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Westworld - 3x07: Passed Pawn Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) HBO

Originaltitel: Passed Pawn
Episodennummer: 3x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 26. April 2020 (HBO)
Erstausstrahlung D: 11. Mai 2020 (Sky)
Drehbuch: Gina Atwater
Regie: Helen Shaver
Hauptdarsteller: Evan Rachel Wood als Dolores Abernathy, Thandie Newton als Maeve Millay, Jeffrey Wright als Bernard Lowe, Tessa Thompson als Charlotte Hale, Aaron Paul als Caleb Nichols, Luke Hemsworth als Ashley Stubbs, Vincent Cassel als Engerraund Serac, Ed Harris als Man in Black,
Gastdarsteller: Angela Sarafyan als Clementine Pennyfeather, Tao Okamoto als Hanaryo, Scott Mescudi als Francis, Hiroyuki Sanada als Musashi, Jonathan Tucker als Major Craddock, Bahia Haifi Gold als Dr. Greene, Enrico Colantoni als Whitman, Paul Cooper als Solomon, Wayne Pére als Therapist, Johnny Wactor als Gunny Thompson, Brian Molina als Mateo, Jelena Williams als Russian Woman, Wei Ren als Waiter, Alan Pietruszewski als Commanding Officer, Alexander Ward als Harriet u.a.


Kurzinhalt: Dolores Krieg gegen Serac führt sie zu einer geheimen Einrichtung, wo das Vorgängersystem des Rehoboam, Salomon genannt, aufbewahrt wird. Caleb kommt das Innere des Gebäudes sehr bekannt vor – was wie sich herausstellt kein Wunder ist. Und so führt der Besuch der Einrichtung unweigerlich dazu, dass er die Wahrheit über seine Vergangenheit erfährt. Kurz darauf erhalten Dolores und er Besuch von Maeve. Während Caleb darauf wartet, dass Salomon eine erfolgreiche Strategie für die von Dolores angestrebte Revolution ausarbeitet, stellt sich diese wiederum ihrer Konkurrentin entgegen, um Caleb die nötige Zeit zu verschaffen. Währenddessen planen Bernard und Ashley, nachdem sie William aus der Psychiatrie befreit haben, ihre nächsten Schritte. Doch der Mann in Schwarz macht um seine Ablehnung ihnen gegenüber keinen Hehl – und warnt sie davor, dass er die erstbeste Gelegenheit nutzen wird, um sie auszuschalten…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) HBO Andeutungen gab es praktisch seit dem Staffelauftakt, spätestens aber in "Genre" wurde eine große Offenbarung im Hinblick auf Calebs Vergangenheit angeteasert. Ein Versprechen, dass in "Passed Pawn" nun eingelöst wurde. Diese Episode widmet sich nämlich mitunter – trotz aller interessanter und teils dramatischer Entwicklungen in der Gegenwart – ausgiebig mit Calebs Vergangenheit. Es beginnt mit kurzen Flashbacks, sowohl zu seinen Kriegseinsätzen als auch seinen (vermeintlichen) Therapiesitzungen im Institut. Erst in weiterer Folge wird offenbart, dass die zuvor gezeigten Rückblenden in Wahrheit eingepflanzte – oder genauer gesagt, veränderte – Erinnerungen sind, ehe dann schließlich aufgerollt wird, was sich in Wirklichkeit zugetragen hat. Die dort geäußerte Ansicht "Every human relationship can be adjusted with tie right amount of money" war zwar überaus zynisch, ist aber leider wohl bis zu einem gewissen Grad nicht von der Hand zu weisen. Wesentlich interessanter – und erschreckender – war aber natürlich der Gedanke, dass man sich bei der Gestaltung dieser schönen neuen Welt nicht einfach nur darauf beschränkte, den Kurs des Lebens aller Menschen zu simulieren und ihnen daraufhin halt mehr oder weniger Chancen zu geben, sondern sie teilweise – wie die Hosts in Westworld – umprogrammiert wurden.

