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Bride of Re-Animator Drucken E-Mail
Sequel mit noch stärkerem Frankenstein-Einschlag Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Mittwoch, 14 Oktober 2020
 
Halloween-SPECiAL

 
Re-Animator
Originaltitel: Bride of Re-Animator
Produktionsland/jahr: USA 1990
Bewertung:
Studio/Verleih: Re-Animator II Productions/Starlight
Regie: Brian Yuzna
Produzenten: U.a. Brian Yuzna & Michael Muscal
Drehbuch: Brian Yuzna, Rick Fry & Woody Keith
Filmmusik: Richard Band
Kamera: Rick Fichter
Schnitt: Peter Teschner
Genre: Horror/Science Fiction/Komödie
VHS-Premiere Deutschland: Juli 1991
Kinostart England: 08. Juli 1990
Laufzeit: 96 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 18
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD
Mit: Jeffrey Combs, Bruce Abbott, Claude Earl Jones, Fabiana Udenio, David Gale, Kathleen Kinmont, Mel Stewart u.a.


Kurzinhalt: Trotz der schrecklichen Vorkommnisse im Krankenhaus – deren Ermittlungen aufgrund des besonders eifrigen Detektivs Leslie Chapman immer noch nicht zur Gänze abgeschlossen sind – setzen Dr. Herbert West und sein Kollege und Freund Dr. Dan Cain ihre Arbeit am Wiederbelebungsserum fort. Zuerst in Peru, dann, nach ihrer Rückkehr in die USA, in einem Haus, dass in der Nähe eines Friedhofs liegt. Dort möchte Herbert ihre Arbeit auf eine neue Stufe heben. Es sollen nicht mehr einfach nur ganze Körper reanimiert werden, sondern einzelne Leichenteile. Zuerst schafft er abgefahrene Kreaturen wie z.B. eine Hand mit Auge, die er mit Hilfe des Serums wieder mit Leben füllt. Sein Meisterwerk soll jedoch eine aus den besten Teilen verschiedenster Leichen zusammengestückelte Frau werden – in der dann auch das Herz der verstorbenen Mary wieder zum Leben erweckt werden soll. Doch Lieutenant Chapman ist ihnen dicht auf den Fersen – und auch Dans neue Freundin Francesca Danelli droht dazwischenzufunken…

Review: Szenenbild. Bereits im Vorgänger gab es – schon allein aufgrund der Thematik – gewisse Ähnlichkeiten zu "Frankenstein". Bei der Fortsetzung sind diese jedoch nochmal um einiges ausgeprägter – nicht zuletzt, als Dr. West hier nun einfach nicht mehr nur ganze Körper wiederbeleben, sondern vielmehr aus verschiedenen Einzelteilen ein neues Wesen erschaffen will. Der Film versucht dabei gar nicht erst, die Parallelen zu verbergen, sondern spielt vielmehr ganz bewusst damit, angefangen beim klassischen "She's alive!" über das natürlich während der Wiederbelebung eintretende Gewitter bis hin zum Titel. Diese bewussten Anspielungen auf die offensichtliche Inspirationsquelle haben mir gut gefallen. Zusätzlichen Reiz erhält der Film durch die skurrilen Kreaturen, die Dr. West bastelt, ehe er sich an sein Meisterwerk macht. Angefangen über die Finger mit Auge, die Beinhand, bis hin zur Fülle an schrägen Eigenkreationen, die dann am Ende hinter der Wand hervorkommen (wobei es mir vor allem der Kopf mit den zwei Gesichtern angetan hatte) – all dies war nicht nur herrlich schräg und originell, sondern noch dazu effekttechnisch sehr gut und überzeugend umgesetzt. Für mich waren diese Kreaturen jedenfalls ganz klar eine der größten Stärken des Films.

Trotz der eindeutigen "Frankenstein"-Anleihen wird allerdings auch wieder auf die Zombies, die am Ende des ersten Teils das Krankenhaus unsicher machten, nicht ganz vergessen. Diese Mischung aus Frankenstein-Hommage und Zombie-Film machten das Finale für mich dann noch einmal ganz besonders reizvoll (zumal die Zombies hier sich von ihrer dominierenden Darstellung in Filmen unterscheiden und – wie Herbert an einer Stelle köstlich feststellt – u.a. auch Werkzeug anwenden). Darüber hinaus konnte mir vor allem auch wieder Jeffrey Combs als Dr. Herbert West sehr gut gefallen (während sein Partner Bruce Abbott für mich neuerlich eher blass blieb). Auffällig fand ich darüber hinaus noch den Auftritt von Fabiana Udenio, die in "Babylon 5" als Londos Freundin Adira zu sehen war. Die Inszenierung – diesmal von Brian Yuzna, der den ersten produzierte – ist solide. Und vor allem auch die Musik – erneut von Richard Band – hatte es mir wieder angetan. Insgesamt sehe ich "Bride of Re-Animator" dann aber doch eine Spur schwächer als den ersten. Zwar ist das letzte Drittel für mich (so viel sei schon vorweggenommen) mit Abstand das Beste der Trilogie, und auch der Einstieg – mit dem ersten Auftritt der sonderbaren Kreaturen – wusste noch zu gefallen. Im Mittelteil schläft "Bride of Re-Animator" allerdings doch ein bisschen ein. Weder die – vorhersehbar verlaufende – Geschichte rund um Dans Patientin, noch alles rund um Chapmans Ermittlungen, fand ich übermäßig interessant, geschweige denn spannend. Und auch wenn ich es schön fand, dass man den Kopf von Dr. Hill, dem Bösewicht des ersten Teils, reaktivierte, fand ich, dass man in weiterer Folge daraus leider derart wenig gemacht hat, dass man es sich genau genommen eigentlich auch hätte sparen können.

Fazit: Szenenbild. "Bride of Re-Animator" überzeugt vor allem mit den wunderbaren Anspielungen auf die "Frankenstein"-Klassiker, die wieder mal großartigen Gore-Effekten, sowie den skurrilen Kreaturen, die sowohl originell ausgedacht und designt als auch effekttechnisch überzeugend umgesetzt waren. Aber auch die Musik, die Inszenierung, sowie Jeffrey Combs schauspielerische Leistung hatten es mir wieder angetan. Und generell steigert sich der Film sehr schön zum wohl besten Drittel der kompletten Trilogie. Allerdings: Insgesamt betrachtet fand ich den Vorgänger doch die Spur unterhaltsamer. Insbesondere der Mittelteil fällt bei "Bride of Re-Animator" doch ziemlich ab, da ich vor allem die Ermittlungen von Detective Chapman nicht wirklich spannend fand. Aber auch aus der Rückkehr von Dr. Hill – oder genauer gesagt, seinem Kopf – macht man in weiterer Folge zu wenig. Und generell machte sich zwischendurch bei mir doch ein wenig Langeweile breit. Dem launigen Finale gelang es dann aber, überwiegend für den mäßigen Mittelteil zu entschädigen.

Wertung:6 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1990 Starlight)


Weiterführende Links:
Halloween-SPECiAL 2020





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