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Countdown Drucken E-Mail
Wenig originelle "Jump Scare"-Orgie Kategorie: Filme - Autor: Michael Spieler - Datum: Freitag, 21 Februar 2020
 
 
Countdown
Originaltitel: Countdown
Produktionsland/jahr: USA 2019
Bewertung:
Studio/Verleih: Wrigley Pictures/Universum Film
Regie: Justin Dec
Produzenten: U.a. Sean Anders, John Morris & Zack Schiller
Drehbuch: Justin Dec
Filmmusik: Danny Bensi & Saunder Jurriaans
Kamera: Maxime Alexandre
Schnitt: nicht bekannt
Genre: Horror/Thriller
Kinostart Deutschland: 30. Januar 2020
Kinostart USA: 25. Oktober 2019
Laufzeit: 90 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 16
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD
Mit: Elizabeth Lail, Jordan Calloway, Talitha Eliana Bateman, Peter Facinelli, Dillon Lane, Tichina Arnold, Tom Segura, Lana McKissack, Anne Winters, Matt Letscher, P.J. Byrne, Valente Rodriguez u.a.


Kurzinhalt: Eine neue App macht die Runde. "Countdown" soll jedem, der sie sie heruntergeladen hat, auf die Sekunde genau anzeigen, wann sie sterben werden. Im Krankenhaus, in dem Quinn Harris als Schwester angestellt ist, gibt die App den Kollegen noch etliche Jahrzehnte, doch als sie selbst die Neugier packt und sie die Nutzungsbedingungen wegklickt, gibt ihr die App nur noch etwas mehr als zwei Tage. Als sie daraufhin ihre Wochenendpläne ändert, wird ihr der Bruch der Nutzungsbedingungen angezeigt und etwas weit Schlimmeres als der Tod fängt an, sie heimzusuchen…

Review: Szenenbild. Wir haben hier einen fast klassischen Horror-Thriller, bei dem die Protagonisten versuchen müssen, dem Tod selbst zu entkommen. Dabei werden nicht absurde Todesszenarien a la "Final Destination" erdacht, aber es gibt auch hier im Rahmen des Films bestimmte Regeln, mit denen das Ende des eigenen Countdowns nicht zwangsweise den Tod bedeutet. Tatsächlich hat man sich eine angebliche Dämonenfigur aus der Bibel gesucht, die Menschen quält, die sich gegen ihren vorherbestimmten Todeszeitpunkt wehren. Der Clash zwischen Moderne und Okkultismus wird also auf die Spitze getrieben. Leider ist der "Priester", der unseren Helden hilft, auch gleichzeitig der Witzbold des Films und der dadurch seine düstere Stimmung verliert. Erst hat man das Gefühl, versucht "Countdown" sich selbst sehr ernst zu nehmen. Doch dann kommt plötzlich das und man hat mehr "Scary Movie". Die zusätzlich aufkeimende Romanze zwischen zwei Verfolgten ist nicht nur schlecht geschrieben, sie ist auch unglaubwürdig und total unnötig.

Hauptdarstellerin Elizabeth Lail, die man als Prinzessin Anna (Joan) aus "Once Upon a Time – Es war einmal…" und zuletzt aus der Netflix-Serie "You: Du wirst mich lieben" kennen kann, macht einen guten Job und entwickelt sich von der einfach nur reagierenden zur aktiven Figur, die um ihre Schwester kämpft. Alle hier vom Tode Bedrohten leben mit irgendeine Art Trauma, sei es die tote Mutter oder der tote Bruder, für deren Schicksal sie sich selbst die Schuld geben. Das macht sie in jeder Hinsicht zu perfekten "Verfolgten". Menschen, mit denen ein Dämon leichtes Spiel hat. Dieses eigene Schuldgefühl zu überwinden, bedeutet auch den Dämon zu schlagen, der gern in Form dieser geliebten Menschen heimsucht. Für mich war die Handlung von vorn bis hinten leider komplett vorhersehbar und sie ist mit jedem erdenklichen Klischee gewürzt. Es gibt eine Nebenhandlung rund um sexuelle Nötigung, der Quinn die Legitimation für ihren letzten Plan gegen den Dämon geben soll. Ich finde das nicht nur bedenklich, ich finde, diese ganze Nebenhandlung überflüssig. Die Darsteller müssen sich alle nicht verbiegen, um hier ihre Gehaltschecks einzulösen und der Film selbst bleibt hinter den anderen Vertretern des immer noch aufblühenden Genres zurück. Horrorfans hatten 2019 z.B. mit "ES", dem Remake des "Friedhofs der Kuscheltiere", oder "Wir" deutlich besseres im Kino. Der bislang hauptsächlich als Produktionsassistent tätige Autor und Regisseur Justin Dec hat mit Countdown einen kleinen Überraschungserfolg hingelegt, zumindest was das Ergebnis angeht. Der Film hat ca. 6,5 Mio Dollar gekostet und bis heute über 40 Mio Dollar weltweit eingespielt. Jetzt startet der Film noch in Deutschland, so dass diese Zahl nur noch nach oben geht. Countdown kam eigentlich schon am 25. Oktober 2019 in die Kinos, wir sind etwas spät dran. Ohne den finanziellen Erfolg, hätte Countdown hier vermutlich nie einen Verleih gefunden.

Fazit: "Countdown" mixt sehr bekannte Horrorfilm-Elemente neu und lebt ausschließlich von "Jump Scares" also unvermittelten Schreckmomenten, mit denen man die ganze Zeit rechnet, die dann aber eben doch erschrecken. Die Story ist selbst ist nicht mega originell - statt einem Videotape hat man halt jetzt eine App. "Countdown" ist sich selbst nicht sicher, welchen Ton es nun anschlagen soll und ist folglich recht holprig.

Wertung:4 von 10 Punkten
Michael Spieler
(Bilder © 2020 Universum Film)





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