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Chucky und seine Braut Drucken E-Mail
Spaßige Fortsetzung der Horror-Reihe Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Mittwoch, 02 Oktober 2019
 
Halloween-SPECiAL

 
Chucky und seine Braut
Originaltitel: Chucky's Bride
Produktionsland/jahr: USA 1998
Bewertung:
Studio/Verleih: Universal Pictures
Regie: Ronny Yu
Produzenten: U.a. Grace Gilroy & David Kirschner
Drehbuch: Don Mancini
Filmmusik: Graeme Revell
Kamera: Peter Pau
Schnitt: Randy Bricker & David Wu
Genre: Horror/Komödie
Kinostart Deutschland: 09. September 1999
Kinostart USA: 16. Oktober 1998
Laufzeit: 89 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 18
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD
Mit: Brad Dourif, Jennifer Tilly, Katherine Heigl, Nick Stabile, Alexis Arquette, Gordon Michael Woolvett, John Ritter u.a.


Kurzinhalt: Nach seiner letzten Niederlage ist die Chucky-Puppe im Beweismittellager der Polizei gelandet, wo sie u.a. neben Jasons Hockey-Maske, Michael Myers William Shatner-Maske und Freddy Kruegers Handschuh liegt. Bis eines Tages Tiffany einen Cop besticht, um ihr die Puppe zu besorgen. Tiffany ist die Ex-Freundin von Charles Lee Ray, und immer noch unsterblich in ihn verliebt. Mit Hilfe eines Voodoo-Rituals holt sie seine Seele wieder in die Puppe zurück. Doch Chucky ist ihr dafür alles andere als dankbar. Als sich herausstellt, dass Charles nie die Absicht hatte, sie zu heiraten, sperrt Tiffany die Puppe in eine Kinderkrippe. Chucky rächt sich dafür, in dem er sie bei der erstbesten Gelegenheit ermordet – wobei jedoch Tiffanys Seele in einer Braut-Puppe landet. Nun sind beide auf die Hilfe des jeweils anderen angewiesen, denn die einzige Möglichkeit, ihre Seelen wieder in menschliche Körper zu transferieren – bevorzugt das junge, hübsche Liebespaar Jade und Jesse – liegt darin, jenes Amulett zu besorgen, das zusammen mit Charles Lee Rays Leiche begraben wurde…

Review: Szenenbild. Nachdem ich 2017 – als ersten Film der Reihe – "Cult of Chucky" gesehen hatte und im letzten Jahr die erste Trilogie nachgeholt habe, sind nun also auch noch die letzten mir unbekannten Teile der Reihe dran. Wie der Titel schon verrät, gibt es diesmal – nachdem die ersten drei Teile doch eher nach dem ewig gleichen Muster abliefen – diesmal eine ganz wesentliche Neuerung. Denn mit Neuzugang Jennifer Tilly (die der Reihe daraufhin bis zum jüngsten Eintrag treu bleiben sollte) stößt eine Art love interest für Chucky zur Besetzung hinzu, was die bisher bekannte Dynamik doch ordentlich durcheinanderwirbelt. Und so profitiert der Film in weiterer Folge auch in erster Linie davon, dass Chucky seine Morde eben nicht mehr im Alleingang begeht, sondern ihm hier nun eben in weiterer Folge mit Tiffany in der Puppe der Braut (die sie jedoch rasch einem Makeover unterzieht) eine Komplizin zur Seite steht. Dass sich die beiden dennoch nicht immer grün sind, und vor allem dann auch am Ende – angefeuert von Jade und Jesse – aufeinander losgehen, macht einen wesentlichen Reiz des Films aus. Wie ich es generell köstlich fand, zwei Puppen bei einer Mordserie betrachten zu können. Zumal die beiden Puppen mit schönen, klassischen, altmodischen Effekten (einer Kombination aus mechanischen und Handpuppen, sowie kleinwüchsigen Menschen im Kostüm) wieder einmal sehr gut umgesetzt waren.

Was den Humor betrifft, setzt "Chuckys Braut" im Vergleich zu den Vorgängern ebenfalls nochmal eins drauf. Die wollten zwar – bis auf vielleicht den ersten – auch schon nicht mehr so wirklich ernst genommen werden, aber ähnlich stark auf lustige Momente setzte man bislang noch nie; so gesehen hat die IMDB völlig recht, wenn sie den Film als "Comedy, Horror" einstuft (die ersten drei Filme waren jeweils als "Horror, Thriller") ausgewiesen. Und tatsächlich haben für mich letztendlich die amüsanten Momente am besten funktioniert, wobei die köstliche Puppensexszene ganz besonders hervorgehoben sei. Aber auch die herrlich absurde Geburt am Ende soll nicht vergessen werden. Die letzte wesentliche Stärke sind dann die sehr abwechslungsreichen und teilweise wirklich herrlichen Filmtode, angefangen beim Polster (!), über die Nägel, bis hin zum zerbrechenden Deckenspiegel. Da waren schon ein paar wirklich coole Einfälle drunter. Jedoch: All der Humor geht dann doch ein bisschen auf Kosten der Spannung. Diesbezüglich macht sich vor allem auch negativ bemerkbar, dass mit der erhöhten Sendezeit für Chucky und seine Braut die menschlichen Figuren doch eher auf der Strecke bleiben. Abseits der Tatsache, dass sie von Katherine Heigl gespielt wird, sticht Jade genauso wenig hervor wie ihr Freund Jesse. In weiterer Folge mag der Film zwar einen gewissen Reiz daraus beziehen, dass beide den jeweils anderen für einen Serienkiller halten; wirklich verbunden fühlte ich mich ihnen aber nicht. Und die anderen Figuren – inklusive dem von John Ritter gespielten Vater der Braut – sind ohnehin nur Kanonenfutter. Was Spannung betrifft, kann somit auch "Chuckys Braut" mit dem ersten Teil wieder einmal nicht mithalten. Dank des hohen Unterhaltungswert stellt er jedoch im Vergleich zum schwachen dritten Teil der Reihe definitiv wieder eine Steigerung dar.

Fazit: Szenenbild. Ich kann jeden verstehen, der mit der Neuausrichtung der Reihe mit "Chuckys Braut" nicht so recht glücklich wurde. Die ersten drei Filme waren da doch noch wesentlich ernster; hier hingegen kann man guten Gewissens schon von einer Horror-Komödie sprechen. Ich selbst sehe das ebenfalls ein bisschen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil einige der Gags in der Tat saukomisch waren, mir der oftmals makaber-absurde Humor lag, und ich den Film eben aufgrund dieser Komik wieder wesentlich unterhaltsamer fand als den mäßigen dritten Teil. Weinend, weil ich schon auch ein bisschen die Ernsthaftigkeit und vor allem die Spannung des ersten Films vermisse. Über jeden Zweifel erhaben sind aber jedenfalls wieder die Puppeneffekte; sowohl Chucky als auch seine Braut sind wieder einmal sehr überzeugend umgesetzt. Und die neue Dynamik durch Neuzugang Jennifer Tilly als Tiffany wertet den Film für mich ebenfalls auf. Insgesamt ist "Chuckys Braut" zwar natürlich längst nicht mehr so gut wie der erste, und auch "Cult of Chucky" würde ich über ihn stellen. Damit reicht es aber immerhin – so viel sei schon verraten – für Platz drei in meiner persönlichen "Chucky"-Rangliste.

Wertung:6 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1998 Universal Pictures)


Weiterführende Links:
Halloween-SPECiAL 2019





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