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Daredevil - 3x01: Wiederauferstehung Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Resurrection
Episodennummer: 3x01
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 19. Oktober 2018 (Netflix)
Drehbuch: Erik Oleson
Regie: Marc Jobst
Hauptdarsteller: Charlie Cox als Matt Murdock/Daredevil, Deborah Ann Woll als Karen Page, Elden Henson als Foggy Nelson, Joanne Whalley als Maggie Grace, Jay Ali als Ray Nadeem, Vincent D'Onofrio als Wilson Fisk.
Gastdarsteller: Peter McRobbie als Father Paul Lantom, Danny Johnson als Benjamin Donovan, Stephen Rowe als Nicholas Lee, Kate Udall als SAC Tammy Hattley, Sunita Deshpand als Seema Nadeem, Noah Huq als Sami Nadeem, Fajer Kaisi als Nihar Nadeem, Nandita Shenoy als Saanvi Nadeem, Dina Shihabi als Neda Kazemi, Chris Colombo als Rostam Kazemi u.a.


Kurzinhalt: Wie durch ein Wunder hat Matt Murdock den Einsturz des Hochhauses überlebt. Als er daraufhin an Land gespült und von einem Passanten gefunden wird, bittet er darum, in die Kirche von Pater Lantom gebracht zu werden. Dort wird er von den Nonnen medizinisch versorgt. Nach einigen Tagen besteht zumindest keine Lebensgefahr mehr – dennoch ist Matt noch lange nicht geheilt. Vor allem die Tatsache, dass er auf dem rechten Ohr fast taub ist – was seine außergewöhnliche, sensorische Wahrnehmung einschränkt und ihn somit zum ersten Mal in seinem Leben nun wirklich blind ist – belastet ihn schwer. Zumal er in seiner Tätigkeit als Daredevil den Hauptzweck seines Lebens sieht. Oder, wie er es Schwester Grace gegenüber, die in bereits seit Kindestagen an kennt, ausdrückt: Er würde lieber als Teufel von Hell's Kitchen sterben, denn als Matt Murdock weiterzuleben. Doch falls sich sein Ohr nicht wieder erholt, dürften die Tage von Daredevil ein für alle Mal gezählt sein. Währenddessen ist Karen nach wie vor nicht bereit, Matts Wohnung aufzugeben, und bezahlt die Miete – in Erwartung seiner Rückkehr – weiter. Und Wilson Fisk schmiedet im Gefängnis einen Plan, um seine Frau – die als Komplizin angeklagt wurde und das Land verlassen musste – zu begnadigen, damit diese wieder nach New York zurückkehren kann…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Mit "Wiederauferstehung" kehrt mit "Daredevil" also nun die allererste Marvel-Netflix-Serie wieder zurück. Vielleicht liegt es daran, dass die letzten Staffel-Veröffentlichungen ("Jessica Jones" S2, "Luke Cage" S2, "Iron Fist" S2, "Daredevil" S3) relativ knapp hintereinander erfolgten (was ich vor allem auch insofern sehr interessant finde, als die Lücke zur zweiten "Punisher"-Staffel nun wieder recht groß ist) und ich noch nicht so richtig heiß auf eine Rückkehr des Teufels von Hell's Kitchen bin, da wir zuletzt eben eh ganz gut mit Abenteuern aus diesem Serien-Universum versorgt waren – aber sonderlich begeistert hat mich "Wiederauferstehung" leider nicht. Mit einer Ausnahme: In meinem Review zu "Ein kalter Tag in Hell's Kitchen", dem Finale der zweiten Staffel, hatte ich ja bemängelt, dass unmittelbar nach Matts Geständnis abgeblendet wurde, und wir Karens Reaktion nicht mehr erfahren haben. In "Defenders" war dann – erwartbarerweise – auch keine Gelegenheit, dies nachzuholen. Aber zumindest dieser Kritikpunkt wurde hier nun ausgeräumt, als man uns – während Karen Matts Wohnung besucht – eine Rückblende schenkt, wo wir die unmittelbaren Nachwehen dieser Offenbarung erleben. Diesen Moment fand ich (nicht zuletzt, da ich mir sicher war, dass wir darauf würden verzichten müssen) wirklich klasse.

