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Daredevil - 3x06: Ein kalkulierbares Übel Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: The Devil You Know
Episodennummer: 3x06
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 19. Oktober 2018 (Netflix)
Drehbuch: Dylan Gallagher
Regie: Stephen Surjik
Hauptdarsteller: Charlie Cox als Matt Murdock/Daredevil, Deborah Ann Woll als Karen Page, Elden Henson als Foggy Nelson, Joanne Whalley als Maggie Grace, Jay Ali als Ray Nadeem, Wilson Bethel als Benjamin Poindexter, Vincent D'Onofrio als Wilson Fisk.
Gastdarsteller: Geoffrey Cantor als Mitchell Ellison, Kate Udall als SAC Tammy Hattley, Joe Jones als Felix Manning, Stephen Rowe als Nicholas Lee, Andrew Sensenig als Agent Winn, Kimberli Alexis Flores als Agent Alvarez, Matt DeAngelis als Jasper Evans, Marcus Anttuiri als Elton Evans, Libby George als Evans, David Anthony Buglione als Agent Johnson, Sam Slater als Agent O'Connor u.a.


Kurzinhalt: Eigentlich wollte er ja nicht, dass sie erfährt, dass er noch am Leben ist. Nun stattet Matt Karen aber doch einen Besuch ab. Diese erkennt sofort, dass es sich nicht um einen Freundschaftsbesuch handelt, und fragt ihn gleich schroff, was er von ihr will bzw. braucht. Matt offenbart ihr daraufhin seine jüngste Erkenntnis, nämlich, dass der Angriff auf Wilson Fisk im Geständnis gestellt war, und bittet sie darum, dieser Angelegenheit nachzugehen. Zuerst weist sie ihn zurück, dann erklärt sie sich allerdings doch noch dazu bereit, ihm zu helfen – unter einer Bedingung: Er soll sich den Behörden stellen, damit die Korruptionsvorwürfe aufgeklärt werden können, und damit auch sowohl Karen als auch Foggy entlastet werden. Matt stimmt zu. Währenddessen wird Poindexter vorläufig vom Dienst suspendiert. Zurück in seinem Apartment, steht er kurz davor, sich das Leben zu nehmen – als Wilson Fisk mit ihm Kontakt aufnimmt und ihm ein Angebot unterbreitet. Kurz darauf warten Matt und Foggy beim New York Bulletin darauf, sich zuerst mit dem FBI-Agenten Ray Nadeem zu treffen, und danach die Aussage jenen Zeugen aufzunehmen, der von Wilson Fisk damit beauftragt wurde, ihn im Gefängnis anzugreifen – und der daraufhin auf freien Fuß gesetzt wurde…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Es hat sich in den letzten Episoden für mich bereits recht deutlich abgezeichnet – hier ist es nun soweit: Benjamin Poindexter zieht sich in dieser Folge zum ersten Mal das Daredevil-Kostüm an, um als wesentlich härterer Rächer – und in Wilson Fisks Auftrag – aufzutreten. Der daraus resultierende Kampf zwischen den beiden Daredevils war für mich dann auch klar und eindeutig der Höhepunkt der Episode. Der Kampf war wieder einmal sehr gut inszeniert, mit ein paar schönen, längeren Einstellungen, was es erlaubte, diesem gut zu folgen und sowohl die Choreographie als auch die Leistung der Darsteller/Stuntmen anerkennen zu können. Sehr interessant war zudem Poindexters eigenwilliger Kampfstil, dahingehend, als er bei seinen Wurfgeschossen immer wieder die "Bande" einsetzte – und damit Matt das eine oder andere Mal überrumpelte. Jedenfalls, da man davon ausgesehen kann, dass dies nicht der letzte Kampf zwischen den beiden gewesen ist, frage ich mich jetzt schon, ob bzw. wie sie das in weiterer Folge überbieten werden.

Darüber hinaus sticht vor allem auch der Ausgang des Kampfes ins Auge. Matt wird besiegt, und kann nur hilflos mit ansehen, wie Benjamin ins Zimmer tritt, wo er Foggy niederschlägt, Mitchell anschießt, Karen bedroht und Jasper brutal hinrichtet. Vor allem Karen dürfte diese Attacke wohl nicht kalt lassen – musste sie doch erkennen, wie leicht es für Fisk und den neuen Daredevil wäre, an sie ranzukommen; und das scheinbar selbst Matt sie nicht beschützen kann. Lediglich ein Punkt hat mir, soweit es das Finale der Episode betrifft, leider überhaupt nicht geschmeckt. Hatte ich kurz die Hoffnung, Ray Nadeem würde die Wahrheit erkennen, Fisk für den Anschlag verantwortlich machen, und sich von nun an gegen ihn stellen, gibt er vielmehr tatsächlich Daredevil die Schuld dafür. Damit werden nun beide Identitäten von Matt vom FBI gesucht. Generell war die Episode, abseits des packenden Finales, jetzt nicht unbedingt ein Highlight. Der Einstieg bei Karen war soweit ganz nett, aber es war halt von Beginn an klar, dass sie sich doch wieder von Matt hineinziehen lassen würde. Und, ganz ehrlich, nachdem sie in der letzten Folge so verängstigt war – woran wir mit den Flashbacks zum Gespräch mit Foggy auch direkt nochmal erinnert werden – erschien es mir dann doch nicht ganz plausibel, wie schnell sie sich dazu entschließt, Matt doch zu helfen. Auch die Selbstvorwürfe der Nonne leuchteten mir nur bedingt ein. Und daran, dass ich mit Poindexter als Figur nicht viel anfangen kann, hat sich leider auch nichts geändert. Zumal auch dieser Teil der Episode leider extrem vorhersehbar verlief, angefangen bei Wilson Fisks Köder, über die Suspendierung, bis hin zum Auftrag, den Fisk für ihn hat. Der packende Kampf am Ende, sowie generell das hochdramatische Finale, haben dann aber doch noch einiges herausgerissen.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Ohne den abschließenden, mitreißenden und sehr gut inszenierten Kampf, dessen Ausgang, und die daraus resultierende packende Szene, als der böse Daredevil den Raum betrifft, wäre ich von "Ein kalkulierbares Übel" wohl wieder ähnlich enttäuscht gewesen wie von "Das perfekte Spiel". Weil bis dahin war die Episode leider nicht wirklich etwas Besonderes. Gut gefiel mir in erster Linie der Flashback zum Gespräch zwischen Karen und Foggy, Karens ursprünglich ablehnende Haltung gegenüber Matts Bittgesuch, sowie das Gespräch zwischen Fisk und Poindexter. Davon abgesehen stach da aber nicht viel hervor, und waren zudem viele Entwicklungen sehr vorhersehbar. Und dann kam der Kampf, und alles was daraus resultierte, und ich war endlich wieder so richtig begeistert – zumindest bis zur letzten Szene, wo sich Nadeem als überaus begriffsstutzig erweist (und ich hatte soooo gehofft, er dürfe Grips beweisen, und die Staffel würde zumindest 1x den offensichtlichen Pfad verlassen. Seufz.). Trotz dieses Mankos gelang es dem starken Finale aber, "Ein kalkulierbares Übel" zumindest knapp über den Durchschnitt zu heben.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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