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Iron Fist - 2x01: Der Zorn von Iron Fist Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: The Fury of Iron Fist
Episodennummer: 2x01
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 07. September 2018 (Netflix)
Drehbuch: M. Raven Metzner
Regie: David Dobkin
Hauptdarsteller: Finn Jones als Danny Rand/Iron Fist, Jessica Henwick als Colleen Wing, Tom Pelphrey als Ward Meachum, Jessica Stroup als Joy Meachum, Sacha Dhawan als Davos, Alice Eve als Mary Walker.
Gastdarsteller: Henry Yuk als Hai-Qing Yang, James Hiroyuki Liao als Albert, Giullian Yao Gioiello als BB, Natalie Smith als Bethany, Jason Lai als Ryhno, Jason Ng als Spokes, Micah Karns als Chain, Nate Hitpas als Wiz, Chil Kong als Henry Yip, Lya Yanne als Diana Tsai, Viv Howard als Lana Tsai, Robert Mauzell als Carlos u.a.


Kurzinhalt: Seit dem ultimativen Kampf gegen die Hand, die nicht nur Matt Murdock das Leben kostete, sondern auch Misty Knight ihren Arm, sind ein paar Monate vergangen. Colleen, die sich wegen Misty immer noch Vorwürfe macht, hat ihr Schwert zwischenzeitlich an den Nagel gehängt, und das Dojo in eine Wohnung umgebaut, in der sie gemeinsam mit Danny Rand lebt. Dieser zieht indes immer noch als Iron Fist seine Runden, und versucht, die Gewalt zwischen den Gangs in New York einzudämmen. Noch weiß er nicht, dass sein ehemaliger bester Freund Davos, der mit ihm ausgebildet wurde, und gegen ihn nur knapp als Iron Fist den Kürzeren zog, ihm Rache für den Verlust von Kun'Lun geschworen hat. Dafür tut er sich mit Joy Meachum zusammen, die nach den Ereignissen rund um ihren Vater mit Danny ebenfalls ein Hühnchen zu rupfen hat. Angetrieben von ihren Machenschaften, braut sich über New York eine neue Gefahr zusammen…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Die erste Staffel von "Iron Fist" war nicht einfach nur mit Abstand die bisher schwächste Marvel-Netflix-Kooperation, sondern zählt insgesamt zu den schlechtesten Serien-Staffeln, die ich mir je zur Gänze angetan (und dann auch noch besprochen!) habe. Wie jedoch schon beim Review zur "Luke Cage"-Folge "The Main Ingredient" erwähnt: Sowohl die leichte Neuausrichtung mit "The Defenders" sowie vor allem auch sein dortiger, gemeinsamer Auftritt mit Luke Cage, machten mich hoffnungsfroh, dass es der zweiten Staffel gelingen würde, die furchtbare Auftakt-Season vergessen zu machen. Nicht zuletzt, als sich die Probleme in erster Linie auf die dort erzählte, sauschwache und langweilige Story beschränkten, ich jedoch nicht grundsätzlich etwas gegen Danny Rand, Colleen Wing, oder auch ihre jeweiligen Besetzungen, hatte. Und auch wenn mich "Der Zorn von Iron Fist" jetzt nicht unbedingt zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat, war es doch ein vielversprechender Auftakt – nicht zuletzt, als es "Iron Fist" aus meiner Sicht gleich zum Auftakt von Season 2 gelang, mit der besten Episode der ersten Staffel gleichzuziehen.

