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Doctor Who - 12x02: Spyfall (2) Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) BBC

Originaltitel:Spyfall (Part 2)
Episodennummer: 12x02
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 05. Januar 2020
Erstausstrahlung D: -
Drehbuch: Chris Chibnall
Regie: Lee Haven Jones
Hauptdarsteller: Jodie Whittaker als The Doctor, Tosin Cole als Ryan Sinclair, Mandip Gill als Yasmin Khan, Bradley Walsh als Graham O'Brien.
Gastdarsteller: Sacha Dhawan als O, Lenny Henry als Daniel Barton, Sylvie Briggs als Ada Lovelace, Aurora Marion als Noor Inayat Khan, Mark Dexter als Charles Babbage, Shobna Gulati als Najia Khan, Ravin J. Ganatra als Hakim Khan, Bhavnisha Parmar als Sonya Khan u.a.

Kurzinhalt: Agent O hat sich als der Master entpuppt, der der Doktorin und ihren Begleitern auf diese Art und Weise eine ausgeklügelte Falle gestellt hat. Während die Doktorin im Paralleluniversum der Kasaavin gefangen ist, sitzen Yaz, Ryan und Graham in einem abstürzenden Flugzeug fest. Mit Hilfe einer Aufzeichnung der Doktorin gelingt es ihnen, das Flugzeug sicher zu landen, doch Barton lässt sie als Terroristen brandmarken und eröffnet die fröhliche Social Media-Hatz auf sie. Der Doktorin gelingt es indes mit Hilfe der Computerpionierin Ada Lovelace, aus dem Raum der Kasaavin zu entkommen, allerdings steckt sie nun, ohne TARDIS, im London des Jahres 1834 fest. Mittlerweile hat sie jedoch erkannt, dass die Kasaavin nicht nur durch den Raum, sondern auch durch die Zeit reisen, und hofft, mit ihrer – unfreiwilligen – Hilfe wieder in die Gegenwart zu gelangen. Stattdessen finden sie und Ada sich vielmehr im von den Nazis besetzten Paris des Jahres 1943 wieder…


Review: Episodenbild (c) BBC Ich habe es weder im Review zur letzten Folge verraten, noch in der Inhaltsangabe, im Review muss ich nun aber darauf eingehen, insofern: Spoilerwarnung! Denn am Ende der letzten Folge hat sich Agent O als der berühmt-berüchtigte Master entpuppt. Dieser kommt nun in seiner neuesten Inkarnation wieder als Mann daher, weshalb es letztendlich genau umgekehrt ist wie zuletzt bei Doktor Nr. 12 und Missy. Sacha Dhawan erweist sich dabei als überaus interessante Wahl für diese wichtige Rolle. Für meinen Geschmack verlieh er dem Master genau die richtige Mischung aus Bedrohlichkeit, Arroganz und Wahnsinn. Und auch das Zusammenspiel zwischen ihm und Jodie Whitaker kann definitiv gefallen. Was nicht zuletzt auch daran liegt, als sich in den Dialogen ein paar nette kleine Schmankerl eingeschlichen haben ("Don't have a TARDIS. Do have a grenade, though." "How else would I get your attention?"). Sehr interessant sind zweifellos auch die Offenbarungen rund um Gallifrey, das – wie die Doktorin bei ihrem Besuch am Ende herausstellen muss – verwüstet wurde. Dies bedeutet auch, dass es sich bei ihr und dem Master um die letzten beiden Time Lords (bzw. -Ladies) handeln könnte.

Vor allem aber präsentiert man uns mit den Worten des Master über das schreckliche Geheimnis der Time Lords, die Lüge die man ihnen aufgetischt hat, und das Rätsel rund um das zeitlose Kind, ein interessantes Mysterium, welches wohl den Rest der Staffel dominieren (oder zumindest immer wieder mal in Erscheinung treten) wird. Nett fand ich zudem, dass die Doktorin ihren Begleitern am Ende nun endlich ein bisschen etwas über sich selbst erzählt. Produktionstechnisch gab es an "Spyfall – Part 2" ebenfalls wieder nichts auszusetzen. Jodie Whitaker gefiel mir hier als Doktorin, nun da sie einen würdigen Gegenspieler hatte, so gut wie nie zuvor. Die Locations, Sets und Effekte sind allesamt gut gemacht, wobei es mir neuerlich der Raum der Kasaavin ganz besonders angetan hatte. Nett auch das Treffen mit der Mathematikerin Ada Lovelace, die als Pionierin der Programmierung gilt. Allerdings: Die Handlung in der Gegenwart fiel aus meiner Sicht doch etwas ab. Das beginnt bei der etwas gar weit hergeholt wirkenden, Deus Ex Machina-artigen Auflösung des coolen Cliffhangers aus der letzten Woche, rund um die Landung des Flugzeugs, geht über den zwar in bester Bond-Tradition stehenden, aber doch auch recht klischeehaften diabolischen Plan von Barton/dem Master (bei der Idee von Menschen als Festplatten musste ich zudem unweigerlich an "Matrix" denken), bis hin zur eher unspektakulären Art und Weise, wie die Gefahr dann doch noch abgewendet wurde. Immerhin, die Kritik an Facebook & Co. war mir durchaus willkommen, und die nachfolgende Szene, wo die Doktorin Ada in ihre Zeit zurückbringt und ihr alle Erinnerungen an ihr gemeinsames Abenteuer nimmt, sogar ansatzweise berührend. Und alles rund um ihren nachfolgenden Besuch auf Gallifrey, sowie die Nachricht des Masters, habe ich ja ohnehin schon positiv hervorgehoben. Der Mittelteil der Folge, insbesondere der Teil der in der Gegenwart angesiedelt war, fiel aber halt doch ein bisschen ab.

Fazit: Episodenbild (c) BBC Die Rückkehr des Masters ist Chris Chibnall und seinem Team in der zwölften Staffel mal richtig gut gelungen. Sacha Dhawan bietet eine so interessante wie überzeugende Interpretation dieser altbekannten Rolle, und vor allem sein Zusammenspiel mit Jodi Whitaker (die mir bisher als dreizehnte Doktorin ja schon sehr gut gefallen hat, dennoch wohl bisher noch nie so gut war wie hier) gefällt. Nett ist zudem das hier vorgestellte, sich wohl durch die Staffel ziehende Mysterium rund um die Zerstörung Gallifreys, das Geheimnis der Time Lords, sowie das Mysterium rund um das zeitlose Kind. Und auch den Auftritt von Ada Lovelace sowie den kurzen Besuch im zweiten Weltkrieg fand ich nett. Schade nur, dass der Plot in der Gegenwart hier im direkten Vergleich doch ordentlich abfiel, und weder sonderlich interessant war, noch Spannung zu verströmen vermochte. Zumal der Plan der Bösewichte sehr klischeehaft war, und zudem hier wieder mal so viel auf dem Spiel stand, dass an ein Scheitern nicht zu denken war. Auf die Fortsetzung der Story rund um Gallifrey, sowie den nächsten Auftritt des Masters, bin ich allerdings jetzt schon sehr gespannt.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 BBC)




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