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The Expanse - 5x08: Kieselstein im Meer Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) SyFy

Originaltitel: Hard Vacuum
Episodennummer: 5x08
Bewertung:
Weltweise Internet-VÖ: 20. Januar 2021 (Amazon Prime)
Drehbuch: Dan Nowak
Regie: Marisol Adler
Hauptdarsteller: Steven Strait als James Holden, Cas Anvar als Alex Kamal, Dominique Tipper als Naomi Nagata, Wes Chatham als Amos Burton, Frankie Adams als Bobbie Draper, Cara Gee als Camina Drummer, Shohreh Aghdashloo als Chrisjen Avasarala.
Gastdarsteller: Nadine Nicole als Clarissa Mao, Keon Alexander als Marco Inaros, Jasai Chase Owens als Filip, José Zúñiga als Bull, Sandrine Holt als Oksana, Brent Sexton als Cyn, Michael Irby als UN Admiral Delgado, Anna Hopkins als Monica Stuart, George Tchortov als Leveau, Olunike Adeliyi als Karal, Somkele Iyamah-Idhalama als Tycho Engineer, Jacob Mundell als Erich, Alex Hatz als Secretary Yilmaz, Amanda Cordner als Hutch, Andrea Davis als Tesfaye, Christine Sahely als Dahane, David Rosser als Cordner, Joyce Rivera als Secretary Cebotari, Sam Kalilieh als Clarke, Samer Salem als Josep, Stephen Tracey als Bertold, Sugith Varughese als David Paster, Vanessa Smythe als Michio u.a.


Kurzinhalt: In der Mondbasis wird David Paster zum neuen UN-Generalsekretär gewählt. Seinem neuen Stab gehören u.a. Chrisjen Avasarala und Admiral Delgado an. Paster will für den von Marco Inaros durchgeführten Angriff auf die Erde rasch – und entschlossen – Vergeltung üben. Doch Avasarala warnt davor, durch ein zu hartes Vorgehen weitere Gürtler in die Hände des Extremisten zu treiben. Naomi ist es indes in einer halsbrecherischen Aktion gelungen, auf die Chetzemoka zu gelangen. Diese sendet ein – falsches – Notsignal aus, mit dem Marco Inaros die Rocinante in eine Falle locken will. Denn die Chetzemoka ist mit Annäherungssensoren ausgestattet, welche die an Bord befindliche Bombe zünden. Verzweifelt versucht Naomi nun, eine Warnung auszusenden, oder zumindest das Notsignal abzuschalten. Amos und Clarissa sind indes nach Baltimore gelangt. Dort hoffen sie auf Hilfe von Erich, um von der Erde zu entkommen. Und im Gürtel ist Camina Drummer betrübt, vom vermeintlichen Selbstmord ihrer Freundin Naomi zu hören. Als sich das Signal dann verändert, wird jedoch den Inaros-Getreuen klar, dass Naomi ihren Weltraumspaziergang überlebt hat, und die Falle für die Rocinante-Crew aufzufliegen droht…

Review: Episodenbild (c) SyFy Knüpfen wir zuerst direkt an die letzte Szene der vorangegangenen Folge an, die ich in meinem Review ja doch kritisiert hatte; oder zumindest kundtat, dass ich mir im ersten Moment echt nicht sicher war, wie glaubwürdig das ist – was halt leider auch verhinderte, dass ich so richtig in den Moment eintauchen konnte. Ich habe mich im Anschluss genauer informiert, und es gibt ein sehr gutes YouTube-Video von Dr. Ryan Ridden, dass sich ausführlich mit der Szene befasst, und wie es aussieht, scheinen die "Expanse"-Macher hier sehr genau gearbeitet zu haben. Insofern muss ich meine im Review zur letzten Folge geäußerte Kritik nun revidieren. Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen will, dass einige Aspekte, wie die geschwollenen Hände, die blutunterlaufenen Augen und die Verbrennungen aufgrund der Sonneneinstrahlung, erst am Anfang von "Kieselstein im Meer" so richtig offensichtlich wurden. So oder so, in einem Punkt bleibe ich aber bei meiner zuvor geäußerten Kritik: Man hätte diese Szene besser vorbereiten müssen. Weil ich hab nicht wirklich etwas davon, wenn ich nach der Episode nachgoogle und herausfinde, dass das eh soweit gepasst hat; denn dies ändert nichts daran, dass ich mich in dem Moment auf die Szene nicht einlassen konnte. So gesehen bleibe ich dabei, dass da doch ein bisschen etwas schiefgelaufen ist.