Vor allem den Einstieg fand ich dabei cool. Einerseits, weil gerade auch die Nachtszenen – und hier eben insbesondere gleich der Auftakt – optisch ganz besonders hervorstachen. Die Lichter in Chinatown, generell die satten Farben – das sah alles schon sehr cool aus. Aber auch, weil man uns hier gleich zu Beginn ein bisserl Action bot, und uns zugleich den titelspendenden Zorn der Iron Fist zeigt, den ich so ziemlich für den interessantesten und vielversprechendsten Aspekt dieser zweiten Staffel (zumindest bislang, rein nach dem Auftakt, bekannt) halte. Denn zumindest für mich scheint es so, als wäre Danny nun – nachdem die Hand besiegt wurde – ein Held ohne Bestimmung. Später meint er zwar im Gespräch mit Davos, dass die Eiserne Faust ihm genau dies verleiht – doch nun, da die Hand besiegt ist, worin liegt genau sein Ziel? Wohin mit der ganzen Energie, die sich in ihm aufstaut? Nun, einerseits kann er sie bei solchen Scharmützeln wie am Anfang entladen, oder er prügelt wie am Ende auf eine Wand ein. Dass die Eiserne Faust süchtig machen bzw. ihn zu mehr Aggressivität verleiten könnte (Luke plagte sich in der zweiten Staffel ja mit ähnlichen Problemen), macht die Figur gleich doppelt so interessant (mindestens!), wie sie in Season 1 war. Aber auch der Kampf im Restaurant war ein Pluspunkt. Zumal ich die Action bislang auch um einiges besser inszeniert finde als noch in der ersten Staffel – ich hoffe, das bleibt so. Ein weiterer interessanter Aspekt bzw. Neuzugang ist Alice Eve. Man merkt sofort, dass mit ihrer Figur irgendwas nicht stimmt. Auch die Nachrichten an sich selbst im Apartment weckten mein Interesse. Ich vermute ja, dass wir es hier mit einer Art gespaltenen Persönlichkeit zu tun haben – und man hier in erster Linie eine Widersacherin für Colleen schafft (während es Randy mit Davos und Ward mit Joy zu tun bekommen dürften). Die Entwicklung von Colleen fand ich indes auch interessant. Ich bin mir sicher, dass sie im Verlauf der Staffel wieder zum Schwert greifen und aktiv ins Geschehen eingreifen wird, aber wie sie hier mal der Gewalt entsagt und ihre Energie lieber darauf verwendet, der Gemeinschaft durch gemeinnützige Arbeit zu helfen, war auch eine interessante Entwicklung.

Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Trotzdem wurde ich jetzt natürlich durch "Der Zorn von Iron Fist" nicht gleich zum Über-Fan der Serie, bzw. wurden meine Vorbehalte nicht gleich zur Gänze zerstreut. Vor allem die Meachum-Familiengeschichte interessiert mich immer noch nicht die Bohne. Insofern bin ich auch was die Allianz zwischen Joy und Davos betrifft etwas skeptisch – zumal es irgendwie bei der ersten Szene zwischen ihr und Danny, wo letzterer das Dokument unterzeichnet, irgendwie schon klar war, wo sich das hinbewegt, und wofür sie ihre "Abfertigung" verwenden wird. Aber vor allem auch alles rund um Ward fand ich eher langweilig – zumal ich nach wie vor nicht der größte Fan von Tom Pelphreys gestelzter Darstellung bin. Zudem wollte der eine oder andere Gag (wie z.B. "It's a sponge. Called Bob.") bei mir nicht zünden. Und Danny Randy sehr elitäre Einstellung zu Geld (wie z.B. sein Spruch, dass dieses mindestens so viele Probleme schafft wie löst – wer das sagt, kann noch nie in echten Geldnötigen gewesen sein) drückt nach wie vor stark auf seine Sympathiewerte. Und trotzdem: Wenn sie diesen Weg konsequent weitergehen, kann mich die zweite Staffel mit der Serie bzw. ihrem Helden ja vielleicht doch noch versöhnen.

Fazit: Ich bin überrascht. Auch wenn ich zugegebenermaßen nach "Defenders" sowie seinem Auftritt bei Luke Cage – trotz meiner enormen Enttäuschung mit der ersten Staffel – zu hoffen begann, dass es der Serie doch noch gelingen würde, sich zu darappeln, aber dass mich bereits der Einstieg auf diese Weise überzeugen und damit einen ersten großen und wichtigen Schritt machen würde, um mich mit der Serie zu versöhnen, hätte ich nicht zu hoffen gewagt. Nicht, dass "Der Zorn von Iron Fist" irgendwie revolutionär oder sensationell gewesen sein mag – aber sie bot gute Unterhaltung, und zog damit mit der besten (und zugleich einzig richtig guten) Episode der ersten Staffel gleich – und das gleich zum Auftakt! Das neue Setting des Helden ohne Bestimmung/Gegner – und insbesondere die Idee, dass sich die Eiserne Faust und die darin gebundene Energie als mindestens so großer Fluch wie Segen herausstellen könnte – finde ich enorm vielversprechend. Gespannt bin ich auch schon, was es mit Mary Walker (Neuzugang Alice Eve) auf sich hat. Alles rund um die Meachums hat mich zwar wieder mal ziemlich gelangweilt, stellenweise war die Episode etwas vorhersehbar, nicht jeder Gag zündete, und Dannys nach wie vor sehr elitäre Einstellung zu Geld ist immer noch zum Haare raufen – aber vor allem dank dem coolen Einstieg, dem interessanten Ausklang, der netten Action zwischendurch sowie dem vielversprechenden Setup konnte mir "Der Zorn von Iron Fist" insgesamt (überraschend) gut gefallen.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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