eine gewisse Verwandtschaft zu Luchino Visconti's zwei Jahre zuvor entstandener Thomas Mann Adaptation "Death in Venice (1971)" ist natürlich nicht zu leugnen ist, bekommen wir es doch auch hier mit einem düsteren Venedig zu tun, dass zwar anfangs noch in seiner schönsten Pracht gezeigt wird, aber ab der zweiten Hälfte immer dreckiger und menschenleerer wird; und mittendrin ein Mann, der den Tod seines Kindes zu beklagen hat, und nun in Venedig auf obsessive Weise verzweifelt einem bildschönen Jüngling hinterherjagt. Und doch könnten diese zwei Filme nicht verschiedener sein.
Ach, es fällt einem wirklich schwer Filme zu finden, die "Don't Look Now" ähnlich sind. Das einem-Mysterium-auf-die-Spur-kommen Element erinnert bisweilen an die zwei großen, Giallo-artigen Italo-Klassiker von Pupi Avati, "The House of the Laughing Windows (1976)" und "Zeder (1983)". Versteckte Hinweise in einem Dia, einem Bild, einem Foto, da muss man unweigerlich an Dario Argento's "The Bird with the Crystal Plumage (1970)" und "Deep Red (1975)" denken, genauso wie an das große Vorbild "Blow-up (1966)" von Michelangelo Antonioni. Ein "Murder Mystery" in einem verlassenen Hotel in einer beinah menschenleeren Stadt, das weckt natürlich auch Erinnerungen an Luigi Bazzoni's schwer unterschätztem "The Possessed (1965)", der ja auch als Proto-Giallo gilt. Aber, wie schon erwähnt, das alles macht "Don't Look Now" nicht Teil dieses immer noch unglaublich populären italienischen Sub-Genres.
Warum ich denn überhaupt so lange um dieses Giallo-Thema herum eiere? Keine Ahnung. Irgendwie hätte ich wohl gern, dass "Don't Look Now" ein knallgelber Italo-Schocker wäre. Warum? Weil man dieses filmgewordene Vexierspiel dann vielleicht besser zu fassen bekommen könnte. Es ist ja so: der Film hat einen Anfang, eine Mitte und eine Ende. Jeder Charakter hat eine logische Rolle. Der Plot, so schräg aufgebaut er auch ist, ist vollkommen nachvollziehbar. Die abschließende Schnitt-Orgie hält einem jedes wichtige Element, jedes wichtige Image, jede wichtige Szene nochmal vor die Augen. Und doch: in diesem Film ist etwas vollkommen Rätselvolles versteckt, etwas nicht Fassbares, etwas, dass man einfach nicht auf einen Punkt bekommt, so unverwechselbar-geheimnisvoll, so unnahbar-mysteriös. Jede Sichtung gibt einem einen neuen Blickwinkel auf das gesamte Szenario, aber jede Sichtung gibt einem auch wieder neue Rätsel auf, die zu Fragen führen, die sich nicht, oder nur schwer beantworten lassen, dabei den Film an sich aber nur noch faszinierender machen.
Meinung:
Ja, ich liebe und vergöttere diesen Film. Einer der absoluten Über-Höhepunkte des europäischen Kinos der 70er, der auch mehr als 50 Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Faszination verloren hat.
Nachwort: Giallo in Venedig
Weil wir grad beim Thema waren: Wem "Don't Look Now" nicht genug ist und gern noch andere Killer-in-Venedig Streifen hätte, dem kann ich folgendes anbieten.
"The Embalmer" (1965): Wer sich bei Jan de Bont's "Verfluchtes Amsterdam" immer schon mal dachte: "Verdammt, warum kann der Film nicht in Venedig spielen?" Hier, bitteschön! WEIT entfernt davon ein guter Film zu sein, aber als höchst bizarre Früh-Giallo-Kuriosität mit einem lässig maskierten Lagunen-Killer schon irgendwie empfehlenswert.
"Who Saw Her Die?" (1971): Tatsächlich noch vor "Don't Look Now" entstanden, enthält dieser reinrassige Giallo einige Merkmale, die auch Roeg benutzte: ein totes Kind, ein trauerndes Ehepaar, und das alles in Venedig. Vom Look her weit heller und strahlender, dafür aber auch weit weniger komplex und tiefgehend. Aber auf jeden Fall sehr spannend und mit einem großartigen Morricone-Score versehen.
"The Bloodstained Shadow" (1978): Weit rauer und dreckiger, dafür aber in etwa ähnlich atmosphärisch und spannend. Ein ebenfalls reinrassiger Giallo, handlungstechnisch nicht wirklich originell und bisweilen eher im Fahrwasser der Argento-Werke, aber inszenatorisch 1a mit einigen Szenen, die einem vor lauter Suspense fast die Nerven zerreißen.
"Giallo in Venice" (1979): In Sachen Sleaze und Exploitation das ultimative Highlight jedes Trash-Fans. Mehr Soft-Sex-Heuler als Giallo, aber wenn's mordend zur Sache geht, dann aber ordentlich. Venedig wird hier sehr schön präsentiert, ebenso wie die wahre Flut an J&B Flaschen und hartgekochte Eier(!), die hier verzehrt werden. Vielleicht kein Must-See, aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam.
"Rosso Veneziano" (1989): Wer's obskur mag, sollte dieses Ding mal auschecken, also wenn er eine Kopie davon findet, denn dieser bizarre Historien-Schinken-trifft-auf-Semi-Giallo führt noch immer ein Schattendasein auf VHS. Was schade ist. Weit entfernt von einem Meisterwerk, aber doch irgendwie faszinierend zu sehen, wie Carlo Goldoni und Antonio Vivaldi(!) versuchen einem Mörder auf die Spur zu kommen.
Wer lieber einen weiteren Film mit einem roten-Regenmantel-tragenden Mörder sehen möchte, dem lege ich Umberto Lenzi's "Eyeball (1975)" ans Herz. Spielt zwar größtenteils in Barcelona, ist aber trotzdem so italienisch wie nur irgendwas. Wer lieber Donald Sutherland noch einmal in Venedig sehen will, der muss unbedingt zu Federico Fellini's durchgeknallter Irrsinns-Orgie "Casanova (1976)" greifen.