Davon abgesehen plätscherte "Wiederauferstehung" aber sehr gemächlich und ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hin. Zwar verstehe ich grundsätzlich, dass die Macher Matt Murdock bzw. Daredevil nach dem Finale von "Defenders" nicht gleich wieder völlig geheilt zeigen wollten, aber zumindest in dieser ersten Episode sprach mich halt das, womit sie die Geschichte füllten, nicht wirklich an. Weder seine Gespräche mit Father Lantom noch mit Schwester Grace fand ich sonderlich interessant, und vor allem auch das ganze Gott- und Glaubens-Gedöns könnte mir persönlich halt erspart bleiben. Generell hat mich dieser Rekonvaleszenz-Teil ein bisschen an "The Dark Knight Rises" erinnert. Auch dort hat mich der entsprechende Abschnitt eher gelangweilt, was auch daran liegen mag, als wir ja ohnehin wissen, dass Matt schon bald wieder als Daredevil im Einsatz sehen werden – was es mir schwer machte, seine Ängste und seine Verzweiflung nachzufühlen. Und vor allem auch seine Aussage, er hätte niemanden, konnte ich irgendwie überhaupt nicht nachvollziehen. Immerhin sein Einsatz am Ende war dann ganz nett; er kann es halt einfach nicht sein lassen (Daredevil scheint echt wie eine Art Droge für ihn zu sein) – und kriegt dann auch gleich die Rechnung dafür präsentiert, wobei er immerhin noch dazu fähig war, vor der Polizei zu fliehen. Aus seiner Sicht dürfte es aber dennoch ein langer Weg sein, bis er wieder als Daredevil für Recht und Ordnung sorgen kann. Aus meiner Sicht hoffe ich allerdings, dass die Macher mit uns Erbarmen haben und diesen Plot abkürzen, bzw. möglichst bald abschließen. Besser fand ich da schon alles rund um Karen und Foggy; schade nur, dass dieser Teil kaum zur Geltung kam. Bei Wilson Fisk mochte ich vor allem die erste Szene, wo er sich vorstellt, in seiner Wohnung zu sein und ein gutes Omelett zuzubereiten – woraufhin der Schnitt zur harten Realität folgte. Alles rund um die Familie in Geldnöten sprach mich aber – trotz der sich dann am Ende ergebenden Verbindung zu Fisk – wiederum nicht wirklich an. Bleibt nur zu hoffen, dass diese ganze "Die Figuren in Stellung bringen"-Phase bald vorbei ist, und es dann endlich wieder so richtig losgeht.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Während "Luke Cage" und "Iron Fist" in der zweiten Staffel jeweils dazulegen konnten, empfand ich zumindest mal den Auftakt der dritten "Daredevil"-Season doch eher als Rückschritt. So verständlich es ist, dass sie Matt nach den Ereignissen aus dem "Defenders"-Finale – und dem über ihn zusammenfallenden Hochhaus – nicht gleich wieder fit zeigen wollten, fand ich seine Rekonvaleszenz leider wenig spannend dargestellt. Vor allem die ganzen Dialoge mit dem Priester und der Ordensschwester haben mich doch eher gelangweilt. Eher kritisch sehe ich auch alles rund um den FBI-Agenten in Geldnöten. Obwohl man uns kurz sein Familienleben zeigte gelang es der Serie leider nicht, große Sympathien für ihn zu wecken. Positiv stachen in erster Linie das dann wieder ganz nette Finale (mit Matt im viel zu frühen Daredevil-Einsatz), die gemeinsamen Szenen zwischen Karen und Foggy, vor allem aber die Rückblende zum Finale der zweiten Staffel, wo Matt Karen in sein Doppelleben einweihte. Vor allem letzteres überraschte mich positiv, hatte ich doch schon befürchtet, dass wir ihre Reaktion nie direkt sehen würden. Zusammen mit der netten Inszenierung und den guten schauspielerischen Leistungen reicht das zwar immerhin knapp für Durchschnitt. Ich hoffe aber, dass die Staffel rasch eine andere Richtung einschlagen wird, die mich dann wieder mehr anspricht.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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