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Doctor Who - 10x09: Die Kaiserin vom Mars Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) BBC

Originaltitel:Empress of Mars
Episodennummer: 10x09
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 10. Juni 2017
Erstausstrahlung D: 03. Januar 2018
Drehbuch: Mark Gatiss
Regie: Wayne Yip
Hauptdarsteller: Peter Capaldi als The Doctor, Pearl Mackie als Bill Potts, Matt Lucas als Nardole.
Gastdarsteller: Michelle Gomez als Missy, Anthony Calf als Godsacre, Ferdinand Kingsley als Catchlove, Richard Ashton als Friday, Adele Lynch als Iraxxa, Glenn Speers als Sergeant Major Peach, Ian Beattie als Jackdaw, Bayo Gbadamosi als Vincey, Ian Hughes als Knibbs, Lesley Ewen als Coolidge, Ysanne Churchman als Voice of Alpha Centauri u.a.

Kurzinhalt: Die NASA staunt nicht schlecht, als eine neue Marssonde den Schriftzug "God save the Queen" auf dem Nachbarplaneten der Erde offenbart. Um das Rätsel dahinter zu lösen, reisen der Doktor und Bill ins Jahr 1881, da sie feststellen konnten, dass der Schriftzug damals angebracht wurde – und staunen nicht schlecht, in den unterirdischen Tunneln des Mars nicht nur eine atembare Atmosphäre vorzufinden, sondern auch auf ein Regiment britischer Soldaten zu stoßen, dass von Queen Victoria I. entsandt wurde, um Anspruch auf den Planeten zu erheben. Doch die Briten sind nicht allein, sind sie doch auf der Marsoberfläche auf einen Einsiedler gestoßen, dem sie – frei nach Robinson Crusoe – den Namen "Freitag" gaben, und von dem sie glauben, dass er mit seinem Raumschiff auf den Planeten gestürzt ist. In Wahrheit ist Friday jedoch ein Eiskrieger, der als einziger nach Jahrtausende langem Schlaf aus seiner Kälteschlafkammer geweckt wurde. Mit Hilfe der Soldaten gelingt es ihm nun, auch seine Königin wieder zum Leben zu erwecken – die den Menschen daraufhin den Krieg erklärt…


Review: Episodenbild (c) BBC Mit "Die Kaiserin vom Mars" konnte ich leider praktisch von Beginn an wenig bis gar nichts anfangen. Ok, das mit dem Schriftzug auf dem Mars war noch ganz nett, aber das Konzept rund um den bereits 1881 von Menschen besuchten Mars war derart schräg, phantastisch und unglaubwürdig, dass ich mich auf die gesamte Folge von Anfang an nicht einlassen konnte. Angefangen von der Atmosphäre, die in den Tunneln des Mars existiert, über die Anwesenheit des britischen Regiments, bis hin zur Echtzeit-Kommunikation zwischen Mars und Erde am Ende. Wenn man sich denn wenigstens die Mühe gemacht hätte, sich halbwegs plausible Erklärungen dafür auszudenken, doch damit hält sich Mark Gatiss gar nicht erst lange auf. Er will seine Geschichte erzählen, und zieht es beinhart durch. Für meinen Geschmack verließ er sich dabei aber zu sehr auf die Fähigkeit des Zuschauers, seine "Ungläubigkeit auszusetzen" (mir kommt diese deutsche Übersetzung für "suspension of disbelief" ja immer noch holprig vor, bin aber noch auf keine bessere Alternative gestoßen). Mir persönlich war es jedenfalls leider nicht möglich.

Aber selbst wenn, hätte mich die Story wenig begeistert. Die Eiskrieger haben mich persönlich noch nie angesprochen, und auch hier fand ich das Design wieder einmal nur "na ja". Ich fand sie auch vom Konzept her noch nie sonderlich interessant. Erschwerend kommt hinzu, dass ich mich den britischen Soldaten nie wirklich verbunden fühlte, und dementsprechend nicht mit ihnen mitfieberte. Mehr noch, letztendlich war mir im Prinzip alles, was auf dem Mars vor sich geht, egal – was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass ich ans Geschehen nun mal nicht "glauben" konnte. Als der eine Kriegstreiber das Kommando an sich riss und die Soldaten zum Angriff anstiftete, dachte ich nur "Sollen sie halt draufgehen, wenn sie so blöd sind." Es half auch nicht, dass ich bei Freitag automatisch an "Robinson Crusoe auf dem Mars" denken musste, und Mark Gatiss von den Figuren zwar zahlreiche Filme erwähnen lässt, just diesen einen (der sich ja förmlich aufdrängt) auslässt. Fast könnte man meinen, er hätte gehofft, dass dieser den Zuschauern nicht geläufig wäre. In meinem Fall hat er da aber Pech gehabt (siehe auch mein Review hier). Das einzige, was die Episode vor einem Totalabsturz bewahrte, waren die netten Trickaufnahmen des Roten Planeten, sowie die Wendung rund um die von Nardole freigelassene Missy. Aber auch das kann letztendlich nichts mehr daran ändern, dass wir mit "Die Kaiserin vom Mars" aus meiner Sicht die bisher schwächste Folge aus den kompletten zehn Staffeln "New Who" inklusive aller Specials vor uns haben.

Fazit: Episodenbild (c) BBC 140 Episoden und Specials hat es gedauert, nun ist es aber leider doch so weit: "Die Kaiserin vom Mars" ist für mich der erste Totalausfall der Serie. Die Grundidee einer britischen Kompanie, die im Jahr 1881 den Mars besucht, überstieg nun mal leider meine Fähigkeit zum "willing suspension of disbelief" – und das deutlich. Ich konnte mich einfach – vor allem auch so ganz ohne Erklärung – von Beginn an nicht auf die Handlung einlassen. Da ich die Geschichte nie ernst nehmen konnte, ging mir letztendlich auch am Hintern vorbei, was in weiterer Folge auf dem Mars passiert. Weitere unerklärte Phänomene wie die atembare Luft in den Tunnel bis hin zur Kommunikation mit Queen Victoria ohne Zeitverzögerung taten ihr Übriges. Aber selbst davon abgesehen hat mich die Geschichte einfach nie wirklich angesprochen. Und großer Fan der Eiskrieger war ich ja ohnehin auch noch nie. Die einzigen beiden kleineren positiven Aspekte waren die nett getricksten Aufnahmen des Mars, sowie die freigelassene Missy am Ende. Das ersparte "Die Kaiserin vom Mars" zwar wenigstens die absolute Tiefstwertung – war aber dennoch zu wenig, um den (für mich) ersten großen Totalabsturz der Serie zu verhindern.

Wertung: 1 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © BBC)




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