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Doctor Who - 12x11: Revolution of the Daleks Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) BBC

Originaltitel:Revolution of the Daleks
Episodennummer: 12x11
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 01. Januar 2011 (BBC)
Erstausstrahlung D: -
Drehbuch: Chris Chibnall
Regie: Lee Haven Jones
Hauptdarsteller: Jodie Whittaker als The Doctor, Tosin Cole als Ryan Sinclair, Mandip Gill als Yasmin Khan, Bradley Walsh als Graham O'Brien.
Gastdarsteller: John Barrowman als Captain Jack Harkness, Chris Noth als Robertson, Harriet Walter als Jo Patterson, Nathan Stewart-Jarrett als Leo Rugazzi, Nathan Armarkwei als Laryea Armen, Helen Anderson als Rachel, Nicholas Briggs als Daleks, Sharon D. Clarke als Grace u.a.

Kurzinhalt: Die Doktorin wurde von den Judoon gefangen genommen. Sie verbringt daraufhin Jahrzehnte im Gefängnis, ehe es Jack Harkness endlich gelingt, bis zur ihr durchzudringen. Mit Hilfe eines Vortex-Manipulators gelingt ihnen die Flucht. Die Doktorin nimmt daraufhin Kurs auf die Erde, landet jedoch nicht wie von ihr gewollt unmittelbar nach ihrer Abreise, sondern ersten acht Monate später bei ihren BegleiterInnen. Vor allem Yaz hat die lange Abwesenheit der Doktorin, und die damit einhergehende Unsicherheit, ob es ihr gut geht, schwer zu schaffen gemacht. Doch es bleibt keine Zeit für eine lange Wiedersehensfeier, wartet auf der Erde doch schon die nächste Herausforderung auf sie. Die soeben gewählte Premierministerin stellt eine neue Sicherheitsinitiative vor. Doch die Drohnen, die in der Zukunft u.a. bei Aufständen verwendet werden sollen, stellen sich als Daleks heraus. Dachte der Unternehmer Robertson, er hätte nur deren Gehäuse ausgeschlachtet, wurde vielmehr ein Dalek aus den organischen Überresten die darin gefunden wurden geklont – woraufhin dieser sogleich damit begann, weitere Daleks zu züchten. Zusammen mit den von Robertson gebauten Gehäusen scheint einer Auslöschung der Menschheit nun nichts mehr im Wege zu stehen – wären da nicht die Doktorin und ihre BegleiterInnen…


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) BBC "Revolution of the Daleks" soll den Fans die lange Wartezeit bis zur dreizehnten Staffel – die nach jüngsten Berichten wohl auch Jodie Whitakers letzte sein wird – versüßen. In meinem Fall hat dies jedoch leider nur bedingt geklappt. Eine der positivsten Aspekte der Folge war die Rückkehr von Captain Jack Harkness. Ich mochte die Figur – und John Barrowman in der Rolle – schon immer. Aus meiner Sicht war der Schnitt zwischen der Davies- und der Moffat-Ära doch etwas zu eklatant; jener vom zwölften Doktor zur dreizehnten Doktorin war zwar auch ziemlich heftig, zumindest gibt es aber einerseits immer wieder kleine Anspielungen (wobei es mir hier insbesondere die Referenz auf Rose angetan hatte), und mit Jack Harkness hier nun auch die Rückkehr einer Figur, die wir nun schon seit einigen Staffeln nicht mehr gesehen haben. Das war wirklich toll; zumal Barrowman in der Rolle auch wieder sehr viel Laune machte. Besonders schön fand ich dabei seinen längeren Dialog mit Yaz, wo sie auch die Schattenseiten davon besprechen, den Doktor/die Doktorin zu begleiten. Denn so wie alles im Leben muss und wird auch das unweigerlich enden. Eines Tages wird man keine weiteren Abenteuer mehr erleben – und das ist etwas, auf das sie sich einstellen muss.

