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Iron Fist - 2x02: Stadt in Gefahr Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: The City's Not for Burning
Episodennummer: 2x02
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 07. September 2018 (Netflix)
Drehbuch: Jon Worley
Regie: Rachel Talalay
Hauptdarsteller: Finn Jones als Danny Rand/Iron Fist, Jessica Henwick als Colleen Wing, Tom Pelphrey als Ward Meachum, Jessica Stroup als Joy Meachum, Sacha Dhawan als Davos, Alice Eve als Mary Walker.
Gastdarsteller: Hoon Lee als Lei Kung, Henry Yuk als Hai-Qing Yang, Christine Toy Johnson als Sherry Yang, James Saito als Yü-Ti, Giullian Yao Gioiello als BB, Julee Cerda als Mika Prada, Gita Reddy als Priya, James Chen als Sam Chung, Maren Lord als Katie, Jason Lai als Ryhno, Jowin Marie Batoon als Torx, Sydney Mae Diaz als Hex, Lenny Cruz als Spokes, Will M. Chang als Golden Tiger, Michael Tow als Clerk u.a.


Kurzinhalt: Nachdem er sie zuvor bereits zufällig in den Straßen New Yorks getroffen hat, entdeckt Danny in einem Café zufällig Mary. Nach einem kurzen Gespräch warnt er sie, heute Chinatown zu meiden, da es dort gerade fast zu einem Scharmützel zwischen zwei Gangs gekommen wäre – am hellichten Tag, auf offener Straße. Während er sie nach Hause begleitet, macht sie auf einmal einen verwirrten Eindruck, und bricht auch kurz zusammen – weshalb er sie zu sich und Colleen in die Wohnung bringt. Die beiden wundern sich, was wohl mit ihr los ist. Mary hat sich indes ins Badezimmer zurückgezogen und als sie dieses verlässt, wirkt sie wie ein neuer Mensch, und verlässt blitzartig ihre Wohnung. Danny und Colleen können sich jedoch nicht lange Gedanken über ihr seltsames Verhalten machen – gilt es doch, einen offenen Krieg zwischen zwei verfeindeten chinesische Gangs zu verhindern. Joy und Davos versuchen indes, ein Objekt in die Hände zu bekommen, das für ihre Pläne von entscheidender Bedeutung ist. Damit ihnen dies gelingt, muss Davos ein großes Opfer bringen…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Etwas, dass ich in meinem Review zur Auftaktfolge der zweiten Staffel ganz vergessen hatte, zu erwähnen: Wie es scheint, lernen Marvel/Netflix ja doch dazu. Nach der verkürzten "Defenders"-Staffel – und nachdem aus meiner Sicht sowohl "Punisher" (S1) als auch "Luke "Cage" (S2) von einer geringeren Episodenzahl profitiert hätten – belässt man es bei "Iron Fist" in Season 2 nun auch bei "nur" zehn Episoden. Dies könnte dem Tempo zugutekommen und dafür sorgen, dass man sich hier den bislang ja leider sehr typischen Durchhänger erspart. Bislang ist jedenfalls davon, dass man irgendwas hinauszögern und sich irgendwie Zeit lassen würde, nicht viel zu spüren. Klar kamen auch hier wieder die einzelnen Handlungsstränge unterschiedlich bei mir an. Alles rund um Davos und das wahnsinnig große Opfer, dass er hier erbringen muss, fand ich zum Beispiel doch eher konstruiert und überzogen. Da dachte ich mir echt so: Stell dich nicht so an, gibt Schlimmeres. Der "I'm dry." "I'm not."-Spruch war auch eher zum Fremdschämen. Die gemeinsame Szene zwischen Ward und Joy bei der Party hat mich auch wieder mal nicht vom Hocker gerissen (dafür war das Geplänkel mit seiner Assistentin sogar ansatzweise amüsant). Und wie Davos den einen Kerl mit den drei Tippsern auf den Hals umbringt, fand ich auch eher unfreiwillig komisch. Das hatte für mich was von "Kill Bill", nur war's dort (bzw. waren die) halt nicht ernst gemeint.

