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The Expanse - 5x03: Mutter Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) SyFy

Originaltitel: Mother
Episodennummer: 5x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 15. Dezember 2020
Erstausstrahlung D: 16. Dezember 2020 (Amazon Prime)
Drehbuch: Dan Nowak
Regie: Thomas Jane
Hauptdarsteller: Steven Strait als James Holden, Cas Anvar als Alex Kamal, Dominique Tipper als Naomi Nagata, Wes Chatham als Amos Burton, Frankie Adams als Bobbie Draper, Cara Gee als Camina Drummer, Shohreh Aghdashloo als Chrisjen Avasarala.
Gastdarsteller: José Zúñiga als Bull, Michael Irby als UN Admiral Delgado, Sandrine Holt als Oksana, Frankie Faison als Charles, Tim DeKay als Admiral Sauveterre, Stacey Roca als Lydia, Anna Hopkins als Monica Stuart, Bahia Watson als Sakai, George Tchortov als Leveau, Lara Jean Chorostecki als Lt. Babbage, Nazneen Contractor als Ashanti, Jacob Mundell als Erich, Chad L. Coleman als Col. Frederick Lucius Johnson, Amanda Cordner als Hutch, Amanda Martínez als Colony Ship Captain, Andrew Fleming als Gavin, Basel Daoud als Belter Pirate Captain u.a.


Kurzinhalt: Die Anzeichen verdichten sich, dass Marco Inaros einen verheerenden Anschlag auf die Erde plant. Doch als Avasarala versucht, den UN-Ausschuss zu warnen, wird sie abgeblockt; man wirft ihr vor, aus persönlichen Gründen eine Agenda zu verfolgen. Alex trifft sich indes mit Lieutenant Babbage zu einem Date, welches jedoch in erster Linie dazu da ist, ihrem Verdacht nachzugehen, dass Admiral Sauveterre in den Waffenschmuggel vom Mars in den Gürtel involviert ist. Zwar erfährt er den Namen des Schiffes, mit dem sie am nächsten Tag aufbrechen wollen, zugleich tappt er jedoch auch in eine Falle – aus der er nur dank Bobbies Geistesgegenwart, und Kampfkunst, wieder herauskommt. Naomi ist indes zur Pallas-Station zurückgekehrt, wo sie hofft, auf ihren Sohn Filip zu treffen. Etwas später kommt es dann zum von ihr schon so lange und heiß ersehnten Wiedersehen – das jedoch überhaupt nicht so verläuft, wie sie sich das erhofft hat. Und im Gürtel ist es der Crew rund um Camina Drummer gelungen, Ashfords altes Schiff aufzuspüren. An Bord findet sie Hinweise darauf, dass Marco Inaros vor hat, getarnte Astroiden auf die Erde prallen zu lassen. Sie leitet die Dateien sofort an Frederick Johnson weiter, der diese unverzüglich an Chrisjen Avasarala weitergibt. Diese unternimmt daraufhin alles was in ihrer Macht steht, um zu erwirken, dass die Verteidigungssatelliten der Erde neu ausgerichtet werden…

Review: Episodenbild (c) SyFy Beginnen wir ausnahmsweise am Ende, da der Ausgang des Geschehens zweifellos das Hervorstechendste an "Mutter" war. Ich hatte es zugegebenermaßen angesichts der Veröffentlichungspolitik von Amazon ja schon erwartet. Es musste einen Grund haben, warum man just die ersten drei Episoden auf einmal zur Verfügung stellte; das deutete einfach an, dass es am Ende zu einem großen und wichtigen Ereignis kommt, dass einen effektiven Cliffhanger darstellt. Ein bisschen schade fand ich es ja schon, dass es aufgrund der gewählten Release-Variante irgendwie schon offensichtlich war, aber ob vorhersehbar oder nicht, es war auf jeden Fall ein Moment, der nicht zuletzt aufgrund der Inszenierung definitiv hervorstach, und dafür sorgte, dass die Episode im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Knall endete. Dass man auf ihre Warnungen nicht hören wollte und sich diese hier nun bestätigten, dürfte Avasaralas zuletzt ja eher untergehenden Stern nun wieder deutlich ansteigen lassen. Mein erster Gedanke war aber erstmal: Ob es wohl ihrer Tochter und ihrem Ehemann gut geht? Es wäre zwar schon ein ziemlich großer Zufall, wenn eine der beiden beim Anschlag ums Leben kamen, aber es würde Chrisjen auch eine zusätzliche, persönliche, Motivation geben, Marco Inaros zur Strecke zu bringen.

