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Stranger Things - 2x06: Der Spion Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: The Spy
Episodennummer: 2x06
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 27. Oktober 2017 (Netflix)
Drehbuch: Kate Trefry
Regie: Andrew Stanton
Hauptdarsteller: Winona Ryder als Joyce Byers, David Harbour als Jim Hopper, Finn Wolfhard als Mike Wheeler, Millie Bobby Brown als Eleven, Gaten Matarazzo als Dustin Henderson, Caleb McLaughlin als Lucas Sinclair, Noah Schnapp als Will Byers, Sadie Sink als Max Mayfield, Natalia Dyer als Nancy Wheeler, Charlie Heaton als Jonathan Byers, Joe Keery als Steve Harrington, .
Gastdarsteller: Paul Reiser als Dr. Sam Owens, Sean Astin als Bob Newby, Dacre Montgomery als Billy Hargrove, Cara Buono als Karen Wheeler u.a.

Kurzinhalt: Als die Männer von Hawkins Laboratory versuchen, die aus dem Upside Down wuchernden Wurzeln zu verbrennen und so deren Ausbreitung einzudämmen, schreit Will vor Schmerzen auf, bis er völlig erschöpft ohnmächtig wird. Man bringt ihn daraufhin zurück ins Labor, um ihn zu untersuchen. Schon bald ist klar: Will und das Upside Down sind unmittelbar miteinander verbunden. Die Wurzeln zu töten, droht somit auch Will umzubringen. Und im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen ist Dr. Owens nicht bereit, diesen Preis für die Vernichtung der Wurzeln in Kauf zu nehmen. Doch wie soll man die Verbreitung dann stoppen? In der Zwischenzeit verbringen Nancy und Jonathan die Nacht miteinander, und brechen am nächsten Morgen – mit Kopien des Bandes mit dem unfreiwilligen Geständnis von Dr. Owens und seinen Mitarbeitern im Gepäck – wieder Richtung Hawkins auf. Dustin und Steve ist es indes gelungen, Dart im unterirdischen Schuppen des Hauses einzusperren, doch als sie ihn Lucas und Max zeigen wollen, müssen sie erkennen, dass dem Monster über das von den Wurzeln gebaute Tunnelsystem die Flucht gelungen ist. Um ihn wieder einzufangen, stellen sie ihm eine Falle. Doch Dart ist nicht die einzige Kreatur, die auf den Köder reagiert…


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Netflix Gleich zu Beginn gab's mit "Hammer to Fall" ein ordentliches musikalisches Highlight. Nun ist der Soundtrack von "Stranger Things" (bezieht sich in diesem Fall auf die Musikauswahl, wobei es mir der Synthesizer-Score von Kyle Dixon & Michael Stein eh auch angetan hat) ja generell eines der Highlights der Serie, aber mit Queen macht man mir halt immer eine ganz besondere Freude. Insgesamt gelang es "Der Spion" aus meiner Sicht aber nicht ganz, an die vorangegangene Folge anzuknüpfen. Dies mag daran liegen, dass just jener Handlungsstrang, der mir zuletzt am besten gefiel – alles rund um Eleven – hier kurzfristig pausiert. Und generell fehlte es mir bei dieser Episode ein bisschen an den ganz großen Highlights. Dennoch war sie grundsätzlich schon wieder gelungen und sehr unterhaltsam. Vor allem der Twist am Ende hatte es mir angetan. Dass mit Will etwas überhaupt nicht in Ordnung ist, zeigte sich ja schon daran, dass er Bob nicht erkannte. Dass er jedoch vom Monster gegen seinen Willen benutzt wurde, um die Wissenschaftler von Hawkins Laboratories in eine Falle zu locken, damit hatte ich dann doch nicht gerechnet. Damit ist auch wieder einmal für eine spannende Ausgangssituation für die nächste Folge gesorgt. Ich weiß, ich erwähne dies fast laufend, aber die Art und Weise, wie es den Duffer-Brüdern gelingt, zum Ende jeder Episode einen effektiven Cliffhanger zu platzieren, der einem zum Binge-Watchen animiert, ist nun mal einer der Aspekte, der die Serie für mich u.a. so auszeichnet.

