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Halloween Haunt Drucken E-Mail
Launiger Thriller der "A Quiet Place"-Autoren Kategorie: Filme - Autor: Björn Flügel - Datum: Donnerstag, 26 März 2020
 
 
Arctic
Originaltitel: Haunt
Produktionsland/jahr: USA 2019
Bewertung:
Studio/Verleih: Broken Road Productions/Splendid Film
Regie: Scott Beck & Bryan Woods
Produzenten: U.a. Mark Fasano, Todd Garner, Ankur Rungta, Vishal Rungta & Eli Roth
Drehbuch: Scott Beck & Bryan Woods
Filmmusik: tomandandy
Kamera: Ryan Samul
Schnitt: Terel Gibson
Genre: Horror/Thriller
Kinostart Deutschland: 31. Oktober 2019
Kinostart USA: 13. September 2019
Laufzeit: 92 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 18
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD (seit 27. März 2020)
Mit: Katie Stevens, Will Brittain, Lauryn Alisa McClain, Andrew Caldwell, Shazi Raja, Schuyler Helford, Phillip Johnson Richardson u.a.


Kurzinhalt: Es ist Halloween. Nachdem sich die Studentin Harper gerade erst von ihrem Freund getrennt hat, lässt sie sich von ihrer Mitbewohnerin Bailey widerwillig zu einer Kostümparty überreden. Dort begegnen sie einigen Kommilitonen, mit denen sie nach der Party noch den ultimativen Nervenkitzel in einem "Halloween Haunt" - einem Horrorhaus mit echten Darstellern - suchen. Sie folgen einem Werbeschild und treffen am Ziel zunächst auf einen stummen Clown. Nachdem sie ihm ihre Mobiltelefone übergeben haben, begeben sie sich in das Haus und realisieren nach kurzer Zeit, dass es sich bei der vermeintlichen Horrorattraktion um tödlichen Ernst handelt…

Review: Nachdem die Autorenkollegen Scott Beck und Bryan Woods 2018 mit "A Quiet Place" einen beachtlichen Kinohit gelandet hatten, der zudem auch die Kritiker überzeugen konnte, durfte man gespannt sein, wie die neuerliche Zusammenarbeit - und zugleich die erste Regiearbeit - des Duos gelingen würde. Unterstützung erhielten sie u.a. von Genre-Ikone Eli Roth, der ihnen als Produzent zur Seite stand. Und tatsächlich ist "Halloween Haunt" ein stilsicherer Horrorstreifen geworden, der mit seinem interessanten Setting, seiner fesselnden Optik und nicht zuletzt seinen Genre-Referenzen jede Menge Vergnügen bereitet. Es ist zwar nicht sonderlich innovativ, seine Protagonisten in einem Horrorhaus einzusperren und ums nackte Überleben kämpfen zu lassen, doch wo in ähnlichen Fallbeispielen die Umgebung meist Mittel zum Zweck ist, machen Beck und Woods aus dem Haus den eigentlichen Star des Films und kehren damit das bekannte Grundkonzept gewissermaßen um. So bleiben die Figuren größtenteils undefiniert und austauschbar (Ist ja ohnehin nichts Neues...), während das Haus mit seinen unheilvollen Stationen brillant in Szene gesetzt wird. Jeder Augenblick in den Räumlichkeiten wird bis zuletzt zelebriert und ausgekostet. Darunter leidet zwar gelegentlich das Erzähltempo, da die Protagonisten recht lange an einem Ort verweilen, ohne dass viel passiert, jedoch machen die raffinierte Kamera- und Beleuchtungstechnik dieses Manko schnell wieder wett.

Szenenbild. Dass die Macher auf umfassende Erklärungen verzichten und sich stattdessen voll und ganz auf die atmosphärische Ausgestaltung konzentrieren, ist durchaus gewagt - Es zeugt aber auch vom immensen Selbstvertrauen von Beck und Woods, denen augenscheinlich sehr klar ist, wo ihre Kernkompetenzen liegen. Darüber hinaus verstehen sie es ebenso, die Schockmomente clever zu platzieren und mit der Erwartungshaltung des Publikums zu spielen. An mancher Stelle geschieht genau das, was man vorhersieht, wohingegen an anderer Stelle nicht genau das geschieht (Stichwort: "Guess the Body Parts") und das Grauen stattdessen ganz woanders und dafür umso effektiver zuschlägt. Dass sich die Autoren gut im Genre auskennen, machen die zahlreichen Referenzen deutlich - Angefangen bei den offensichtlichen Anleihen aus z.B. "Saw" oder "Hostel" bis hin zu den Auftritten der Horrorclowns oder eines Kettensägenkillers.

Fazit: Es ist unübersehbar, dass Beck und Woods mit "Halloween Haunt" ihren Spaß hatten. Und genau das ist es, was auch beim Zuschauer ankommt. Unnötige Figurenzeichnungen oder Expositionen werden auf das Allernötigste beschränkt, um aus den Vollen zu schöpfen und den Aufenthalt in diesem Horrorhaus in jedem Augenblick voll und ganz auszukosten. Mehr erwarten sollte man nicht - aber eben auch nicht weniger.

Wertung:7 von 10 Punkten
Björn Flügel
(Bilder © 2019 Splendid Film)





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