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Daredevil - 3x03: Der Fluch der guten Tat Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: No Good Deed
Episodennummer: 3x03
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 19. Oktober 2018 (Netflix)
Drehbuch: Sonay Hoffman
Regie: Jennifer Getzinger
Hauptdarsteller: Charlie Cox als Matt Murdock/Daredevil, Deborah Ann Woll als Karen Page, Elden Henson als Foggy Nelson, Joanne Whalley als Maggie Grace, Jay Ali als Ray Nadeem, Wilson Bethel als Benjamin Poindexter, Stephen Rider als Blake Tower, Vincent D'Onofrio als Wilson Fisk.
Gastdarsteller: Geoffrey Cantor als Mitchell Ellison, Amy Rutberg als Marci Stahl, Danny Johnson als Benjamin Donovan, Stephen Rowe als Nicholas Lee, Kate Udall als SAC Tammy Hattley, Sunita Deshpande als Seema Nadeem, Max Baker als Doctor Myman, Holly Cinnamon als Julie Barnes, Meredith Salenger als Lily Ellison, Chris Carfizzi als Jason Ellison u.a.


Kurzinhalt: Dem FBI-Agenten Benjamin Pointdexter ist es gelungen, Wilson Fisk vor dem Angriff der Albanier zu retten, und ihn zum geplanten Unterschlupf in einem Hotel zu bringen. Dort steht Wilson Fisk nun unter Hausarrest, kann allerdings die Annehmlichkeiten des Penthouses genießen. Als die Öffentlichkeit davon erfährt, kommt es zu zahlreichen Protesten – will man doch Fisk für seine Taten im Gefängnis büßen sehen. Neben Karen, die gegen den Willen ihres Verlegers die Story rund um Fisk weiterverfolgt, ist auch Matt über diese Entwicklung schockiert und erzürnt. Es gelingt ihm, sich ins Hotel zu schleichen, und bis zur Tür des Aufzugs zu gelangen – doch statt den dort postierten Sicherheitsmann abzuschalten, tritt er vielmehr den Rückzug an. Danach offenbart er sich Foggy, sagt diesem jedoch auch, dass Matt Murdock tatsächlich tot ist und er ab sofort sein Leben einzig und allein seiner Mission als Daredevil verschreiben wird – und er auch Karen über seine Rückkehr nicht informieren soll. Diese findet indes bei ihren Nachforschungen heraus, dass Wilson Fisk – über zahlreiche Scheinfirmen – das Hotel gehört, in dem er nun seinen Hausarrest verbringt…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix "Der Flucht der guten Tat" bietet in erster Linie zwei große Höhepunkte. Einerseits das Wiedersehen zwischen Foggy und Matt, als sich letzterer an seinen guten, alten Freund in der Bar heranschleicht und ihm somit auch offenbart, noch am Leben zu sein. Die nachfolgende Szene war – abseits der Tatsache, dass ich mir mit Matts "Ich bin nicht mehr Matt, sondern nur mehr Daredevil"-Getue nach wie vor schwer tue – wirklich sehr schön, wobei ich hoffe, dass Foggy nicht auf ihn hören und Karen rasch einweihen wird. Weil Geheimnisse, daraus resultierende Konflikte, hatten wir in der Serie bereits genug. Das zweite Highlight war die vorangegangene Stealh- und Schleich-Szene in der Parkgarage des Hotels, als Matt die Flucht antritt, dabei jedoch die Aufmerksamkeit der Agenten erregt. Das war wirklich sehr gut inszeniert, und war auch generell mal etwas anderes. Ich bin von Computerspielen – abseits des gelegentlichen Adventures – ja schon lange weg, aber die betreffende Einlage schien mir von Spielen wie "Thief" inspiriert zu sein, wo das an- und herumschleichen ja ebenfalls ein wichtiger Teil der Spielmechanik ist. Das mal in einer TV-Serie umgesetzt zu sehen, war schon cool.

Davon abgesehen fand ich "Der Fluch der guten Tat" aber eher mäßig. Mein größter Kritikpunkt sind dabei zweifellos die Szenen, wo sich Matt Fisk einbildet. Solchen Momenten bin ich mittlerweile einfach nur mehr überdrüssig, und ich fands auch hier sehr unpassend. Schon klar, es ist nicht so leicht, dem Zuschauer den inneren Konflikt einer Figur in einer TV-Serie oder einem Film zu vermitteln; in einem Roman oder einem Comic geht das mit den Gedanken der jeweiligen Figur wesentlich einfacher. Aber es muss doch bitte schön einen anderen Weg geben, als diese eingebildeten Selbstgespräche mit imaginären Personen. Wie oben schon kurz erwähnt spricht mich auch Matts innerer Konflikt – und seine Absicht, als Murdock tot zu bleiben, und auch Karen nichts davon zu erzählen, dass er noch am Leben ist – überhaupt nicht an. Das mit dem Agenten Pointdexter hat mich ebenfalls irritiert. Am Ende der letzten Folge war ich eigentlich davon überzeugt, dass es sich dabei um Bullseye handeln würde, aber entweder kommt das noch, oder das war ein Irrtum. Wilson Bethel spielt die Figur zwar grundsätzlich gut, allerdings erscheint sie mir momentan doch noch ziemlich klischeehaft und wenig interessant (man vergleiche das mit Frank Castles Auftritt in der zweiten "Daredevil"-Staffel). Zumal halt auch so klar war, dass er im Hinblick auf Julie lügt, und somit auch wesentlich problemgebeutelter ist, als er dem Psychologen gegenüber eingesteht. Und auch bei Fisk tut sich momentan nicht viel. Vor allem aber hoffe ich, dass sich sein ganzer bisheriger Plot in der dritten Staffel nicht als Täuschung offenbaren wird, um seine Flucht zu gewährleisten – weil dass auch ein Bad Guy mal etwas Uneigennütziges zugunsten einer von ihm geliebten Figur tun kann, würde mir eigentlich gut gefallen. Weshalb mich Karens Entdeckung doch ein bisschen mit Sorge erfüllt.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Auch "Der Flucht der guten Tat" hat mich wieder nicht unbedingt begeistert. In erster Linie waren es zwei Szenen, die für mich positiv hervorstachen: Das Wiedersehen mit Foggy, und die Schleicheinlage in der Parkgarage. Davon abgesehen plätscherte die Handlung aber wieder unaufgeregt und ohne nennenswerte Spannung und/oder Höhepunkte vor sich hin, und bot sich dabei auch so manche mich nicht wirklich überzeugende Entwicklung. Wie Matts eingebildeter Wilson Fisk, um uns an seinem inneren Monolog teilhaben zu lassen, seine mich nach wie vor störende Einstellung, nicht mehr Matt sondern nur mehr Daredevil sein zu wollen, seine Bitte an Foggy, Karen nichts über seine Rückkehr zu sagen, sowie Karens Entdeckung am Ende, die andeutet, dass Wilson Fisk mit der Verlegung ins Hotel andere Absichten verfolgt, als es bislang den Anschein hatte – und es ihm dabei eben doch nicht nur um das Wohl seiner Frau geht. Und auch Pointdexter spricht mich momentan noch nicht so wirklich an, und wirkt als Figur eher uninteressant und klischeehaft. Damit bietet sich auch nach der dritten Folge der dritten Staffel für "Daredevil" nach wie vor deutlich Luft nach oben.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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