Was mir an "Der Spion" auch gefiel war, dass sich der von Paul Reiser dargestellte Dr. Owens hier als "gutmütiger" Wissenschaftler offenbart. Ich war mir zu Beginn der zweiten Staffel ja noch nicht sicher, wie ich ihn einschätzen soll; Reisers Rolle in "Aliens", wo er einen vermeintlich netten Wissenschaftler spielte der sich dann als "Verräter" entpuppte, trug dazu zweifellos viel bei (und ich behaupte, genau deshalb hat man ihn als Dr. Owens auch gecastet). Hier jedoch erweist er sich, zumindest soweit es Hawkins Laboratories betrifft, als ein guter Kerl, dem Will tatsächlich am Herzen liegt. Weshalb er sich eben auch dafür einsetzt, eine Lösung für das Upside Down-Problem zu finden, dass nicht zugleich Wills Tod bedeutet. Sehr schön fand ich zudem, dass wir hier nun endlich auch Max' Hintergrundgeschichte kennenlernten – die sie mir gleich noch einmal eine ganze Ecke sympathischer machte (wie sich diese Figur, nicht zuletzt auch dank Sadie Sink, als echte Bereicherung der Serie erweisen sollte), als sie nicht ohnehin schon war. Am Ende stoßen sie und Lucas dann schließlich auf Dustin und Steve, die zuvor das Versprechen der vorangegangenen Episode durchaus einlösen konnten; was für eine coole, amüsante Paarung! Schon allein das Gespräch über den Haarspray war köstlich; zugleich wurden aber durchaus auch ernstere Momente ausgetauscht. Am Ende stellt man dann Dart gemeinsam eine Falle (und beweist man Max damit endgültig, dass Lucas die Wahrheit gesagt hat) – bei dem sich allerdings ein wesentliches Problem ergibt: Dart ist mittlerweile nicht allein. Und so drehen die "Demodogs" vielmehr den Spieß um – sitzen doch nun vielmehr Dustin, Steve, Max und Lucas im alten Schulbus in der Falle. Last but not least: Nach einem kleinen Schubs von Amor Murray kommt es hier nun (endlich?) zur ersten gemeinsamen Nacht zwischen Nancy und Jonathan – eine Entwicklung, die nicht zuletzt auch von der guten Chemie zwischen Natalia Dyer und Charlie Heaton profitiert. Davon abgesehen war ihr Handlungsstrang zwar auch hier wieder der uninteressanteste; aber diese lang erwartete Entwicklung wertete ihn doch auf.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix In "Der Spion" macht der Handlungsstrang rund um Eleven kurzzeitig Pause. Damit muss die Episode auf eine der größten Stärken der Serie verzichten – was sich meines Erachtens doch leicht bemerkbar machte. Davon abgesehen konnte mir aber auch "Der Spion" wieder sehr gut gefallen. So erfahren wir hier u.a. Max' Vorgeschichte, und wissen nun auch endlich, ob Dr. Owens auch wirklich der nette Kerl ist, als der er sich bislang gab. Vor allem das Dilemma rund um Wills Verbindung mit dem Upside Down machte den Handlungsstrang in Hawkins Laboratories durchaus interessant – und der Twist am Ende wertete ihn zusätzlich auf. Nett auch, dass hier nun die bislang doch eher zerstreuten Helden langsam aber sicher wieder beginnen, zueinanderzufinden – wie z.B. im Falle von Max und Lucas, die hier auf Steve und Dustin treffen. Die Paarung der letzteren beiden fand ich ebenfalls sehr gelungen; unerwartet und ungewohnt, aber vielleicht gerade deshalb so reizvoll. Und Nancy sowie Jonathan geben hier nun endlich ihren offensichtlichen Gefühlen füreinander nach. All das war grundsätzlich schon wieder ganz kurzweilig. Zu den allerbesten "Stranger Things"-Episoden würde ich "Der Spion" aber nicht zählen.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2017 Netflix)







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