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Kampfstern Galactica - 1x05: Die lange Patrouille Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: The Long Patrol
Episodennummer: 1x05
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 15. Oktober 1978
Erstausstrahlung D: 12. April 1989
Drehbuch: Donald P. Bellisario
Regie: Christian I. Nyby II
Hauptdarsteller: Richard Hatch als Captain Apollo, Dirk Benedict als Lieutenant Starbuck, Lorne Greene als Commander Adama, Herbert Jefferson Jr. als Lieutenant Boomer, Maren Jensen als Lieutenant Athena, Terry Carter als Colonel Tigh, Laurette Spang als Cassiopeia, Noah Hathaway als Boxey, John Colicos als Count Baltar.
Gastdarsteller: James Whitmore Jr. als Robber, Ted Gehring als Croad, Sean McClory als Assault 9, Arlene Martel als Adulteress 58, Ian Abercrombie als Forger 7, Sarah Rush als Flight Corporal Rigel, David Greenan als Flight Officer Omega, Robert Hathaway als Enforcer, Nancy DeCarl als Slayer u.a.

Kurzinhalt: Die Flotte hat eine andere Galaxie erreicht. Starbuck hat sich freiwillig gemeldet, den ersten Patrouillenflug zu übernehmen – und wird vom entsprechenden Aufruf aus der Bredouille befreit, dass sich sowohl Cassiopeia als auch Athena mit ihm zum Abendessen treffen wollten. Während des Flugs gerät er dann mitten in eine Raumschlacht zwischen einem Kampfjäger und einen Frachter. Als letzterer zur Notlandung gezwungen wird, fliegt Starbuck hinterher. Der Pilot gibt sich grundsätzlich freundlich, und erweist sich als Schmuggler des beliebten alkoholischen Getränks Ambrosia. Kurz darauf wird Starbuck vom Piloten überrumpelt, der sich in seinen Viper-Kampfjäger setzt und die Flucht ergreift. Als er das Bewusstsein wieder erlangt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich wiederum ans Steuer des Frachters zu setzen. Daraufhin wird er jedoch von den Behörden des Systems abgefangen, und zu einem nahegelegenen Planeten gebracht, wo man ihn als Schmuggler verhaftet und ins Gefängnis sperrt. Währenddessen fliegen Apollo und Boomer los, um nach dem Rechten zu sehen – und folgen dabei dem Signal aus Starbucks Viper…


Review: Episodenbild (c) Universal Nach der Apollo-Folge letzte Woche steht hier nun also Starbuck im Mittelpunkt. Zu Beginn widmet man sich dabei noch seinen amourösen Eskapaden, haben doch sowohl Cassiopeia als auch Athena ein Auge auf ihn geworfen. Wie er verzweifelt versucht, zwischen den beiden hin- und herzupendeln ohne dass sie etwas merken, und generell durch Athenas überraschenden Besuch ordentlich in die Bredouille gebracht wird, war zwar grundsätzlich schon ganz witzig zu sehen, ein bisschen wie ein Bubentraum wirkte es auf mich aber schon – das Fliegerass, dass noch dazu von zwei ungemein attraktiven Frauen umschwärmt wird. Zum Glück ist Dirk Benedict charmant genug, dass man ihm die Rolle als Frauenheld problemlos abkauft. Nachdem er dann aber mal losfliegt, hat "Die lange Patrouille" für mich eher an Reiz verloren. Das nachfolgende Abenteuer fand ich nie wirklich spannend, und auch nicht so interessant, wie jenes von Apollo in der Episode zuvor. Dort gab es einfach mit der Mutter und dem Jungen ein paar wirklich tolle, gelungene Dialoge. "Die lange Patrouille" bietet zwar auch einzelne gelungene Ideen (dazu gleich), aber wirklich mitgerissen hat mich das Geschehen nicht.

Ganz gut fand ich das mit CORA, mit der man Starbucks Ruf als Frauenheld quasi persifliert; weil jetzt sogar eine künstliche Intelligenz auf ihn steht. Ziemlich irritiert hat mich aber wiederum, dass man ihn in einem Flieger ohne Waffe auf Patrouille schicken würde. Ich meine, gut und schön, wenn der besonders flott und manövrierfähig ist, aber der Sinn einer Patrouille ist ja, zu checken, ob eine Gefahr lauert. So gesehen machte das irgendwie überhaupt keinen Sinn, und wirkte doch ziemlich konstruiert. Die Begegnung mit dem Schmuggler war ebenfalls erstmal kein Reißer. Gleiches gilt dafür, wie Starbuck nach Proteus gebracht wird. Erst nachdem man ihn dort einsperrt, dreht "Die lange Patrouille" wieder ein bisschen auf. Die Idee, dass auf Proteus nicht einfach nur die "ursprünglichen Sünder", sondern auch ihre Nachkommen eingesperrt bleiben, war durchaus interessant – und übt auch (wenn auch auf alles andere als subtile Art und Weise) Kritik an jeglicher Form der Sippenhaftung. Durchaus erschreckend auch die Idee, dass die von Kindesbeinen an so konditioniert wurden, dass sie an eine Flucht gar nicht denken würden – und die Zellentüren deshalb offen stehen. Zugleich besaßen die Szenen im Gefängnis aufgrund der besoffenen Gefangenen aber durchaus auch einen gewissen Humor, der das Ganze auflockerte. Mit am besten gefiel mir aber alles rund um die Schießerei zwischen Apollo, Boomer und dem Schmuggler, die wirklich sehr gut umgesetzt war, wobei es mir vor allem die Kulisse angetan hatte. Aber auch die Effekte waren größtenteils wieder gelungen; wenn man auch dem Asteroiden etwas zu deutlich ansah, nur "aufgemalt" gewesen zu sein. Trotzdem, für eine damalige Serie definitiv beachtlich; zumal es diesmal auch ein paar neue Modelle zu bestaunen gab. Inhaltlich war "Die lange Patrouille" aber doch ein bisschen dürftig.

Fazit: Episodenbild (c) Universal Der Einstieg machte, nicht zuletzt mit Starbuck in Liebesnöten, noch durchaus Laune. Das mit CORA war ebenfalls eine nette und amüsante Idee. Im Mittelteil brach "Die lange Patrouille" für mich dann aber ziemlich ein. Erst im letzten Drittel punktete die Folge dann wieder, einerseits mit der netten Schießerei zwischen Apollo, Boomer und dem Schmuggler, sowie der Offenbarung rund ums Gefähgnis auf Proteus; nämlich, dass dort mittlerweile nur mehr die Nachkommen früherer Verbrecher eingesperrt sind. Aber auch, dass diese derart konditioniert wurden, dass sie trotz offener Zellentüren im Gefängnis bleiben, sticht hervor. Insgesamt fehlte es mir hier aber ein bisschen an einem klaren roten Faden, und hielt sich auch die Spannung sehr in Grenzen. Die nach wie vor gefälligen Effekte, sowie der allgemeine Charme, den die Serie verströmt, hilft allerdings zusammen mit dem noch unterhaltsamen ersten Drittel sowie den vereinzelten starken Momenten zum Ende hin, den Absturz abzufedern.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Universal)







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