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Daredevil - 3x02: Bitte Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Please
Episodennummer: 3x01
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 19. Oktober 2018 (Netflix)
Drehbuch: Jim Dunn
Regie: Lukas Ettlin
Hauptdarsteller: Charlie Cox als Matt Murdock/Daredevil, Deborah Ann Woll als Karen Page, Elden Henson als Foggy Nelson, Joanne Whalley als Maggie Grace, Jay Ali als Ray Nadeem, Wilson Bethel als Benjamin Poindexter, Stephen Rider als Blake Tower, Vincent D'Onofrio als Wilson Fisk.
Gastdarsteller: Peter McRobbie als Father Paul Lantom, Geoffrey Cantor als Mitchell Ellison, Kate Udall als SAC Tammy Hattley, Skylar Gaertner als Young Matt Murdock, Matthew McCurdy als Agent Wellers, Matt DeAngelis als Jasper Evans, Deirdre O'Connell als Anna Nelson, Michael Mulheren als Edward Nelson, Peter Halpin als Theo Nelson, John Francis McNamara als Timmy Nelson, Anne Carney als Jeanie Nelson, Arden Wolfe als Ruthie Nelson, Andy Lucien als Agent Ramsey, Don Castro als Agent Pryor Arinori, Bill Winkler als Warden Riggle, Dina Shihabi als Neda Kazemi, Chris Colombo als Rostam Kazemi, Antoni Corone als Police Commissioner Chris DiMolina, Ron Fehmiu als Mother Theresa u.a.


Kurzinhalt: Sein erster Einsatz als Daredevil nach seiner schweren Verletzung ist alles andere als reibungslos verlaufen. Vielmehr hat Matt eine regelrechte Abreibung kassiert. Doch selbst dieser Rückschlag kann ihn nicht davon abbringen, auch weiterhin alles daran zu setzen, seine Mission als Daredevil fortzusetzen. Währenddessen schöpft Karen im Hinblick auf Matt neue Hoffnung, als ihr Gerüchte über einen potentiellen Angriff von Daredevil zu Ohren kommen. Foggy besucht indes seine Familie, die ihn darum bittet, darüber nachzudenken, in den Familienbetrieb zu wechseln, und seinem Bruder bei der Fleischhauerei zu helfen, sobald ihr Vater in Pension geht. Im Gefängnis hat sich indes mittlerweile herumgesprochen, dass Wilson Fisk mit dem FBI gesprochen und ihnen bei ihrer jüngsten Verhaftung geholfen hat. Nun soll er – zu seiner eigenen Sicherheit – verlegt werden. Doch der Transfer bietet jenen, die befürchten, von ihm verraten zu werden, die perfekte Gelegenheit, um ihn auszuschalten…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix "Bitte" hat mir schon wieder etwas besser gefallen als der noch sehr gemächliche und unspektakuläre Staffelauftakt. Vor allem alles rund um Wilson Fisk stach dabei für mich hervor. Dieser scheint zum Wohle seiner Frau tatsächlich bereit zu sein, so ziemlich alles auf sich zu nehmen. Nicht nur arbeitet er mit dem FBI zusammen und sorgt dafür, dass einige andere Verbrecher hinter Gitter landen, er verzichtet sogar darauf, jenen Mann zu töten, der ihn im Gefängnis angreift. Wunderbar dann auch sein Monolog über die Liebe als Käfig im Gefangenentransporter. Und mit dem Angriff auf eben diesen beschert man uns auch (neben dem kurzen, netten Kampf von Daredevil in der Fabrik) auch so ziemlich das Action- und Spannungs-Highlight der Folge. Besonders gut daran war, dass wir sie aus der Perspektive von Wilson Fisk erleben, der im umgestürzten Transporter festsitzt, und hilflos mit ansehen muss, wie die Gangster einen Polizisten nach dem anderen ausschalten – ehe dann Bullseye (so darf man zumindest annehmen) zu seiner Rettung eilt. Doch was genau er mit Wilson Fisk vor hat, und ob all dies nicht vielleicht sogar zu einem ausgeklügelten Plan von diesem gehört, um aus dem Gefängnis zu kommen, bleibt vorerst noch offen. Insgesamt hat mir der Fisk-Teil der Episode jedenfalls am besten gefallen.