Das werden wir aber wohl frühestens erst in der nächsten Episode erfahren; kommen wir somit wieder zu "Mutter" zurück. Der Titel dürfte sich wohl auf den Handlungsstrang rund um Naomi beziehen, der hier nun – nach der Pause in der letzten Folge – wieder in den Mittelpunkt rückt. Wie das Treffen mit Filip verläuft, war für uns als Zuschauer – mit entsprechendem Informationsvorsprung – keine große Überraschung, dennoch habe ich mit Naomi hier durchaus mitgefühlt. Sie scheint einfach völlig unterschätzt zu haben, welchen – schlechten – Einfluss Marco auf ihren gemeinsamen Sohn ausgeübt hat. Wobei sich Filip ja noch nicht mal damit begnügt, sie zurecht- und zurückzuweisen, sondern auch gleich noch ihr Schiff stiehlt, und sie als Geisel nimmt. Viel schlimmer hätte es aus ihrer Sicht wohl gar nicht laufen können. Aber auch Alex' Ermittlungen verlaufen nicht wie geplant. Beim Date ist es eher er, der erzählt (und so den Zuschauer nochmal an die Ereignisse auf Ilus erinnert), und danach wird er von Babbage geradewegs in eine Falle gelockt, aus der er nur Dank Bobbies Eingreifen mit heiler Haut davonkommt. Wirklich schlauer sind sie aber dadurch erstmal nicht geworden; zumal es mich sehr überraschen würde, wenn Babbage, trotz ihres Verdachts, Alex den richtigen Namen des Schiffes gesagt hätte. Neben dem Herzschlagfinale hat mir aber letztendlich alles rund um Drummer hier am besten gefallen. Nicht nur, weil dort im Gürtel der jüngste Erfolg scheinbar in einer ausgelassenen Orgie gefeiert wurde, sondern vor allem auch, da sie sich letztendlich entscheidet, die Jagd nach Inaros jemand anderem zu überlassen. Das hat mich wirklich positiv überrascht, weil in den meisten anderen Filmen und Serien es genau andersherum gelaufen wäre, weshalb ich mit dieser Entscheidung auch nicht gerechnet hatte. Den Whiskey (?) hebt sie sich aber wohl für den Tag auf, an dem Marco Inaros geschnappt wurde, um dann in Ashfords Andenken anzustoßen. Bleibt noch die Storyline rund um Holden und Johnson – die in dieser Episode allerdings eher wie ein Platzhalter wirkte, damit sie halt auch vorkommen und wir nicht auf sie vergessen. Wirklich wesentliches schien sich dort aber erstmal nicht zu tun. Aber das wird sich wohl in der nächsten Folge, angesichts des Angriffs auf die Erde, sowie Naomis Entführung, gleich wieder ändern.

Fazit: Episodenbild (c) SyFy "Mutter" bot wieder gute und aufgrund der vielen verschiedenen Handlungsstränge auch wieder abwechslungsreiche "Science Fiction"-Unterhaltung, und hätte sich wohl auf dem Niveau der vorangegangenen Folge eingependelt – wenn da nicht das Herzschlagfinale gewesen wäre. Zwar fand ich es ein bisschen schade, dass ich es aufgrund der Veröffentlichungspolitik von Amazon schon habe kommen sehen, zum Glück reduzierte dies die schockierende Wirkung von Inaros erfolgreichem Anschlag aber nur marginal. Zumal der Einschlag halt auch einen höchst effektiven Cliffhanger darstellte, der einen die nächste Episode schon wieder sehnlichst erwarten lässt. Aber auch davor konnte mir "Mutter" durchaus wieder gut gefallen. Besonders angetan hatte es mir dabei der Handlungsstrang rund um Drummer; nicht zuletzt aufgrund der Entscheidung, die sie trifft (wobei sich erst weisen muss, inwiefern die Ereignisse am Ende sie nicht vielleicht doch nochmal umstimmen werden). Aber auch Naomis Begegnung ihrem Sohn, die so rein gar nicht so verlief, wie sie sich das erhofft hatte, stach hervor. Und alles rund um Alex und Bobbie auf dem Mars war auch ok. Einzig auf der Tycho-Station tat sich diesmal nicht viel. Mit dem Einschlag des Asteroiden am Ende dürfte aber nun die drei Episoden lange Vorarbeit – über die hinweg Spannung und Tempo aber eh auch schon kontinuierlich anzogen – endgültig abgeschlossen sein; dementsprechend hoch ist meine Erwartungshaltung an den Rest der Staffel.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 Amazon Prime)








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