Ansonsten war aber auch "Stadt in Gefahr" wieder solide. Zwar bin ich mir nicht sicher, ob die Rückblenden narrativ unbedingt notwendig waren. "Show, don't tell" in allen Ehren, aber dass Danny und Davos lange miteinander gekämpft haben und ersterer letztendlich als Sieger vom Platz ging, wussten wir auch so schon. Ob es unbedingt notwendig war, es (nachträglich) auch zu sehen, sei dahingestellt. Allerdings brachte dies in die ansonsten recht unspektakuläre Folge etwas Action hinein, und war somit letztendlich doch willkommen. Zumal die ganze Episode, und eben auch dieser Kampf, von Rachel Talalay sehr gut inszeniert war. Auch alles rund um Mary fand ich wieder interessant. Dass sie unter einer dissoziativen Identitätsstörung leidet, und die Post It's Nachrichten an sie selbst – nur halt von einer anderen Persönlichkeit – sind, wird immer offensichtlicher. Noch bin ich mir nicht sicher, wie da die Verbindung zur größeren fortlaufenden Handlung rund um die anstehende (nach wie vor ebenfalls noch etwas schwammige) neue Bedrohung für New York ist, dennoch gelang es dem Handlungsstrang, mein Interesse aufrecht zu halten. Sehr nett fand ich auch, wie es Danny und insbesondere Colleen hier gelingt, auf diplomatische Art und Weise den Ausbruch eines offenen Gang-Kriegs (zumindest vorerst) zu verhindern. Überhaupt, Colleen. Wie sie ihre Angreifer ausschaltet, ihnen folgt, und mit ihrem Anführer furchtlos Tacheles redet, war ja auch mal ein starker (und vor allem schön pazifistischer) Moment. Das war wirklich cool. Insgesamt hat mich zwar nichts an "Stadt in Gefahr" so wirklich begeistert, zugleich aber jedoch auch nichts sonderlich genervt, und insgesamt fühlte ich mich von ihr recht gut unterhalten. Das mag nach keiner großen Leistung klingen, war aber bei "Iron Fist" in der ersten Staffel nicht einfach nur nicht selbstverständlich, sondern vielmehr die absolute Ausnahme – und gehört somit anerkannt.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Nicht mehr ganz so gelungen wie der überraschend gute Staffelauftakt, aber immer noch solide. In der zweiten Staffel umschifft "Iron Fist" bislang so einige Fallen, die mir in der ersten noch so sauer aufgestoßen sind. Auch von der Verkürzung auf zehn Episoden dürfte die Season profitieren – bislang ist das Erzähltempo jedenfalls noch ausreichend (und angenehm) hoch, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Natürlich heißt das deshalb nicht automatisch, dass ich jeden Handlungsstrang mag. Alles rund um Joy und Ward hat mich wieder einmal weniger interessiert (wobei Ward diesmal sogar ein paar amüsante Momente mit seiner Assistentin bekam), und Davos Unbehagen aufgrund des Opfers, das hier von ihm verlangt wird, fand ich auch etwas überzogen. Und wie er den einen Kerl am Ende ausschaltet, war doch eher unfreiwillig komisch. Streiten kann man zudem darüber, ob es unbedingt notwendig war, uns hier nun in Flashbacks den letzten, alles entscheidenden Kampf zwischen Danny und Davos während ihrer Ausbildung in Kun'lun zu zeigen. Da die Episode davon abgesehen aber eh keine Action bot, will ich es ihnen durchgehen lassen. Zumal der Kampf – und die Folge insgesamt – Rachel Talalay sehr gut inszeniert war. Wenn das so weitergeht, könnte "Iron Fist" zumindest in der zweiten Staffel im Marvel/Netflix-internen Ranking an "Luke Cage" vorbeiziehen.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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