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The Twilight Zone - 2x10: You Might Also Like Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Amazon

Originaltitel: You Might Also Like
Episodennummer: 2x10
Bewertung:
Streaming-VÖ USA: 25. Juni 2020
Drehbuch: Osgood Perkins
Regie: Osgood Perkins
Besetzung: Gretchen Mol als Mrs. Janet Warren, Greta Lee als Mrs. Ellen Jones, Gil Bellows als Dick Warren, Colleen Camp als Chantal Stargazer, Charlotte Kavanagh als Meghan, Donna Dixon als Meghan #2, Sheyi Ryane als Kanamit Queen, George Takei als Kanamit #1, Osgood Perkins als Kanamit #2, Kirk Thornton als Kanamit #3, Jordan Peele als The Narrator u.a.

Kurzinhalt: Die ganze Welt wartet mit Spannung auf den Verkaufsstart des sogenannten Eis. Was genau dieses denn eigentlich machen soll, weiß niemand so genau, aber laut Werbekampagne wird es alle Probleme lösen und dafür sorgen, dass das Leben wieder in Ordnung kommt – und dies auch für immer so bleibt. Dementsprechend groß ist die Vorfreude – und zugleich die Verwunderung, als Janes Warren doch tatsächlich darüber nachdenkt, ihre Vorbestellung zu stornieren. Aber Janet leidet zuletzt verstärkt unter Amnesie. Sie erwacht immer wieder in ihrem Bett, ohne Erinnerung daran, wie sie in dieses gelangt ist. Die damit einhergehende Verunsicherung lässt sie nun auch Sinn und Zweck des Eis in Frage stellen – und beschwört eine Reaktion herauf, mit der sie so definitiv nicht gerechnet hat…


Review: Episodenbild (c) Amazon Ok, das war's, ich bin raus. Nachdem mich die zweite Staffel ja generell alles andere als begeistert hat, hat mich "You Might Also Like" nun endlich gebrochen. Ich meine, was zur Hölle war das denn bitte schön? Oz Perkins hatte wirklich Glück, dass ich die Folge nicht schon vor meinem Kinobesuch von "Gretel & Hänsel" gesehen hatte, sonst hätte ich mir den wohl mit ziemlicher Sicherheit geschenkt. Zwar war "The Blackgoat's Daughter" noch ganz ok, und "Gretel & Hänsel" hatte mir ja eh auch gut gefallen. Und optisch kann man seinen Werken auch nichts vorwerfen – das gilt auch für "You Might Also Like" wieder. Trotzdem, "I Am The Pretty Thing That Lives In the House" war einschläfernd – und "You Might Also Like" tatsächlich so ziemlich das schlimmste, was mir seit langem im Fernsehen oder Kino untergekommen ist. Bis auf ein oder zwei nette Aspekte – der stimmliche Auftritt von George Takei, das herrlich altmodische Design der Außerirdischen (das scheinbar der Originalserie entstammt), und wie angesprochen die grundsätzlich nette Optik – war das einfach nur katastrophal.

Zuerst einmal: "You Might Also Like" ist in seiner Konsumkritik derart plump und überzogen, dass ich sowohl die Folge als eben auch diese Kritik nicht mehr ernst nehmen konnte. Der Offenheit halber sei gesagt, dass dies damit zusammenhängen kann, dass ich mich insofern nicht angesprochen fühle, als ich niemand von den Leuten bin, die immer von allem gleich das neuste und beste haben müssen, und dementsprechend den Geschäften am Veröffentlichungstag die Bude einrennen. So mag ich zwar ein iPhone besitzen, habe allerdings erst heuer von der 6er auf die 8er-Version (die letzte mit Fingerabdruckscanner, den ich persönlich praktisch finde) aufgerüstet. Damit sind meine persönlichen Ansprüche abgedeckt. Dies ist nur ein Beispiel, um zu verdeutlichen, dass ich mich von der Kritik grundsätzlich nicht angesprochen fühlte (ähnlich wie z.B. bei "Slaxx"). Aber ganz unabhängig davon war das einfach viel zu überzogen: Praktisch alle Menschen auf der ganzen Welt bestellen dieses Produkt vor, über das sie eigentlich gar nichts wissen, außer, dass es ihr Leben wieder in Ordnung bringen wird. Das allein wäre mir schon zu unglaubwürdig gewesen, aber dann noch, dass diese selbst dann am Kauf festhalten, wenn sie mitbekommen, dass die anderen Eier ihre KäuferInnen rund um sie herum umbringen? Ich bitte euch. Was ist denn das für ein Holler? Es hilft auch nicht, dass der Einstieg extrem schräg ist, und ich lange Zeit keine Ahnung hatte, was das eigentlich soll – und mich das Geschehen noch dazu langweilte, da ich die betreffende Frage von vornherein nicht interessant fand. Und dass sich vor allem in der ersten Hälfte einiges immer wieder wiederholt, hilft der Folge auch nicht. Dass die Episode für mich tonal ein völlig willkürlicher Mischmasch war, der einfach nicht funktionierte, und mich auch der Humor nicht ansprach – weshalb die vermeintlichen Gags bei mir allesamt nicht zündeten – gab "You Might Also Like" dann schließlich den Rest. Euch mag die Folge ja vielleicht gefallen, aber ich werde in Zukunft um diesen "The Twilight Zone"-Reboot – trotz Jordan Peeles Beteiligung – einen großen Bogen machen.

Fazit: Episodenbild (c) Amazon Der Einstieg extrem verwirrend und irritierend bis hin zu richtiggehend nervig, und die gesamte Episode in ihrer Konsumkritik derart plump und übertrieben, dass ich nichts davon Ernst nehmen konnte. Und als jemand, der leider bislang die alte Serie noch nicht kennt, konnte "You Might Also Like" auch die Rückkehr eines dortigen Feindes nicht als Pluspunkt verbuchen. Für mich hat an "You Might Also Like" jedenfalls leider genau gar nichts funktioniert. Ja, klar war es nett, kurz George Takei zu hören. Und optisch war die Episode auch ganz ok. Aber für mich war das alles einfach viel zu platt. Damit setzt Oz Perkins einer schwachen Staffel nun endgültig einen höchst unrühmlichen Schlusspunkt – nach dem ich nun endgültig die Geduld mit der Serie verloren habe. Sprich: Falls es eine dritte Staffel geben sollte, könnt ihr euch einen anderen Deppen suchen, der sich das für euch antut und bespricht. Ich habe fertig.

Wertung: 0.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 CBS)







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