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SeaQuest DSV - 1x07: Das Geisterschiff Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Knight of Shadows
Episodennummer: 1x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 31. Oktober 1993
Erstausstrahlung D: 21. Mai 1994
Drehbuch: Melinda M. Snodgrass
Regie: Helaine Head
Hauptdarsteller: Roy Scheider als Captain Nathan Bridger, Stephanie Beacham als Dr. Kristin Westphalen, Stacy Haiduk als Lt. Cmdr. Katherine Hitchcock, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Jonathan Brandis als Lucas Wolenczak, John D'Aquino als Lt. Benjamin Krieg, Royce D. Applegate als Chief Manilow Crocker, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Marco Sanchez als Sensor Chief Miguel Ortiz.
Gastdarsteller: Leslie Hardy als Beautiful Woman, Timothy Omundson als Dr. Joshua Levin, John Saint Ryan als Captain Finius Wideman, William Morgan Sheppard als The Professor u.a.


Kurzinhalt: Das Hologramm in Captain Bridgers Quartier spielt plötzlich verrückt. Zuerst hört er eine Stimme, die ihn dazu anleitet, mit der SeaQuest bestimmte Koordinaten anzusteuern, gefolgt von einem verzweifelt klingenden "Helft uns" – und dann wird er plötzlich von einer unsichtbaren Kraft getroffen und quer durchs Zimmer geschleudert. Anfangs glaubt Bridger noch an eine Fehlfunktion, dann beschließt er aber doch, dem Hilferuf zu folgen. Bei den Koordinaten angekommen stößt man auf das Wrack des Luxusliners RMS George, das rund hundert Jahre zuvor bei seiner Jungfernfahrt gesunden ist. Dafür, dass es bereits seit so langer Zeit unter Wasser ist, ist das Schiff jedoch noch in einem überraschend guten Zustand. Es befinden sich an Bord sogar einzelne, größere Luftblasen, die es der Crew der SeaQuest erlauben, das Schiff ohne Tauchausrüstung zu erkunden. Und selbst die Maschinen lassen sich wieder in Betrieb nehmen um z.B. das Licht einzuschalten. Nun gilt es, des mysteriösen Vorkommnissen auf der RMS George auf den Grund zu gehen, und herauszufinden, was vor rund 100 Jahren dazu geführt hat, dass dieses im Meer versank…

Review: Episodenbild (c) 20th Century Fox "SeaQuest" ist ja normalerweise eine doch recht bodenständige, geerdete und wissenschaftlich orientierte Serie (wenn natürlich auch mit einzelnen, überhöht-phantastischen Elementen wie z.B. dem sprechenden Delphin). Für "Das Geisterschiff" schlug man jedoch mal eine andere Richtung ein. Die Episode war von vornherein als eine Art Halloween-Special (nicht unähnlich den Sonderepisoden von den "Simpsons" – und auch die klassische "Star Trek"-Serie hat sich ja mal zu einer Halloween-Folge hinreißen lassen) der Serie gedacht, und von Beginn an macht die Episode keinen Hehl daraus, dass sie nicht 100%ig ernst genommen werden will – ist doch in so ziemlich allem ein ironisches Augenzwinkern erkennbar. Eben dies machte es mir dann auch wesentlich leichter, das ganze esoterische Gequatsche, sowie generell die übernatürliche Geistergeschichte zu akzeptieren. Zumal einerseits Captain Bridger die Geschichte nur seiner Frau erzählt (vielleicht übertreibt er, oder ist diese gar nur erfunden?), und sich andererseits mit dem Nitrogen-Detektor, der erst am Ende in Bridgers Quartier ausschlägt, auch die alternative Interpretation anbietet, dass weite Teile der Episode nur eine Halluzination waren.

So oder so hatte ich mit "Das Geisterschiff" durchaus meinen Spaß. Ja, die gesamte Episode ist nicht wirklich ernst zu nehmen, greift teilweise bei den seltsamen Erscheinungen an Bord der RMS George tief in die Klischeekiste, alles rund um die besessene Dr. Westphalen hat mich auch nicht wirklich überzeugt (teilweise hat mir die gute Stephanie Beacham bei dieser Folge doch etwas leid getan; weil ich könnte mir vorstellen, die ist sich während der Dreharbeiten teilweise doch ein bisschen belämmert vorgekommen), und das Ende war dann doch ziemlich cheesy, und auch ein bisschen kitschig. Und doch hat mich "Das Geisterschiff" insgesamt sehr gut unterhalten, wobei es mir vor allem die ersten zwei Drittel angetan hatten. Der Einstieg ist schön mysteriös, und schaffte es somit rasch, mein Interesse für die Geschichte zu wecken. Nett fand ich dann auch die speziellen Credits nach dem Intro, die den augenzwinkernden Einschlag der Episode auch gleich nochmal deutlich machen. Die einzelnen Grusel-Elemente an Bord der George mögen zwar allesamt wenig originell gewesen sein, waren aber einerseits sehr abwechslungsreich, und andererseits durchaus gut umgesetzt, wobei es mir vor allem der Moment angetan hatte, wo der Captain auf dem Videostandbild plötzlich seinen Kopf bewegt. Aber auch die feurige Türschnalle, die blutende Tür, sowie insbesondere die Umsetzung der Geister (mit den Blitzen) waren nett. Lediglich über die Spinnweben habe ich mich kurz gewundert, da ich mich doch fragte, wie die bitte schön auf ein versunkenes Schiff gelangt sein sollen – aber natürlich spricht nichts dagegen, dass sich diese bei der Jungfernfahrt als blinde Passagiere schon an Bord befanden. Generell waren die Szenen an Bord des Geisterschiffs teilweise schön atmosphärisch (wenn auch natürlich nie wirklich gruselig). Und vor allem John Debney wertete die Episode mit seiner Musik wieder einmal enorm auf (wobei vor allem das schöne, klassische Stück als Bridger aus dem Tagebuch vorliest hervorstach).

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox "Das Geisterschiff" wurde genau zu Halloween in den USA ausgestrahlt, und war von den Machern offensichtlich auch genau dafür gedacht. Von Anfang an ist dabei deutlich, dass die Episode nicht 100%ig ernst genommen werden will, und vielmehr mit einem Augenzwinkern zu sehen ist – was mich auch das esoterische Gequatsche, die übernatürliche Handlung und das kitschige Ende leichter verzeihen ließ. Besonders gut gefallen hat mir dabei die erste Hälfte, wo sich die Episode, mit dem Mysterium rund um die RMS George, sehr nett aufbaut. Zudem sind die Szenen auf dem Geisterschiff atmosphärisch nett umgesetzt, und können mit dem einen oder anderen (wenn auch nur bedingt originellen) Spuk-Einfall aufwarten. Insgesamt ist "Das Geisterschiff" zwar sicherlich kein Überdrüber-Highlight der Serie, bietet aus meiner Sicht aber sehr gute – wenn auch etwas trashige – Unterhaltung.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1993 Universal Television)




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