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The Witcher - 1x08: Viel mehr Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Much More
Episodennummer: 1x08
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 20. Dezember 2019 (Netflix)
Drehbuch: Lauren Schmidt Hissrich
Regie: Marc Jobst
Besetzung: Henry Cavill als Geralt of Rivia, Anya Chalotra als Yennefer, Freya Allan als Ciri, MyAnna Buring als Tissaia, Anna Shaffer als Triss, Mahesh Jadu als Vilgefortz, Mimi Ndiweni als Fringilla, Eamon Farren als Cahir, Therica Wilson-Read als Sabrina, Anna-Louise Plowman als Zola, Francis Magee als Yurga, Frida Gustavsson als Ma, Emma Appleton als Renfri, Shaun Dooley als King Foltest, Lu Corfield als Marites, Judit Fekete als Vanielle of Brugge, Máté Haumann als Field Marshall, Tristan Ruggeri als Young Geralt, Jack Bandeira als Young Alderman, Jack Wolfe als Nadbor, Daniel Burke als Nilfgaardian Soldier, Rhianna McGreevy als Coral, Jim Caesar als Atlan Kerk, Roland Tzafetás als Black Box Mage, Iván Lengyel als Bottle Kid #1, Barnabás Kovács-Szégner als Bottle Kid #2, Theo James als Young Vesemir u.a.


Kurzinhalt: Nachdem Geralt das Bewusstsein wieder erlangt, ist Ciri längst verschwunden. Sofort nimmt er die Verfolgung auf, dann wird er jedoch von einer Gruppe Untoten angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Jener alte Mann den er vor ihnen rettete lädt ihn auf seinen Wagen, um ihn ins nächste Dorf zu bringen. Im Delirium erinnert sich Geralt an seine Kindheit zurück. Ciri wird indes nach ihrem Anfall von einer gutmütigen Familie gefunden, die sie zu sich nach Hause holt. Und die rebellischen ZauberInnen, angeführt von Tissaia, erreichen Sodden Hill. In dem Dorf gibt es eine Burg mit einem Wehrturm, der wohl die letzte Chance darstellt, um den Vorstoß von Nilfgaard aufzuhalten und so zu verhindern, dass die Armee den Norden erobert. Und so bereiten sich die ZauberInnen, darunter auch Yennefer, auf die Schlacht vor. Doch auch die Armee von Hilfgaard, die vom Ritter Cahir angeführt wird, hat Magier auf ihrer Seite…

Review: Episodenbild (c) Netflix "Viel Mehr" rollt nun Geralts parallele Reise (im Vergleich zu Ciri) auf, und zeigt, warum es ihm bisher nicht gelang, sie einzuholen – wurde er doch von Untoten angegriffen und dabei gebissen und somit vergiftet. Das daraus resultierende Delirium beschert uns den einen oder anderen Flashback, in dem Geralts Kindheit aufgerollt wird, und wir ihn somit wieder eine Spur besser kennenlernen. Eben diese Einblicke fand ich sehr aufschlussreich (sie hätten für meinen Geschmack zwar auch ruhig schon früher kommen können, aber wie heißt es so schön, besser spät als nie). Auch die Szene mit seiner Mutter in der Gegenwart gefiel mir; nicht zuletzt, als man offen lässt, ob er sich diese nur einbildet, oder sie in diesem Moment wirklich bei ihm ist – und auch, wen genau sie mit "Finde sie" meint, Yennefer oder Ciri. Am besten gefiel mir daran allerdings, dass nachdem man uns nun eine Staffel lang darauf warten ließ, und es am Ende kurz so aussah als würden sie sich schon wieder ums verpassen, es dann doch (endlich) zur Begegnung zwischen Geralt und Ciri kommt. Das war für die Staffel ein sehr schönes – und versöhnliches – Schlussbild.

Die größte Stärke von "Viel Mehr" war für mich aber zweifellos der Handlungsstrang rund um Yennefer, bzw. der Kampf der ZauberInnen gegen die Armee von Nilfgaard. Schon allein das Setup hatte es mir angetan, diese relativ kleine Gruppe rebellischer ZauberInnen, die Tissaias Aufruf folgen, sowie die Burg als wohl letzte Gelegenheit, um den Vormarsch von Nilfgaard doch noch aufzuhalten. Auch die Szenen am Vorabend der Schlacht hatten es mir angetan. Klar, weder sonderlich neu noch originell (man denke nur an "Der Herr der Ringe"), aber dennoch gut umgesetzt; nicht zuletzt, als man sich hier wirklich nicht sicher sein konnte, wer überleben und wer sterben würde. Das Highlight schlechthin war dann aber zweifellos die Schlacht an sich. Einerseits hatten wir dort nun genau jenen Kontext, der in "Des Endes Anfang" gefehlt hat – was dazu führte, dass ich diesmal so richtig mitfieberte. Vor allem aber war diese Art der Schlacht, mit den ZauberInnen und ihren magischen Fähigkeiten, mal etwas anderes. Ok, zugegeben, ich kenne nicht jeden einzelnen Fantasy-Film und/oder Serie – das kann letztendlich niemand. Aber zumindest ich persönlich könnte mich nicht daran erinnern, etwas in dieser Form – und in dieser Größe – schon mal gesehen zu haben. Das fand ich sehr interessant und reizvoll. Aber auch vom Ablauf her war die Schlacht sehr packend umgesetzt, und ein fast schon typisches hin- und her; mal sah es für die ZauberInnen ganz gut aus, dann schien wiederum Nilfgaard die Überhand zu gewinnen. All dies schaukelt sich dann schließlich zu jenem eindrucksvollen Moment hoch, wo Tissaia Yennefer anleitet, das in ihr aufgestaute Chaos loszulassen, und sich daraufhin eine Feuerwand über das Schlachtfeld ausbreitet. Das war ja wohl echt mal eine geile Szene. Und so kann ich abschließend nur festhalten, dass es "The Witcher" nach anfänglicher Skepsis doch noch gelungen ist, mich für sich zu begeistern – weshalb ich der bereits bestätigten zweiten Staffel schon mit großer Vorfreude entgegensehe.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix Zwar bin ich auch rückblickend eher skeptisch, ob die gewählte, zerstückelte und unnötig verwirrende Erzählweise – mit den unterschiedlichen Zeitebenen – die richtige Entscheidung war. In jedem Fall ist es "The Witcher" im Verlauf der Staffel aber gelungen, mich zu überzeugen. Nachdem ich insbesondere zu Beginn noch stark den Eindruck hatte, dass man sich etwas zu sehr an die "Game of Thrones"-Fans anbiedern würde, hat die Serie dann doch zunehmend ihre eigene Identität entwickelt, wobei vor allem die im Vergleich zu GoT deutlich stärkeren Fantasy-Elemente hervorstechen. Ganz besonders deutlich wurde das im Staffelfinale "Viel Mehr", das bei mir vor allem mit der beeindruckenden Schlacht zwischen den ZauberInnen und der Armee von Nilfgaard punktete. Aber auch die Einblicke in Geralts Vergangenheit fand ich interessant. Und nachdem man uns nun eine Staffel lang darauf warten ließ, kommt es am Ende doch noch zur lang ersehnten ersten Begegnung zwischen Geralt und Ciri – und damit der Fusion dieser beiden Handlungsstränge. Jedenfalls bin ich schon sehr gespannt, wie es nun mit den beiden – aber natürlich auch Yennefer – weitergehen wird.

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Netflix)








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