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Lost in Space - 2x10: Siebenundneunzig Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Ninety-Seven
Episodennummer: 2x10
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 24. Dezember 2019 (Netflix)
Drehbuch: Zack Estrin & Vivian Lee
Regie: Stephen Surjik
Hauptdarsteller: Molly Parker als Maureen Robinson, Toby Stephens als John Robinson, Maxwell Jenkins als Will Robinson, Taylor Russell als Judy Robinson, Mina Sundwall als Penny Robinson, Ignacio Serricchio als Don West, Brian Steele als The Robot, Parker Posey als June Harris/Dr. Smith.
Gastdarsteller: JJ Feild als Ben Adler, Ajay Friese als Vijay Dhar, Douglas Hodge als Hastings, Nevis Unipan als Samantha, Monte Thompson als Handler, Alan Mak als Resolute Tech, Zehra Fazal als Jupiter/Resolute Computer u.a.


Kurzinhalt: Will Robinson und Ben Adler fliegen mit der Jupiter II zum Planeten, wo sie Scarecrow mit Hilfe des Rings helfen wollen. Sie erreichen diesen gerade noch kurz bevor die Energieentladungen einschlagen werden. Ben Adler gelingt es zwar, Scarecrow dorthin zu bringen, schafft es dann jedoch nicht mehr zurück zum Schiff. Hilflos muss Will mit ansehen, wie Ben sich für ihn und Scarecrow opfert. Noch wesentlich schlimmer ist jedoch, dass die Blitze – oder Scarecrows Nähe – mehrere Roboter aufwecken, die sich daraufhin auf die Fersen der Jupiter heften, und diese bis zur Resolute verfolgen. Dort gelingt es zwar, sie in einer Art Stasisfeld zu fangen, dies wird sie jedoch nicht lange aufhalten. Vor allem aber müssen die Kolonisten damit ihren Plan begraben, mit Hilfe des Roboters mit der Resolute nach Alpha Centauri zu springen – würden sie damit doch die feindlichen Roboter direkt in ihre neue Heimat führen. Judy ersinnt daraufhin den Plan, den Antrieb auf eine der Jupiter-Schiffe zu bringen – wo jedoch wiederum nur siebenundneunzig Passagiere Platz hätten. Dies entspricht ziemlich genau der Anzahl an Kindern an Bord. Nun müssen die Kolonisten – und auch die Robinsons – eine schwierige Entscheidung treffen…

Review: Episodenbild (c) Netflix Nachdem mich die Episode davor ja doch ordentlich enttäuscht hat, bietet man mit "Siebenundneunzig" doch noch ein versöhnliches Staffelfinale (wobei ich grundsätzlich schon sagen muss, dass Season 2 aus meiner Sicht um einiges schwächer war als die erste; irgendwie hat das Konzept der verschollenen Robinsons, die auf sich allein gestellt sind, für mich insgesamt doch besser funktioniert). Unter anderem sticht dabei die Grundidee hervor, alle Kinder mit der Jupiter auf sich allein gestellt nach Alpha Centauri zu schicken. Klar ist einem als Zuschauer bewusst, dass diese Trennung nicht von langer Dauer sein wird, aber das ändert ja nichts an den Emotionen der Figuren in diesem Moment – die eben noch nicht wissen können, wann bzw. ob überhaupt sie sich jemals wiedersehen werden. Groß berührt mag mich dieser Abschied zwar zugegebenermaßen nicht haben, aber es war schon ein netter, gelungener Moment, und generell eine interessante Idee; ich bin schon gespannt, wie lange man dabei bleiben und die alten und die jungen Robinsons im Verlauf der dritten (und letzten) Staffel voneinander getrennt halten wird. Zumal mir auch die Idee von Judy als Captain dieser jungen Crew sehr gut gefällt.

