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Lower Decks - 1x05: Cupid's Errant Arrow Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS All Access

Originaltitel: Cupid's Errant Arrow
Episodennummer: 1x05
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 05. September 2020 (CBS)
Erstausstahlung D: noch nicht bekannt
Drehbuch: Ben Joseph
Regie: Kim Arndt
Hauptdarsteller: Tawny Newsome als Ensign Beckett Mariner, Jack Quaid als Ensign Brad Boimler, Noël Wells als Ensign D'Vana Tendi, Eugene Cordero als Ensign Sam Rutherford, Dawnn Lewis als Captain Carol Freeman, Jerry O'Connell als Commander Jack Ransom, Fred Tatasciore als Lieutenant Shaxs, Gillian Vigman als Dr. T'Ana.
Gastdarsteller: Gillian Jacobs als Barb Brinson, Matt Walsh als Ron Docent, Marcus Henderson als Jet, Lauren Tom als USS Vancouver captain u.a.


Kurzinhalt: Die U.S.S. Cerritos soll der U.S.S. Vancouver dabei helfen, einen instabilen Mond zu sprengen, bevor dieser auf den Planeten den er umkreist stürzt. Doch es gibt einige Gruppierungen, die mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden sind. Während Captain Freeman versucht, eine diplomatische Lösung zu finden, die alle Seiten zufriedenstellt, sind die Engisns Tendi und Rutherford von der fortschrittlichen Technik der Vancouver begeistert. Als ihnen dann jedoch ein Transfer zum Schiff angeboten wird, erkennen sie, dass beide die U.S.S. Mariner nicht wirklich verlassen wollen. Ensign Brad Boimler freut sich indes darauf, seine Freundin Barb Brinson wiederzusehen. Beckett Mariner, die bislang dachte, Barb wäre eine Erfindung von ihm, ist jedoch misstrauisch; warum sollte sich jemand wie Barb mit jemandem mit Brad abgeben? Für Beckett ist klar: Bei Barb muss es sich um einen außerirdischen Parasiten handeln!

Review: "Cupid's Errant Arrow" war erfreulicherweise schon wieder bedeutend besser als die Folge zuvor. Zugegeben, das ist nicht schwer, immerhin war diese grauenhaft, aber mit dieser nun wieder wesentlich besseren Geschichte gelang es "Star Trek: Lower Decks" doch ansatzweise, mich wieder mit der Serie zu versöhnen. Was nicht etwa heißt, dass ich die Episode großartig fand, und/oder nichts zu meckern hätte. Am meisten störte mich wohl, dass Mariner letztendlich doch wieder – zumindest ansatzweise – recht haben musste, da sich am Ende ihr Verdacht, dass sich jemand wie Barb unter normalen Umständen nie in jemanden wie Boimler verlieben könnte, bestätigt. Zudem fand ich den aufgrund seiner Verunsicherung ungewöhnlich agierenden Brad anstrengend; der Humor an diesen Stellen hat für mich wieder einmal überhaupt nicht funktioniert. Und im direkten Vergleich zur abseits dieser Kritikpunkte durchaus gelungenen Haupthandlung, sowie der netten C-Story rund um die Rettung des Planeten, wirkte der B-Handlungsstrang rund um Tendi und Rutherford doch eher wie ein Lückenfüller, bzw. wie Beschäftigungstherapie. Aber: Abseits der erwähnten Kritikpunkte hat die Haupthandlung für mich wirklich gut funktioniert. Sie zeigt, dass wir manchmal erst dann erkennen, was wir an anderen Menschen haben, wenn wir sie durch die Augen von anderen Personen sehen – wie es hier nun Mariner ergeht, welcher der dorkige Brad auf einmal in einem anderen Licht erscheint. Ich mochte auch die Freundschaft, die zwischen ihr und Brad entsteht – und auch, wie beide letztendlich erkennen, sich ähnlicher zu sein, als sie bislang dachten. Die Anspielungen auf frühere Serien waren diesmal auch ganz besonders gut eingebunden, angefangen bei den ganzen gestaltwandelnden Kreaturen auf Mariners Brett, über obskure Nebenbei-Bemerkungen wie die Anspielung auf die (furchtbare) TNG-Folge "Das Gesetz der Edo", bis hin zur wunderbaren Rückblende auf DS9.

Episodenbild (c) CBS All Access Und dann ist da noch die zuvor kurz erwähnte C-Handlung. Wie der Name der Serie schon sagt, geht es bei "Lower Decks" um die unteren Ebenen, und damit auch um jene Offiziere, die jetzt nicht unbedingt an vorderster Front stehen, wenn es darum geht, mutig dorthin vorzustoßen, wo noch kein Mensch zuvor gewesen ist. Wie schon erwähnt fände ich die Serie mit einem eben solchen Schwerpunkt (siehe "The Animated Series") zwar besser, aber ich muss nun mal akzeptieren, dass es nicht zum Grundkonzept passt, wenn Mariner, Boimler & Co. jede Woche eine klassische "Star Trek"-Story erleben würden. "Cupid's Errant Arrow" präsentierte uns allerdings eine ebensolche zumindest als C-Story, und schaffte es somit, auch diesen Bedarf meinerseits zumindest ansatzweise abzudecken. Mir gefiel, wie Captain Freeman hier versucht, zwischen den einzelnen Gruppen zu vermitteln, letztendlich für vermeintlich alle eine befriedigende Lösung findet, und wie das Ganze dann schließlich auf den meines Erachtens bislang mit Abstand besten Gag der Serie mündet. Mehr sei an dieser Stelle aber nicht verraten. Wie gesagt, ich bezweifle, dass "Lower Decks" je zu meiner Lieblings-"Star Trek"-Serie wird, aber nach "Cupid's Errant Arrow" bin ich zumindest vorerst wieder an Bord.

Fazit: Auf den Totalausfall mit "Moist Vessel" folgt mit "Cupid's Errant Arrow" die zusammen mit "Temporal Edict" bislang beste Folge der Serie. 100%ig glücklich war ich zwar auch mit dieser nicht. So fand ich es entbehrlich, dass Mariner letztendlich bis zu einem gewissen Grad ja doch recht hatte, hat der Humor rund um den verkrampft machohaft agierenden Boimler für mich wieder mal überhaupt nicht funktioniert, und wirkte die B-Story rund um Tendi und Rutherford wie ein Platzhalter, um ihnen halt auch irgendwas zu tun zu geben. Davon abgesehen hat mir die Folge aber sehr gut gefallen, angefangen bei den vielen – und diesmal auch gelungen eingebundenen – Referenzen, über die nette Haupthandlung rund um Brad, Beckett und Babs, bis hin zur tollen C-Story rund um die Rettung des Planeten. Klar wäre es mir lieber, diese klassischen "Star Trek"-Geschichten würden im Mittelpunkt stehen, aber wenn sie zumindest überhaupt irgendwie vorkommen und man damit meinen entsprechenden Bedarf abdeckt, werde ich mich damit wohl abfinden können. Vor allem auch, wenn besagte Story so gelungen ist wie hier, und dann noch dazu im bislang besten Gag der Serie gipfelt. Insgesamt ist die Serie aber bislang doch eher eine Berg- und Talfahrt – mal schauen, was uns nächste Woche erwartet.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 CBS All Access)







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