Dieses Konzept hat mich ein bisschen an die Persönlichkeitslöschung aus "Babylon 5" erinnert. Schon dort war es ein interessantes Konzept, dass zum Diskutieren anregt. Angenommen, wir hätten eine solche Technologie, wäre es in Ordnung, sie bei besonders schweren Fällen, die ansonsten eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen würden, und die man somit einsperren müsste, anzuwenden? Darüber lässt sich vortrefflich streiten. So oder so, der Gedanke dass so eine Möglichkeit überhaupt existiert, war – zumindest für mich – ein überaus erschreckender. Sehr interessant fand ich auch die Offenbarungen rund um Salomon, sowie die Andeutungen im Hinblick auf Dolores Revolution; nicht zuletzt, dass Salomons Warnung an Caleb aufgrund des EMPs abgeschnitten wird. Mal schauen, ob wir diesbezüglich in der nächsten und zugleich letzten Folge der Staffel schon schlauer werden, oder wieder zwei Jahre bis zur nächsten (und möglicherweise dann auch letzten Season) werden warten müssen. Für die nötige Action sorgte indes zuerst der Angriff auf die Einrichtung (bin ich eigentlich der einzige, der das mit den gesteuerten Kugeln zwar einerseits cool, andererseits aber auch irgendwie erschreckend fand?), vor allem dann aber der Kampf zwischen Dolores und Maeve. Das Schöne daran ist, dass man als Zuschauer im Idealfall beide Figuren gleichermaßen mag, und dementsprechend eigentlich gar nicht will, dass sie gegeneinander kämpfen, sondern viel lieber sehen würde, wie sie ihre Differenzen beilegen und vielmehr zusammenarbeiten. Aber, wie in meinem Review zu "Decoherence" schon erwähnt: Spätestens nach Hectors Tod ist dies wohl nicht mehr möglich. Jedenfalls fand ich ihren Kampf sehr cool und packend umgesetzt – nicht zuletzt auch den Teil in der Hütte, wo beide aufgrund der draußen lauernden, automatisierten Waffen versuchen müssen, den Bereich möglichst nicht zu verlassen. Alles rund um Bernard, Stubbs und William war jedoch im direkten Vergleich doch eher unauffällig (ev. mit Ausnahme der letzten Szene, wo die beiden jedoch angesichts Williams vorangegangener Drohung etwas gar unvorsichtig wirken). Und warum Charlotte statt gegen Serac vielmehr gegen Dolores (und damit quasi sich selbst) ins Feld zieht, war mir auch nicht ganz klar. Davon abgesehen war das aber wieder eine überaus starke Folge!

Fazit: Episodenbild (c) HBO Alles rund um Caleb, Dolores und in weitere Folge auch Maeve fand ich wirklich stark. Der Kampf zwischen den beiden am Ende tat einem als Zuschauer insofern weh, als man eigentlich beide gern hat, und lieber sehen würde, wie sie zusammenarbeiten. Zudem bot dieser Handlungsstrang ein paar höchst interessante Offenbarungen, einerseits rund um Caleb, andererseits aber auch Seracs Plan, und wie weit dieser zur Umsetzung seiner schönen neuen Welt zu gehen bereit ist – wobei man mit dem Konzept der Umprogrammierung von Menschen wieder mal eine Idee präsentiert, über die sich vortrefflich streiten lässt. Und neben ein paar interessanten Informationen rund um die Vergangenheit gab es auch wieder ein paar faszinierende Andeutungen im Hinblick auf die Zukunft. Der Handlungsstrang rund um Bernard, Ashley und William wirkte allerdings im direkten Vergleich doch eher wie ein unnötiger Platzhalter, der nur dafür da ist, dass wir diese drei Figuren, die im anstehenden Staffelfinale sicherlich eine wichtige Rolle spielen werden, nicht aus den Augen verlieren. Davon abgesehen setzt sich der Lauf der Serie in ihrer dritten Staffel aber auch mit "Passed Pawn" wieder ungehindert fort.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 HBO)







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