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The Mandalorian - 1x03: Der Fehler Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Disney+

Originaltitel: The Sin
Episodennummer: 1x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 22. November 2019
Erstausstrahlung D: 27. März 2020
Drehbuch: Jon Favreau
Regie: Deborah Chow
Besetzung: Pedro Pascal als The Mandalorian, Werner Herzog als The Client, Omid Abtahi als Doctor Pershing, Carl Weathers als Greef Karga, Emily Swallow als Armorer, Tait Fletcher als Paz Vizla u.a.

Kurzinhalt: Der Mandalorianer liefert die Zielperson an den Klienten aus. Der Auftrag ist damit erfolgreich ausgeführt, und er erhält eine fürstliche Belohnung: Genug Beskar, um seine gesamte Rüstung erneuern zu lassen. Doch die Frage, was genau die Überreste des Imperiums mit dem kleinen Kind vorhaben, plagt zunehmend sein Gewissen. Er versucht sich mit einem neuen Auftrag abzulenken und ist kurz davor, Nevarro zu verlassen – muss dann jedoch erkennen, dass er das kleine, unschuldige Kind nicht einfach so hilflos zurücklassen kann. Und so bricht der Mandalorianer den Kodex der Kopfgeldjägergilde, und überfällt das Versteck seines früheren Klienten, um das Kind aus seinen Fängen zu befreien…


Review: Episodenbild (c) Disney+ Nach noch recht ruhigem Einstieg, während dem sich jedoch die Spannung auch schon zunehmend verdichtete (auch mit Maske merkte man dem Mandalorianer an, dass ihm das, was er hier tun muss, überhaupt nicht schmeckt), wurde die zweite Hälfte der Folge dann von der Action dominiert. Eben darin sah ich dann auch die größte Stärke der Folge. Zuerst der Überfall auf den Bunker des Klienten, und später dann der Versuch des Mandalorianers, zusammen mit dem Kind vom Planeten zu entkommen, waren gut inszeniert, und packend umgesetzt (Randnotiz: Ab neun hätte ich die Folge aber schon allein aufgrund der heftigen Desintegrationsszenen bei der höchsten Stufe der Waffe aber nicht freigegeben). Gut gefallen haben mir auch die Einblicke in die Mando-Kultur sowie ihren Ehrenkodex. Der eine Mandalorianer mag den Titelhelden (ich seh schon, auf Dauer könnte es der mangelnde Name etwas schwierig machen, über die Serie zu schreiben) zuvor angegangen sein, aber wenn es darauf ankommt, stehen sie alle zusammen. Dieser Gedanke der bedingungslosen Loyalität und Unterstützung gefällt mir sehr gut (nur das mit dem Salutieren hätte man sich sparen sollen; das war mir dann doch ein bisschen zu viel).

Inhaltlich bleibt die Serie jedoch auch in ihrer dritten Folge noch eher dürftig. Dies dürfte zu einem nicht unwesentlichen Teil auch am noch sehr stillen Titelhelden liegen. Ich weiß natürlich, dass in der Wortkargheit viele eine der größten Stärken der Figur von Boba Fett sahen – die hier ja eindeutig als Vorlage diente – auf Dauer könnte es aber in Verbindung mit dem Helm, den er nie absetzt, schwierig werden. Immerhin ist der Mandalorianer die Titelfigur. Jedoch, wenn er kaum mit jemandem spricht, wir abseits von kurzen Flashbacks (wobei das mit dem Verstecken des Kindes stark an "Rogue One" erinnert hat) nichts über ihn und seine Vergangenheit erfahren, und wir auch nie sein Gesicht zu sehen bekommen, ist es – zumindest für mich – schwierig, einen Bezug zu ihm aufzubauen. Was beim Hauptprotagonisten halt schon irgendwie ein Problem darstellt. Insofern bin ich mir zunehmend unsicher, ob der Mandalorianer als Dreh- und Angelpunkt der ersten Realserie wirklich gut gewählt war. Ich fürchte einfach, dass sich auf Dauer der Wunsch, dass er sein Gefühl des Mysteriums bewahrt, mit der Anforderung einer interessanten Hauptfigur spießen könnte. Teilweise merkte man das in meinen Augen schon hier. Ohne, dass er mit jemandem spricht, und vor allem auch, ohne sein Gesicht zu sehen, war es schwer bis unmöglich, seine Gedankengänge nachzuverfolgen. Diego Luna macht mit seiner Gestik, was er kann, und teilweise gelingt es ihm in Verbindung mit der Inszenierung auch, dass man seine Gedanken und Gefühle dennoch erahnen kann. Aber, ganz ehrlich: Gerade auch angesichts der Tatsache, dass mir die Folge davor nicht wirklich zu vermitteln vermochte, dass zwischen dem Mandalorianer und dem Kind eine Verbindung besteht, fiel es mir ein bisschen schwer, seine Entscheidung hier nachzuvollziehen. Ich hoffe, dass die weiteren Folgen hier nachbessern werden, indem man dem Mandalorianer eine Figur zur Seite stellt, der er sich anvertrauen kann. Denn sonst droht die Serie – so wie eben auch diese Folge – zwar kurzweilige, aber eben auch recht oberflächliche, Unterhaltung zu bieten.

Fazit: Episodenbild (c) Disney+ Nachdem mich "Das Kind" nicht so recht begeistern konnte und eher wie ein unwichtiger Lückenfüller wirkte, war "Der Fehler" wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Die Folge litt jedoch darunter, dass die Entscheidung des Mandalorianers für mich nicht ganz nachvollziehbar war. Das ist halt das Problem eines derart stillen und geheimnisvollen Protagonisten – man kann nicht wirklich an seinen Gedanken und Empfindungen teilhaben; etwas, dass durch die Maske noch verstärkt wird. Auf Dauer könnte dies zumindest in meinem Fall ein bisschen ein Problem werden, da es mir dies schwer machen könnte, eine richtige Verbindung zur Hauptfigur aufzubauen. Gut gefallen konnten mir allerdings die Einblicke in die Kultur der Mandalorianer, die kurzen Flashbacks zur Vergangenheit der Hauptfigur (die einem zumindest genug Stoff in die Hand gaben, dass man sich die Gründe für seine Entscheidung, das Kind zu retten, zusammenreimen konnte), sowie die actionreiche zweite Hälfte. Damit bot "Das Kind" – nicht zuletzt auch aufgrund der überschaubaren Laufzeit – wieder kurzweilige Unterhaltung. Auf Dauer darf es aber ruhig ein bisschen mehr (Tiefgang) sein.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Disney+)







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