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Westworld - 3x01: Parce Domine Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) HBO

Originaltitel: Parce Domine
Episodennummer: 3x01
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 15. März 2020 (HBO)
Erstausstrahlung D: 30. März 2020 (Sky)
Drehbuch: Jonathan Nolan & Lisa Joy
Regie: Jonathan Nolan
Hauptdarsteller: Evan Rachel Wood als Dolores Abernathy, Thandie Newton als Maeve Millay, Jeffrey Wright als Bernard Lowe, Tessa Thompson als Charlotte Hale, Aaron Paul als Caleb Nichols, Ed Harris als Man in Black.
Gastdarsteller: John Gallagher Jr. als Liam Dempsey, Tommy Flanagan als Martin Connells, Lena Waithe als Ash, Scott Mescudi als Francis, Marshawn Lynch als Giggles, Pom Klementieff als Martel, Rafi Gavron als Roderick, Phoebe Tonkin als Penny, Thomas Kretschmann als Gerald, Russell Wong als Brompton, Wayne Pére als Therapist, Michael Filipowich als Joe, Payman Maadi als Elliot, Charmin Lee als Joanna, Isaac Gonzalez Rossi als Estefan u.a.


Kurzinhalt: Nach ihrer Flucht aus Westworld stattet Dolores zuerst dem mächtigen und reichen Gerald einen Besuch ab, dem sie einen Großteil seines Vermögens wegnimmt, ehe sie ihn tötet. Damit hat sie die erforderlichen Ressourcen, um ihren Plan voranzutreiben. In den nächsten Wochen und Monaten arbeitet sie daran, ihre Machtstellung auszubauen, und Menschen in Schlüsselpositionen durch ihre Roboter zu ersetzen. Ihr Ziel: Sie will herausfinden, was es mit dem Rehoboam auf sich hat – jener geheimnisvollen künstlichen Intelligenz, welche die Pfade aller Menschen auf der Erde simuliert. Wer ist dessen Architekt, welchen Zweck erfüllt es genau, und welches Geheimnis verbirgt sich dahinter? Um dies herauszufinden, freundet sich Dolores mit Liam an, dessen Vater an der Entwicklung des Rehoboams beteiligt war. Zur gleichen Zeit geht der Veteran Caleb einem ziellos-trostlosem Leben in Los Angeles nach. Seine Bewerbungen werden regelmäßig abgelehnt – seinen Lebensunterhalt verdient er sich deshalb über die App Rico, über die Kriminelle Aufträge finden und die ausgeschriebene Belohnung kassieren können. Sein jüngster Job führt dann schließlich dazu, dass sich sein Weg mit jenem von Dolores kreuzt. Bernhard ist indes untergetaucht, wird jedoch nach wie vor von den Behörden gesucht, da ihm das Westworld-Massaker zur Last gelegt wird. Dann jedoch fliegt an seinem aktuellen Versteck seine Identität auf…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) HBO Auf die Rückkehr von Westworld habe ich mich wirklich schon sehr gefreut. Zugleich gebe ich zu, dass mir der Einstieg insofern ein bisschen schwer gefallen ist, als die letzte Folge der zweiten Staffel mittlerweile halt auch schon wieder fast zwei Jahre her ist. So hell das aktuelle, goldene Zeitalter der TV-Serien grundsätzlich erstrahlen mag, so gibt es eben nichtsdestotrotz auch Schattenseiten, und da gehören die langen Pausen zwischen den Staffeln für mich definitiv dazu. Interessanterweise fand ich dabei aber eigentlich die ersten paar Minuten am interessantesten und insgesamt besten. Dolores' Besuch bei Gerald (inkl. "2001"-Zitat), die Idee mit der VR-Brille, dank der man auch als Zuschauer seinen Augen nicht mehr trauen kann, die mich ein bisschen an das aktuell im Kino zu sehende (dort wo die Kinos noch geöffnet haben, versteht sich) "Der Unsichtbare"-Remake erinnernde befreiend-feministische Message mit der man häusliche Gewalt anprangert, der Hinweis darauf, dass es nun mal eben auch für Menschen (und nicht nur programmierte Roboter) schwer ist, aus ihrer Schleife, ihrer Programmierung, ihrer Natur auszubrechen… all das war wirklich stark. Und so dauerte es eben auch nicht lang, bis ich wieder voll und ganz drin war.