In produktionstechnischer Hinsicht (Inszenierung, schauspielerische Leistungen, Musik, Effekte) gab es ebenfalls wieder nichts zu meckern. Die Folge war auch generell wieder wesentlich mitreißender als die Episode zuvor, und fühlte sich, obwohl zehn Minuten länger, trotzdem irgendwie kürzer an. Sehr interessant ist zweifellos auch, dass es die Kinder am Ende eben nicht nach Alpha Centauri verschlägt. Kurz dachte ich, das wäre die Erde, und diese wäre mittlerweile zerstört worden, aber das wäre dann wohl doch zu düster gewesen. Dass man das Mysterium rund um die Fortuna – und Judys Vater – nochmal aufgreifen würde, hätte ich aber nicht gedacht. Dies macht mich auf die dritte Staffel wieder durchaus neugierig. Am besten fand ich an "Siebenundneunzig" aber die Sequenzen rund um die im Schwerkraftfeld gefangenen Roboter. Das war wirklich spannend umgesetzt. Allerdings schlagen wir hier auch gleich den Haken zu den weniger gelungenen Aspekten – denn: Wie man erklären will, wie Dr. Smith hier überleben und auf die Jupiter gelangen konnte, darauf bin ich nun wirklich schon sehr gespannt. Der etwas gar übertriebene Heldentod von Ben Adler verfehlte zudem die gewünschte Wirkung bei mir völlig. Etwas seltsam war zudem die ganze Geschichte, wie Will ja auch in der Folge selbst festhält, schon. Weil es wird ja wohl kaum die Absicht des Roboters gewesen sein, dass sich die ganzen feindlichen Einheiten auf Wills Fersen heften und ihn zur Resolute verfolgen? Wirklich hinterfragen durfte man die Handlung leider nur bedingt. Dies gilt übrigens auch für die zentrale Idee rund um die Kinder in der Jupiter. Weil grundsätzlich zwar gut und schön, es stellt sich einem aber die Frage, was dagegen sprach, die Jupiter nachdem man die Kinder nach Alpha Centauri gebracht hat wieder zurückkommen zu lassen, und die restlichen Kolonisten nacheinander abzuholen – quasi eine Art Shuttleservice. Immerhin sah der ursprüngliche Plan ja vor, die Resolute zu sprengen und so die Roboter zu vernichten, die wären also nicht mehr länger eine Gefahr. Unklar war mir zudem, warum sich John und Maureen zu Beginn versteckten – immerhin hat Hastings gerade versucht, sie umzubringen. Warum ihn bzw. Captain Kamal damit nicht konfrontieren? Wie mir Hastings mit diesem Mordversuch generell viel zu leicht davonkam. Aber gut, ist ja noch eine Staffel Zeit, ihn dafür büßen zu lassen.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix Insgesamt fand ich die zweite Staffel leider doch um einiges schwächer als die erste; "Siebenundneunzig" ist aber immerhin ein versöhnlicher Ausklang, der zudem eine interessante Ausgangssituation für die dritte und letzte Season bietet. Was die Logik betrifft musste man zwar da und dort wieder ein Auge zudrücken, und wirklich emotional mitgenommen haben mich die Entwicklungen hier leider auch nicht, aber das Konzept, die junge und die alte Generation der Robinsons voneinander zu trennen, hat Potential. Sehr gelungen fand ich auch alles rund um die im Schwerkraftfeld gefangenen Roboter – womit man auch einiges an Spannung erzeugte. Und Judy als Anführerin der Kinder gefällt mir ebenfalls sehr gut. Trotzdem bleibe ich dabei: Für mich hat die Serie immer dann am besten funktioniert, wenn sie auf die verschollenen Robinsons – plus Anhang (West und Smith) – fokussiert war. Wobei es momentan mal eher nicht so aussieht, als würde die dritte Staffel zu diesem Konzept wieder zurückkehren. Ob es ihr dennoch gelingen wird, mich wieder mehr zu überzeugen als Season zwei, werden wir aller Voraussicht nach (ab) 2021 sehen.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Netflix)




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