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SeaQuest DSV - 1x02: Das versunkene Wissen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) 20th Century Fox

Originaltitel: Treasure of the Mind
Episodennummer: 1x02
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 26. September 1993
Erstausstrahlung D: 02. Februar 1994
Drehbuch: David Kemper
Regie: Bryan Spicer
Hauptdarsteller: Roy Scheider als Captain Nathan Bridger, Stephanie Beacham als Dr. Kristin Westphalen, Stacy Haiduk als Lt. Cmdr. Katherine Hitchcock, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Jonathan Brandis als Lucas Wolenczak, John D'Aquino als Lt. Benjamin Krieg, Royce D. Applegate als Chief Manilow Crocker, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Marco Sanchez als Sensor Chief Miguel Ortiz.
Gastdarsteller: Lindsay Frost als Savannah Rossovich, Robert Engels als Malcolm Lansdowne, Turhan Bey als Dimitri Rossovich, Gene Ross als Louis Jacobi, Topol als Dr. Rafik Hassan, Erick Avari als Lybyan Representative, Richard Herd als Admiral Noyce u.a.


Kurzinhalt: Während sie das Mittelmeer erkunden, macht die SeaQuest einen sensationellen archäologischen Fund: Einen versunkenen Teil der Bibliothek von Alexandria. Das besondere daran: Die Artefakte darin waren aufgrund einer Luftblase vor dem Wasser geschützt, und sind somit immer noch gut erhalten. Aufgrund der unklaren Besitzverhältnisse des Fundes melden daraufhin gleich zahlreiche Länder Anspruch auf die sich darin befindlichen Artefakte an. Captain Bridger soll als Vertreter der UEO die Verhandlungen leiten, und bekommt dabei Unterstützung von Dimitri Rossovich, dessen Tochter Savannah, sowie Louis Jacobi. Das Besondere an ihnen: Sie sind sogenannte ESPERS, verfügen also über eine starke außersinnliche Wahrnehmung, die in Richtung Telepathie geht. Sie können zwar nicht direkt Gedanken lesen, aber Absichten von Personen erkennen, und so Captain Bridger dabei helfen, sie bei den Verhandlungen besser einzuschätzen. Einer der Teilnehmer, der Repräsentant Libyens, zeigt sich dabei ganz besonders unnachgiebig. Als man seinen Forderungen nicht nachgibt, droht er, die Bibliothek zu zerstören…

Review: Episodenbild (c) 20th Century Fox "Das versunkene Wissen" beginnt ja eigentlich noch recht vielversprechend. Der Fund der Bibliothek von Alexandria – oder zumindest eines "Ablegers" – versprühte kurzzeitig einen "sense of wonder" – die darauffolgende Geschichte fand ich aber leider in beiden Handlungssträngen nicht sonderlich interessant, geschweige denn spannend. Positiv stach abseits des netten Einstiegs für mich in erster Linie noch das wirklich beeindruckende Set des Tempels hervor. Mit Topol, Eric Avari Turhan Bey hat man zudem zwei von mir geschätzte Gaststars im Gepäck. Auch der Angriff der Libyer war durchaus packend umgesetzt. Und vor allem auch zum Ende hin dreht "Das versunkene Wissen" dann doch nochmal auf, zuerst mit Dimitris – verständlicher und berechtigter – Aussage, dass ihre besondere Fähigkeit sie nicht zu Sklaven der Gesellschaft machen sollte, und andererseits mit Bridgers starken Worten am Ende, dass er den Fund lieber selbst zerstört, als auch nur ein Menschenleben dafür zu opfern. Demnach konnte mir das Finale insgesamt dann durchaus wieder gefallen.

Der Weg dorthin war jedoch bestenfalls langweilig und schlechtestenfalls mühsam. Was Letzteres betrifft, sticht vor allem die vorpubertäre Story rund um Lucas' feuchte Träume im Hinblick auf Katherine Hitchcock hervor. Damit wollte man wohl die jugendliche Zielgruppe direkt ansprechen, ich fands aber zu plakativ und daher peinlich. Aber auch mit der ESPER-Story konnte ich wenig anfangen. Mir war das mit den übernatürlichen Fähigkeiten der Parapsychologen für eine Science Fiction-Serie dann doch etwas zu mystisch und fantastisch. Wenn die Serie 200-300 Jahre in der Zukunft spielen würde, von mir aus, aber nur wenige Jahrzehnte in der Zukunft – was heißt, dass sich in der Gegenwart in der die Serie produziert wurde mindestens schon zwei Leute mit entsprechenden Fähigkeiten herumgetrieben haben müssen (nämlich Dimitri und Louis), und mich darauf einzulassen fiel mir dann doch eher schwer. Wenig anfangen konnte ich zudem mit der Romanze zwischen Nathan und Savannah. Als die auftauchte, richtete ich noch ein Stoßgebet an die Fernseh-Götter, dass man aus ihr bitte keinen love interest machen soll, war sie doch immerhin jung genug, um Nathans Tochter zu sein (mindestens). Leider wurde ich nicht erhört. Und mittlerweile stößt mir diese Kombination – einfach, da man in der (Pop-)Kultur so oft darauf stößt, doch eher sauer auf. Und zu allem Überfluss fand ich auch das politische Hickhack rund um den Fund nicht wirklich interessant. Es war nett, dass man nicht irgendwelche Fantasie-Länder genommen hat, sondern in der realen Welt geblieben ist (und damit auch riskiert hat, den einen oder anderen vor den Kopf zu stoßen). Und ich sage ja nicht einmal, dass das unrealistisch gewesen wäre. Ich fand es halt nur leider nicht sonderlich spannend, bei diesen Verhandlungen zuzuschauen. Aus meiner Sicht war "Das versunkene Wissen" somit die erste ansatzweise Niete der Serie.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox Nach einem noch vielversprechenden Beginn hat mich "Das versunkene Wissen" leider zunehmend verloren, und vor allem mit Mittelteil doch ziemlich gelangweilt. Angefangen bei der doch eher zum Fremdschämen einladenden Umsetzung von Lucas' Schwärmerei für Katherine (nicht, dass diese nicht nachvollziehbar wäre, ist sie doch in der Tat eine überaus attraktive Frau), über die Story rund um die Parapsychologen (die mir für eine in naher Zukunft angesiedelten Science Fiction-Serie doch zu übernatürlich war) sowie dem wenig mitreißenden politischen Gezanke (dass ich einfach nicht interessant fand), bis hin zur aufgesetzt wirkenden Romanze zwischen Bridger und Savannah, die für mich einerseits was ihre Chemie zueinander betrifft überhaupt nicht funktionierte, und mir auch aufgrund des (großen, und vor allem in dieser Konstellation typischen) Altersunterschieds sauer aufstieß. Positiv machten sich in weiterer Folge in erster Linie noch einzelne starke Szenen und Aussagen, sowie das überaus nette Set rund um den archäologischen Fund bemerkbar. Das reicht zwar, um "Das versunkene Wissen" nicht Schiffbruch erleiden zu lassen, ist aber nicht genug, um sie über Wasser zu halten.

Wertung: 1.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 20th Century Fox)




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