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Daredevil - 3x04: Überraschungen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Blindsided
Episodennummer: 3x04
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 19. Oktober 2018 (Netflix)
Drehbuch: Lewaa Nasserdeen
Regie: Álex García López
Hauptdarsteller: Charlie Cox als Matt Murdock/Daredevil, Deborah Ann Woll als Karen Page, Elden Henson als Foggy Nelson, Jay Ali als Ray Nadeem, Wilson Bethel als Benjamin Poindexter, Vincent D'Onofrio als Wilson Fisk.
Gastdarsteller: Amy Rutberg als Marci Stahl, Royce Johnson als Detective Brett Mahoney, Kate Udall als SAC Tammy Hattley, Sunita Deshpande als Seema Nadeem, Luke Robertson als Michael Kemp, James Biberi als Vic Jusufi, Andrew Sensenig als Agent Winn, Scotty Crowe als Agent Lim, Richard Prioleau als Agent Doyle, Malikha Mallette als Tanya Mills, Danny Garcia als Malik Saini, David Roberts als Nurse Oscar u.a.


Kurzinhalt: Als sich Matt mit Foggy getroffen hat, hat er nicht nur eine Warnung vor Wilson Fisk überbracht, sondern auch gleich dessen Brieftasche gestohlen. Nun gibt er sich als Foggy Nelson aus, um sich Zugang zu einem Gefängnis zu verschaffen, und sich dort mit einem früheren Klienten zu treffen. Von diesem hofft er mehr über die Verbindung zwischen Wilson Fisk und den Albanern zu erfahren. Stattdessen gerät er jedoch geradewegs in eine von Wilson Fisk penibel vorbereitete Falle – und muss um sein Leben kämpfen. Währenddessen erzählt Foggy sowohl seiner Freundin als auch Karen, dass Matt noch am Leben ist. Letztere ist erzürnt und enttäuscht. Um Dampf abzulassen, legt sie sich nicht nur mit schmierigen Aufreißern an, sondern trifft sich auch mit ihrer Kontaktperson, von der sie mehr über die Verbindung zwischen Wilson Fisk und dem Hotel in Erfahrung zu bringen hofft. Foggy erwägt indes, Fisks Freilassung aus dem Gefängnis und seinen Luxus-Hausarrest zum Anlass zu nehmen, um gegen Bürgermeister Blake Tower in den Ring zu steigen. Bei einem Treffen der örtlichen Polizei möchte er einerseits seine Fühler ausstrecken, was seine Chancen betrifft, und andererseits seine Kandidatur offiziell bekanntgeben…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Letzten Freitag (das Review war zu dem Zeitpunkt schon geschrieben, drum bin ich dort noch nicht darauf eingegangen) wurde angekündigt, dass sich nach "Luke Cage" und "Iron Fist" auch "Daredevil" mit der aktuellen Staffel von Netflix verabschieden würde (was zumindest für mich insofern keine große Überraschung war, als sich schon länger abzeichnet, dass Disney versucht, Marvel-Content exklusiv über seinen hauseigenen Streamingservice Disney+, der nächstes Jahr starten soll, anzubieten). Angesichts meiner bisher verhaltenen Begeisterung mit der dritten Staffel war ich darüber erstmal noch wenig betrübt. Insofern entbehrt es schon nicht einer gewissen Ironie, dass just die erste Episode, die ich mir nach der Absetzung ansah, zugleich auch die erste Folge der Staffel war, die mich so richtig begeistern konnte. Hauptverantwortlich dafür war jene Szene, die seit der ersten Staffel ein bisschen zum Markenzeichen der Serie geworden ist: Die langen Korridor-Kampfsequenzen ohne (erkennbaren) Schnitt. "Überraschungen" setzte dabei im Vergleich zu den ersten beiden Staffeln (und dort hatten mich die Sequenzen schon beeindruckt) noch einmal eins drauf.