Kurioserweise begann mit "Parce Domine" eher nach diesem noch sehr packenden, gelungenen und interessanten Einstieg ein bisschen zu verlieren. Der Hauptknackpunkt dabei war, dass ich das neue hier vorgestellte Rätsel rund um das Rehoboam, welches wohl die Staffel dominieren wird, irgendwie nicht so wirklich interessant. Auch der von einem der Personen geäußerte Gedanke, dass sie vielleicht ebenfalls in einer Simulation leben könnten, ist nun wahrlich nicht gerade neu. Mit Caleb weiß ich vorerst auch noch nicht so recht etwas anzufangen. Zumal es einerseits sehr eindeutig war, dass er nicht mit einem echten Menschen, sondern nur einer KI spricht, und zugleich, dass die Wege von ihm und Dolores am Ende zusammenlaufen werden (die Ironie dass er ja eigentlich auf der Suche nach etwas "echtem" war, fand ich dabei doch ein bisschen aufgesetzt). Immerhin: Die Parallele zwischen dem ständigen Aufwachen von ihm und von Dolores zu Beginn der Serie war nett; damit verdeutlicht man visuell, dass dieser, ähnlich wie sie damals, in einer sich (mit wenigen Abweichungen) ständig wiederholenden Schleife gefangen ist. Überhaupt, Dolores. Wie diese sich hier nun in der freien Welt herumtreibt, und einen Menschen nach dem anderen durch Roboter ersetzt (was mich übrigens stark an die damalige, kurzlebige TV-Serie "Beyond Westworld" erinnert hat), war zweifellos ein beängstigender Gedanke. Ein Highlight war zweifellos aus, wie sie am Ende dann – zu Pulp's "Common People" – ihren Entführern entkommt. Und generell bin ich durchaus schon gespannt, welches Ziel sie genau verfolgt. Nett auch das kurze Wiedersehen mit "Charlotte" (welches offenbar in Valencia gedreht wurde, eine Stadt, die ich zufälligerweise erst letztes Jahr besucht habe). Auch an der Produktionsqualität gibt es nicht das Geringste auszusetzen, die ist nämlich nach wie vor selbst für das goldene Serienzeitalter außergewöhnlich. Vor allem aber macht mich Bernards Rückkehr nach Westworld im Hinblick auf die zweite Folge hoffnungsfroh. Einerseits, weil mir der Park als Schauplatz hier doch etwas gefehlt hat. Vor allem aber, da ich schon gespannt bin zu sehen, was sich seit Dolores' Ausbruch dort verändert hat. Die Post-Credits-Szene wirkt diesbezüglich schon durchaus interessant, und stellt ein vielversprechendes neues Setting vor.

Fazit: Episodenbild (c) HBO Der Wiedereinstieg nach langer Pause ist gerade auch bei einer erzählerisch komplexen Serie wie "Westworld" nicht unbedingt leicht. Paradoxerweise konnte mir aber eigentlich gerade der Einstieg an "Parce Domine" am besten gefallen, mit dem Überfall auf Gerald. Das war wirklich eine starke, beängstigende Szene. Danach musste ich mich aber in dieser – keineswegs uninteressanten – Zukunftsvision erst langsam zurechtfinden. Einiges (Rico-App) fand ich dabei gelungener und faszinierender als anderes (das Rehoboam). So manche Entwicklungen waren zudem ein bisschen gar absehbar. Und auch Caleb kann ich momentan noch nicht so richtig einordnen. Nach dem etwas flauen Mittelteil drehte die Episode dann aber zum Ende hin noch einmal so richtig auf, mit Dolores' Befreiungsschlag gegen die Entführer. Und sowohl Bernards Rückkehr in den Park (der mir hier als Schauplatz doch ein bisschen gefehlt hat) als auch die Post-Credits-Szene sind auf jeden Fall vielversprechend. Insgesamt war "Parce Domine" aber eher ein "nur" interessanter denn für sich genommen schon begeisternder Staffelauftakt.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 HBO)







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