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Caprica - 1x12: Things We Lock Away Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) SyFy/Universal

Originaltitel: Things We Lock Away
Episodennummer: 1x12
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 19. Oktober 2010
Erstausstrahlung D: 23. September 2011 (TNT Serie)
Drehbuch: Drew Z. Greenberg
Regie: Tim Hunter
Hauptdarsteller: Eric Stoltz als Daniel Graystone, Esai Morales als Joseph Adama, Paula Malcomson als Amanda Graystone, Alessandra Torresani als Zoe Graystone, Magda Apanowicz als Lacy Rand, Sasha Roiz als Sam Adama, Brian Markinson als Jordan Duram, Polly Walker als Sister Clarice Willow.
Gastdarsteller: Scott Porter als Nestor, John Pyper-Ferguson als Tomas Vergis, Hiro Kanagawa als Cyrus Xander, Genevieve Buechner als Tamara Adama, Anita Torrance als Mar-Beth, Jim Thomson als Serge, Thomas Saunders als Jon Parker, Jadyn Wong als Gamester, Luke Welland als Butcher Knife Player, Olivia Steele Falconer als Young Zoe u.a.

Kurzinhalt: Daniel Graystone ist es gelungen, die Mehrheit des Aufsichtsrats auf seine Seite zu ziehen – sehr zum Unmut von Tomas Vergis. Nach der erfolgreichen Abstimmung gibt er sich kompromissbereit, und läst Vergis in der Hoffnung einer Zusammenarbeit in seine Wohnung ein. Doch dieser überrascht ihn mit seiner eindeutigen, blutigen Antwort auf die ihm von Daniel zugefügte Niederlage. Währenddessen wird Lacy von Clarice im Keller des Hauses ihrer Familie gefangen gehalten, ein erster Fluchtversuch ihrerseits schlägt fehl. Schließlich macht ihr Clarice ein Angebot, dass sie eigentlich nicht ablehnen kann: Wenn sich Lacy dazu bereit erklärt, nach Gemenon zu fliegen, will Clarice sie am Leben lassen. In der Simulation von New Caprica ist es Zoe indes gelungen, Tamaras Avatar – und damit die zweite "Deathwalkerin" – ausfindig zu machen. Doch das Wiedersehen verläuft alles andere als freundschaftlich, hat Tamara doch mittlerweile von Zoes Rolle in jenem Bombenanschlag, dem sie zum Opfer fiel, erfahren. Sie nutzt die Tatsache, dass Zoe in der Simulation nicht sterben kann dazu, um sie leiden zu lassen…


Review: Episodenbild (c) SyFy/Universal Nachdem man sie in "Unvanquised" zum Ende hin mal kurz mit einem Schwert auftreten ließ, war von Zoe in der Folge darauf, "Retributions", wieder einmal nichts zu sehen. Dies ist in meinem Fall nicht zuletzt auch deshalb relevant, weil sie sich – nach anfänglicher Antipathie – zur interessantesten und sympathischsten Figur aus dem Ensemble gemausert hat. Oder, genauer gesagt (und das ist eines der Probleme von "Caprica"): Die einzige (halbwegs) interessante und sympathische Figur. Insofern hat "Things We Lock Away" grundsätzlich schon mal von ihrem größeren Auftritt profitiert. Umso mehr noch, als ich die Szenen mit ihr in der Arena sehr hart fand. Anfangs war mir noch unklar, warum Tamara sie angreift, insofern war ich hier ausnahmsweise mal für das Übererklären dankbar – weil das man Zoe ja immer noch für den Anschlag verantwortlich macht (nur wir wissen, dass sie genauso überrascht war, wie alle anderen) hatte ich zwischenzeitlich echt nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Wie Tamara es nun ausnutzt, dass Zoe, so wie sie, in der Simulation nicht sterben kann, um sie leiden zu lassen, ging mir aber teilweise durchaus unter die Haut. Weniger angetan war ich dafür von Zoes anfänglicher Apathie, sowie insbesondere den Szenen mit der alternativen Zoe. Ich bin mir zudem nicht sicher, ob mich an Tamaras Stelle ihr Vortrag überzeugt hätte. Hier war das Drehbuch in meinen Augen wieder mal nicht optimal. Dennoch war das insgesamt für mich klar der beste Handlungsstrang in "Things We Lock Away".

Was nicht zuletzt auch daran liegt, dass ich den Rest leider wieder recht mäßig fand. Die Szenen zwischen Lacy und Clarice haben mich leider nicht wirklich interessiert, und ich fand generell alles rund um Lacys Gefangennahme nie wirklich spannend. Ich finde, dass Clarice sie vor diese Wahl stellt und nach Gemenon schickt hätte sich genauso gut auch am Ende der letzten Folge unterbringen lassen. Auch bei Amanda tut sich nicht viel. Die beginnt nun zwar damit, Clarice hinterherzuschnüffeln, und schaut sogar kurz in der Graystone-Residenz vorbei, letztendlich tut sich aber in beiderlei Hinsicht hier nicht wirklich was. Bleibt noch Daniel, der mich in seiner Fähigkeit, sich selbst belügen zu können, zugegebenermaßen langsam aber sicher echt zu faszinieren beginnt. Ich meine, wie oft hatten wir das jetzt schon, dass Entscheidungen von ihm zu unbeabsichtigt blutigen Konsequenzen führten? Und er ist immer noch überrascht?! Zuerst traf es die Mitarbeiter von Vergis, dann das von ihm erpresste Mitglied des Aufsichtsrats (wobei sich bei dem, wie im Review zur letzten Folge erwähnt, aufgrund seiner Freizeitaktivitäten mein Mitleid in sehr argen Grenzen hielt), und hier glaubt er nun wirklich, Vergis würde die Niederlage einfach so hinnehmen, und sich vielleicht sogar auf eine Kooperation mit ihm einlassen. Und so macht er dann auch große Augen und verfällt in eine reh-artige Schockstarre, als Vergis seine zuvor verkündete Absicht, dass er von Daniel getötet werden will, in die Tat umsetzt, in dem er sich – mit dem Messer in Daniels Hand, die er zu sich zieht – ersticht. Und so sieht man als Zuschauer munter weiter dabei zu, wie sich Herr Graystone immer tiefer in die Scheiße hineinreitet. Jo, eh. Wirklich was Neues ist das aber halt mittlerweile nicht mehr.

Fazit: Episodenbild (c) SyFy/Universal Der Handlungsstrang rund um Zoe hatte es mir durchaus angetan. Insbesondere die brutale Art und Weise, in der sich Tamara an ihr rächt, war teilweise schon ziemlich hart. Auf die Szene mit der anderen Zoe hätte ich aber lieber verzichtet, und Tamaras Meinungsumschwung am Ende war mir auch nur bedingt plausibel. Alles rund um Lacy hat mich überhaupt gleich so gut wie gar nicht interessiert. Rund um Amanda tut sich hier erstmal auch nicht wirklich viel. Und bei Daniel wiederholt sich mittlerweile das ewig gleiche Muster doch recht häufig; eine gewisse Faszination hat sein (selbst-)zerstörerisches Verhalten zwar durchaus, langsam aber sicher wird allerdings auch das fad. Wie "Caprica" generell darunter leidet, dass mich die Figuren bzw. das Geschehen – vielleicht mit der einzigen Ausnahme Zoe – nicht wirklich interessiert. Immerhin, zwei Drittel habe ich mittlerweile ja geschafft, da werde ich den Rest jetzt auch noch durchhalten.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2010 SyFy/Universal)







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