Nun aber zu "Kieselstein im Meer", die auf mich doch ein bisschen wie eine Zwischenfolge wirkte, wo so manche Figuren in Stellung gebracht und wichtige (und potentiell hochdramatische) Ereignisse ihre Schatten vorauswerfen, für sich genommen aber noch nicht wirklich viel passiert. Dies gilt für die Wahl des neuen Generalsekretärs und seine Pläne für einen raschen und harten Vergeltungsschlag ebenso, wie für Amos und Clarissas Anstrengungen, von der Erde zu entkommen, oder auch der sich zuspitzenden Situation an Bord der Dewalt. In all diesen Fällen wird zwar geplant, diskutiert bzw. vorbereitet, aber hier erstmal noch nichts getan. Was nicht heißt, dass die betreffenden Szenen nicht trotzdem ganz unterhaltsam und teilweise auch durchaus spannend wären, wobei sich vor allem rund um Camina Drummer die Handlung zunehmend verdichtet, und unweigerlich auf ein Auseinanderreißen ihrer Crew/Familie hinzusteuern scheint, was diesen einen (potentiell letzten) unbeschwerten Moment rund ums Wasser umso schöner und bedeutsamer machte. Aber auch rund um Amos, Mao und Erich gab es ein paar nette Dialoge. Und der Zwist innerhalb der UN was den geplanten Vergeltungsschlag betrifft verspricht eh auch durchaus spannend zu werden. Aber ja, übermäßig mitgerissen haben mich diese Handlungsstränge jetzt nicht unbedingt. Somit lag es letztendlich auch diesmal wieder an Naomi, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Deren verzweifelte Versuche, das Notsignal zu deaktivieren oder zumindest so zu ändern, dass sie die anderen davor warnen kann, die Chetzemoka anzusteuern, waren überaus packend und hochdramatisch umgesetzt. Nicht zuletzt mit den Strichen an der Wand, die deutlich machen, wie oft sie sich mit lediglich dem Luftvorrat aus dem Helm ins Vakuum begeben hat, um das Signal auszuschalten bzw. zu verändern. Von diesen starken Momenten abgesehen plätscherte "Kieselstein im Meer" aber doch eher vor sich hin.

Fazit: Episodenbild (c) SyFy Mit ausreichender Nachforschung kann ich Naomis Weltraumspaziergang nun rückwirkend akzeptieren (was aber halt leider auch nichts daran ändert, dass mich die Szene im ersten Moment aufgrund meiner diesbezüglichen Skepsis doch eher herausgerissen hat) – zumal "Kieselstein im Meer" deutlich macht, dass dieser nun wahrlich keine Lappalie war. Auch in weiterer Folge fand ich alles rund um Naomi und ihre verzweifelten Versuche, das Notsignal zu deaktivieren, mit Abstand am stärksten. In den anderen Handlungssträngen fehlte es hingegen an markanten Höhepunkten. Zwar waren diese teilweise ebenfalls kurzweilig, und gab es vereinzelte gute Momente, insgesamt schien man mir hier aber wieder stärker damit beschäftigt zu sein, nun in Kürze anstehende Entwicklungen vorzubereiten, als eine für sich genommen mitreißende Story zu erzählen.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 Amazon Prime)








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