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Tremors 4 - Wie alles begann Drucken E-Mail
Launiges Prequel zur Monsterfilm-Reihe Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Donnerstag, 10 Oktober 2019
 
Halloween-SPECiAL

 
Tremors 4 - Wie alles begann
Originaltitel: Tremors 4: The Legend Begins
Produktionsland/jahr: USA 2004
Bewertung:
Studio/Verleih: Stampede Entertainment/Universal Pictures
Regie: S.S. Wilson
Produzenten: U.a. Nancy Roberts
Drehbuch: Scott Buck
Filmmusik: Jay Ferguson
Kamera: Virgil L. Harper
Schnitt: Harry B. Miller III
Genre: Horror/Western/Komödie
Heimkino-Release Deutschland: 06. Mai 2004
Heimkino-Release USA: 02. Januar 2004
Laufzeit: 101 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 16
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD
Mit: Michael Gross, Sara Botsford, Billy Drago, Brent Roam, August Schellenberg, J.E. Freeman, Ming Lo, Lydia Look, Sam Ly u.a.


Kurzinhalt: Nevada im Jahr 1889: Die Kleinstadt Rejection lebt in erster Linie von der nahegelegenen Silbermine. Doch eines Tages schlüpfen aufgrund einer nahegelegenen Thermalquelle vier Graboids aus ihren Eiern, und beginnen, die Minenarbeiter anzugreifen. Diese legen daraufhin die Arbeit nieder. Als Hiram Gummer, der Besitzer der Mine, davon erfährt, bricht er nach Rejection auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Es überrascht nicht, dass er dem Geschwafel der Bewohner und Minenarbeiter über irgendwelche "Staubdrachen" welche die Mine heimsuchen sollen keinen Glauben schenkt. Vom Vorarbeiter Juan Pedilla lässt er sich zur Silbermine bringen, und auf dem Weg dorthin werden sie von einem der geschlüpften Graboids angegriffen. Nach dieser Erfahrung ist Hiram geläutert, will jedoch die Silbermine nach wie vor nicht einfach so aufgeben – was ja auch das Ende der Kleinstadt Rejection wäre. Er heuert den Revolverhelden Black Hand Kelly an, um den Staubdrachen auf den Leib zu rücken. Doch diese sind in der Zwischenzeit ordentlich gewachsen…

Review: Szenenbild. Letztes Jahr habe ich im Zuge des Halloween-SPECiALs ja die ersten drei Teile der "Tremors"-Reihe besprochen – die in ihrer Qualität doch recht stark und schnell abgenommen haben. So gesehen stellt "Wie alles begann" in meinen Augen nach den ersten beiden schwächeren Fortsetzungen wieder eine Steigerung dar. Die ließen sich zwar mit den zusätzlichen Entwicklungsstufen mehr einfallen, als man das aus einigen anderen Horror-Sequels (die allzu oft auf das Motto "more of the same" setzen) gewohnt ist, aber mit den frühen CGI-Effekten von Mitte bis Ende der 90er (für die man halt noch dazu kein ähnliches Budget hatte wie z.B. bei jenen aus "Jurassic Park", die auch heute noch sehr gut aussehen) tat ich mir dann doch eher schwer, und generell ging für mich aufgrund der anderen Graboids-Varianten ein bisschen der Charme des ersten Films verloren. Hier schafft das Prequel nun Abhilfe: So fehlt bei "Wie alles begann" von Shriekern und Assblastern jede Spur, stattdessen kehrt man wieder nur zu den Raketenwürmern zurück. Und damit zugleich eben auch auf rein praktische Effekte ohne CGI. Vor allem letzteres nahm ich nach den Teilen 2 und 3 (wo man aber zugegebenermaßen mit den neuen Kreaturen auch gar keine andere Wahl hatte, da sich die ohne CGI nicht hätten umsetzen lassen) mit Freude zur Kenntnis.