Neben Jack bekommt in erster Linie noch Ryan zum Abschied eine große und wichtige Szene geschenkt, mit seinem längeren Gespräch mit der Doktorin. Ganz witzig – wenn auch nicht unbedingt originell – waren auch die Anspielungen auf andere Serien und Filme, wie z.B. das "A long time ago far far away" zu Beginn, oder auch die Referenz auf "Harry Potter". Einzelne Szenen stachen zudem optisch durchaus hervor, wie z.B. die Doktorin die in der TARDIS steht, während Daleks um sie herumschwirren. Aber auch das Redesign der Daleks hatte es mir durchaus angetan, und gefiel mir auch besser als der entsprechende Versuch aus der Moffat-Ära. Anderes hingegen hat mich leider nicht so überzeugt. Das beginnt schon bei der Idee, dass die Menschheit diese neuen Sicherheitsdrohnen nicht als das, was sie sind, erkennen würden. Ich meine, ehrlich, wie oft musste der Doktor nun schon eine Invasion der Erde durch die Daleks abwenden? Woran die Episode leider auch scheiterte ist, uns die Tortur der Gefangenschaft der Doktorin deutlich zu machen. Ja, man zeigt ihre Routine, und die Striche an der Wand sollen einen Eindruck davon geben, wie lang sie dort festsaß. Aber man vergleiche das mal mit einer der Sternstunden von "Doctor Who", nämlich der Episode "Die Angst des Doktors", wo wir ihn dabei erlebten, wie er wieder und wieder den gleichen Zyklus durchläuft, in der vagen Hoffnung, eines Tages doch noch ausbrechen zu können. Von einer ähnlich starken Wirkung können die Gefängnis-Szenen hier nur träumen. Schade auch, dass zwar Ryan bei seinem letzten Auftritt eine starke Szene geschenkt bekam, nicht so aber Graham, der hier doch recht unzeremoniell verabschiedet wird. Etwas unlogisch wirkt es auch, dass Ryan die Tardis angeblich verlässt, um wieder ein normales Leben zu führen – er und Graham am Ende aber dann erst recht wieder zu neuen Abenteuern aufzubrechen scheinen. Der Auftritt der Daleks war zudem leider wenig begeisternd; er bot keine neuen Aspekte, und mittlerweile sind sie als Feinde halt schon ziemlich ausgelutscht (die Kopie der berühmten "Alien"-Facehugger-Szene, sowie die zu frühe Offenbarung der Farm – mit dem Wissenschaftler, statt dann erst zusammen mit Jack und Yaz – halfen dem Handlungsstrang auch nicht gerade). Aber auch mit Robertson konnte ich wieder mal nichts anfangen; insbesondere humoristisch erwies sich der für mich als absoluter Rohrkrepierer. Vor allem aber: Es gelang dem Abschied von Ryan und Graham leider – so sehr sich die Folge durch die Inszenierung auch bemühte – in keinster Weise, mich emotional zu berühren. Kein Vergleich zu früheren Episoden, wo wir von beliebten Gefährten des Doktors Abschied nehmen mussten. Last but not least: Auf die kurze Erscheinung von Grace am Ende hätte ich dann wirklich lieber verzichtet. Das war mir dann doch zu viel des Guten – und für eine Science Fiction-Serie auch wieder zu übersinnlich.

Fazit: Episodenbild (c) BBC "Revolution of the Daleks" ist es leider nicht wirklich gelungen, meine Vorfreude auf die anstehende dreizehnte Staffel der Serie anzustacheln; eher im Gegenteil. Denn irgendwie wirkte das Ganze doch sehr ausgelutscht, inhaltsleer, sowie vor allem auch seelenlos. Klar war das soweit ganz spektakulär, wobei vor allem die Szene mit den die TARDIS umzingelnden Daleks hervorstach. Zwischendurch gab es zudem ein paar nette, ruhige Charaktermomente. Vor allem aber profitiert "Revolution of the Daleks" von der Rückkehr des Publikumslieblings Jack Harkness. Davon abgesehen konnte mir das heurige Neujahrsspecial aber leider wenig bieten. Der Rückkehr der Daleks mangelte es an den zündenden, neuen Ideen. So manches – nicht zuletzt, dass die Menschen die Daleks nicht als solche erkennen würden – wollte nicht wirklich Sinn ergeben. Mit Robertson konnte ich als Figur wieder einmal absolut nichts anfangen. Vor allem aber gelang es dem Abschied von Ryan und Graham in keinster Weise, mir eine emotionale Reaktion zu entlocken. Wie Chibnall in seinen beiden Staffeln bisher generell gänzlich daran gescheitert ist, mich eine Bindung zu den Figuren aufbauen zu lassen. Ob ihm das in der dreizehnten Staffel dann endlich gelingen wird?!

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2021 BBC)







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