Aber auch alles rund um Karen und Foggy fand ich wieder gut. Erstere schöpft nach dem Bericht, nachdem sich ein maskierter Rächer in Hell's Kitchen herumtreiben soll, Hoffnung, Matt könnte doch noch am Leben sein – die von Foggy sogleich mit dem Hinweis, dass es an solchen selbsternannten Rächern nicht gerade mangelt, relativiert wird. Vor allem aber stellt er Karen die Gretchenfrage: Wenn Matt tatsächlich noch am Leben wäre – würde er dies seine Freunde nicht wissen lassen? Und in der Tat ist das etwas, für dass sich Matt über kurz oder lang wohl wird verantworten müssen. Seine Story fand ich hingegen von den drei hier versammelten am schwächsten (ja selbst schwächer als Foggys Familienfeier, fand ich es doch durchaus nett und interessant, die alle mal kennenzulernen). Ich vermute mal, dass dieser christlich-kirchlich-religiöse Teil auch in der Vorlage sehr stark vertreten ist, und man sich deshalb wohl irgendwie gezwungen sieht, ihn zu übernehmen, aber als Atheist ist dieses ganze Gott- und Glaubens-Gerede für mich halt so ziemlich das uninteressanteste an der kompletten Serie. Nun mag man deshalb daraus schließen, dass mir seine Glaubenskrise ja eigentlich recht gut gefallen müsste, und in der Tat wäre dies der Fall, wenn ich mir nicht 100%ig sicher wäre, dass eben dies tatsächlich als Krise gedacht ist, die er im weiteren Verlauf der Staffel überwinden (und somit auch wieder zu Gott zurückfinden) wird. Auch auf den Flashback zum jungen Matt hätte ich ruhig verzichten können. Ich konnte daran nicht wirklich etwas Interessantes oder gar die Episode Aufwertendes erkennen. Der Daredevil-Teil der Episode war hingegen wieder recht gelungen, wobei vor allem die kurze, oben bereits angesprochene, Kampfsequenz hervorstach, die auch wieder sehr gut choreographiert und inszeniert war. Momentan macht das alles für mich aber eher noch den Eindruck eines Vorspiels.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Ähnlich wie mit Matts Gesundheitszustand geht es auch mit "Daredevil" langsam bergauf. Die größte Stärke lag für mich dabei diesmal aber eher in der Story rund um Wilson Fisk, der mich zuerst mit seiner Zurückhaltung überraschte (als er seinen Angreifer am Leben lässt), danach mit einem wundervollen Monolog über die Liebe als Gefängnis bestach, und schließlich beim Angriff auf den Gefangenentransporter im Mittelpunkt der packendsten Szene der Folge stand. Aber auch alles rund um Karen und Foggy fand ich wieder ganz nett. Wie sie langsam Hoffnung schöpft, Matt könnte noch am Leben sein, Foggy jedoch mit der berechtigten Frage entgegenhält, warum er sich dann bei ihnen bislang noch nicht gemeldet hat. Und auch, dass wir Foggys Familie hier mal kennenlernen, fand ich nett. Just alles rund um den Titelhelden fiel da im direkten Vergleich doch eher ab. Die Actioneinlage in der Mitte war zwar soweit ganz nett, davon abgesehen war aber in diesem Handlungsstrang wieder mal nicht viel los, dass mich mitgerissen hätte. Den Flashback fand ich vollkommen unnötig. Und das Gott-Gelabere spricht mich halt auch nicht wirklich an. Aus meiner Sicht lässt man sich in dieser Staffel jedenfalls doch ordentlich Zeit, um in die Gänge zu kommen. Wollen wir hoffen, dass das Auftauchen von Bullseye die entsprechende Initialzündung liefern wird.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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