Was für mich ebenfalls hervorstach, ist das Setting. Zugegeben, Prequels mögen gerade auch Anfang der 0er-Jahre keinen allzu guten Ruf besessen haben (*hust*Star Wars*hust*), im vorliegenden Fall bringt uns dies jedoch einen historischen Monsterfilm ein – eine Kombination, die dann doch eher selten ist, und für mich doch einiges an Reiz hatte. Umso mehr, als man sich dazu entschied, dieses im Wilden Westen anzusiedeln – als großer Western-Fan habe ich mich dafür naturgemäß ebenfalls sehr gefreut. Nun ist der Film zugegebenermaßen, wenn auch wieder eine Steigerung im Vergleich zu den ersten beiden Sequels, dem Original dennoch unterlegen. Nicht zuletzt auch, als es doch ein bisschen dauert, bis der Film so richtig Fahrt aufnimmt. Insgesamt überwiegen für mich aber definitiv die positiven Aspekte. Hierunter ist neben dem gefälligen Setting und der Rückkehr zu "practical effects" in erster Linie Michael Gross zu nennen. Mit dem hatte ich zwar bei den Vorgängern auch schon meinen Spaß, die Rolle hier ist aber einerseits ein netter Kontrast zu seinem Burt, und gibt nicht zuletzt auch aufgrund der netten (wenn auch vorhersehbaren und klischeehaften) Entwicklung, die er hier durchmachen (und damit eben auch spielen) darf, doch nochmal um einiges mehr her, als sein zwar herrlich abgedrehter, aber halt doch etwas eindimensionaler Waffennarr. Zumal ihm die Rolle von Burts Vorfahren wirklich viel Spaß gemacht zu haben scheint – was sich dann eben auch auf den Zuschauer überträgt. Aber auch über den Auftritt von Billy Drago habe ich mich sehr gefreut; nicht zuletzt, als ich mir erst letztes Jahr endlich wieder mal die wunderbare SF-Western-Serie "Die Abenteuer von Brisco County Jr." angesehen habe, wo er den Bösewicht spielt. Was ebenfalls wieder hervorsticht, ist der köstliche, teils situations- und teils figurenbezogene Humor ("I saw nothing, but that nothing was worse than anything that I have ever seen." – Köstlich!). Die Musik von Jay Ferguson – insbesondere die wunderbare Titelmelodie – hatte es mir ebenfalls angetan. Und auch wenn der Film wie erwähnt schon ein bisschen Geduld vom Zuschauer erfordert, so wird man dann spätestens am Ende mit einem wirklich gelungenen Showdown belohnt.

Fazit: Szenenbild. "Tremors 4 – Wie alles begann" hat mir wieder besser gefallen als die ersten beiden Fortsetzung der Reihe. Dies liegt einerseits am netten Western-Setting, dass für so einen Monsterfilm doch eher ungewöhnlich ist, und damit hervorsticht. Aber auch über die Rückkehr zu den guten alten Graboids – und damit eben auch "echten" Spezialeffekten statt CGI – habe ich mich sehr gefreut. Zudem fand ich Michael Gross als Hiram Gummer einfach nur köstlich. Klar, sein Burt war eh auch schon sehr amüsant, aber hier legt er aus meiner Sicht nochmal eins drauf; einerseits aufgrund des netten Kontrasts zu seinem Nachfahren, und andererseits aufgrund der Tatsache, dass Hiram im Zuge des Films eine Entwicklung durchlaufen darf. Und vor allem der Showdown machte dann richtig Laune. Zugegeben, der Einstieg verläuft noch eher schleppend, und auch der Mittelteil ist, von einzelnen Höhepunkten abgesehen, noch nicht übermäßig prickelnd. Da kamen andere Teile der Reihe auch schon mal schneller in Fahrt. Und mit dem ersten Teil kann sich natürlich auch dieses Prequel nicht messen. Insgesamt hatte ich mit ihm aber schon meinen Spaß.

Wertung:6 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2004 Universal Pictures)


Weiterführende Links:
Halloween-SPECiAL 2019





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