Bereits die ersten paar Minuten waren ja schon cool. Dann denkt man kurz, jetzt sei es vorbei, aber weit gefehlt: Vielmehr geht es weiter… und weiter… und weiter – bis zum explosiven Finale. Die Szene war einfach nur ein Hammer. Wahnsinn! Wirklich klasse, und sehr beeindruckend. Mehr noch als die Inszenierung gefiel mir aber, dass hier mal nicht ein unkaputtbarer Matt gezeigt wurde, sondern ihm vielmehr anzusehen war, wie sehr ihn die Kämpfe fordern – bis er zuletzt am Ende seiner Kräfte war. Durch die Inszenierung ohne erkennbaren Schnitt wirkte all dies auf mich dann halt aber noch einmal um einiges intensiver, und war seine Erschöpfung noch besser nachzuvollziehen. Aber auch das kurze Gespräch mit Wilson Fisk – wo dieser deutlich macht, dass er es in erster Linie deshalb auf Matt abgesehen hat, weil dieser Vanessa bedrohte und sie so dazu zwang, das Land zu verlassen – war ein Highlight der Folge. So ziemlich mein einziger Kritikpunkt an diesem ganzen Plot: Die Idee, dass Wilson Fisk all dies (inklusive den Überfall) geplant hat, gefällt mir nicht so recht. Das ist halt wieder der typische, verschwörerische Bösewicht. Aber mal schauen, was da noch kommt. Und davon abgesehen war der Matt-Teil der Folge wirklich phantastisch. Auch der Rest der Episode kann sich sehen lassen, und wartete mit zahlreichen gelungenen Wendungen und tollen Szenen auf. Am besten gefiel mir dabei, dass Foggy nicht auf Matt hört, und sowohl seiner Freundin als auch Karen sofort von Matts Rückkehr erzählt. Ich kann euch gar nicht sagen, wie froh ich darüber war – weil gerade auch bei Serien mit fortlaufender Handlung geht es mir mittlerweile doch ordentlich auf den Sack, wenn der Plot durch Geheimnisse zwischen den Figuren unnötig in die Länge gezogen wird.

Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Ihre Reaktion war dann so verständlich wie verstörend. Zuerst, wie sie sich bewusst zu den aufdringlichen Aufreißern schmeißt und es darauf anlegt, von ihnen blöd angemacht zu werden, und später dann ihr völlig aufgedrehter und losgelöster Besuch bei ihrer Informantin. Aber auch die Idee, dass Foggy gegen den amtierenden Bürgermeister in den Ring steigt, fand ich interessant – und irgendwie hab ich so ein Gefühl, dass man seine Chancen aktuell als viel zu schlecht einstuft, und er vielmehr tatsächlich gewinnen könnte. Aber das kann natürlich nur die Zeit zeigen. Jedenfalls ist es auf diese Art und Weise – da Foggy und Matt ja nicht mehr gemeinsam praktizieren – sehr gut gelungen, ihm etwas zu tun zu geben, dass dennoch in direkter Verbindung zur Haupthandlung der Serie steht (weil mit seiner Kandidatur, bei der er sich auf Fisks Freilassung einschließen wird, macht er sich natürlich erst recht zur Zielscheibe). Nur der Plot um Pointdexter wollte mich neuerlich nicht so recht überzeugen. Zumal die Szene, wo Fisk bewusst in die Kamera schaut (weil er offenbar schon wusste, dass sich dieser die Aufzeichnung ansehen würde), halt schon recht klischeehaft war. Und das mit Matt und dem Taxi war auch ein eher billiger Cliffhanger (weil dass er draufgeht glaubt ihnen ohnehin keiner). Die größtenteils gelungene Handlung davor sowie die grandiose Gefängnisszene trösteten über diese kleineren Kritikpunkte aber überwiegend hinweg.

Fazit: Nach den ersten drei eher mittelmäßigen "Daredevil"-Episoden der dritten Staffel war "Überraschungen" nun die erste, die mich wirklich begeistern konnte – und die kam natürlich just nach der Ankündigung der Absetzung. Hauptverantwortlich für meine Begeisterung war dabei die Fortführung der Tradition rund um die Korridor-Kampfsequenzen ohne erkennbaren Schnitt. Und die war in "Überraschungen" nun wirklich der absolute Hammer (so gesehen ist die Absetzung vielleicht insofern nicht mal schlecht, als ich echt nicht wüsste, wie die das in Season 4 hätten übertreffen wollen). Aber auch von ihr abgesehen konnte mir vieles an "Überraschungen" wirklich gut gefallen. Wie z.B., dass Foggy auf Matts Bitte scheißt und Karen in sein Treffen mit ihm einweiht. Die Idee, ihn gegen den amtierenden Bürgermeister antreten zu lassen. Karens Reaktion auf die Offenbarung, dass Matt noch am Leben ist – aber scheinbar mit ihnen nichts mehr zu tun haben will. Sowie das kurze Gespräch zwischen Matt und Fisk während des Angriffs im Gefängnis. Kleinere Schönheitsfehler verhindern zwar eine (noch) höhere Wertung, insgesamt war "Überraschungen" aber wirklich klasse.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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